AfD-MitgliederSie wollen die Alternative für Deutschland sein

Altkonservative, Rechtspopulisten, EU-Gegner und Polit-Neulinge: Die Anti-Euro-Partei AfD ist eine sehr heterogene Gruppierung. Porträts einiger Mitglieder und Anhänger von Christian Endt und

Hans-Olaf Henkel

Weil er so seriös wirkt und gleichzeitig so schön auf den Euro schimpfen kann, gehört Hans-Olaf Henkel quasi zum Inventar deutscher TV-Talkshows. Der 73-Jährige war Manager bei IBM und später Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), so richtig berühmt ist er allerdings erst, seit er sich auf plakative Sprüche und Politikerschelte spezialisiert hat. Dafür stellen ihm Medien Kolumnen und Interviews zur Verfügung. Unter Überschriften wie "Widerstand gegen den Meinungsterror" wettert Henkel dann gegen die "Einheitseuropolitik". So stilisiert er den Kampf gegen die gemeinsame Währung zum Kampf gegen vermeintliche Denkverbote und Mainstream-Meinungen. Sein Vorschlag: die Währungsgemeinschaft teilen, in einen starken Nord- und einen schwachen Süd-Euro. Henkel saß beim Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland in der ersten Reihe, er ist jedoch kein Mitglied der AfD.

Leserkommentare
    • Suryo
    • 18. April 2013 17:42 Uhr

    Lustig. Da präsentieren sich Leute als "alternativ", die jahrzehntelang absolut perfekte Stützen des Systems waren. Hans-Olaf Henkel? Alternativer? Ernsthaft?

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    sollten Sie nicht dazugehören, sollten Sie sich wenigstens über die anderen nicht lustig machen.

    dürfen Sie nicht solche polemischen Beiträge zu Rate ziehen. So führt er z.Bsp. keinen "Kampf gegen die gemeinsame Währung" und würde diese - selbst wenn er könnte - gar nicht abschaffen, vielmehr sagt er völlig zu Recht, dass jeder zwei Währungen braucht, eine überregionale und eine regionale

  1. Überschrift:

    "AfD-Mitglieder: Sie wollen die Alternative für Deutschland sein"

    "Seite1: ...Henkel saß beim Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland in der ersten Reihe, er ist jedoch kein Mitglied der AfD."

    Liebe ZEIT, dass tut schon weh....

    Hoffentlich seit ihr bald mit eurer Kampagne fertig.

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    Wahrscheinlich dieselben die ein "feelgood"-Tag in der Piratenpartei verbracht haben, um sich dann vollste politische Kompetenz zuzuschreiben.

    Mit der AfD scheinen sie ein neues Betätigungsfeld gefunden zu haben.

    Was aber wohl stimmt: Die AfD ist ein tendenziell eher rechter Verein, in denen alles was auch nur wie ein Migrant aussehen könnte, nicht akzeptiert werden würde.

    dann hätten sie bemerkt das dort steht:
    "Die Anti-Euro-Partei AfD ist eine sehr heterogene Gruppierung. Porträts einiger Mitglieder und Anhänger"

    Man sollte doch etwas weiter als die Überschrift lesen, denn das Olaf Henkel ein Anhänger ist, sollte spätestens dann klar werden wenn man sich die Unterstützer der Partei auf deren Homepage durchliest.

    Das einzige peinliche das ich dabei sehe ist, das es immer noch Leute gibt, die einen Artikel über die Überschrift bewerten.

    • Eucken
    • 19. April 2013 10:06 Uhr

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/ls

    "Liebe ZEIT, dass tut schon weh....

    Hoffentlich seit ihr bald mit eurer Kampagne fertig."

    Kann ich mir nicht vorstellen. Vor allem nicht angesichts des stetig wachsenden Zuspruchs für die AfD unter der Bevölkerung.

  2. Also ehrlich gesagt erscheint mir der steinbrück jetzt auf einmal so sympathisch!

    via ZEIT ONLINE plus App

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  3. Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich und verzichten auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/se

    6 Leserempfehlungen
  4. "Bisher hat es Nockemann auf eine einfache Mitgliedschaft bei der AfD gebracht."

    Aha, also einer von 8.500.

    Sehr repräsentativ!

    Gratulation zu hervorragendem Journalismus!

    61 Leserempfehlungen
  5. Fangen Sie doch mal mit denen an, die am Sonntag in irgendein Amt gewählt wurden. Das wäre wenigstens relevant.

    Plus die Leute, die in den bereits gegründeten Landesverbänden Ämter ausüben.

    Aber bitte ehrlich berichten, und nicht tendenziös in die Ecke schreiben!

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    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    • gokahe
    • 18. April 2013 18:28 Uhr

    guten Willen bekommen Sie das ganz alleine raus. Die Maßgeblichen das sind alles Eliten(zumindest zählen sie sich selbstredend dazu) und die sind eitel und Wissenschaftler?. Sie tragen Ihre Meinung gern öffentlich vor. Das Internet ist voll von Kommentaren, wissenschaftlichen Beiträgen und politische Ideen dieser Maßgeblichen.. Sie werden sie finden die Meinungsäußerungen und politischen Ideen/Statements, ob sie Ihnen gefallen? Aber suchen sollten Sie selbst und dann die Größen, diese Maßgeblichen dazu befragen. Alles andere, meine Vermutung, werden Sie wohl als(die Fragestellung "tendenziös" lässt es vermuten) als unlautere Beeinflussung kritisieren.

    Die porträtierten Leute wollen die Alternative für Deutschland sein. Das sagen die selber so. Also, was bitte soll daran schlechter Journalismus sein.
    Und: ich kann mich täuschen, aber ich habe den Eindruck das gibt ein gutes Gesamtbild der Partei.
    Vielleicht nicht das wie sich die Partei selber gern dargestellt sehen wollte. Aber vielleicht eine gute Annäherung an das was sie vielleicht wirklich ist oder sein wird.
    Ein Sammelbecken das vieles vereint, nur leider nichts was in die Zukunft weißt.
    Ich glaube nicht das es die Aufgabe der ZEIT ist Werbung für diese Partei zu machen.
    Das müssen die schon selber erledigen.

  6. "Das Medium Magazin zählte uns 2012 zu den besten 30 Journalisten unter 30 Jahren in Deutschland."

    LENZ JACOBSEN
    Gründer & Gesellschafter des Weitwinkel-Büros
    Jahrgang 1984.(...) Arbeitet unter anderem für Spiegel Online, Brand Eins und das Handelsblatt. Manchmal moderiert er auch.

    >> Wenn man mit diesem Geschreibsel zu den 30 Besten zählt, möchte ich gar nicht wissen, wie der Rest ist. Habt Ihr kein fest angestelltes, qualifiziertes Personal mehr bei DER ZEIT?

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    • siggus
    • 18. April 2013 19:39 Uhr

    Der Einwurf im Dossier der aktuellen Printausgabe mokiert doch genau das Besitzstandswahrer-Problem. Qualität hin oder her, die Jugend braucht ihre Chance ... . Kritisiert, aber auf das Niveau kommt es an.

  7. 8. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

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    Einige Kommentare hier wurden ja von der Redaktion mit "Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak" zensiert. Es liegt einem förmlich auf der Zunge, dass unter dem Gesichtspuntk der Unsachlichkeit der gesamte Artikel eigentlich entfernt werden sollte. Ich meine, die journalistischen Schwächen fangen ja schon im Vorlauftext an. Einerseits wird da von der AfD als "heterogener Gruppierung" geredet, was sicher richtig ist, andererseits aber negativ vorbelastete Klischees als Parteigruppierungen genannt. Eigentlich eine ziemlich unwürdige Schmiererei für DIE ZEIT, finden Sie nicht?

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