Die neu gegründete Alternative für Deutschland (AfD) kommt im aktuellen Deutschlandtrend der ARD auf drei Prozent der Stimmen. Damit würde die euro-skeptische Partei den Einzug in den Bundestag verpassen.

Generell räumen die Befragten der neu gegründeten Partei, die zum ersten Mal bei der Sonntagsfrage zur Wahl stand, schlechte Chancen ein, die Fünf-Prozent-Hürde zu schaffen. Nur 21 Prozent der Befragten glauben, dass der Partei der Einzug in den Bundestag gelingen wird. 75 Prozent gaben an, dass die Partei weniger gute oder schlechte Chancen hat.

Eine frühere Umfrage der Welt am Sonntag hatte der AfD deutlich mehr Wählerpotential vorhergesagt. Demnach können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die neue Partei zu wählen. Besonders beliebt ist die AfD demnach bei früheren Anhängern der FDP und der Linken.

Bei den übrigen Umfragewerten hat sich gegenüber der Vorwoche wenig verändert. Die Union käme auf 40 Prozent der Wählerstimmen und verliert damit einen Prozentpunkt. 27 Prozent der Befragten würden SPD wählen. Die Grünen erreichten 14 Prozent und die Linkspartei sieben Prozent der Stimmen. Für die FDP würden sich vier Prozent entscheiden. Eine mögliche rot-grüne Koalition käme somit auf 41 Prozent der Wählerstimmen, die Regierungskoalition auf 44 Prozent.