Bundestagswahl: Steinbrücks Beliebtheitswerte sacken ab
Noch 32 Prozent sind mit der Arbeit von Steinbrück zufrieden – der schlechteste Wert seit acht Jahren. Äußerungen zum Sportunterricht für Muslime sorgen für neue Kritik.
© Federico Gambarini/dpa

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück Anfang März in Düsseldorf
Im Rennen um das Kanzleramt verliert SPD-Kandidat Peer Steinbrück den Rückhalt in der Bevölkerung – und sorgt mit Äußerungen erneut für Diskussionen: Der SPD-Politiker, mit dessen Arbeit laut ARD-Deutschlandtrend nur noch 32 Prozent der Deutschen zufrieden sind, hat sich für getrennten Sportunterricht von muslimischen Mädchen und Jungen ausgesprochen.
"Wenn die Schulen es einrichten können, sollten sie da Rücksicht auf die religiösen Gefühle nehmen und getrennten Sportunterricht anbieten", zitiert die Bild-Zeitung Steinbrück, der sich dermaßen auf einer Veranstaltung in Berlin geäußert haben soll. Anlass war die Frage eines Schülers, wie weit Toleranz gehen soll. Wie das Blatt weiter berichtet, habe der Junge von einem muslimischen Vater erzählt, der sich gegen gemeinsamen Sportunterricht seiner Tochter mit Jungen gewehrt hatte. Steinbrück habe daraufhin von einem "schwierigen Thema" gesprochen, zu dem alle "eine andere Meinung" hätten.
Berlins langjährige CDU-Ausländerbeauftragten Barbara John nannte Steinbrücks Äußerungen rückwärtsgewandt. "Die Diskussion über eine Trennung ist von gestern", sagte sie. "Kinder und Eltern müssen sich daran gewöhnen, dass die Geschlechter bei uns gemeinsam aufwachsen und gleichberechtigt leben." Getrennter Unterricht sei "der falsche Weg". Der FDP-Innenpolitiker Serkan Tören sprach von einem ganz falschen "Signal für die Integration von Muslimen in Deutschland".
Deutsche unzufrieden mit Steinbrück
Der SPD-Kanzlerkandidat rühmt sich selbst für seine unverblümte Sprache und seine Direktheit und betonte immer wieder, dass er sich nicht verbiegen lassen will – und stand in der Vergangenheit wegen diverser Äußerungen mehrmals in der Kritik. Unlängst irritierte er mit seiner Wortwahl zum Thema Demokratie und Menschenrechten in Russland, die er in einem Interview mit ZEIT ONLINE verwandt hatte.
Den Wähler kann Steinbrück damit offenbar nicht überzeugen. In der Umfrage der ARD verliert er an Zustimmung und kommt in der Bewertung der wichtigsten Spitzenpolitiker auf den niedrigsten Wert seit seinem Wechsel in die Bundespolitik vor acht Jahren. Noch unzufriedener als mit seiner Arbeit sind die Deutschen nur noch mit der Leistung von Linken-Fraktionschef Gregor Gysi, FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle und dem FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kam dabei auf eine Zustimmung von 68 Prozent und blieb damit an der Spitze der Liste. Auch im Fall einer Direktwahl fällt der Abstand zwischen Merkel und Steinbrück so groß aus wie nie: Könnten die Deutschen den Kanzler direkt wählen, würden sich 60 Prozent für Merkel entscheiden (plus zwei im Vergleich zum Vormonat). Nur 25 Prozent würden Steinbrück wählen (minus eins).
48 Prozent wollen CDU-geführte Regierung
In der Sonntagsfrage legte die Union gegenüber der Vorwoche um zwei Punkte zu und erreichte 41 Prozent. Die SPD sank um einen Punkt auf 27 Prozent. Die FDP erreichte wie in der Vorwoche vier Prozent. Die Grünen verloren einen Punkt und kamen auf 14 Prozent. Unverändert blieben die Linke mit acht und die Piraten mit drei Prozent.
48 Prozent der Deutschen waren der Ansicht, die nächste Bundesregierung sollte wieder von der Union geführt sein – dies entspricht einem Punkt mehr als im Vormonat. Die Präferenz für eine SPD-geführte Regierung nahm deutlich ab und erreichte 37 Prozent – nach 45 Prozent im Vormonat.
Merkel vor Schäuble und Kraft
Die Pläne der SPD, nach der Wahl die Steuern für höhere Einkommen anzuheben, fand bei der Mehrheit der Befragten Anklang: 58 Prozent fanden diese Pläne richtig. 37 Prozent hielten sie für falsch.
Auf der Liste der beliebtesten Politiker landete Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hinter Merkel auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, die beide auf eine Zustimmung von 54 Prozent kommen. Schlusslicht der abgefragten Parteipolitiker bleibt FDP-Chef Philipp Rösler.








Los ihr Deutschen, wählt lieber die langweilige, nichtssagende, ständig ihre Meinung ändernde und profillose Merkel, anstatt einen Mann mit klarer Position, Kante und starker Meinung! Sie ist ja soooo beliebt.
Ich kapier die Wähler echt nicht...
wie ein Cowboy sein Ross, und solange die deutsche Wirtschaft nicht einbricht, wird sie weiter mit der merkel'schen Nicht-Politik siegen.
Unsere neue Rolle als Führungsmacht in Europa wird mit Merkel in Verbindung gebracht, ebenso die Wirtschaftsstärke (auch wenn Hartz IV und Zeitarbeitsgeschädigte das wohl anders sehen), beides schmeichelt der deutschen Seele und viele wollen mehr davon (ich im Übrigen nicht).
Da unsere Wirtschaft mittelfristig wohl vor einer Talfahrt steht gilt: Merkel wird diese Wahl gewinnen, die nächste in 4 Jahren wird sie verlieren. Die Wechselwähler wählen eben nach Konjunkturzyklus...
Und damit meine ich nicht nur Bild-Zeitung und Unterschichtsfernsehen (deren politischer Horizont reicht sowieso nur bis Merkel=Supermmutti, Steinbrück=Tolpatsch), sondern vor allem all die lokalen Tageszeitungen, die für den größten Teil der Bevölkerung – die Rentner – Hauptinformationsquelle sind. Und die sind in der Regel massiv CDU-hörig und neigen zu Vereinfachungen.
Ein Freund von mir hatte es auf den Punkt gebracht: “Wenn die Lokalzeitungen alle so schreiben würden wie die taz, dann würden Deutschlands Omis geschlossen kommunistisch wählen.”
...daß Merkel nach zwei Legislaturperioden überhaupt noch zur Wiederwahl stehen DARF!
In richtigen Demokratien (Frankreich, USA) ist das mächtigste Amt im Staat auf zwei Legislaturperioden begrenzt, damit sich keine quasidiktatorischen Machtstrukturen bilden.
Das Trauma der Kohl-Ära sollte uns Deutschen eigentlich eine Lehre gewesen sein. In meiner Kindheit und Jugend ging das so weit, daß Kohl schlicht und einfach DER Kanzler war und man sich niemand anderes in dieser Position (sprich: Demokratie) wirklich vorstellen konnte.
Merkel wird an Amtszeit noch Mubarak überholen...
Die Eigenschaften, die sie sich wünschen sind sicher klasse, aber es gehört mehr dazu. Z.B. Taktgefühl und das hat der Peer mit Sicherheit nicht, wie er in den letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt hat.
Frau Merkel ist mit Sicherheit auch nicht fehlerfrei, wer das aber von sich behauptet, darf den ersten Stein werfen, aber Demokratie ist sicher nicht so einfach.
Langeweile ist mit Sicherheit auch keine schlechte Eigenschaft für einen Politiker, bespaßen kann ich mich an anderer Stelle lassen. Außerdem ist Frau Merkel nicht so profillos wie oft behauptet wird. Ich kann mich an einige klare Positionierungen erinnern, auch wenn diese nicht immer positiv für sie waren.
starken Meinungen.
Da macht zwar beliebt (Mario Barth ist das bei manchen auch auch) es ist auf Dauer etwas wenig.
Steinbrück meint er sei authentisch, überzeugt aber die Bürger nicht!
Steinbrück reagiert auf Nachrichten, aber er hat früher nicht agiert, sondern nur Geld mit Vorträgen gewcheffelt und sein politisches Mandat wie ein Ehrenamt behandelt!
Steinbrück ist Mitglied einer Organisation, die keine Ausstrahlung mehr bei den Bürgern hat!
Steinbrück ist Kandidat, weil die anderen Kandidaten nicht wollten, konnten oder durften, aber hat nicht mal eine Mehrheit in seiner politischen Community.
und und und ... aber Merkel ist auch nicht besser, ... Deutschland braucht mal eine Regierung ohne SPD oder CDU
Vor ein paar Monaten hätte ich Ihrem Kommentar noch zugestimmt. Aber dann hat man ihm eine Art von "rot-grün-kompatibler Gehirnwäsche" verpaßt. Seitdem redet er Frauenquoten und getrenntem Schwimmunterricht das Wort und versucht "grüner als grün" und "röter als rot" zu sein.
Das nimmt ihm niemand mehr ab. Kein Wunder, daß er noch immer weiter an Zustimmung verliert!
Steinbrück ist keine Alternative, sondern er repräsentiert ganz klar die Umverteilungspolitik nach Oben der Schröder SPD.
Und mit dem Schröder Desaster hat sich diese Partei nie wirklich auseinandergesetzt!
Nein, nein. Machen wir uns nichts vor. (Und instinktiv spuren das die meisten Wähler) Letztlich ist es egal, wer Kanzler wird.
Wichtig ist eine sehr sehr starke wirkliche Opposition!
wie ein Cowboy sein Ross, und solange die deutsche Wirtschaft nicht einbricht, wird sie weiter mit der merkel'schen Nicht-Politik siegen.
Unsere neue Rolle als Führungsmacht in Europa wird mit Merkel in Verbindung gebracht, ebenso die Wirtschaftsstärke (auch wenn Hartz IV und Zeitarbeitsgeschädigte das wohl anders sehen), beides schmeichelt der deutschen Seele und viele wollen mehr davon (ich im Übrigen nicht).
Da unsere Wirtschaft mittelfristig wohl vor einer Talfahrt steht gilt: Merkel wird diese Wahl gewinnen, die nächste in 4 Jahren wird sie verlieren. Die Wechselwähler wählen eben nach Konjunkturzyklus...
Und damit meine ich nicht nur Bild-Zeitung und Unterschichtsfernsehen (deren politischer Horizont reicht sowieso nur bis Merkel=Supermmutti, Steinbrück=Tolpatsch), sondern vor allem all die lokalen Tageszeitungen, die für den größten Teil der Bevölkerung – die Rentner – Hauptinformationsquelle sind. Und die sind in der Regel massiv CDU-hörig und neigen zu Vereinfachungen.
Ein Freund von mir hatte es auf den Punkt gebracht: “Wenn die Lokalzeitungen alle so schreiben würden wie die taz, dann würden Deutschlands Omis geschlossen kommunistisch wählen.”
...daß Merkel nach zwei Legislaturperioden überhaupt noch zur Wiederwahl stehen DARF!
In richtigen Demokratien (Frankreich, USA) ist das mächtigste Amt im Staat auf zwei Legislaturperioden begrenzt, damit sich keine quasidiktatorischen Machtstrukturen bilden.
Das Trauma der Kohl-Ära sollte uns Deutschen eigentlich eine Lehre gewesen sein. In meiner Kindheit und Jugend ging das so weit, daß Kohl schlicht und einfach DER Kanzler war und man sich niemand anderes in dieser Position (sprich: Demokratie) wirklich vorstellen konnte.
Merkel wird an Amtszeit noch Mubarak überholen...
Die Eigenschaften, die sie sich wünschen sind sicher klasse, aber es gehört mehr dazu. Z.B. Taktgefühl und das hat der Peer mit Sicherheit nicht, wie er in den letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt hat.
Frau Merkel ist mit Sicherheit auch nicht fehlerfrei, wer das aber von sich behauptet, darf den ersten Stein werfen, aber Demokratie ist sicher nicht so einfach.
Langeweile ist mit Sicherheit auch keine schlechte Eigenschaft für einen Politiker, bespaßen kann ich mich an anderer Stelle lassen. Außerdem ist Frau Merkel nicht so profillos wie oft behauptet wird. Ich kann mich an einige klare Positionierungen erinnern, auch wenn diese nicht immer positiv für sie waren.
starken Meinungen.
Da macht zwar beliebt (Mario Barth ist das bei manchen auch auch) es ist auf Dauer etwas wenig.
Steinbrück meint er sei authentisch, überzeugt aber die Bürger nicht!
Steinbrück reagiert auf Nachrichten, aber er hat früher nicht agiert, sondern nur Geld mit Vorträgen gewcheffelt und sein politisches Mandat wie ein Ehrenamt behandelt!
Steinbrück ist Mitglied einer Organisation, die keine Ausstrahlung mehr bei den Bürgern hat!
Steinbrück ist Kandidat, weil die anderen Kandidaten nicht wollten, konnten oder durften, aber hat nicht mal eine Mehrheit in seiner politischen Community.
und und und ... aber Merkel ist auch nicht besser, ... Deutschland braucht mal eine Regierung ohne SPD oder CDU
Vor ein paar Monaten hätte ich Ihrem Kommentar noch zugestimmt. Aber dann hat man ihm eine Art von "rot-grün-kompatibler Gehirnwäsche" verpaßt. Seitdem redet er Frauenquoten und getrenntem Schwimmunterricht das Wort und versucht "grüner als grün" und "röter als rot" zu sein.
Das nimmt ihm niemand mehr ab. Kein Wunder, daß er noch immer weiter an Zustimmung verliert!
Steinbrück ist keine Alternative, sondern er repräsentiert ganz klar die Umverteilungspolitik nach Oben der Schröder SPD.
Und mit dem Schröder Desaster hat sich diese Partei nie wirklich auseinandergesetzt!
Nein, nein. Machen wir uns nichts vor. (Und instinktiv spuren das die meisten Wähler) Letztlich ist es egal, wer Kanzler wird.
Wichtig ist eine sehr sehr starke wirkliche Opposition!
Ich stimme Ihnen zu. Man sollte aber auch dazu sagen, dass es mit Rot-Grün noch deutlich schlimmer käme (->Euro-Bonds).
Ich hoffe auf die Alternative (AfD) und ein friedliches und auf Rechtsstaatlichkeit beruhendes Europa, in dem auch Risko und Haftung wieder in ein und der selben Hand liegen!
Ich empfehle ihnen die Weltrisikogesellschaft zu lesen. Meiner Meinung nach ist die von ihnen gewünschte übereinstimmung von Risiko und Haftung in unserer modernen Welt nicht mehr zu erreichen. Zu verflochten ist die Welt. Ich nenne nur Klimaerwärmung Ozonloch Finanzmärkte. Ohne EUro würde Deutschland an den Wirtschaftskrisen im Süden stark leiden (die Krise wurde von der Bankenkrise ausgelöst nicht vom Euro)
auf eine radikale partei
https://www.alternativefu...
die den euro abschaffen will?
also erst macht sich deutschland zum größten nutznießer der eurokrise, sorgt für kaputte wirtschaften in ganz europa, und zum schluß kehren wir zum euro zurück und überlassen europa sich selbst.
gut durchdachte these. sie ist gerade gefüllt mit solidarität. und wird natürlich dafür sorgen, das unsere europäischen nachbar noch viel besser über deutschland denken.
Ich empfehle ihnen die Weltrisikogesellschaft zu lesen. Meiner Meinung nach ist die von ihnen gewünschte übereinstimmung von Risiko und Haftung in unserer modernen Welt nicht mehr zu erreichen. Zu verflochten ist die Welt. Ich nenne nur Klimaerwärmung Ozonloch Finanzmärkte. Ohne EUro würde Deutschland an den Wirtschaftskrisen im Süden stark leiden (die Krise wurde von der Bankenkrise ausgelöst nicht vom Euro)
auf eine radikale partei
https://www.alternativefu...
die den euro abschaffen will?
also erst macht sich deutschland zum größten nutznießer der eurokrise, sorgt für kaputte wirtschaften in ganz europa, und zum schluß kehren wir zum euro zurück und überlassen europa sich selbst.
gut durchdachte these. sie ist gerade gefüllt mit solidarität. und wird natürlich dafür sorgen, das unsere europäischen nachbar noch viel besser über deutschland denken.
Steinbrücks Unbeliebtheitswerte steigen an.
Seinen Auftrag Nicht-Kanzler zu werden scheint dieser Mensch ohne große Anstrengung zu erfüllen...
wohl selber nicht: "Ich hoffe auf die Alternative (AfD) und ein friedliches und auf Rechtsstaatlichkeit beruhendes Europa". Es sei denn, sie gehören zu den 10% der Glücklichen die haben und eigentlich nicht mehr brauchen!!!
wohl selber nicht: "Ich hoffe auf die Alternative (AfD) und ein friedliches und auf Rechtsstaatlichkeit beruhendes Europa". Es sei denn, sie gehören zu den 10% der Glücklichen die haben und eigentlich nicht mehr brauchen!!!
Musste man eine Kopie seines letzten Wahlzettels mitbringen um zur Umfrage zugelassen zu werden? Bei wem genau soll die Kanzlerin denn so beliebt sein, ich kenne keinen einzigen! Nicht einen.
was mich auch so verunsichert. Ich kenne auch nur sehr, sehr wenige die Frau Merkel was abgewinnen können. Nur, woher bekommt sie bei fast allen Umfragen diese Werte her? Lügen wir uns denn fast alle einen in die Tasche, nur weil wir nicht wissen, wie wir mit dieser Situation ( EU; Euro; Banken; Finanzen; u.s.w.) umgehen sollen? Zugegeben, ich weiß es auch nicht. Nur eins weiß ich sehr genau, Frau Merkel und die CDU wähle ich "nicht"!!! Das hat mit ihrer Person nichts zu tun, nein, weil sie meint die Leute, durch ihr "nichts sagen" gewinnen zu können. Das gefällt mir überhaupt nicht! Bei Herrn Steinbrück weiß man wenigstens in etwa was er will. Wenn das auch nicht immer mein Ding ist!
was mich auch so verunsichert. Ich kenne auch nur sehr, sehr wenige die Frau Merkel was abgewinnen können. Nur, woher bekommt sie bei fast allen Umfragen diese Werte her? Lügen wir uns denn fast alle einen in die Tasche, nur weil wir nicht wissen, wie wir mit dieser Situation ( EU; Euro; Banken; Finanzen; u.s.w.) umgehen sollen? Zugegeben, ich weiß es auch nicht. Nur eins weiß ich sehr genau, Frau Merkel und die CDU wähle ich "nicht"!!! Das hat mit ihrer Person nichts zu tun, nein, weil sie meint die Leute, durch ihr "nichts sagen" gewinnen zu können. Das gefällt mir überhaupt nicht! Bei Herrn Steinbrück weiß man wenigstens in etwa was er will. Wenn das auch nicht immer mein Ding ist!
In NRW waren wir froh, dass dieser hardliner als Ministerpräsident abgewählt wurde, einfach untragbar, arbeitnehmerfeindlich.
Seine nächste Großtat war die Erhöhung der Mehrwertsteuer als Finanzminister von 16 auf 19 Prozent, eine Wohltat, die er sich zusammen mit der Merkel ausgedacht hat und die vor allem Kleinverdiener getroffen hat und trifft.
Vorher unter Schröder tönte Steinbrück noch laut, dass er bis 2005 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen wolle.
Sein SPD Vorgänger Franz Eichel hatte da schon ganze Arbeit geleistet und alle Minijobs mit der Steuerklasse 6 belegt, echt sozial, den zeitungsboten den halben Verdienst aus der Tasche zu ziehen.
Nein, diese Form der Sozialdemokratie kann keiner wollen. SPD auf Bundes- und Landesebene ist für mich erledigt.
Ich weiß nicht so recht, eine Person die irgendwie mehr oder weniger beliebt ist, stelle ich mir anders vor.
Zumindest so viel sollte man über die Person wissen, über die man schimpft.
Zumindest so viel sollte man über die Person wissen, über die man schimpft.
Solange es den Euro gibt ist Deuschland Schuld an allem. Wenn Deuschland aus dem Euro austreten würde und die anderen mit der Währung machen können was sie wollen, dann wäre Deutschland erst recht Schuld an allem. Egal was passiert, Deutschland ist Schuld an allem. Aussern wenn Deuschland dafür bezahlt, dann würde man nett über Deuschland reden. Was hat der Euro bloß aus Europa gemacht?!
Wie sehr beneide ich die Schweden und Dänen dafür, dass sie gefragt wurden, ob sie den Euro wollen.
>>Aussern wenn Deutschland dafür bezahlt, dann würde man nett über Deutschland reden
Selbst dann würde man über die "knausrigen" Deutschen herziehen.
Oder wie vor einigen Jahren in Spanien über Deutschland lästern, wie wirtschaftsschwach wir im Vergleich wären.
Kunsttück, Spanien ließ sich damals ja viel Geld von Deutschland für ihre Stärke spendieren.
Nur ist diese Blase auf der Spanien damals geschwommen ist inzwischen auch geplatzt.
>>Aussern wenn Deutschland dafür bezahlt, dann würde man nett über Deutschland reden
Selbst dann würde man über die "knausrigen" Deutschen herziehen.
Oder wie vor einigen Jahren in Spanien über Deutschland lästern, wie wirtschaftsschwach wir im Vergleich wären.
Kunsttück, Spanien ließ sich damals ja viel Geld von Deutschland für ihre Stärke spendieren.
Nur ist diese Blase auf der Spanien damals geschwommen ist inzwischen auch geplatzt.
Ich habe enorme Schwierigkeiten im Moment den Unterschied zwischen Steinbrück und Merkel überhaupt zu erkennen.
Vielleicht ist es einfach eine Stilfrage, denke ich. Die Kanzlerin redet, sagt dabei nichts und gezahlt wird dann doch, der Kandidat redet, sagt auch nichts - das aber vehement und mit "klarer Kante" - und auch unter ihm wird natürlich fleißig gezahlt, vielleicht mal ein bisschen mehr, vielleicht mal hie und da ein bisschen weniger, doch ist da auf lange Sicht wirklich ein Unterschied?
Zu relevanten Themen habe ich von beiden bislang jedenfalls nichts gehört, was sie in meinen Augen unterscheiden würde - dass da der Kandidat nach unten rutscht, dürfte wohl klar sein. Übrigens, jetzt, wo der "Kanzler in Hoffnung" seine erstaunliche "Weisheit" nicht mehr der deutschen Wirtschaft verkündet sondern dem einfachen Bürger, fragt man sich schon -sogar ein wenig bange-, was das wohl für Leute sind, die unsere Wirtschaft anführen, dass sie für solcherart "Weisheit" soviel Geld auszugeben bereit sind.
Wenn man den (neudeutsch) Change will, muss man auch wissen, wohin man "changen" will. Und dass Vortragsmillionär Steinbrück wirklich etwas "changen" will in diesen Land, das nimmt ihm doch sowieso keiner ab. Nicht mal die SPD - die haben ihn ja gerade deswegen aufgestellt, damit er nichts ändert. Folge, die Leute bleiben bei Merkel, da wissen sie wenigstens, wer sie da bei der Hand - oder wahlweise auf den Arm - nimmt.
Eigentlich alles ganz einfach.
Also wenn man mal von den Personen absieht, zu denen wohl jeder seine subjektive Meinung hat, finde ich, dass es dieses mal schon ziemlich klare inhaltliche Unterschiede zwischen den großen Parteien gibt:
Die CDU will den Druck zur Konsolidierung auf die südeuropäischen Staaten aufrecht erhalten, indem sie stärker auf die Einhaltung von Bedingungen wie Sparauflagen und Reformen des Arbeitsmarkts setzt. Die SPD will den Schwerpunkt eher auf Wachstumspakete legen, die mit mehr Schulden in den Krisenländern und/oder stärker aus innereuropäischer Solidarität (mit stärkerem deutschen Anteil) finanziert werden sollen.
Die SPD will verschiedene Steuern erhöhen oder wiedereinführen: Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, Erbschaftssteuer
Die CDU will das System zur Zeit so lassen wie es ist.
Die CDU will beim gegenwärtigen Gesundheitssystem bleiben. Die SPD im Wesentlichen eine Basisversicherung, in die alle einzahlen müssen.
Die CDU will ein Betreuungsgeld für Eltern die ihre Kinder zu Hause erziehen. Die SPD will das Geld in den Kita-Ausbau investieren.
Die SPD will das ursprüngliche Subventionierungskonzept der erneuerbaren Energien aus rot-grünen Tagen praktisch unverändert beibehalten und die Stromsteuer etwas senken. Die CDU will die Sache grundlegender angehen und die Subventionen stärker kürzen.
Einheitlicher Mindestlohn vs. flexible Lohnuntergrenzen.
etc.
Viele klare Unterschiede. Was will man mehr? Mein Problem ist eher, dass sich die Präferenzen aufteilen...
Also wenn man mal von den Personen absieht, zu denen wohl jeder seine subjektive Meinung hat, finde ich, dass es dieses mal schon ziemlich klare inhaltliche Unterschiede zwischen den großen Parteien gibt:
Die CDU will den Druck zur Konsolidierung auf die südeuropäischen Staaten aufrecht erhalten, indem sie stärker auf die Einhaltung von Bedingungen wie Sparauflagen und Reformen des Arbeitsmarkts setzt. Die SPD will den Schwerpunkt eher auf Wachstumspakete legen, die mit mehr Schulden in den Krisenländern und/oder stärker aus innereuropäischer Solidarität (mit stärkerem deutschen Anteil) finanziert werden sollen.
Die SPD will verschiedene Steuern erhöhen oder wiedereinführen: Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, Erbschaftssteuer
Die CDU will das System zur Zeit so lassen wie es ist.
Die CDU will beim gegenwärtigen Gesundheitssystem bleiben. Die SPD im Wesentlichen eine Basisversicherung, in die alle einzahlen müssen.
Die CDU will ein Betreuungsgeld für Eltern die ihre Kinder zu Hause erziehen. Die SPD will das Geld in den Kita-Ausbau investieren.
Die SPD will das ursprüngliche Subventionierungskonzept der erneuerbaren Energien aus rot-grünen Tagen praktisch unverändert beibehalten und die Stromsteuer etwas senken. Die CDU will die Sache grundlegender angehen und die Subventionen stärker kürzen.
Einheitlicher Mindestlohn vs. flexible Lohnuntergrenzen.
etc.
Viele klare Unterschiede. Was will man mehr? Mein Problem ist eher, dass sich die Präferenzen aufteilen...
Wäre interessant zu wissen, woran dieser plötzliche neue Absturz liegen könnte. Oder dass der Artikel wenigstens versuchte, dieser Frage nachzugehen.
Es ist einfach die logische Konsequenz der Berichterstattung durch die Medien.
Während Merkel in schier maßloser Überschätzung gehuldigt wird, stellt man Steinbrück eigentlich nur noch a) als lustigen Fettnäpfchen-Tölpel oder b) als geldgeilen Vortragshalter dar. Mehr Niveau ist offenbar nicht drin...
Aber wieviele Leute, die sich darüber empören, DASS Steinbrück Vorträge hält, haben sich überhaupt mal damit beschäftigt, WAS er dort eigentlich gesagt hatte?
(Wer sich informieren möchte: hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/w... )
In die Verlegenheit, Vorträge zu halten, wird Merkel nie kommen. Was hätte die schon zu sagen? OK, vielleicht ist sie in Physik eine Korriphäe, aber über Politik und Wirtschaft?
Merkels Politikstil beschreibt eigentlich dieses Zitat ziemlich gut: "Die Zeit zu handeln jedes Mal verpassen, stattdessen die Dinge sich entwickeln lassen."
(Nein, ich sage jetzt nicht, wer das gesagt hat. Der ist nämlich vom selben CDU-hörigen Leittenor der Massenmedien, die Merkel permanent hochschreiben, zur Unperson geschrieben worden.)
Es ist einfach die logische Konsequenz der Berichterstattung durch die Medien.
Während Merkel in schier maßloser Überschätzung gehuldigt wird, stellt man Steinbrück eigentlich nur noch a) als lustigen Fettnäpfchen-Tölpel oder b) als geldgeilen Vortragshalter dar. Mehr Niveau ist offenbar nicht drin...
Aber wieviele Leute, die sich darüber empören, DASS Steinbrück Vorträge hält, haben sich überhaupt mal damit beschäftigt, WAS er dort eigentlich gesagt hatte?
(Wer sich informieren möchte: hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/w... )
In die Verlegenheit, Vorträge zu halten, wird Merkel nie kommen. Was hätte die schon zu sagen? OK, vielleicht ist sie in Physik eine Korriphäe, aber über Politik und Wirtschaft?
Merkels Politikstil beschreibt eigentlich dieses Zitat ziemlich gut: "Die Zeit zu handeln jedes Mal verpassen, stattdessen die Dinge sich entwickeln lassen."
(Nein, ich sage jetzt nicht, wer das gesagt hat. Der ist nämlich vom selben CDU-hörigen Leittenor der Massenmedien, die Merkel permanent hochschreiben, zur Unperson geschrieben worden.)
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