Wahlkampf-SloganLeiharbeitsfirma prüft Vorgehen gegen SPD

"Das Wir entscheidet" entzweit: Eine Zeitarbeitsfirma will die Nutzung ihres Werbeslogans durch die SPD nun doch verhindern. Grund: Steinbrücks Kritik an der Leiharbeit.

Die Leiharbeitsfirma propartner will nun doch prüfen, ob ihr Werbespruch "Das WIR entscheidet" von der SPD rechtmäßig als Wahlkampfmotto genutzt werden darf. Über das weitere Vorgehen sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, sagte der Prokurist von propartner, Christophe Cren. "Wir lassen den Sachverhalt derzeit prüfen."

Damit revidierte Cren frühere Aussagen, nach denen er im Streit um den Slogan nichts gegen die SPD unternehmen wollte. Zur Begründung wies er erneut darauf hin, dass der Slogan von seiner Firma bereits seit 2007 verwendet werde. Es sei für propartner wichtig, den Slogan weiter uneingeschränkt nutzen zu können. "Angesichts der ablehnenden Haltung von Peer Steinbrück zum Thema Zeitarbeit ist es für uns eher benachteiligend, mit der SPD in Verbindung gebracht zu werden."

Anzeige

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hatte das Wahlkampfmotto "Das Wir entscheidet" am Dienstag vorgestellt. Zugleich hatte er angekündigt, die SPD wolle Gemeinwohl und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt des Wahlkampfs stellen.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. an Rücktritt nachdenken. Steinbrück folgt im Spätsommer.

    Das die Angst bei den etablierten Systemparteien umgeht wegen der AfD ist ja im Moment zu spüren. Wahlpotenzial geht noch auf die über die Schwarz-Grün genauso wie Rot-Grün ablehnen oder klein halten wollen.

    Für Wahlkampf und Propaganda ist doch Gabriel und Nahles in der SPD zuständig. Nahles, Gabriel (Nachfolger Schröders in NS) genauso wie Steinbrück, Hubertus Heil und Steinmeier sind an der Lage schuld.

    Nicht nur weil Sie nicht mit Google umgehen können, Nein man hätte einen Neuaufbau wagen können. Neue Gesichter, neue Themen alles vorbei der Wahlkampf steht an.

    Bei Hannelore Kraft sieht es auch grad nicht gut aus. Sie muss grad ihre Wahlversprechen brechen oder korregieren.

    http://www.welt.de/politi...

    http://www.rp-online.de/p...

  2. 2. Leih-

    - arbeit
    - werbesprüche
    - politik
    - kanzlerkandidat

    "Das ist alles nur geklaut" (die Prinzen).

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Doktorarbeiten und die von der Ley-Arbeiter (Aufstocker) vergessen.

  3. >>Eine Zeitarbeitsfirma will die Nutzung ihres Werbeslogans durch die SPD nun doch verhindern.<<

    Kann ich gut verstehen, ich möchte auch nicht mit Peer Steinbrück in Verbindung gebracht werden - wäre mir zu peinlich.

  4. ... um einen einfachen Wahlkampfslogan ist einfach nur unglaublich lächerlich.

    2 Leserempfehlungen
  5. Z.b. zum Wahlrecht.
    Ich hatte die letzten Tage geschrieben, dass wir kein gültiges Wahlrecht haben und keiner hat mich berichtigt.
    Ich musste erst bei Wikipedia nachlesen das es einen neuen Entwurf gibt, der ende Februar verabschiedet wurde, durch ist der aber auch noch nicht.
    Es steht auch kaum was dazu da, dass die Linke geschlossen dagegen gestimmt hat lässt nichts gutes vermuten.

    Ich finde zu Wissen ob man überhaupt wählen darf, ohne einen Verfassungsbruch zu begehen, ist nicht ganz unwichtig, oder?

    Es wäre also schön auch mal was von INHALTEN und wirklich wichtigen Politkthemen zu erfahren.

  6. Doktorarbeiten und die von der Ley-Arbeiter (Aufstocker) vergessen.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Leih-"
  7. Unter welchen Vorraussetungen kann man denn die Nutzung dieses Slogans untersagen? Insbesondere wo es ja hier um keine Konkurrenzsituation geht?

    Seit wann genau im Jahr 2007 nutzt man diesen kreativen Slogan eigentlich?
    http://nbn-resolving.de/u...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nicht dass die SPD gegen Zeitarbeit wäre-das ist ja nur Wahlkampfgesülze.Aber Herr Steinbrück hat inzwischen ein dermaßen Negativ-Image das es geschäftsschädigend wäre mit ihm assoziiert zu werden.Interessanterweise kommt der Schritt ja von der Zeitarbeitsfirma-der SPD scheint es egal zu sein dass man diese mit Zeitarbeit gleichsetzt-sonst hätte sie den Spruch ja längst "vom Markt" genommen.Steinbrück sollte es wie sein Vorbild Dagobert Duck in Klondike machen und zum nächsten "freien" Claim ziehen.Der Zeitarbeitsfirma rate ich sofort eine einstweilige Verfügung zu erwirken-bis die Sache geklärt ist-das wäre der nächste logische Schritt(um im Gespräch zu bleiben)

    • fredkl
    • 11. April 2013 18:53 Uhr

    "Richtig" kann er nicht.
    Immer wieder diese hässlichen handwerklichen Pannen.

    Und der soll unser Schiff steuern?!
    Der ist ja schon zu blöd, sich in eine Badewanne zu setzen, ohne sich den Kopf zu stoßen.

    Wenn es darum geht, Deutschland gegen die Wand zu fahren, dann ist er aber der richtige Mann. Da kann er sich mit Claudia Roth an der Abrissbirne abwechseln.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bei der CDU waren mal sowohl Christian Wullf wie auch Herr von und zu Guttenberg als Kanzerkandidaten denkbar.

    Bei der Konkurrenz regiert Merkel noch bis weit über das Rentenalter hinaus, es sei denn sie gibt es selbst auf.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tis
  • Schlagworte SPD | Peer Steinbrück | Zeitarbeit
Service