Bundestagswahlkampf : Matthias Machnig verstärkt angeblich Steinbrücks Team

Medienberichten zufolge soll der Thüringer Minister Experte für Ostdeutschland und Energiepolitik werden – als Gegenspieler von Umweltminister Altmaier.
Matthias Machnig © Sean Gallup/AFP/Getty Images

Ein weiteres Mitglied von Peer Steinbrücks Kompetenzteam wird bekannt: Der SPD-Kanzlerkandidat holt offenbar den Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig in seine Wahlkampfmannschaft. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Machnig soll nach SZ-Informationen Experte für Energie und den Aufbau in Ostdeutschland werden. Offiziell wurde die Personalie weder bestätigt noch dementiert. Die Überlegungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es aus der SPD.

Spiegel Online zufolge soll Machnig im Wahlkampf eine Art Gegenspieler zu Umweltminister Peter Altmaier (CDU) sein. In der Umweltpolitik sähen die Sozialdemokraten demnach große Angriffsmöglichkeiten. 

Machnig gilt als erfahrener Wahlkämpfer: Der 53-Jährige hatte maßgeblichen Anteil an der Organisation der SPD-Kampagnen von 1998 und 2002, mit denen Gerhard Schröder der Einzug ins Kanzleramt und vier Jahre später die Wiederwahl gelang.  

Nach SZ-Informationen ist noch immer offen, ob Steinbrücks Wahlkampfmannschaft zehn oder zwölf Mitglieder haben wird. Bisher wurden erst drei Mitglieder vorgestellt: IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel ist für die Arbeits- und Sozialpolitik zuständig und soll im Fall eines Wahlsiegs Arbeitsminister werden. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann betreut den Bereich Inneres und Justiz, die Designforscherin Gesche Joost ist Netzexpertin des Teams.

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Kommentare

10 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Geue, Maching, Heil.--die neuen Sozialisten

sobald Hollande zum 150 jährigen BEstehen oer NIchtbestehen in Berlin aufschlägt, werden sich die Salonsozialisten fragen müssen, ob die linke Tarnung des Sigmar G. wirklich von Nutzen ist.

Der SPD fälllt nichts außer einer Neiddebatte ein , bei der sie gegen Vermögende und Reiche hetzt.
Wenn sie mal verfassungsgemäß dann auch gegen Beamte und Staatsbedienstete mit ihren überzogenen PEnsionansprüchen (id est Vermögen ) hetzen würde, wäre sie konsistent.
Halt, das macht sie nicht, weil die BEamten vornehmtlich rotgrün wählen. Jetzt geht mir ein Licht auf.

Diese Umverteiler und UNfairteiler sollten sich mal daran erinnern, wer die Gehälter der Staatsbediensteten erwirtschaftet.
Leider kommt der mediale antikapitalistsiche, hedonistische ZEitgeist denen natürlich enorm entgegen.
Hoffen wir, dass sich Dland nicht nach dem Morgenthauplan deindustrialisiert entwickelt