Berlin-BesuchObama soll am Brandenburger Tor sprechen

Der US-Präsident wird bei seinem Besuch am 18. und 19. Juni wohl nicht im Bundestag sprechen. Die Stadt Berlin bereitet sich auf eine Rede am Brandenburger Tor vor.

US-Präsident Barack Obama wird bei seinem Besuch in Berlin voraussichtlich nicht im Bundestag sprechen. Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte, dies scheide wohl aus  Zeitgründen aus. Er gehe stattdessen davon aus, Obama am Brandenburger Tor zu begrüßen. Dort soll der US-Präsident eine Rede halten.

Berlin bereitet sich bereits auf eine öffentliche Rede Obamas vor. Harald Büttner, der Leiter des Tiefbau- und Landschaftsplanungsamtes des Berliner Bezirks Mitte, sagte, es gebe eine entsprechende behördeninterne Anfrage. Für den Auftritt Obamas werde eine Sondernutzungserlaubnis für den Platz des 18. März vor der westlichen Seite des Brandenburger Tors benötigt.

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Die Bundesregierung müsste der Rede aber noch zustimmen. Zudem würden Fragen zur Sicherheit geklärt werden müssen, sagte Büttner.

Barack Obama und seine Frau Michelle werden für den 18. und 19. Juni in Berlin erwartet. Auf dem Programm des Arbeitsbesuchs stehen unter anderem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Joachim Gauck.

Bei seinem letzten Besuch 2008 war Obama noch Präsidentschaftskandidat. Zu seiner Rede vor der Berliner Siegessäule kamen etwa 200.000 Menschen. Merkel hatte damals einen Wahlkampfauftritt Obamas vor dem Brandenburger Tor verhindert.

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Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Die Redaktion/ds

    15 Leserempfehlungen
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    Ich würde zu gerne gegen Obama demonstrieren angesichts seiner Kriegspolitik in Pakisten. Ich bezweifel allerdings, dass so etwas genehmigt wird.

    • AndreD
    • 30. Mai 2013 22:12 Uhr

    als charismatischen Politikern zujubeln.

    Wie sagte mal ein kluger Mann?

    Es gibt Menschen die können reden und es gibt Menschen, die wissen was. Wenn jemand gut redet, dann weiß er meistens nichts.

    so viele Menschen, wie auf diesen Platz passen, kann man gar nicht handverlesen auswählen. Ich nehme mal an, der wird gehörig ausgebuht.

  2. ... am Tag der Amtsvereidigung von Obama und der Fortsetzung der "weiter-so!"-Politik des formaldemokratischen US-Unrechtsstaats, wird es diesmal wohl schwer werden, 200.000 klatschlustige Zuhörer zu finden, die auf Polit-Märchen und "Visionen" machtwilliger Alphamännchen stehen, die aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen noch die halbe Stadt lahmlegen.
    Aber vielleicht kann die dt. Polizei ja wieder die bewährten Polizeischüler als jubelnde Event-Staffange aufbieten. So wie am Tag der deutschen Einheit, als Merkel und Gauck sprachen...

    15 Leserempfehlungen
    • Mopps
    • 30. Mai 2013 20:01 Uhr
    3. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich an der Diskussion und verzichten auf Beleidigungen. Die Redaktion/ls

    6 Leserempfehlungen
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    • sjdv
    • 31. Mai 2013 10:22 Uhr

    Entfernt. Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/ls

  3. Ich würde zu gerne gegen Obama demonstrieren angesichts seiner Kriegspolitik in Pakisten. Ich bezweifel allerdings, dass so etwas genehmigt wird.

    6 Leserempfehlungen
    Antwort auf "[...]"
    • lispm
    • 30. Mai 2013 21:01 Uhr

    Die Obama-Rhetorik ist doch schon entzaubert.

    Hat Obama aktuell für uns irgendeine relevante Nachricht? Mir fällt da wenig ein. Wer würde ihm auch noch glauben?

    4 Leserempfehlungen
    • Karst
    • 30. Mai 2013 21:04 Uhr

    Ein echter Friedensfürst, der Mann. Wer würde so jemanden denn NICHT irgendwo zu irgendwas irgendwelche Politikphrasen über Freiheit und Frieden dreschen hören wollen?

    6 Leserempfehlungen
  4. .
    Und Dodokay darf grad simultan dolmetschen, wie 's letschte mal au scho!

    https://www.youtube.com/w...

    Eine Leserempfehlung
  5. Liegt denn aktuell irgendetwas an, was eine derart große Symbolik rechtfertigt? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Rede eines US-Präsidenten am Brandenburger Tor den großen Umbrüchen der Geschichte vorbehalten bleiben sollte. Aus meiner Froschperspektive ist da nichts absehbar - man korrigiere mich aber gerne.

    10 Leserempfehlungen
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    .
    ... am Brandenburgischen Tor Nichtssagendes zu den amtierenden Friedensdingsbums-Toren der Europäischen Union.

    Es scheint, vom Friedensnobelpreiskommittee verschont zu werden, dem Neusprech auszukommen und den Preis nicht erhalten zu haben ist zur wahren Auszeichnung avanciert.

    Vergleichbar dem Bundesverdienstblech, das ja inzwischen an Hinz und Kunz dranhängt und an Hans Filbinger und FJ Strauss und Roland Koch und Reinhard Gehlen und am Wulff und am Wiesheu .....

    (
    http://de.wikipedia.org/w...
    )

    Obama will ja auch 3 Kriege gewinnen. Afghanistan, Irak und keine ahnung. der dritte findet sich noch.

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