GrüneRoth verspricht Aufarbeitung der Pädophilie-Vorwürfe

Die Grünen wollen Pädophilie-Vorwürfen gegen Parteimitglieder aus der Gründungszeit nachgehen. Wissenschaftler sollten die Aktivitäten bestimmter Gruppen prüfen.

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat sich für eine Untersuchung der Pädophilie-Vorwürfe gegen Parteimitglieder aus der Gründungszeit ausgesprochen. "Der Bundesvorstand begrüßt es, wenn unabhängige Wissenschaftler die Schriften und Aktivitäten bestimmter gesellschaftlicher Gruppen aus den achtziger Jahren untersuchen", sagte Roth Spiegel Online.

Bei den Grünen gab es noch in den achtziger Jahren einen Ausschuss "Schwule, Päderasten und Transsexuelle" (SchwuP). Roth betonte aber, dass die Partei der SchwuP damals die Anerkennung als Bundesarbeitsgemeinschaft verweigert habe. Das sei auf Antrag von Aktivisten der Schwulenbewegung passiert, sagte Roth Spiegel Online. "Immer war und ist es Anliegen der Grünen, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, die Rechte von Kindern zu stärken und Hilfsprojekte für misshandelte Kinder zu unterstützen."

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Gruppen, die sich für Pädophilie einsetzten, seien in der grünen Partei niemals mehrheitsfähig gewesen seien. "Ganz im Gegenteil: Zu keinem Zeitpunkt hat ein Gremium der grünen Bundespartei einen Beschluss gefasst, der die Entkriminalisierung von sexuellem Missbrauch von Kindern befürwortet hätte."  Der Versuch, die Positionen Einzelner in der Vergangenheit zu einer laxen Haltung der Grünen gegenüber dem sexuellen Missbrauch von Kindern umzudeuten, sei unanständig.

Proteste gegen Preisverleihung an Daniel Cohn-Bendit

Die Debatte hatte sich entzündet an früheren Äußerungen des grünen Europapolitikers Daniel Cohn-Bendit über Intimitäten mit Kindern. Vertreter eines Verbandes von Missbrauchsopfern und die Junge Union hatten vor der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises an Cohn-Bendit protestiert.

Cohn-Bendit distanzierte sich in seiner Dankesrede von seinen damaligen Aussagen. Er hatte 1975 in einem Buch seine Zeit in einem antiautoritären Kindergarten thematisiert und dabei auch Intimitäten mit Kindern beschrieben. Der 68-Jährige betonte, er habe sich nie an Kindern vergriffen: "Kritisiert mich für das, was ich geschrieben habe – bis zu meinem Tod, aber jagt mich nicht für etwas, was ich nicht getan habe."

Seine damaligen Äußerungen seien eine "unerträgliche Provokation" und hätten so nicht geschrieben werden dürfen. Er ordnete sie in den historischen Kontext der 68er-Bewegung ein, die von Tabu-Brüchen geprägt gewesen sei.

Am Montag teilte Cohn-Bendit mit, er verzichte auf die Annahme des ihm verliehenen deutsch-französischen Medienpreises. Er müsse befürchten, dass er im Bundestagswahlkampf erneut zur Zielscheibe werde, sagte er dem saarländischen Rundfunk.

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Leserkommentare
  1. dass das, was er damals als real beschrieben hat, bloße Fiktion gewesen sei? Keinen Moment lang lässt der damalige Text erkennen, dass die dort beschriebenen Vorkommnisse bloße Fantasieprodukte wären. Kurzum: Ich glaube dem heutigen Daniel Cohn-Bendit nicht. Der frühere hingegen ist leider in dieser widerlichen Angelegenheit glaubwürdig. Und dieses Gebräu aus früherer Verfehlung und heutiger Unafurichtigkeit macht diese Affäre so abstoßend.

    29 Leserempfehlungen
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    bei den Grünen..Gewusst wie..könnte man konstatieren.
    Genauso bezeichnend, wenn sie immer ihre konfusen Pläne von einem Institut durchrechnen lassen. nun ja.
    cohn-bednit hat sich selbst shcon disqualifiziert.
    Da gibt es ja nichts aufzuarbeiten ,wenn man sich die slots auf youtube anschaut.
    Die Doppelmoral der Grünen wird ja mittlerweile auch medial thematisiert- bis bei der Zeit natürlich :) ...
    Cicero schreibt heute wieder treffend, dass eine Beamtenapparatschikpartei mit Moralanspruch einfach nicht benötigt wird - außer um die Prfünde ihrer Klientel abzusichern.Sehr lesenwert

    http://www.cicero.de/berl...

    .. Cohn-Bendits Büro hat Archivmaterial dazu ins "Grüne Gedächtnis" der Heinrich-Böll-Stiftung untergebracht. Dort in Berlin befinden sich laut einem Bericht der "FAZ" 40 Deposita und Parteiakten unter dem Schlagwort Kindesmissbrauch, nur zwei davon seien gesperrt, eine sei die Akte Cohn-Bendit. Die Sperre laufe bis zum Jahr 2031. .. (dann ist er 86 oder …)

    http://www.spiegel.de/pol...

    Und, sie meinen nicht das sich iregendeines dieser vielen missbrauchten Kinder es nach all den Jahren getraut hätte etwas zu sagen?

    Sie meinen ein Pädophiler mit politischen ambitionen würde sich durch das zugeben von Kindesmissbrauch sich selbst in die Schusslinie bringen?

    Der text ist dumm, keine Frage, aber haben sie ihn gelesen? Was wird da genau beschrieben? In welchem Ton ist der Rest des Textes? Ist das die einzige Übertreibung und nutzt der Text / Author ein solches Stilmittel öfter? So lange sie diese Fragen nicht beantworten können sollten sie Sich die ersten beiden Fragen stellen und logisch nachdenken.

    Erst Denken, dann reden oder schreiben. Gilt für ihn, wie für sie.

    Die meisten urteilen nach heutigen Maßstäben. Nach dem Verbot der Körperstrafen in der Erziehung wären aber (fast) alle Eltern heute kriminell.
    http://de.wikipedia.org/w...

    Dieses Gesetz wurde nicht zuletzt wegen der Grünen und der Umbrüche der 68er erreicht!

    Seit den 1960ern besteht der Konflikt zwischen den Konservativen und den Progressiven. Und jetzt bemerken sie, dass Dani 1975 ein böses Buch schrieb. :-)

    Während damals die Eltern ihre Kinder mit allem Greifbaren prügelten bis ihre eigene Wut verrauchte, lehnte die antiautoritäre Erziehung Vorschriften grundsätzlich ab. Das war das natürliche, gegensätzliche Extrem! Heute wählt man einen Mittelweg.

    Mit Woodstock oder Kommune 1 wurde die natürliche Nacktheit über FKK hinaus populär. Im Gegensatz zu früher sind Saunen heute für Frau und Mann, Kind und Großeltern gemeinsam zu nutzen. Man schloss sich auf Toilette auch nicht mehr ein.

    Auch die Anträge Sexualität mit Kindern zu legalisieren, wurden von den Medien bereitwillig aufgegriffen. Aber die Grünen wurden als Partei nicht ernstgenommen. Die Angriffe auf Dani holen jetzt das nach, was die Konservativen damals aus Arroganz unterließen.

    Wer jetzt keine handfesten Beweise liefern kann, der läuft Gefahr, dass man ihm ebenso die körperliche Misshandlung seiner Kinder vorwirft. Rechte prügeln ja gerne. Touché :-)

    Nur eine wissenschaftliche Aufarbeitung ist richtig!

  2. bei den Grünen..Gewusst wie..könnte man konstatieren.
    Genauso bezeichnend, wenn sie immer ihre konfusen Pläne von einem Institut durchrechnen lassen. nun ja.
    cohn-bednit hat sich selbst shcon disqualifiziert.
    Da gibt es ja nichts aufzuarbeiten ,wenn man sich die slots auf youtube anschaut.
    Die Doppelmoral der Grünen wird ja mittlerweile auch medial thematisiert- bis bei der Zeit natürlich :) ...
    Cicero schreibt heute wieder treffend, dass eine Beamtenapparatschikpartei mit Moralanspruch einfach nicht benötigt wird - außer um die Prfünde ihrer Klientel abzusichern.Sehr lesenwert

    http://www.cicero.de/berl...

    11 Leserempfehlungen
    • Berski
    • 01. Mai 2013 16:07 Uhr

    Immerhin ein Anfang, aber ich finde es insgesamt schon sehr billig, dass die Grünen bei jeder Kleinigkeit mit dem Finger auf andere zeigen, moralisieren, skandalisieren und Rücktritte fordern, aber selbst bis heute Menschen mit linkskrimineller Vergangenheit oder gar Menschen wie Herrn Cohn-Bendit verteidigen. Herr Kretschmann ja erst kürzlich sein Loblieb auf jenen Herrn Cohn-Bendit erneuert.

    Und wenn Herr Cohn-Bendit von einer "unerträglichen Provokation" redet, dann ist dies für mich ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der sich aktiv gegen Kindesmissbrauch einsetzt. Man sollte sich das doch nochmal genauer auf der Zunge zergehen lassen, was Herr Cohn-Bendit damals schrieb und auch in französischen Talkshows sagte.

    Cohn-Bendit hat in seiner Autobiographie(!) sexuelle Handlungen mit Kleinkindern eingeräumt und plötzlich soll das alles doch nicht geschehen sein? Wörtlich heisst es auf dem Umschlag des Buches:
    "Erzählungen und Reflexionen aus dem 'Basar'" oder auch
    "lebendig geschriebene und spannende Berichte und Selbstdarstellungen von denen, die der Gesellschaft Widerstand entgegengesetzt haben"

    Auch hat Klaus Kinkel Herrn Cohn-Bendit vor über 10 Jahren schon öffentlich dazu aufgefordert, klarzustellen, dass er sich tatsächlich nie an Kindern vergangen hat. Cohn-Bendit schwadroinierte daraufhin, er habe versucht "in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren". Er hat es nicht dementiert, heute sitzt er im Europäischen Parlament!

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    sie sprechen mir aus der Seele.
    Kretschmann hat sich ja mit Palmer lächerlich gemacht, als er den großen Wirtschaftsversteher gab und die Enteignungspläne ein biscshen abdämpfen wollte- dann wurde er überstimmt und die Grünen erklärten diese EInheitsmeinung als Zeichen ihrere innerparteilichen Demokratie :D
    Die haben schon Humor.
    Die Leiterin der Grünen Jugend, ihresZeichens nach Lehramtsstudentin!, engagiert sich auch für irgendwelche Linksradikalen. Tja, da wird bei der Verbeatmung dann einfach mal 2 Augen zugedrückt ^^.
    Die Doppelmoral und moralische-geistige ÜBerlegenheit der neugrünen Shcichten ist einfach legendär.
    Am besten wird es dann ,wenn sie sich als liberal sehen

    • jojocw
    • 01. Mai 2013 18:01 Uhr

    Wenn er "es" nicht getan hat, damals aber so tat als täte er es? Wem wollte er dann damals imponieren?
    Ich schließe daraus? Damals hat er sich bei den "Sex-Revoluzern" eingeschleimt, weil es im nützte, heute hat sich der Wind gedreht, also dient er sich heute bei anderen an. Aber was ist er selbst?

    Hat er dann überhaupt ein Rückgrat?

    Wie bei Fischern, man ist solange Revoluzzer, bis man eine Chance bekommt, Kapitalist (groß oder klein) zu werden. Dann vergisst oder leugnet man seine Vergangenheit.
    Ich würde das mal so bezeichnen: Den Fischer machen oder eben fischern.

  3. sie sprechen mir aus der Seele.
    Kretschmann hat sich ja mit Palmer lächerlich gemacht, als er den großen Wirtschaftsversteher gab und die Enteignungspläne ein biscshen abdämpfen wollte- dann wurde er überstimmt und die Grünen erklärten diese EInheitsmeinung als Zeichen ihrere innerparteilichen Demokratie :D
    Die haben schon Humor.
    Die Leiterin der Grünen Jugend, ihresZeichens nach Lehramtsstudentin!, engagiert sich auch für irgendwelche Linksradikalen. Tja, da wird bei der Verbeatmung dann einfach mal 2 Augen zugedrückt ^^.
    Die Doppelmoral und moralische-geistige ÜBerlegenheit der neugrünen Shcichten ist einfach legendär.
    Am besten wird es dann ,wenn sie sich als liberal sehen

    15 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ein Anfang"
    • Apex
    • 01. Mai 2013 17:03 Uhr

    Was immer gerne übersehen wird, ist, dass meines Wissens nach Herr Cohn-Bendit, niemals von irgendjemand beschuldigt wurde sich sexuell an ihm oder ihr vergangen zu haben. Wäre es zu Sexualstraftaten von Seiten Cohn-Bendits gekommen, sollte man ja annehmen, dass die Opfer Strafanzeige erstatten oder zumindest jetzt, da die Debatte, mal wieder, hochkocht aktiv werden.

    Da dies aber nicht geschehen ist, gehe ich davon aus, dass die Vorwürfe gegen Cohn-Bendit unbegründet sind. Was er seinerzeit geschrieben und gesagt hat ist verurteilenswert. Aber das sieht Cohn-Bendit inzwischen auch so und distanziert sich. Mehr kann man nicht verlangen. Seine Verdienste auf politischer Ebene um die Bundesrepublik und Europa bleiben davon in meinen Augen unberührt.

    Bezeichnend ist aber, dass die Vorwürfe auch und vor allem aus der Ecke der Union kommen. Einer Partei, die bekannt und berüchtigt dafür ist, NS-Verbrechern, welchen weitaus schlimmere Taten zuzuschreiben waren, Obdach gewährt und politische Karrieren ermöglicht zu haben.

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    um Deutschland und Europa?
    da scheint den politischen Beobachtern aber was entgangen zu sein :)
    das cholerische Gehabe in Brüssel ist vermutlihc nicht gemeint.
    Bezeichnend auch ,wie er mal sagte, dass sein SOhn INvestmentbänker werden will.
    So was geht nur bei Grünen :)

    • Berski
    • 01. Mai 2013 19:02 Uhr

    Wirklich atemberaubend, wie Sie hier den Kindesmissbrauch verharmlosen, dazu fällt mir echt kaum nochwas ein. Ich denke, sie werden Herrn Cohn-Bendits Textpassagen auch nicht gelesen haben, sonst würden sie hier nicht krampfhaft versuchen, diesen Mann zu verteidigen. Ich mein, der Mann es nicht nur in seiner Autobiographie zugegeben und glorifiziert, es gab zu dieser Zeit auch Interviews in franzöischen Medien, in denen er ähnliches gesagt hat. Der Mann zudem dafür gesorgt, dass bestimmte Unterlagen, die im Rahmen seines Buches entstanden sind, bis mind. 2032 unter Verschluss bleiben. Wie kann man einen Pädophilen über diese Lagerpolitk-Schiene bloß verteidigen?? Es darf beim Thema Kindesmissbrauch keine zwei Meinungen geben, doch Herr Cohn-Bendit hat nachweislich genau diese zweite Meinung!

    Um zum Thema kein Opfer, kein Täter: wir reden bei Herrn Cohn-Bendit nicht über Jugendliche, sondern über Kleinkinder zwischen 3 und 11 Jahren!! Insofern schiesst ihre Überschrift schon den Vogel ab. Es gab aber tatsächlich mal ein Schreiben von Eltern aus der Einrichtung, in der Cohn-Bendit von solchen Vorwürfen entlastet wurde - es stellte sich im Nachhinein als Fälschung heraus!! Interessiert heute auch niemanden mehr!

    @Apex:

    schauen Sie sich doch mal an, wie es in Deutschland Missbrauchsopfern ergeht, die Anzeige erstatten. Zumal die Verjährungsfristen immer noch lächerlich kurz sind.
    Wenn eines der Opfer, von denen Herr Cohn-Bendit behauptet, sie seien ihm aus eigenem Antrieb an den Hosenstall gegangen und hätten ihn zum Sex "verführt" heute nach mehr als vier Jahrzehnten etwas anderes behauptet, geschweige denn Anzeige erstattet, dann droht ihm eine Verleumdungsklage.

    Nein: echte "Pädophilie" oder wie es richtiger heißen sollte "Pädosexualität" entspricht von der Prognose her in etwa einer schwersten Suchterkrankung. Ich weiß nicht, ob Sie je in Ihrem Leben mit Junkies oder Gewohnheitstrinkern zu tun hatten, aber niemand würde wohl bestreiten, dass solche Süchte die Hemmschwelle sich kriminell zu verhalten entschieden senken.

    Das ist bei Pädosexuellen nicht anders. Von dort zur Pädokriminalität ist es nur ein ganz schmaler Grat.

    • shtok
    • 02. Mai 2013 0:42 Uhr

    drüber, wer die GRÜNEN gegründet hat, gab dazu auch imletzten Jahr einen netten Artikel im Focus dazu. http://www.focus.de/digit...
    Da könnte aus den NS Steinen gegen die CDU, die sicherlich berechtigt sind, schnell ein Bumerang werden.

    denn wenn die von Cohn-Bendit mißbrauchten Kinder, damals im Kindergarten waren, dann ist das heute sowieso verjährt.
    Deswegen kann der Mann ja auch mit unverschämter und unerträglicher Noncharlance behaupten kann, es wäre ja alles gar nicht so gewesen. Bitte liebe Grüne, wendet eure eigenen hohen moralischen Ansrpüche, für die wir euch einst so schätzten auch auf euch an.

  4. um Deutschland und Europa?
    da scheint den politischen Beobachtern aber was entgangen zu sein :)
    das cholerische Gehabe in Brüssel ist vermutlihc nicht gemeint.
    Bezeichnend auch ,wie er mal sagte, dass sein SOhn INvestmentbänker werden will.
    So was geht nur bei Grünen :)

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Keine Opfer keine Tat"
  5. verglich den Missbrauch in der katholischen Kirche und den bei den Grünen so:
    Es sind drei qualitative Differenzen, die es festzuhalten gilt: Bei der katholischen Kirche und den Internaten geht es um Institutionen, bei den 68ern und der linksalternativen Szene um eine Bewegung beziehungsweise Subkultur. Damit hängt ein gravierender Unterschied zusammen: In den Institutionen wurde auf Verschwiegenheit gesetzt, in der Bewegung auf Öffentlichkeit. Und ein Drittes kommt hinzu. Während es der katholischen Kirche auf die Wahrung von Traditionen angekommen ist, ging es der Szene um das Ausprobieren neuer Sozialformen. Dabei reizte nicht nur das Neue, sondern auch das Verbotene, der Tabubruch. Das allerdings konnte mit unvertretbaren Grenzüberschreitungen, mit psychischen Verletzungen von Kindern verbunden sein.

    http://www.zeit.de/2010/2...
    manche sind der Zeit und den Grünen eben gleicher als gleich :)

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Thema des Artikels. Danke, die Redaktion/jk

  6. 8. [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Thema des Artikels. Danke, die Redaktion/jk

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, cst
  • Schlagworte Daniel Cohn-Bendit | Grüne | Claudia Roth | Bundestagswahlkampf | Missbrauch | Protest
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