Grüne im WahlkampfDie Schwarmentscheider

Erst Spitzenkandidaten, nun Inhalte: Die Basis der Grünen darf im Wahlkampf kräftig mitbestimmen. Auch, weil die Führung zuvor alle Risiken beseitigte. Von T. Schwarze von 

Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (links) und die Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke unterhalten sich beim Mitgliederentscheid in Berlin. Im Hintergrund steht Wahlkampfmanager Heinrich.

Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (links) und die Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke unterhalten sich beim Mitgliederentscheid in Berlin. Im Hintergrund steht Wahlkampfmanager Heinrich.  |  © Stephanie Pilick/dpa

Den vielleicht wichtigsten Erfolg nennt der Berliner Abgeordnete Michael Schäfer gleich zu Beginn. "Nach diesem Mitgliederentscheid werden wir unser Wahlprogramm besser kennen, als wir je eines gekannt haben", ruft er den etwas mehr als 200 Zuhörern in den Uferstudios in Berlin-Mitte sowie den Tausenden vor dem Livestream zu. Und Schäfer sieht noch einen Vorteil: "Wir haben viele Ziele, für fast alle Menschen – welche aber sind am wichtigsten? Das soll hier von uns entschieden werden", sagt er und wird dafür mit Applaus der Entscheider bedacht.

Es ist ein sonniger Junitag in Berlin, Deutschland im Wahlkampf, und die Grünen experimentieren mal wieder mit Beteiligungsmöglichkeiten für ihre Mitglieder herum. Die sogenannte Basisdemokratie ist derzeit ziemlich angesagt im Wahlkampf, auch Angela Merkel sucht Kontakt zu den CDU-Mitgliedern. Ein bisschen wohl auch die Schuld der Piraten mit ihrer Liebe zu Schwarmentscheidungen aller Art. Die Grünen jedenfalls sehen sich selbst bekanntlich als die Mitmachpartei der ersten Stunde. Ihr Mitgliederentscheid über die wichtigsten Wahlkampfthemen der Partei soll diesen Avantgardismus deshalb auch ein bisschen unterfüttern.

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Nun dürfen die Grünen also 9 aus 58 wählen. Nachdem die rund 60.000 Mitglieder der Partei bereits über ihre Spitzenkandidaten entschieden haben, sollen sie nun bestimmen, welche neun Themen im Wahlkampf besonders gepusht und im Fall einer Regierungsbeteiligung als erstes angepackt werden sollen. Die drei großen Themenblöcke Energiewende und Ökologie, Gerechtigkeit sowie Moderne Gesellschaft hat die Parteiführung dafür in 58 Schlüsselprojekte unterteilt, die sie nun ihren Mitgliedern zur Wahl vorlegt.

Basis entscheidet über Personal und Programm

"So wie die Urwahl für einen großen Rückhalt für unsere Spitzenkandidaten gesorgt hat, dürfte diese Abstimmung zu einer starken Identifikation mit unserem Programm führen", sagt Robert Heinrich. Der Wahlkampfmanager der Grünen nennt die Abstimmung ein Experiment. Mehr als ein Jahr Vorlauf und viel Überzeugungsarbeit habe es gebraucht, damit nun 320 der 418 Kreisverbände der Grünen an diesem Wochenende Versammlungen wie die in Berlin-Mitte abhalten. Ein groß angelegter Mobilisierungsversuch für den Bundestagswahlkampf.

Und die Mitglieder wollen offenbar mobilisiert werden. Trotz des schönen Wetters sitzen sie in Berlin wie auch im Rest des Landes zu Tausenden und lauschen den Argumenten ihrer Parteifreunde. Mal geht es um einen neuen Wachstumsbegriff, mal um Klimaschutz – Friedenspolitik, Kohleausstieg, Entwicklungshilfe und gleichgeschlechtliche Liebe: Nicht jedes der 58 Projekte kann vorgestellt werden, aber doch sehr unterschiedliche Themen finden ihren Weg auf die Bühne.

Leserkommentare
  1. Unsere Volkserzieher in der Regierung? Dann aber nur mit der CDU. Und so wird es wohl auch kommen.

    Hier in Köln schlägt ihnen eine Welle von Antipathie entgegen. An vielen ehemaligen Eckkneipen hängen Schilder "Lokalverbot für die Mitglieder der Partei: DIE GRÜNEN NRW".

    http://www.derwesten.de/r...

    Denunziantentum wird neuerdings hier in Köln auch groß geschrieben. Es gibt ein Onlineangebot um Rauchverstöße anzuzeigen. Ist das nicht sympathisch?

    http://www.express.de/koe...

    Das war so peinlich und entlarvend, die Seite wurde nun doch wieder vom Netz genommen.

    Also - nie wieder GRÜNE

    42 Leserempfehlungen
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    die Grünen oder GrünInnen sind wirklich ein Phänomen.
    Vor allem die Diskepanz zwischen Selbst - und Fremdbild ist einfach göttlich.
    Am besten ist immer ,wie die GRüne Jugend die FDP als asozial brandmarkt und eigentlich gar nicht checkt, wie sehr sie eigentlich eine Klientelpartei sind.
    Dass die Mehrzahl der Grünen verbeamtet ist oder dies anstrebt ( Gruß an die LEhramtsstudenten ) ist mitterlweile Allgemeingut.
    Da lässt sich dann eben auch ganz gut der starke Staat beschwören und das unter Gerechtigkeit verpacken.

    http://www.cicero.de/berl...

    sehr lesenswert

    "Nein, die Plastiktüte soll es treffen, besser gesagt: die Plastiktütenträger. Diese Spezies ist gewöhnlich nicht auf den Wochenmärkten in den bürgerlichen Stadtvierteln anzutreffen oder im Manufactum-Shop. Sondern bei Aldi, Penny und Lidl. Überall dort also, wo Leute einkaufen, die nicht unbedingt zu den Privilegierten in diesem Land gehören. Die Grünen sagen „Plastiktüte“ (oder auch „Einwegdose“) und meinen in Wahrheit: Unterschicht. Es geht ihnen im Kern nämlich nicht um die Umwelt, sondern um kulturelle Hegemonie."

    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich, Die Redaktion/au

    der Grünen in Köln muss ich Ihre Behauptungen zurückweisen. Lokalverbot mag es hie und da geben, aber nicht weil man die Grünen nicht mag, sondern weil sie eine der wenigsten Parteien ist, die in den Kneipenwahlkampf geht und damit nicht immer auf Gegenliebe stößt. Das ist verständlich und wenn ein Wirt uns nicht will, dann drängen wir uns sicher nicht auf. Aber gerade in Kneipen der Schwulen- und Lesbenszene hat sich diese Form des Wahlkampfs in Köln für uns bewährt.

    Die Kneipenverboten, von denen Sie reden sind aber andere Natur. Es sind Verbote als Reaktion auf das strikte Rauchverbot in Kneipen, dass durch die Grünen vorangetrieben wurde. Dazu stehen wir und sind der Meinung, dass wir damit eine Mehrheitsmeinung vertreten, wie man in Umfragen immer wieder sieht.

    Sie haben natürlich das Recht anderer Meinung zu sein. Aber gerade dieses thema hat nichts mit "Volkserziehung" zu tun sondern elementar mit Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz! Übrigens war das ursprüngliche Nicht-Raucher Schutzgesetz von der CDU und FDP durchgesetzt worden. Die Grünen haben gemeinsam mit der SPD lediglich schlampige Lücken geschlossen.

    Seit wann ist die Anzeige von Ordnungswidrigkeiten Denunziantentum? Sagen Sie das auch, wenn man überhöhte Geschwindigkeiten zur Anzeige bringt oder den Verkauf von Alkohol an Jugendliche?

    Ihre Auffassung entbehrt jeder Grundlage und hat zudem keinen Bezug zum ARtikel. Einfach pures, üblich niveauloses Grünenbashing.

    die beiden "Blätter", die Sie hier zitieren, sprechen für sich und für Ihren Beitrag. Diese beiden Verlagshäuser produzieren übelsten vorurteilsfördernden- und verstärkenden Boulevard-Dreck. Gott Lob, gehen die Auflagenzahlen dieser Schmierereien zurück.

    Übrigens, das Nichtraucherschutzgesetz ist richtig und war lange überfällig. Sie sollten mal andere "Zeitungen" konsumieren, dann bekommen Sie auch gute Informationen hierzu.
    Und das sagt ein "Nicht Grünenwähler".

    Jetzt kann ich mich gemütlich vor meinen eigenen offenen Kamin setzen und weiß, dass die anderen auch keinen Spaß mehr haben!

    wenn die Grünen wirklich die auf die Stimme der Mitglieder hören wollten, wären die niemals in AFG einmarschiert!

    Was für ein bigotter Haufen!

    und das macht die Partei so sympathisch. Was ist z.B. dagegen einzuwenden, wenn eine Partei mobil macht für den Schutz von Nichtrauchern.
    Höhere Steuern für Reiche bzw. für gut Verdienende. Steuerlich Entlastung für Menschen mit geringem Einkommen. Tempo 120 auf deutschen Autobahnen - warum nicht? Besserer Klimaschutz, Atomausstieg sofort, Förderung nachhaltiger Energiegewinnung, Schärfere Lebensmittelkontrollen, Förderung von Ganztagesschulen, Homo-Ehe, etc.
    Eine solche Partei tut sich zwangsläufig schwer in einem erzkonservativen Land wie der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist unbequem und auch oft nonkonform. Das ist gut und wichtig. Immer mehr Menschen, quer durch alle Gesellschaftsschichten haben das erkannt. Vielleicht reicht das Gegengewicht ja um bei der kommenden Bundestagswahl einen Impuls zu geben für einen notwendigen Regierungswechsel. Schwarz/Gelb ist, was das Regierungslatein angeht, je länger desto mehr, am Ende angelangt.

  2. die Grünen oder GrünInnen sind wirklich ein Phänomen.
    Vor allem die Diskepanz zwischen Selbst - und Fremdbild ist einfach göttlich.
    Am besten ist immer ,wie die GRüne Jugend die FDP als asozial brandmarkt und eigentlich gar nicht checkt, wie sehr sie eigentlich eine Klientelpartei sind.
    Dass die Mehrzahl der Grünen verbeamtet ist oder dies anstrebt ( Gruß an die LEhramtsstudenten ) ist mitterlweile Allgemeingut.
    Da lässt sich dann eben auch ganz gut der starke Staat beschwören und das unter Gerechtigkeit verpacken.

    http://www.cicero.de/berl...

    sehr lesenswert

    "Nein, die Plastiktüte soll es treffen, besser gesagt: die Plastiktütenträger. Diese Spezies ist gewöhnlich nicht auf den Wochenmärkten in den bürgerlichen Stadtvierteln anzutreffen oder im Manufactum-Shop. Sondern bei Aldi, Penny und Lidl. Überall dort also, wo Leute einkaufen, die nicht unbedingt zu den Privilegierten in diesem Land gehören. Die Grünen sagen „Plastiktüte“ (oder auch „Einwegdose“) und meinen in Wahrheit: Unterschicht. Es geht ihnen im Kern nämlich nicht um die Umwelt, sondern um kulturelle Hegemonie."

    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich, Die Redaktion/au

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    Antwort auf "Das ich nicht lache!"
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    Da kann ich Ihnen nur beipflichten, die Diskrepanz von Fremd- und Selbstbild kenne ich aus dem eigenen Bekanntenkreis bzw. Lebensumfeld. In dem tummeln sich leider ziemlich viele grüne Akademiker:

    Die grüne Freiberuflerin, gut verdienend und wohnhaft in bester Stadtrandlage, jederzeit jeden belehrend, dass sie freiwillig auf das Auto verzichte und den Bus nehme - und dann fliegt sie zum Wandern nach Korsika und nicht etwa in den Hartz :-)

    Der örtliche Kreistagsvorsitzende der Grünen, der seine Mitmenschen mit einem Artikel in der Regionalzeitung über seine Treckingtour durch den Himalaya informierte (wie kommt man da Co2-neutral hin???)

    Der ehemalige Kommilitone und städtisches Mitglied der Greenpeace-Führung, gern auf Demos vor der Zentrale des örtlichen Energieriesen (gegen Kohlekraftwerke), unterhält seine Fans jedoch gern per Facebook zu seinen Auslandsreisen wie etwa nach Brasilien oder Tansania

    Das ließe sich noch endlos fortsetzen und wäre alles weiter nicht erwähnenswert, wenn diese Personen nicht ständig ihre scheinbare moralische Überlegenheit gegenüber dem ökologisch mindergebildeten Fußvolk heraushängen lassen würden. Bei Licht betrachtet war meine arme Oma eine weitaus effektivere Umweltschützern als der heutige Mittelstands-Grünling

    Werfen Sie bitte nicht alle Lehramtsstudenten in einen Topf;) Ich gehöre zum Beispiel auch dazu (nett, dass Sie mich grüßen;) und ich bin den Grünen spinnefeind.

    Die Ideen der Grünen sind ja an sich nicht schlecht, ich bin ein absoluter Tier- und Naturfreund, interessiere mich sehr für andere Kulturen etc. Also der typische Grünen-Wähler? Sicher nicht! Diese Partei verzerrt alle meine Vorstellung ins Gegenteil! Pseudoökologische Projekte (Vögelschreddernde Windparks-toll) und Zerstörung von Kultur (Multikulti ist regellos durchführbar-toll) sind nur einige Dinge, die diese grausame Partei befürwortet. Gepaart mit Denk- und Sprachverboten und einer scheinbar gutmütigen Bevormundung zeigt die Partei diktatorische Züge wie keine andere. Eine abhehobene, man möchte sagen naive, Ideologie, die die Grünen da haben, die keine rationalen Argumente gegen sich gelten lässt.

    Ich glaube deshalb ehrlich gesagt nicht, dass viele Lehramtsstudenten die Grünen wählen. Denn was diese Partei sich für Schulen etc. ausdenkt ist - ganz wirklich und ehrlich - nicht durchführbar und eine Belastung für jeden Lehrer. Es hat einen Grund, warum die Bundesländer, in denen Schulen mit grünenfreundlichen Vorstellungen klarkommen müssen, bei sämtlichen Lehrstandserhebungen am schlechtesten abschneiden! Das wissen alle Lehramtsstudenten (zumindest die meisten), also würde ich ihrer Annahme nicht ohne weiteres zustimmen wollen.

    Ich finde es abstrus, dass Beamte in der Öffentlichkeit ständig Diffarmiert werden. Das Beamtentum hat seinen berechtigten Grund und ist keine Erfindung der Grünen Partei!
    Und dass die Grünen ein klares Profil haben und damit eben als Nicht-Volkspartei bestimmte Menschen besonders anspricht entspricht der Natur der Sache.
    Der Unterschied zur FDP ist, dass die Gesetzesvorschläge er Grünen sinnvoll sind und vernünftig erklärt, während die FDP mit der Mövenpick-Steuer zb. es unterlassen hat ein kluges Grundsatz-Programm zur Steuerreform durchzusetzen, sondern ganz ausgesucht Hoteliers bevorteilt. Das gleiche gilt für Zahnärzte und Vermieter!

    Die Grünen hingegen kämpfen, trotzdem ihre Mitgleider in der Mehrzahl überdurchschnittlich gebildet sind und auch Beamte häufiger vorkommen, für den so genannten "kleinen Mann". Das sind Menschen, die in Deutschland wegen der Politik von Schwarz-Gelb keine Chance erhalten, seien es Migranten oder Jugendliche aus einem Bildungfernen Haushalt. Die Regierung kümmert sich einen Dreck um die Belange von Mietern, von Arbeitnehmern, von Homosexuellen oder Tieren. Die Koalition steht für die Elite ein, und genau ds tun Grüne nicht.

    Ich bin immer wieder Baff, dass den Grünen ihr hohes Bildungsniveau vorgeworfen wird. Es gibt, ausser vielleicht bei den Linken, keine Partei in Deutschland, in der mehr nachgdacht wird, als bei den Grünen.

    Und seit wann die Grünen absolut gegen Fernreisen eintreten ist mir auch entgangen.

    Entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema des Artikels bei. Die Redaktion/mak

    ist wohl eher als witz zu verstehen oder?

    1) bringt die abschaffung der plastiktüte sehr wohl etwas (bitte mit der thematik auseinandersetzten)

    2) ist die verknüpfung (fast) unterste schublade und journalistisches (regenbogenpresse) niveau....

    ein blick auf die grünen steuerpläne (im veergleich zu cdu/fdp) zeigt wohl eindeutig, dass die "unterschicht" von grüner politik profitieren wird.

  3. Die Grünen stehen für mich sehr breit aufgestellt.Migranten freundlich-Gleichgeschlechter Liebe. Da ist eigentlich alles drin was eine Naturnahe Partei, die um die Junge bis sehr junge Wählerschaft wirbt, so brauch. Wenn sie weiter ihre gut anzuschauenden Führungskräfte Nahrung gibt, um Themen klar und deutlich zu bennen, die Klarheit die ein Wahlkampf durchschaubar macht, und profiliete Kante zum Tage bringt, ist sie eine sehr gute Alternative , zum jetzigen Machtapparat.

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    "Die Grünen stehen für mich sehr breit aufgestellt.Migranten freundlich-Gleichgeschlechter Liebe"
    -----------------
    Dafür stehen außer der CSU alle Parteien. Wofür außer den Grünen keine Partei steht ist die Zwangsbeglückung und Tugendpolitik der Grünen. Selbstverantwortung? Selbstverwirklichung? Individualität? Bei den Grünen Fehlanzeige. Am besten alle Geschlechtlos machen, dann durchnummerieren.

    die Grünen streben eigentlich gar nicht die junge Wählerschaft an..
    vielmehr sind ihre Anhänger vornehmlich im öffentlichen Dienst angestellte Alt68er ,die den Anderen ein Lebensgefühl aufzwingen wollen und dieses muss ja politisch korrekt sein.
    Dass sie von den "Anderen" , auf die sie in aller Ironie noch oft gönnerhaft herabblicken, leben , bzw. deren Steuern, wird dann ignoriert.

    Dabei beziehen die Grünen ihre angebliche Überlegenheit oft aus ihrer vermeintlichen bildungsmäßigen Überlegenheit.
    (Ob es sich dabei um Politik und Franz. auf Lehramt handelt, ist dann auch egal). Formal sind das natürlich hochgebildete..-nun ja..jeder kann sich ein Urteil bilden.

    PS: deswegen sind die Grünen auch die PArtei der BEsserverdienenden . nicht weil die Anhänger so reich sind, wobei sie das vermutlich nun auch noch glauben,sondern einfach ,weil durch die VErbeamtung eben überdurschschnittlich viel netto übrig bleibt..
    sollte mal gesagt werden.

    ich kann nur auf den obigen CiceroArtikel verweisen..er ist wirklich erhellend

  4. "Die Grünen stehen für mich sehr breit aufgestellt.Migranten freundlich-Gleichgeschlechter Liebe"
    -----------------
    Dafür stehen außer der CSU alle Parteien. Wofür außer den Grünen keine Partei steht ist die Zwangsbeglückung und Tugendpolitik der Grünen. Selbstverantwortung? Selbstverwirklichung? Individualität? Bei den Grünen Fehlanzeige. Am besten alle Geschlechtlos machen, dann durchnummerieren.

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  5. Da kann ich Ihnen nur beipflichten, die Diskrepanz von Fremd- und Selbstbild kenne ich aus dem eigenen Bekanntenkreis bzw. Lebensumfeld. In dem tummeln sich leider ziemlich viele grüne Akademiker:

    Die grüne Freiberuflerin, gut verdienend und wohnhaft in bester Stadtrandlage, jederzeit jeden belehrend, dass sie freiwillig auf das Auto verzichte und den Bus nehme - und dann fliegt sie zum Wandern nach Korsika und nicht etwa in den Hartz :-)

    Der örtliche Kreistagsvorsitzende der Grünen, der seine Mitmenschen mit einem Artikel in der Regionalzeitung über seine Treckingtour durch den Himalaya informierte (wie kommt man da Co2-neutral hin???)

    Der ehemalige Kommilitone und städtisches Mitglied der Greenpeace-Führung, gern auf Demos vor der Zentrale des örtlichen Energieriesen (gegen Kohlekraftwerke), unterhält seine Fans jedoch gern per Facebook zu seinen Auslandsreisen wie etwa nach Brasilien oder Tansania

    Das ließe sich noch endlos fortsetzen und wäre alles weiter nicht erwähnenswert, wenn diese Personen nicht ständig ihre scheinbare moralische Überlegenheit gegenüber dem ökologisch mindergebildeten Fußvolk heraushängen lassen würden. Bei Licht betrachtet war meine arme Oma eine weitaus effektivere Umweltschützern als der heutige Mittelstands-Grünling

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    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen an der Debatte. Die Redaktion/au

    Doppelposting. Die Redaktion/au

    sondern darum dass wir eine repriorisierung brauchen, weg von intransparenter machtpolitik die der wirtschaft in den allerwertesten kriecht um das aufsichtsratsmandat für später zu sichern.

    hin zu mehr fokus auf umwelt und die zivilgesellschaft. niemand ist perfekt, aber lieber wähle ich grün als die schwarz-gelbe ursuppe ebenso priviligierter wie überheblicher betonköpfe.

  6. die Grünen streben eigentlich gar nicht die junge Wählerschaft an..
    vielmehr sind ihre Anhänger vornehmlich im öffentlichen Dienst angestellte Alt68er ,die den Anderen ein Lebensgefühl aufzwingen wollen und dieses muss ja politisch korrekt sein.
    Dass sie von den "Anderen" , auf die sie in aller Ironie noch oft gönnerhaft herabblicken, leben , bzw. deren Steuern, wird dann ignoriert.

    Dabei beziehen die Grünen ihre angebliche Überlegenheit oft aus ihrer vermeintlichen bildungsmäßigen Überlegenheit.
    (Ob es sich dabei um Politik und Franz. auf Lehramt handelt, ist dann auch egal). Formal sind das natürlich hochgebildete..-nun ja..jeder kann sich ein Urteil bilden.

    PS: deswegen sind die Grünen auch die PArtei der BEsserverdienenden . nicht weil die Anhänger so reich sind, wobei sie das vermutlich nun auch noch glauben,sondern einfach ,weil durch die VErbeamtung eben überdurschschnittlich viel netto übrig bleibt..
    sollte mal gesagt werden.

    ich kann nur auf den obigen CiceroArtikel verweisen..er ist wirklich erhellend

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    Wenn ich mich recht errinere wollten die Grünen sogar das wahlalter senken da sie bei den Jüngeren deutlich besser abscheiden als sonst. Ob das jetzt moralisch überlegen ist sei mal dahingestellt.

    "Sollte mal gesagt werden." kommt mir bekannt vor der Spruch.

  7. 7. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen an der Debatte. Die Redaktion/au

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  8. 8. [...]

    Doppelposting. Die Redaktion/au

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  • Schlagworte Jürgen Trittin | Katrin Göring-Eckardt | Claudia Roth | Berlin
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