Wahlkampfveranstaltung : AfD-Parteichef von Vermummten angegriffen

Eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland ist von Demonstranten gestört worden. Sie sollen versucht haben, Parteichef Lucke anzugreifen. Es gab 15 Verletzte.

Der Parteichef der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bremen angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei blieb er unverletzt. Der Vorfall ereignete sich bei einer Veranstaltung der eurokritischen Partei auf der Waldbühne im Bremer Bürgerpark. Acht vermummte und vermutlich dem linksextremen Lager zuzuordnende Angreifer hätten während einer Rede Luckes die Bühne gestürmt und diesen zu Boden gestoßen, sagte eine Polizeisprecherin in Hannover.

Ein Wahlhelfer sei dabei mit einem Messer leicht verletzt worden, 16 Personen erlitten Atemwegsreizungen durch von den Angreifern eingesetztes Pfefferspray, darunter auch ein Polizist. Allerdings habe keiner der Verletzten in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

Insgesamt hätten 20 bis 25 teilweise Vermummte die Veranstaltung gestürmt, sagte die Polizeisprecherin, acht Personen seien auf die Bühne gelangt. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd, an der sich neben Polizisten auch Parteifreunde von Lucke beteiligten, seien drei Angreifer festgenommen worden. Erst nach längerer Pause wurde die Veranstaltung unter massivem Polizeischutz fortgesetzt. 

Die eurokritische Partei hatte sich in den vergangenen Wochen mehrfach über massive Behinderungen im Wahlkampf beklagt. Im gesamten Bundesgebiet würden immer wieder Wahlplakate zerstört und es komme zu Übergriffen auf Wahlkampfhelfer, hieß es.

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Kommentare

527 Kommentare Seite 1 von 33
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SPD verteidigt AfD und sieht sie deutlich über 5%

Die SPD macht nun endlich deutlich (nach CDU, FDP und halbherzig auch den Grünen), daß sie die Angriffe auf die AfD für völlig inakzeptabel hält:

http://www.handelsblatt.c...

Eine Liste der Angriffe auf die AfD findet sich hier:
http://gewaltgegendieafd....

Unabhängige Bestätigungen der Schweriner Angriffe hier:
http://www.svz.de/nachric...

Zitat:
"Bereits am Mittwoch wurden Mitglieder der AfD am Infostand in der Schweriner Innenstadt von den selben Tätern bedroht. Am gleichen Abend positionierten sich Angehörige der linken Szene vor dem Grundstück von Frau Federau, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern wohnt. Anlass war offensichtlich ein Infotreffen der Partei. Durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte eine Eskalation verhindert werden."

Leute wie mich...

aha, sie kennen also Leute wie mich? Sie wissen nicht wo ich wohne, wie alt ich bin, meinen Familienstand....ach Sie wissen garnichts über mich, ausser dass ich hier gegen REchtsradikale wie der AFD einstehe und mich dagegen wehre, Linke in einen Topf zuschmeißen und alles, was gegen Nazis ist und Gewalt anwendet als Linkextrem zu beziehcnen.

Ich relativiere garnichts, ich realisiere! Diese Eigenschaft fehlt den vielen Rechten hier im Forum.

Der Euro ist ein Geldschöpfungsproblem, michi,

Natürlich ist das Euro-Problem ein grundsätzliches Geldschöpfungsproblem, denn Geldmenge und Gütermenge stehen in folgender Relation zueinander :

Geldumlauf * Geldmenge = Preisniveau * Gütermenge

Jede Währung muss inflationär exponentiell explodieren, wenn nicht durch einen doppelten Geldumlauf die Geldmenge zur unmittelbar verzehrten Gütermenge mit vernichtet wird. Dann bildet ungedecktes Geld Finanzblasen. Dafür erfand Milton Friedman das bedingungslose Grundeinkommen als Familienausgleich zugleich als mächtigstes Instrument des Monetarismus.

"Kapitalismus UND Freiheit" heißt nach Milton Friedman, eine Gesellschaft ist nur frei, wenn sie das Geldschöpfungsmonopol allein hält und durch den Familienausgleich nicht ungedecktes Geld entstehen lässt.
Eine Gesellschaft, die bei Privatbanken verschuldet ist, ist grundsätzlich unfrei, so Milton Friedman.:)

Die "unliebsamen" Parteien vor 80 Jahren

waren aber jene Parteien, die nun in Ihrem Weltbild dem "linken" Spektrum zuzurechnen wären und jene, die in der Wählerschaft durchaus etabliert waren - also jene, die jetzt das bilden würden, was sie als "Einheitspartei" bezeichnen würden. Und bekämpft wurden die von einer anfangs eher kleinen Minderheit am rechten/nationalen Rand- ohne direkte parlamentarische Vertretung - mit Verbindung zu bestimmten Unternehmerkreisen und Junkerschaften etc., die die Demokratie gar nicht erst entstehen lassen wollten und gegen demokratische Entfaltung waren.
Irgendwie ist demzufolge doch etwas die Perspektive verschoben wenn nun die Grünen, SPD und Linke etc. mit solchen Umtrieben in Verbidung gebracht werden sollen ....

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