Jürgen TrittinMit dem Veggie Day gegen "Drogenhandel im Stall"

Ein fleischfreier Tag in der Kantine kann Verbraucher an ihre Verantwortung erinnern, sagt der Grünen-Spitzenkandidat. Die CSU kritisiert "spießige Bevormundung".

Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin hat den Vorschlag eines Veggie Days in öffentlichen Kantinen verteidigt. Ein Tag, an dem nur fleischloses Essen serviert wird, könne auf Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft hinweisen und Verbraucher an ihre Verantwortung erinnern, sagte Trittin im Interview mit der Welt am Sonntag.

Ein Veggie Day solle zum Beispiel dafür sensibilisieren, dass das Tierarzneigesetz geändert werden müsse. "Nur so können wir den Drogenhandel im Stall unterbinden", sagte er der Zeitung. Denn Tierärzte würden oftmals ihr Geld damit verdienen, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben. Essverhalten betreffe nicht nur einen selbst, sondern unter anderem auch das Klima, sagte Trittin weiter.

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Der Spitzenkandidat der Grünen sieht die Parteien in der Pflicht, auch durch Aktionen wie den Veggie Day gegen Fehlentwicklungen zu mobilisieren. Ein solcher Tag, wie er seit Jahren bereits an Bremer Schulen und Kindergärten praktiziert werde, trage dazu bei.

Seehofer kritisiert "spießige Bevormundnung"

Die Diskussion um einen fleischlosen Tag in öffentlichen Kantinen hatte zuletzt für Aufregung gesorgt. In ihrem Programm für die Bundestagswahl fordern die Grünen, dass öffentliche Kantinen eine Vorreiterfunktion übernehmen und einen Veggie Day zum Standard machen sollten (Seite 164).

Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nennt den Vorst0ß derweil "spießige Bevormundung". Die Grünen schrieben das Tempo auf der Autobahn vor, dass man in Japan Autos kaufen und was man essen soll, kritisierte er im Interview mit Bild am Sonntag. "So etwas regt mich auf!" Zwar esse er nicht unbedingt jeden Tag Fleisch, einen "Extra-Veggie-Tag" lehne er jedoch ab.

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Leserkommentare
  1. Aber eine Bevormundung auf jedne Fall.
    Wenn die Grünen nicht mit den Linken koalieren möchten, sollten Sie sich überlegen, wie man die Bürger überzeugen kann, statt sie per Gesetz dazu zu zwingen.

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    • M_P
    • 11. August 2013 14:32 Uhr

    ...aber es redet doch keiner von einem Gesetz, oder habe ich das irgendwo überlesen. Es ist doch lediglich eine Empfehlung, oder nicht.

    Sei's drum, es gibt so viel, worüber man sich in Deutschland aufregen müsste, aber bei so einer Lappalie gibt's Schaum vor'm Mund, wie man an Anzahl und Qualität der Kommentare unter Artikeln zu diesem Thema sehen kann.

    Hauptsache man kann fressen was und wann und wieviel man will, dan passt das mit der Freiheit.

    Mir ist schon ganz schwindelig vom permanenten Kopfschütteln....

    • Spolk
    • 11. August 2013 16:37 Uhr

    Du meine Güte, die Grünen haben vorgeschlagen, dass die Kantinen in Deutschland eine Vorreiterrolle übernehmen sollten um den Leuten zu zeigen, dass es nicht immer Fleisch sein muss und damit auch auf ein aktuelles Problem hingewiesen, das eigentlich drei Probleme beinhaltet. Erstens wir essen zuviel Fleich, was die Gesundheitskassen belastet und uns somit alle angeht. Zweitens belastet es die Umwelt, wenn ich von konventioneller Landwirtschaft ausgehe. Drittens ist es eine Schande für uns alle, wie mit den gezüchteten Tieren teilweise umgegangen wird. Diese drei Probleme lassen sich sicher noch ausweiten und konkretisieren. Ich bin weder Vegetarier, noch Grüner, aber wie bitteschön kommen Sie und viele andere hier auf die Idee irgendjemand möcht uns das Fleischessen per Gesetz verbieten??? Wie kann es sein, dass einem der TÄGLICHE Fleischkonsum so wichtig ist, dass man mit Scheuklappen alle damit verbundenen Probleme ignoriert und sofort kartoffeldicke Tränen kullern, sobald jemand von den Grünen nur eine Handlungempfehlung gibt??? Tun Sie mir einen Gefallen, schalten Sie ihre Gehirne aus, stopfen sie soviel antibiotikaverseuchtes Fleisch in sich hinein, wie sie mögen, aber lassen sie mich und die Grünen mit ihrem Gejammer a´la Kindergarten in Ruhe!!! NIEMAND NIMMT IHNEN IHREN BALL.... ÄH IHR FLEISCH WEG!!!!

    Zu behaupten ein Vegetarischer Tag in der Woche in den öffentlichen Kantinen sei bevorbmundung ist in etwa so, als würde man sagen, man würde bevormundet, wenn es in der Kantine keine Erbsen gäbe, oder keine Cola! Niemand wird bevormundet. Es wird lediglich in den öffentlichen Kantinen der Städte verbindlich ein Tag in der Woche vegetarisches Essen ANGEBOTEN und niemandem eingetrichtert oder sonstwie zwanghaft eingeflößt!

    Dass sich hier die Deutschen mal wieder total brüskieren ist beispielhaft für eine Nation, die ohnehin bei Wahlentscheidungen häufig mehrheitlich nur an sich und ihrem eigenen Portemonnaie denkt, aber selten an Umwelt, Tiere und andere Menschen.

    Ich finde öffentliche Kantinen sollten überhaupt kein Fleisch anbieten und sofern finanzierbar ausschließlich Bioprodukte. Die Kantinen in öffentlicher Hand müssen mit gutem Beispiel voran gehen und politisch gewollte Essverhalten fördern. Und das ist nunmal Essverhalten, dass gesundheitspolitisch sinnvoll ist, Tieren nicht schadet, der Umwelt zuträglich ist, und mit dem Bewusstsein für Hunger in der Welt einhergeht!

    • hairy
    • 11. August 2013 17:07 Uhr

    und was Bevormundung angeht: angsichts der fortgesetzen Tierquälerei, Verunreinigung von Fleisch, verkauf von Gammelfleisch, BSE, CO2-Mehrerzeugung durch Massentierhaltung und der gesundheuitlichen Schäden durch zuviel Fleischkonsum sollte der Gesetzgeber vielleicht doch mal aktiver werden.

    Ein Nicht-Vegetarier und Nicht-Grünwähler

    Anschnallpflicht zum Beispiel. Nur - die ist klar begründet und vermeidet 3 von 4 früheren Todesfällen.

    Ein "Veggie-Day" ist Vernebelung. Gemüse ist üblicher Hauptbestandteil einer Mahlzeit mit Fleisch, wenn man klassische Gerichte wie Sauerkraut mit Schweinshaxe, Leber mit Kartoffelbrei, Äpfel und Zwiebeln oder Gemüsesuppe mit Rindfleisch zugrundelegt.
    In der Realität wird aus dem Veggie-Day als Pflichtgemüsetag ein Pflichtgetreidetag, wenn man sich die von den Grünen selbst angeführten vegetarischen Gerichte ("Veggiepizza") anschaut. Mit irgendetwas muss das fehlende Fleisch ersetzt werden.

    Die Förderung der Menschengesundheit wird - wohlweislich - von den Grünen nicht als Begründung für diesen Pflichtgetreidetag aufgeführt.

    Sie stünden auch mit leeren Händen da.

  2. ... Veggie-Day-Artikel bei ZON sein. Also dann: auf ein Neues!

    Trittin führt sich mit diesem Halbsatz selbst ad absurdum "... dass das Tierarzneigesetz geändert werden müsse." Es müssen so viele Gesetze geändert werden (einige werden es ja auch), da würde das Jahr nicht reichen, wenn für alles und jedes ein "...-day" eingerichtet würde. Es gibt andere Wege Gesetze auf den Weg zu bringen.

    Trittin lügt ganz glatt, wenn er behauptet, dass das eine Aktion wäre. Eine Aktion zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass sie im Umfang und in der Zeit begrenzt ist. Die Grünen wollen den Veggieday aber in der gesamten Bundesrepublik einführen, zeitlich unbegrenzt mit der Tendenz zur Ausweitung.

    Dass es so etwas in Bremen schon gibt, kann als Alibi nicht herhalten. Das ist höchstens ein Beweis dafür, wie tief die grün-rote Ideologie die Gesellschaft in dem Bundesland schon durchgesetzt wurde. Zwangsweise natürlich, wie es sich für Regierungen mit faschistischen Tendenzen gehört. Das kleine, liebe, nette Bremen ..., wenn die doch nur beim Geld sparen auch so ideologisch wären.

    Der Seehofer hat recht: das ist Bevormunden. Allerdings keine "spiessige", sondern ideologische.

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    • Karl63
    • 11. August 2013 15:30 Uhr

    Sie erinnern sich vielleicht noch - BSE da war doch einmal was ...
    Nein, man vertraut schlicht darauf, das Gedächtnis vom "Normalverbraucher" ist in der Hinsicht ein eher kurzes. Man redet sich nur allzu gerne ein, die moderne Massentierhaltung sei der Weisheit letzter Schluss und Fleisch müsse so billig sein, dass jeder davon so viel essen kann wie er / sie mag. Und dann ist es schlicht Ansichtssache, ob man davon überzeugt ist, BSE war etwas einmaliges, oder das System der Massentierhaltung nicht so etwas (ähnliches) früher oder später wieder hervorbringen wird. Es gab da zwischenzeitlich auch einen Dioxin - Skandal, weil entsprechend belastete Öle in der Futtermittelherstellung gelandet sind.
    Dass wir insgesamt ein Problem mit Antibiotika - resistenten Keimen haben und in den Ställen unserer Massentierhaltung auch solche Keime gezüchtet werden, wird nur allzu gerne verdrängt. Nach dem Motto: bis jetzt ist es gut gegangen, das stellt doch kein Problem dar ...
    Welche Folgen es haben kann, dass unsere Ernährung und unser Lebensstil zunehmend nicht mehr zusammen passen, hat die ARD vor geraumer Zeit in einer Dokumentation zum Thema Diabetes sehr eindrücklich dargelegt. Es nutzt letztlich niemandem etwas, wenn der / die Betroffene erst dann zur Einsicht gelangt, wenn schon schwerste Gesundheitsschäden eingetroffen sind, oder gar eine Amputation droht.

    " Es gibt andere Wege Gesetze auf den Weg zu bringen."

    Und nicht nur ich habe inzwischen die Nase voll von "Verantwortungsgedenktagen", die mir die GRÜNEN vorschreiben wollen.

    Die rot-grüne Regierungskoalition Bremens ist also faschistoid - und keiner hats bemerkt.

    Dafür gibts einen Godwin-Point! https://de.wikipedia.org/...

  3. ... aber dadurch überzeugt man niemanden.

    Die Leute werden schon aus Trotz erst recht nicht auf ihren Fleischkonsum verzichten und nichts wird sich innerlich tun. Außer Ärger auf die Grünen, die ihnen verboten haben am Mittwoch ihr Steak zu essen.

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  4. Letztendlich würde es reichen, dass Fleisch wieder das kostet, was es wirklich wert ist.
    Wenn Massentierhaltung wieder zur vernünftigen Tierhaltung wird, dann werden auch die Fleischpreise wieder dementsprechend sein...

    ...und dann gibt es den wöchentlichen Veggie-Day ganz von alleine ;-)

    Ich fände das gut - und das sage ich als Fleischesserin.

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    Fleisch muss Luxus werden. Einmal, vielleicht Zweimal die Woche, sollte man es sich als relativ armer Mensch leisten können - nicht mehr. Denn wenn ne Packung Salami für nen Euro zu kaufen ist, dann geht das nur auf Kosten von Tieren und Umwelt, und damit auch auf Kosten der Menschen selbst. Eine Methode Fleisch zu verteuern wäre, die unseligen Agrarsubventionen zurückfahren. Diese sorgen dafür, dass unsere Fleischindustrie überhaupt soviel produzieren kann und Fleisch so billig ist. Das bekommen Sie aber nur mit den Grünen in Regierungsverantwortung.

    Also: Grün wählen, wenn Ihnen das Tierwohl in den Ställen wichtig ist!

    wie zu Urgrossmutterns Zeiten.
    Am besten gleich noch "Kaufhaus-Hygiene", analog zur "Schalter-Hygiene" bei Banken.

    Mit solchen Ideen liefern Sie weitere Munition zur Lohnkürzung, etc..

  5. Wieso wird nicht gegen die unhaltbaren Bedingungen für Lebewesen in der Fleischindustrie vorgegangen? Ach ja, weil man sich dadurch kaum Verhör schafft.

    Aber genau dort, passiert doch das Unrecht. Wie wäre es mit einem Gesetzesvorschlag, welches eine ethisch korrekte Herkunft von Fleisch als Bedingung für Import und Verkauf macht?

    Als würden durch einen Veggy-Day plötzlich ein Großteil der Menschen zum Vegetarier werden. Natürlich nicht, daher bleibt doch die Problematik an den Haltebedingungen für Tiere in Schlachthöfen bestehen und nichts hat sich daran gebessert. Dieser Vorschlag ist daher aktionistisch und ich glaube die Grünen machen sich damit kein Gefallen.

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    Sie sehen, wie so viele hier, die Zusammenhänge nicht. In der "Fleischindustrie", bzw in der konventionellen Massentierhaltung werden gerade deswegen Tiere missbraucht und gequält, WEIL der Deutsche egoistisch ist und jeden Tag sein Fleisch essen will. Die Menschen in Deutshcland essen doppelt so viel Fleisch, wie von Ernährungsexperten Empfohlen. Es ist überhaupt nicht möglich diese Nachfrage ohne Tierquälerei zu befriedigen. Hühnerhaltung zum Beispiel funktioniert einfach nicht, auch nicht bei Bio, ohne die Tiere zu stressen und unnatürlich vor sich hin dümpeln zu lassen.

    Wer behauptete, dass durch einen solchen Tag irgendwer zum Vegetarier wird, ode rgar ein Großteil der Menschen? Diese Strohmannargumente fördenr nicht die Versachlichung der Debatte, sondern stören diese nur!

  6. Wir brauchen auch noch

    > einen Dark-Day gegen Atomkraft: "Nur so können wir den Handel mit strahlendem Giftmüll unterbinden".

    > einen Biker-Day gegen Autofahrer: "Nur so können wir den Tribstoffhandel an Tankstellen unterbinden".

    > einen Famili-Day gegen PC-Games: "Nur so können wir den Cyberschaden bei Kindern unterbinden"

    > einen Plant-Day gegen Urwaldrohdung: "Nur so können wir den Teakholzhandel bei Ikea unterbinden"

    Was wir aber auch noch unbedingt bräuchten, wäre ein No-Politicians-Day: Nur so können wir mal einen Tag ohne sinnentleertes Geschwafel aus Berlin, Brüssel, Moskau oder Washington erleben.

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    (natürlich im Orignal Denglish der Grünen):

    - Teacher's day, ein Gedenktag zur Indoktrination unserer Kinder. Alle Lehrer (die meisten ohnehin Grüne) haben an diesem Tag frei.

    - Tent day, wir leben einen Tag in Zelten. Damit soll eine gesetzliche Regelung zur Begrenzung der Wohnfläche pro Kopf unterstützt werden. 20 qm sind genug!

    - Tar day, an dem Tag versammeln sich die Bürger und reissen Strassen auf, damit der Platz, den diese Strassen in Anspruch nehmen, wieder an die Natur zurückgegeben werden kann.

    - Immigrants day, an dem Tag verzichtet die Bundespolizei an allen Grenzkontrollstellen (also auch an Flughäfen) auf die Kontrolle nichtdeutscher Pässe.

    - Party day, das ist ein Trick, damit die Leute denken, dass es etwas zu essen und zu trinken gibt. In Wahrheit geht es aber darum, dass die Beschlüsse des Grünen Zentralkomittees forciert umgesetzt werden. Dazu gehört auch ein Verbot aller Parteien - ausser grün natürlich.

    - KBW day, zur Erinnerung an den Kommunistischen Bund Westdeutschland, dessen Mitglied der heutige Vorsitzende des Grünen Zentralkommittees, Trittin, einmal war.

    - Kid's day, zur Erinnerung und Unterstützung der einschlägigen Cohn-Bendit Thesen.

    Darf gerne fortgesetzt werden.

    Wenns nicht so naheliegend wäre, würde ich es eine schöne Utopie nenne. Was könnten wir für eine geruhsame und bewußte Gesellschaft sein.

    Entgegen der völlig hirnfreien und hassgetrieben Schwachmatenideen von Henri Beauclerc sind Ihre Ideen tatsächlich umsetzbar und sinnvoll. Sie erinnern an den Earth Day, den Muttertag, den Kindertag, den alleseits geliebten Vatertag, den Totensonntag, den Weihnachtstag und den Autofreien Sonntag der späten 70er.

    Es wurden schon immer besondere Tage zur Bewußtmachung von Werten und zur Rückbesinnung aufgestellt. Warum sollten wir im 21. Jahrhundert damit aufhören? Schaffen wir zeitgemäße Feiertage!

    WO IST DAS PROBLEM?

    Wenn nicht wöchentlich, dann monatlich, wenigstens jährlich.

    Niemand schreibt mir vor, meine Mutter zu lieben, trotzdem gibt es den Muttertag. Warum nicht einen Tag aus Respekt vor dem Tier und seinen Diensten für unsere Wohlstandsgesellschaft.

    Seid doch nicht so schrecklich rückständig.

    • vyras
    • 11. August 2013 14:25 Uhr

    Es ist der Versuch einer Bevormundung, was die Grünen und Trittin vorschlagen. Sie können ihre Sichtweise bzgl. Ernährung politisch bewerben, aber unzählige Arbeitnehmer zu zwingen, bestimmte Sachen zu essen und andere nicht, das geht nicht.

    Welche Vorstellung von zwanghafter Volksbeglückung haben die Grünen? Wir wissen, was am besten für euch ist?

    Außerdem gibt es Bereiche, in denen Anglizismen sinnvoll sind, z.B. in der IT, hier ist es albern, anstatt Gemüsetag "Veggie Day" zu sagen.

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    • Karl63
    • 11. August 2013 15:39 Uhr

    denn beim letzten Dioxin - Skandal sah Frau Aigner auch nicht unbedingt gut aus. Wenn es darum geht, den Schutz der Verbraucher (und damit deren Gesundheit) vor die Profitinteressen der Lebensmittelindustrie zu stellen, dann bringt die CSU auch nicht mehr als einige wohlfeile Ankündigungen zustande. Es ist kein Geheimnis, bei der Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelkontrolle haben wir klare Defizite, aber auch die CSU ist bislang nicht durch (ernsthafte) Vorschläge in Erscheinung getreten, daran etwas zu ändern. Insofern ist das natürlich ein willkommener Anlass, um von eigenen Versäumnissen abzulenken.

  7. das sich die grünen hier so im bevormundungsreflex derart verrennen.

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    Sie können es halt nicht besser, arme Geister.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, stü
  • Schlagworte Grüne | Jürgen Trittin | CSU | Horst Seehofer | Antibiotikum | Autobahn
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