Deutschland-DuellSteuern rauf oder runter?

Sind höhere Steuern gerecht und wo sind Abgaben zu hoch? Das diskutierten die Grüne Lisa Paus und der FDP-Politiker Martin Lindner bei ZEIT ONLINE. Hier das Video. von 

615,2 Milliarden Euro an Steuern wird Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich einnehmen– so viel wie noch nie. Das hat die aktuelle Steuerschätzung ergeben. Trotzdem klagen Kommunen über leere Kassen und die Schulen und Universitäten über schlechte Ausstattung. Braucht es also höhere Steuern? Und wer soll sie bezahlen? Die Reichen oder die Mittelschicht? Die Frage, welche Steuern die richtigen sind und wie hoch sie sein sollten, ist eine zentrale in diesem Bundestagswahlkampf. 

"Einfach, niedrig und gerecht" sollte das Steuersystem sein, mit dem die FDP vor vier Jahren die Wähler lockte. Durchsetzen konnte die Partei davon nicht viel. Auch in diesem Wahlkampf werben die Liberalen mit niedrigeren Steuern: Sie wollen den Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Einkommenssteuer abschaffen. Die FDP ist überzeugt davon, dass niedrigere Steuern für alle gerechter sind. 

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Mit dem exakt gegenteiligen Wahlversprechen sind die Grünen in den Wahlkampf gezogen. Sie wollen, dass die Wohlhabenden mehr Steuern zahlen. Die Partei will den Spitzensteuersatz von derzeit 42 auf 49 Prozent anheben und das schon ab einem Bruttoeinkommen von 80.000 Euro im Jahr. Sie will außerdem eine befristete Vermögensabgabe einführen. Das Ehegattensplitting soll abgeschafft und jeder Ehepartner individuell besteuert werden. Wenn Wohlhabende mehr Steuern bezahlen, dann kann mehr Geld in öffentliche Einrichtungen fließen, die Schulen saniert werden, sagen die Grünen. 90 Prozent der Bürger seien von ihren Erhöhungsplänen gar nicht betroffen.  

Die FDP hält davon nicht viel. Das Steuerkonzept der Grünen treffe vor allem die Mittelschicht, sei ungerecht, verhindere private Investitionen und gefährde Arbeitsplätze, glaubt die Partei.

Was schafft nun also mehr Gerechtigkeit: hohe oder niedrige Steuern? Darüber diskutierten Lisa Paus (Grüne), Obfrau im Finanzausschuss des Bundestages und Martin Lindner, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, am Mittwoch um 18.00 Uhr bei ZEIT ONLINE. Die Debatte zwischen Paus und Lindner war der vierte und damit letzte Teil der Serie DeutschlandDuell, die ZEIT ONLINE zusammen mit Handelsblatt Online veranstaltete. 

Bisher diskutierten Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) mit dem Umweltminister Schleswig-Holsteins, Robert Habeck (Grüne), über die Energiewende, der Chef der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, mit dem CDU-Finanzexperten Ralph Brinkhaus über den Euro und Katharina Nocun (Piraten) mit dem Juso-Chef Sascha Vogt (SPD) über Politik für junge Menschen.

Der Debatte können Sie auch auf Twitter @hb_VorOrt  und unter dem Hashtag #DDuell folgen.

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Leserkommentare
  1. .
    Von hundert Euro "Einnahmeüberschuss" geht bei einer GmbH folgendes ab:

    16 Euro MwSt. (19% auf 84 Euro)
    15 Euro Gewerbesteuer (Je nach Kommune)
    12,6 Euro Körperschaftsteuer
    14,1 Euro Abgeltungsteuer
    1,5 Euro Soli
    Es verbleiben: 40,8 Euro

    R2G = rot-rot-grün will noch was drauf setzen:

    Sozialversicherungsbeiträge sind auf alle Einkünfte ohne Obergrenze (Beitragsbemessungsgrenze) zu zahlen (ohne entsprechend höhere Rentenansprüche). Also davon abzüglich: Gut ein weiteres Drittel.

    Außerdem sollen die Steuern insgesamt erhöht werden:

    Allein eine jährliche Vermögensteuer (1% bzw. 1,6%) könnte - je nach Kapitalintensität - weitere 10 Euro bedeuten.

    Dazu eine einmalige Vermögensabgabe. Einmalig bis zur nächsten Einmal-Abgabe.

    11 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...haben sie natürlich vergessen zu erwähnen das man später auch wieder etwas vom Staat zurück bekommt, wenn man sich etwas mit den üblichen Steuertricks auskennt. Wobei es ja völlig legal ist, sich "arm" zu rechnen.

    Auch ist ihre Behauptung das Rot-Rot-Grün (eine äußerst unwahrscheinliche Konstelation diese Jahr und ein Merkelsches Wahlkampfmonster) dies tun würde, sehe ich nicht.
    Sie müßten das schon irgendwie belegen. Sie sollten auch nicht vergessen, das die meisten GmbH´s auf gut ausgebildete Mitarbeiter, Kita´s, intakte Straßen , und damit auf eine solide Infrastruktur angewiesen sind. Das kostet Geld.

    Fakt ist, die Steuerlast von Spitzenverdienern ist in den letzten Jahren deutlich gesunken (auch "dank" Rot-Grün).

    MfG

    Sie vermischen alles zu einem Brei.

    Niemand will die Körperschaftssteuer erhöhen oder mittelständische Firmen mehr belasten, das wurde nun schon 1000. mal gesagt.

    Einzig wenn der Inhaber der GmbH eine Entnahme aus seinem Unternehmen vornimmt, erst dann wird die Steuererhöhung greifen und auch dann nur höher als sonst, wenn er in den Spitzensteuersatz rutscht.

    Sozialversicherungsbeitragsanteile der Arbeitgeber sind schon zum großen Teil fix, da ändert sich auch nichts.

    Wenn Ihnen die GmbH gehört und Sie der Geschäftsführer sind. Dann können Sie sich ganz normal ein Gehalt zahlen. Es wird dann wie bei jedem Arbeitnehmer die Einkommenssteuer fällig und Sozialversicherungsbeiträgt müssen Sie gar nicht zahlen. Ist doch toll, oder?

    Dass Sie die Mehrwertsteuer nur durchreichen, muss Ihnen hoffentlich keiner erklären.

    Ich bin kein Fan von Steuererhöhungen, aber man muss schon ehrlich bleiben.

    Entfernt. Bitte verzichten auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/jk

    @alliace1979:
    rot-rot-grün ist überhaupt nicht unrealistisch: Es gilt sogar einen Namen dafür: "R2G". Einfach mal googlen. Hannelore Kraft: "Wir machen keine Ausschließeritis" (WDR; 21.7.13)

    @namevergeben:
    Es gibt Pläne bei Linksgrün, folgendes einzuführen:
    1) Alle Einkünfte unbegrenzt der Sozialversicherung unterwerfen (ohne das die Rentenansprüche entsprechend steigen)
    2) Die Abgeltungsteuer erhöhen.
    3) Den allgemeinen Spitzensteuersatz anzuheben
    4) jährliche Vermögensteuer zu erheben
    5) "einmalige" Vermögensabgabe (bis zur nächsten "einmaligen" Abgabe)

    @Ideal Bürger:
    Die MwSt ist zwar formal-rechtlich keine Einkommensteuer, sondern wird "treuhänderisch" vom Unternehmen für den Fiskus einbehalten, aber ökonomisch fällt sie auch auf den Gewinn an. Schließlich sind bei einem Unternehmen die Einnahmen langfristig höher als die Ausgaben. (Und damit die abzuführende MwSt höher als die zurückerhaltene Vorsteuer)

    Letztendlich sind alle Steuern, die ein Unternehmen zahlt im Endpreis enthalten, genauso wie alle Kosten. Woher sollte das Unternehmen sie sonst auch holen?

    Wirtschaftlich gesehen trägt ohnehin der Konsument alle "Unternehmens"-Steuern und nicht das Unternehmen selbst. Das gilt für MwSt ebenso wie KöSt etc.

    Übrigens: Bei Personengesellschaften (nicht GmbH oder AG) sieht die Rechnung ähnlich aus: KöSt und Abgeltungsteuer fallen weg, Einkommensteuer kommt hinzu.

    • edgar
    • 11. September 2013 21:22 Uhr

    ... als Ahnungsloser oder als Lügner.

    Die Mehrwertsteuer ist ein alleiniger Durchlaufposten, der in der Regel das Ergebnis wenig beeinflusst, da den Einnahmen (MwSt) entsprechende Ausgaben (Stichwort: monatliche Umsatzsteuererklärung) entgegenstehen.
    Da die weiteren Zahlen auf diesem ersten Fehlschluss aufbauen, ist Ihre gesamte Rechnung signifikant falsch.

    6 - setzen!

    • NGC1672
    • 11. September 2013 22:20 Uhr

    "Sozialversicherungsbeiträge sind auf alle Einkünfte ohne Obergrenze (Beitragsbemessungsgrenze) zu zahlen (ohne entsprechend höhere Rentenansprüche). "

    Meine Stimme haben die!

    • edgar
    • 11. September 2013 22:57 Uhr

    ... der nur so von faktischen Fehlern wimmelt, ist, dass es immerhin 15 Leser gibt (Stand 22:05), die Ihnen auf den Leim gehen.

    Ich nenne nur als weiters, zu meinem bereits in #34 kritisiertem Beitrag wegen der MwSt, Ihre MmRchg (Milchmädchenrechnung) bezüglich der Sozialversicherung:

    Natürlich muss eine GmbH Lohnnebenkosten für die Gehälter ihrer Angestellten leisten. Diese sind allerdings als Ausgaben voll abzugsfähig.
    Ein GmbH selbst ist nicht sozialversicherungspflichtig, da nicht -fähig.

    Oder haben Sie schon einmal eine GmbH beim Arzt sitzen sehen ?
    Kommt eine GmbH zum Arzt ....

    .
    1) Wenn Sozialversicherungsbeiträge auf alle Einkünfte anfallen, wie ROT-ROT-GRÜN das will, dann auch auf Ausschüttungen aus einer GmbH. Insofern geht von den 40,8€ nochmals ein deutlicher Teil ab, wenngleich nicht die GmbH zahlt, sondern der Empfänger der Ausschüttung.

    2) Die MwSt. ist kein durchlaufender Posten, auch wenn manche das glauben. Nur die Vorsteuer ist ein solcher.

    Den Endverbraucher interessiert nur der Bruttopreis. Daran richtet er seine Kaufentscheidung aus. Wie viel davon auf MwSt, KöSt, Gewinn, Lohn- oder sonstige Kosten entfällt, ist ihm erst mal egal. Müsste ein Unternehmen keine MwSt abführen, könnte es den gleichen Bruttopreis am Markt durchsetzen und hätte entsprechend höhere Gewinne.

    Wenn ein Unternehmen mehr Einnahmen als Ausgaben hat, dann ist die abzuführende MwSt höher als die erstattete Vorsteuer. Auf die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben fällt die MwSt an. Insofern fällt sie auch auf den Gewinn an (wenn auch nicht formaljuristisch, so doch ökonomisch).

    Ein Rechenbeispiel: Ein Unternehmen hat 1.190€ Einnahmen (1.000€+190€ MwSt) und 714€ Kosten (600€ +114€ MwSt.) Es zahlt an das Finanzamt 190€ minus 114€, also 76€. Das sind (nicht ganz zufällig) genau 19% auf den Einnahmeüberschuss von 400€.

  2. ...wird mal wieder vergessen, das die 615,2 Milliarden Euro an Steuern zwar in absoluten Zahlen die höchsten Steuereinahmen sind, aber dank der Inflation eben nicht reell.

    Was ebnso immer wieder vergessen wird, ist das wir keine tatsächliche Bilanz haben, wie sie etwas ein DAX Kontzern vorlegen muß, sondern nur ein recht simpelen überblick was es dieses Jahr an Einahmen/Ausgaben gab.

    Risiken wie der absolut wahrscheinliche Schuldschnitt Griechenlands oder die möglichkeit das Deutschland vieleicht bald wieder mehr an Zinsen für seine Anleihen bezahlen muß werden dann ebenso ignoriert, wie die sinkende Investitionsquote (die merkwürdigerweise nie jemanden interesiert) und die Altersarmut von vielen Millionen Menschen die uns bald ins Haus steht.

    Egal wie schön wir uns die Welt gerade machen. Wären wir ehrlich, dann müßten wir zugeben das wir von der Substanz leben und alle unsere scheibare wirtschaftliche Stärke zu lasten zukünftiger Generationen gehen wird.

    So ziemlich jedes Wahlversprechen das Geld kostet, wird mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu führen das woanders wieder die Steuern erhöht werden müssen. Speziell dann, wenn man die € Rettungspolitik einpreist.

    Die Einkommensschere wird auch weiterhin außeinander gehen (man siehe nur die neuen CDU vorschläge zum Ehegattensplitting) und sozialer Unmut darüber wird auch wachsen.

    MfG

    5 Leserempfehlungen
  3. Steuergerechtigkeit ist viel besser, wenn man schon eine allgemeine Aussage treffen möchte.

    Die Linke will ja den gleichen Spitzensteuersatz, der damals unter Kohl galt. Ich kann mich nicht erinnern, dass die deutschen Unternehmen am Hungertuch nagten, ich möchte meinen es ging dem Land eher besser, weil es mehr Steuergerechtigkeit und bessere Löhne gab.

    Aber 2,5% Lohnsteigerungen sind natürlich durch nichts in der Welt zu finanzieren, Gewinnsteigerungen von 60% im Schnitt sind im Gegensatz dazu natürlich Alternativlos.

    6 Leserempfehlungen
  4. ...haben sie natürlich vergessen zu erwähnen das man später auch wieder etwas vom Staat zurück bekommt, wenn man sich etwas mit den üblichen Steuertricks auskennt. Wobei es ja völlig legal ist, sich "arm" zu rechnen.

    Auch ist ihre Behauptung das Rot-Rot-Grün (eine äußerst unwahrscheinliche Konstelation diese Jahr und ein Merkelsches Wahlkampfmonster) dies tun würde, sehe ich nicht.
    Sie müßten das schon irgendwie belegen. Sie sollten auch nicht vergessen, das die meisten GmbH´s auf gut ausgebildete Mitarbeiter, Kita´s, intakte Straßen , und damit auf eine solide Infrastruktur angewiesen sind. Das kostet Geld.

    Fakt ist, die Steuerlast von Spitzenverdienern ist in den letzten Jahren deutlich gesunken (auch "dank" Rot-Grün).

    MfG

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    • MaxS2
    • 11. September 2013 15:06 Uhr

    ...dann reichen auch die Steuern.

    Was man auch tun könnte: Bestimmte Ausgabenposten automatisch an die Einnahmen koppeln - z.B: Renten, Pensionen und Arbeit/Soziales. Diese Dinge würden dann mit den Staatseinnahmen steigen, könnten aber aufgrund der Begrenzung über die Einnahmen nicht zu weiteren Schulden führen.

    Und Steuergeldverschwendung als Straftatsbestand einführen - das wäre auch mal was.

    5 Leserempfehlungen
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    ...denn das würde heißen das sich z.B. niemand seiner Rente oder seiner sozial Leistung im nächsten Jahr sicher sein kann, was dazu führen dürfte das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Menschen ihre Mieten und allgemein ihre Rechungen nicht mehr bezahlen könnten.
    Selbst wenn sie einen mindestsatz festlege würden, würde über kurz oder lang die Inflation zu großem Elend unter weiten Teilen der Bevölkerung führen.

    Sie müssen schon konkrete Vorschläge unterbreiten, die mit der deutschen Verfassung vereinbar sind.
    Das einfachte wäre aus meiner Sicht ein Subventionsabbau.
    Wenn sie dazu etwas zum Studieren haben möchten:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/...

    Das Problem, auch hier treten sie irgendwem auf die Füße.
    Auf der einen Seite wird beklagt das die Armen immer Ärmer und die Reichen immer reicher werden. (Faktisch wandert also Geld von Arm zu Reich)
    Will man etwas daran ändern, ist das aber auch falsch.

    MfG

    Weniger ausgeben, Problem gelöst..so etwa ?
    Das hilft nur bei der berühmten schwäbischen Hausfrau, bei einem Staatshaushalt wirds ein wenig komplizierter !

  5. ...es werden wieder Halbwahrheiten verbreitet, die eine sachliche Diskussion heute abend nur erschweren.

    So steht oben:

    "Sie (die Grünen) will außerdem eine befristete Vermögensabgabe einführen.

    Jetzt mal der Abgleich mit dem offiziellen Wahlprogramm der Grünen, auf Seite 84 bei der langen pdf-Ausgabe:

    "Unser Ziel bleibt mittelfristig die Wiederbelebung einer verfassungskonformen Vermögensteuer, deren Aufkommen allein den Ländern zusteht. Die Vermögensteuer soll nach Auslaufen der Abgabe erhoben werden."

    www.gruene.de bei "Wahlprogramm-barrierefrei.pdf"

    Also nichts mit befristet, die Fleißigen sollen wieder ein Leben lang zusätzliche Abgaben zahlen, das ist des Pudels Kern.

    2 Leserempfehlungen
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    • NoG
    • 11. September 2013 15:30 Uhr

    kennen sie?
    davon gehe ich aus - sie wissen sich ja quasi bei jedem thema in szene zu setzen.

    wenn sie jetzt noch etwas besser recherchiert haetten, waeren sie auch dort gelandet wo bei den gruenen was zur vermoegensabgabe steht.

    • edgar
    • 11. September 2013 21:52 Uhr

    ... von Ihnen.
    Sie schwadronieren von den Nachteilen einer Vermögensteuer in FDP-Manier, um dann zu schließen:

    "... die Fleißigen sollen wieder ein Leben lang zusätzliche Abgaben zahlen, das ist des Pudels Kern."

    Eben das ist ja der Witz an der Vermögensteuer, dass diese eben nicht etwas produktiv-tätiges, fleißiges besteuert sondern allein das untätige, zu dem (zusätzlich zu dem Untätigen) nicht die wenigsten gekommen sind, wie die Jungfrau zum Kind.

    Explizit soll auf fleißiges, tätiges Kapital, wie in Unternehmen, ja eben das Vermögen nicht entsprechend versteuert werden.

  6. ...denn das würde heißen das sich z.B. niemand seiner Rente oder seiner sozial Leistung im nächsten Jahr sicher sein kann, was dazu führen dürfte das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Menschen ihre Mieten und allgemein ihre Rechungen nicht mehr bezahlen könnten.
    Selbst wenn sie einen mindestsatz festlege würden, würde über kurz oder lang die Inflation zu großem Elend unter weiten Teilen der Bevölkerung führen.

    Sie müssen schon konkrete Vorschläge unterbreiten, die mit der deutschen Verfassung vereinbar sind.
    Das einfachte wäre aus meiner Sicht ein Subventionsabbau.
    Wenn sie dazu etwas zum Studieren haben möchten:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/...

    Das Problem, auch hier treten sie irgendwem auf die Füße.
    Auf der einen Seite wird beklagt das die Armen immer Ärmer und die Reichen immer reicher werden. (Faktisch wandert also Geld von Arm zu Reich)
    Will man etwas daran ändern, ist das aber auch falsch.

    MfG

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    Antwort auf "Weniger ausgeben"
  7. Weniger ausgeben, Problem gelöst..so etwa ?
    Das hilft nur bei der berühmten schwäbischen Hausfrau, bei einem Staatshaushalt wirds ein wenig komplizierter !

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