Die Strompreise steigen. Viele Deutsche empfinden das als sehr belastend. Auch ich zahle extrem viel. Schließlich betreibe ich einen Kiosk und eine Backstation. Aber ich bezahle meine Rechnungen gerne.
Umwelt ist für mich ein wichtiges Thema, das im Wahlkampf leider neben dem NSA-Datenskandal und der Euro-Krise untergeht. Wir müssen als Republik gemeinsam anpacken, damit die Energiewende gelingt. In gewisser Weise müssen wir die steigenden Energiekosten akzeptieren.

Es war gut, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung damals beschlossen hat, bis 2022 aus der Nutzung der Atomenergie auszusteigen. Schade, dass der Auslöser der Super-GAU in Fukushima im Jahr 2011 sein musste. Ein Super-GAU kann immer passieren und könnte uns auch blühen. Atomenergie ist unsicher. 


Wenn man auf ressourcenschonende Energiequellen umsteigt, ist es klar, dass das nicht billig ist. Die Politik muss in neue Energiequellen investieren. Ich finde es gut, dass sich SPD und Grüne schon jahrelang sehr stark für dieses Thema einsetzen.

Aber trotzdem fehlen ihnen meiner Meinung nach die Konzepte. Die Politik ist gefordert, welche zu finden, damit der Geldbeutel von sozial schwachen Menschen nicht noch weiter belastet wird. Man sollte beispielsweise die Hartz-IV-Sätze an die steigenden Strompreise anpassen.

Es soll endlich eine Strompreisbremse eingeführt werden, so wie sie von Umweltminister Peter Altmaier angedacht wurde. Die Verbraucher müssen besser geschützt werden. Es dürfen nicht nur wir die Lasten tragen.