Wahlkantine : Käse-Igel ohne FDP

Nach dem Ausscheiden der Liberalen kamen in der Wahlkantine die vorbereiteten Käsehappen nicht mehr zum Einsatz. Unser kulinarisches Wahlergebnis.

Nach den Berliner Wahlwaffeln und den US-Wahlburgern laden Anna Lena Schiller, Lisa Rienermann und Sylke Gruhnwald in die Wahlkantine. Mit typisch deutschem Essen wie Kotelett, Kohl und Kartoffeln werden Fakten zur Wahl auf den Teller gebracht. Der erste Gang untersuchte das Phänomen der Nichtwähler.

Mit dem dritten und letzten Gang zum Wahlergebnis der Bundestagswahl schließt die Wahlkantine ihre Türen. Alle Daten finden sich in diesem GoogleDoc.

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Der Kult ums gesunde Essen

Nahrung soll Energie und Freude bringen. Doch immer mehr Lebensmittel werden zum Problem gemacht: Vom Salz bis zum Fleisch. Warum eigentlich? Jetzt in der neuen ZEIT.

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Kommentare

10 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Ernüchternde und realistische Analyse:

a.) Die CDU/CSU ist NICHT gewählt worden sondern Merkel - in 4 Jahren, wenn sie weg ist, wird die CDU ganz tief fallen, da es durch sie eine Partei ist, die weder Profil noch das „C“ lebt;
b.) --> Sie kann gar nicht ohne die SPD regieren, denn im Bundesrat haben die SPD-Länder eine deutliche Mehrheit und das wird oft vergessen;
c.) Bayern (CSU) wird viel Macht einfordern durch überwältigenden Stimmenanteil;
d.) Die AfD ist fast im gesamten Osten über 5%, oft über 7%;
e.) Die Einschätzung von Holger Zastrow, FDP aus Sachsen ist realistisch: die Schuld tragen Westerwelle und Brüderle (um Rösler und Bahr ist es echt schade) --> die Sachsen-FDP war auch der einzige Teil der Koalition die bspw. 2000 offen gegen Wulff gestimmt hatten und die im Vergleich zur West-FDP noch echte FDP-Werte vertreten.

Fazit: CDU sollte lieber mit den Grünen (aber ohne Trittin und Göring) eine Koalition eingehen als mit der SPD um so viele wie mögliche Ministerposten zu sichern. Die Deutschen wollen keinen Wechsel weil sie a) zufrieden sind, b) es Dtl. gut geht und c) sie die wahren Verpflichtungen, die Berlin bzgl. EU und Euro eingegangen sind NICHT kennen.