Live-Blog zur Großen KoalitionMerkels Coup mit von der Leyen

Ursula von der Leyen übernimmt das Verteidigungsressort und erzählt bei Jauch, wie es dazu kam. Das Wochenende der Entscheidungen in der Blog-Nachlese

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen  |  ©Johannes Eisele/Getty

Nach der SPD haben auch CDU und CSU ihre Minister offiziell benannt. Auch die Neubesetzung der Generalsekretäre bei der Union ist entschieden, bei der SPD ist die Personalie noch unklar. Favorit Ralf Stegner fällt offenbar der parteiinternen Frauenförderung zum Opfer.  In der Union werden zwei Männer künftig die Rolle des Kommunikators für Parteipolitik übernehmen: Peter Tauber soll Generalsekretär der CDU werden, Andreas Scheuer die Funktion für die CSU übernehmen. Tauber und Scheuer sind nur zwei der vielen überraschenden Personalien an diesem Wochenende. ZEIT ONLINE hat die Entwicklungen im Live-Blog begleitet.

  • Das neue Bundeskabinett im grafischen Überblick
  • Horst Seehofer verteidigt Wechsel Friedrichs ins Agrarministerium
  • Jörg Asmussen verlässt die EZB und wechselt als Staatssekretär ins Arbeitsministerium
  • Verbraucherzentralen-Präsident Gerd Billen wird Staatssekretär bei Heiko Maas
  • Dorothee Bär wird Staatssekretärin für Digitales
  • Die SPD benennt mit Aydan Özoguz erstes türkischstämmiges Kabinettsmitglied
  • Verkehrsminister Peter Ramsauer verlässt das Kabinett, sein Posten plus eine Zuständigkeit für Digitales geht an Alexander Dobrindt
  • Hans-Peter Friedrich wird Landwirtschaftsminister, der eher unbekannte CSU-Politiker Gerd Müller leitet das Entwicklungsministerium
  • Ursula von der Leyen soll Verteidigungsministerin werden, de Maizière wechselt ins Innenministerium
  • Gabriel wird Minister für Wirtschaft und Energiewende, Schäuble bleibt Finanzminister
Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Geht das bitte auch etwas sorgfältiger? Im Aufmacher steht geschrieben "Es geht los: An diesem Wochenende entscheidet die SPD über die Große Koalition, ...".

    Das aber ist schlicht und einfach falsch. Die SPD, bzw. deren Mitglieder, haben längst entschieden. Jetzt werden nur noch die Stimmen ausgezählt.

    Gehört präzises Deutsch heutzutage nicht mehr zu Journalistenausbildung? (Ich will ja gar nicht von Inhalten reden ...)

    36 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die SPD, leider, entscheidet tatsächlich dieses Wochenende. Nämlich Sigi's schnelle Eingreiftruppe im Willy-Brandt-Haus (der arme Mann, sein Name so geschändet) - ob und welche Stimmen sie zählen wollen und welche vielleicht doch ungültig sind. Die Taktiererei und Zockerei dieses unwürdigen Menschen gipfelt höchstwahrscheinlich, da bin ich mir fast sicher, in Manipulation des Basis Entscheids. Er hat einfach zu viel zu verlieren, um es nicht zu machen. Und den Wandel an der Basis sehe ich nur von den Medien herbei geschrieben, jedenfalls nicht in meinem Umfeld - wo 70% der SPDler dagegen sind.

    GroKo 1. Der Anfang. Schwarz-Gelb. Der Tiefpunkt. GroKo2. Das Ende.

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/ls

    z.B. auch der Oberfranke "Hans-Peter Friedrich (CDU ???)" als Argrarminister

    Ich habe aufgehört von da ab das Dahin-Geschreibsel weiterzulesen. Die Leserkommentare ZON sind sowieso meistens niveauvoller als der Artikel selbst

  2. Ich sehe es so!!!

    7 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    wird- bei der nächsten Wahl können die wohl um die 5% Hürde zittern.
    Mit Recht!!

  3. Der Artikel ist u. a. betitelt mit "Die Entwicklungen im Live-Blog". Und der erste Satz lautet: "Noch hat die Auszählung der über 400.000 SPD-Stimmen nicht begonnen."

    Ist also noch überhaupt nix los da draussen. Warum also Live-Blog?

    Aber seitdem "Welt Online" vor einigen Monaten einen Live-Ticker von der Stalingrad-Schlacht auf der Website hatte, erstaunt mich kaum noch etwas.

    Bleibt nur die Frage, ob bei den SchreiberInnen Englischkenntnisse vorhanden sind und zwar so marginal gut, dass "live" richtig übersetzt werden kann. Ansonsten - vielleicht hilft ja www.leo.org.

    14 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wir freuen uns über Kritik, würden Sie aber bitten, auf Unterstellungen zu verzichten und sich um Argumente zu bemühen. Danke, die Redaktion/fk.

  4. Das Ressort Energiepolitik, das bereits Bestandteil des Bundesministeriums für Wirtschaft ist, wird zwar voraussichtlich erweitert, ein Superminister ist aber dennoch erst jener, der zwei große Ministerien vollständig besetzt.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • khb_57
    • 13. Dezember 2013 20:47 Uhr

    .
    minister.: Den Finanzminister.

    Er ist am Schalthebel der Macht, insbesondere bei dieser beliebigen
    Kanzlerin und der EURO-Relevanz.

    Schäuble ist der Drahtzieher der Regierung wie Schweinsteiger der
    der Nationalmannschaft (informal leader?).

    #

    • abtz
    • 15. Dezember 2013 18:06 Uhr

    Die Journies sind darauf reingefallen.

  5. Der Gabriel ist zwei Mal so breit wie der Durchschnitt; vielleicht macht ihn das zum Superminister - aber nicht zwangsläufig den neuen Zuschnitt zum Superministerium.

    13 Leserempfehlungen
  6. Gabriel morgen Nachmittag mit Grinsemiene durch die Gegend laufen zu sehen. In Vorfreude auf die abendlichen Lottozahlen, die ihm bereits bekannt sind.

    Nichts als Niederlagen für den Bürger!

    51 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ist die Vorstellung von Gabriels Miene im Falle eines "Nein". Und das ist doch ein schöner Hoffnungsschimmer.

    Entfernt, geschmacklos und beleidigend. Die Redaktion/fk.

    Ja, man kann es so sehen. Aber die Leute die man wählt waren doch bekannt und die CDU/CSU und die SPD haben von den 70%+x Wahlbeteiligung die meisten Stimmen bekommen. Die Menschen wollen das so, Klagen und Zetern diese jetzt ist es lächerlich.

    • Oh je
    • 13. Dezember 2013 18:53 Uhr

    eine Große Koalition zu erschaffen.

    Aber er sagte es klarer.
    Mit der SPD wird es keine Große Koalition geben.

    Wie kurz doch Lügenbeine sein können, genau so kurz wie das Gedächtnis der Menschen, die alle vier Jahre zur Wahl gehen.

    Wenn die Sache wieder zur Qual werden sollte und die Menschen in Deutschland die Leidtragenden sind, werden die Befürworter aus der SPD alle Mitschuldige sein und das wird sich hoffentlich bei der nächsten Wahl auszahlen.

    23 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    SIE scheinen ein schlechtes Gedächtnis zu haben oder SIE streuen bewusst Unwahrheiten. Der User "Oh je" zitiert richtig. „Rot-Grün, sonst nichts“ tönte die SPD im Wahlkampf. Doch jeder ahnte, dass am 22. September 2913 alles auf eine Große Koalition hinauslaufen sollte, in der die SPD ihre letzten kleinen Funken Glaubwürdigkeit an Merkels Seite zu Recht verlieren wird nur um an die Macht zu kommen.
    Die komfortable Möglichkeit sich mit einer Koalitionsaussage zur Beteiligung der Linkspartei zusammen mit Rot-Grün zu positionieren, hat die SPD aus persönlichen Befindlichkeiten abgelehnt und dabei wieder einmal die sozial benachteiligten Menschen verraten.
    Genauso naiv, wie die Ablehnung einer Koalition mit der Linkspartei, war und ist noch immer die Hoffnung der SPD, auf einen baldigen Zusammenbruch der Linkspartei. Die SPD verachtet jenes in der Linkspartei, was eigener Anspruch auf antikapitalistische Reformen war, sie hasst die Linkspartei, weil sie sich programmatisch immer wider bei der Linkspartei bedienen muss und weil die Linkspartei offenlegt, wie sehr die Agenda 2010 die SPD gespalten hat und Menschen in menschenunwürdige „Lebenssituationen“ gestürzt hat. Diese Politik setzt die sPD nun mit der cdU/csU fort. Die bedauernswerten sPD-Wähler werden ihr Schlüsse daraus ziehen.

  7. ist die Vorstellung von Gabriels Miene im Falle eines "Nein". Und das ist doch ein schöner Hoffnungsschimmer.

    10 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ich werde es hassen "
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und bei einer Wahl zwischen Fortschritt und Rückschritt grundsätzlich das letztere. Dass sich die SPD aus Macht- und Postenkalkül für einige Häuptlingerinnen überhaupt entschieden hat, mit Merkel, Maut und Seehofer zu verhandeln, hat sie (für mich) für alle Zeiten unwählbar gemacht. Sie ist eine würdige Nachfolgerin für die schiefe Ebene, auf der die FDP gerade ihre letzten Zuckungen ausführt.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte CDU | CSU | SPD | Peter Tauber | Ursula von der Leyen | Ralf Stegner
Service