Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat die Tübinger Oberbürgermeisterwahl gewonnen. Er bleibt damit im Amt. Nach dem vorläufigen Wahlergebnis setzte er sich mit 61,7 Prozent der Stimmen deutlich gegen seine Konkurrenten durch.

Die von den konservativen Parteien unterstützte Beatrice Soltys (parteilos) kam auf 33,2 Prozent. Die beiden anderen Kandidaten, Markus Vogt und Hermann Johannes Saßmannshausen, hatten bereits vorab als Außenseiter gegolten.

Die Grünen-Spitze in Baden-Württemberg gratulierte Palmer zu seinem Sieg und lobte dessen Politik bei den Themen Kinderbetreuung,  Klimaschutz sowie lokale Wirtschaftspolitik. Auch der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir äußerte sich positiv. Das Wahlergebnis sei Folge einer "großartigen Bilanz", sagte Özdemir.

Etwa 66.000 Tübinger waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55 Prozent.