Wegen einer verdächtigen Postsendung ist das Bundeskanzleramt am Mittwochmorgen abgesperrt worden. Bei der routinemäßigen Vorab-Überprüfung der eintreffenden Sendungen habe es Auffälligkeiten gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Sprengstoff wurde allerdings keiner gefunden. Insgesamt fünf Sendungen seien von Spezialisten geöffnet worden, was sich in der verdächtigen Sendung befand, blieb zunächst unklar, teilte die Bundespolizei mit.

Die Hauptzufahrt des Kanzleramtes war zwischenzeitlich abgesperrt worden. Postkisten mit Sendungen wurden vor dem Gebäude im Schnee abgestellt. Die Behörde blieb allerdings arbeitsfähig, das Gebäude wurde nicht geräumt. Die reguläre Kabinettssitzung am Vormittag konnte stattfinden.