Die große Mehrheit der Deutschen kann sich prinzipiell nicht vorstellen, für die Alternative für Deutschland zu stimmen. Drei von vier Deutschen schließen aus, ihr Kreuz auf dem Wahlzettel bei der AfD zu setzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Bild am Sonntag. Darin gaben 17 Prozent der Befragten an, sich vorstellen zu können, für die rechtspopulistische Partei zu stimmen.

Die AfD sinkt laut der Umfrage nach vier Wochen erstmals wieder in der Wählergunst und fällt auf elf Prozent. Die Union kann dagegen nach vier Wochen erstmals zulegen und erreicht 36 Prozent (plus 1). Auch die FDP gewinnt einen Zähler und kommt auf 5 Prozent. Die Linke fällt auf 9 Prozent (minus 1), die SPD liegt unverändert bei 24 Prozent, ebenso die Grünen, die auf 10 Prozent kommen. Auf die sonstigen Parteien entfallen 5 Prozent.


Bereits aus dem vergangene Woche veröffentlichten Deutschlandtrend der ARD war hervorgegangen, dass die AfD an Zustimmung verliert. Zehn Prozent der Deutschen würden die Partei demnach wählen. Im Januar waren es noch zwölf Prozent gewesen.

Am 13. März tritt die AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt an. Meinungsforschungsinstitute halten es für wahrscheinlich, dass die Alternative für Deutschlandin allen drei Bundesländern etwa zehn Prozent der Stimmen erhält und damit in die Landesparlamente einzieht. Das halten laut Emnid 63 Prozent der Deutschen für "eher schlecht", 24 Prozent fänden es "eher gut".

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