Wahlkampfplakate in Rheinland-Pfalz zeigen die Widersacherinnen Julia Klöckner (CDU) und Malu Dreyer (SPD) © Wolfgang Rattay/Reuters

Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz sagt eine Forsa-Umfrage der AfD starke Ergebnisse voraus. Das Meinungsforschungsinstitut hat in den drei Bundesländern im Auftrag von RTL aktuell jeweils mehr als 1.000 Menschen befragt.

Die Rechtspopulisten würden demnach mit 18 Prozent in Sachsen-Anhalt noch vor der SPD landen, die auf 17 Prozent kommt. Die CDU um Ministerpräsident Reiner Haseloff erreicht laut der Umfrage 30 Prozent, zweitstärkste Kraft würde die Linke mit 20 Prozent. Allerdings würden sich lediglich 38 Prozent direkt für Haseloff als Ministerpräsident aussprechen. Die Grünen müssen laut Forsa ebenso wie die FDP mit 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen.

In Rheinland-Pfalz hat die SPD um Ministerpräsidentin Malu Dreyer aufgeholt. Die Partei liegt laut der Umfrage mit 35 Prozent gleichauf mit der CDU um deren Spitzenkandidatin Julia Klöckner. Bei einer Ende Februar veröffentlichten Erhebung lagen die Christdemokraten noch mit zwei Prozentpunkten vorn. 45 Prozent der Befragten würden sich direkt für Dreyer entscheiden, 31 Prozent für Klöckner. 

22 Prozent sprachen sich für eine Fortführung der rot-grünen Koalition aus, 32 Prozent sähen lieber eine Große Koalition. Für andere Bündnisse fanden sich kaum Unterstützer. Die AfD kommt laut der Befragung in Rheinland-Pfalz auf 9 Prozent, FDP und Grüne auf 6 Prozent.

In Baden-Württemberg baut Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) seinen Vorsprung aus. Seine Partei käme laut Forsa auf 32 Prozent und läge damit 5 Prozentpunkte vor der CDU (27 Prozent). Die SPD kommt als drittstärkste Kraft auf 16 Prozent, die AfD auf 11 und die FDP auf 7.