Drei Jahre dauert der Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe schon. Seit Mai 2013 finden wöchentlich zwei bis drei Verhandlungstage vor dem Oberlandesgericht in München statt. Noch ist unklar, ob das Gericht Zschäpe am Ende als Mittäterin der Morde ihrer beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt schuldig sprechen wird. Dass Mundlos und Böhnhardt neun Migranten und eine Polizistin töteten, hat Zschäpe inzwischen bestätigt.

Rund um den Nationalsozialistischen Untergrund, der 13 Jahre abgetaucht lebte, bleibt vieles rätselhaft: Die Geheimdienste waren den drei mutmaßlichen Terroristen stets auf der Spur. Sie hatten Spitzel in der rechtsextremen Szene eingesetzt, die ihnen wichtige Hinweise gaben. Warum diese von den Behörden ignoriert wurden, ist eine der großen ungeklärten Fragen.

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In unserem Kartenstapel geben wir einen Überblick über die wichtigsten V-Leute der Geheimdienste und Hinweise auf die Untergetauchten, zum Beispiel auf Waffen und ihren Aufenthaltsort.

Bildrechte: Frank Doebert/dpa, MartinSchutt/dpa, Fredrik von Erichsen/dpa, Marc Müller/dpa, Rainer Rummel/dpa, Sebastian Kahnert/dpa