Leif-Erik Holm: Freundlich rechts

  • Name: Leif-Erik Holm
  • Alter: 46
  • Beruf: Ausbildung zum Elektromonteur, studierter Volkswirt, Radiomoderator
  • Wohnort: Berlin-Prenzlauer Berg und Klein Trebbow
  • Politikerfahrung: Mitgründer der AfD in MV und Landessprecher, war Büroleiter der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch

Niemand sollte sich von der freundlichen Stimme des Leif-Erik Holm täuschen lassen. Der Spitzenkandidat der Nordost-AfD, Volkswirt und frühere Radiomoderator macht keinen Hehl daraus, wen er für die Leitfiguren seiner Partei hält. Es sind die rechtsnationalen AfD-Vertreter. Für Beatrix von Storch hat er zwei Jahre lang das Büro im EU-Parlament geleitet. Mit den Ansichten von Björn Höcke und Alexander Gauland stimme er im Wesentlichen überein, sagte er der FAS. Unterschiede gebe es hauptsächlich in Stilfragen. Jetzt will er eine Wende in der deutschen Politik. Die soll vom Osten ausgehen. "Wir können froh sein, dass wir Ossis sind."

Matthias Manthei: Ein Mann für Recht und Ordnung

  • Name: Dr. Matthias Manthei
  • Alter: 44
  • Beruf: Familienrichter am Amtsgericht
  • Wohnort: Wackerow
  • Politikerfahrung: Landessprecher in MV, war Referent im Bundestag

Rechtspopulistische Sprüche sind nicht die Sache von Matthias Manthei. Der Familienrichter doziert gerne. Recht und Ordnung sind ihm überwichtig. Als Strafrichter am Amtsgericht Greifswald war er wegen seiner harten Urteile gefürchtet. Einst schickte er einen Autofahrer, der einen Jungen überfahren hatte, für vier Jahre in den Knast. Selbst dem Staatsanwalt war das zu viel, die nächste Instanz kassierte das Urteil. Später stimmte Manthei als Kreistagsabgeordneter für Anträge der NPD. Da war er anderen AfD-Politikern voraus. Bundessprecher Jörg Meuthen hatte jüngst angekündigt, die AfD werde mit allen parlamentarischen Vorschlägen stimmen, sofern sie vernünftig seien. Auch mit solchen der NPD.

Holger Arppe: Der Mann, der Identitäre likt

  • Name: Holger Arppe
  • Alter: 43
  • Beruf: Handwerker
  • Wohnort: Rostock
  • Politikerfahrung: Vorgänger von Holm als Landessprecher, seit 2014 Mitglied der Bürgerschaft Rostock

Eigentlich hat der Bundesvorstand der AfD eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremistischen Identitären Bewegung ausgeschlossen. Doch Holger Arppe likt auf Facebook ein aktuelles Posting von Daniel Fiß. Fiß ist Aktivist der Identitären Bewegung. Ursprünglich stammt er aus der Neonaziszene im Land. Auf Twitter schrieb Arppe, er halte die Besetzung des Brandenburger Tores durch Identitäre für harmlos. Den Versuch seiner Partei, sich von der rechtsextremistischen Bewegung abzugrenzen, nennt er "Distanzeritis". Arppe wurde wegen Volksverhetzung verurteilt. Auf dem Wahlparteitag sagte er dazu: "Der Zweck des Volksverhetzungsparagrafen ist die Unterdrückung Andersdenkender." Als Landesvorsitzender musste Arppe gehen. Heute sitzt er im Landesvorstand der Partei.

Enrico Komning: Wirtschaftsliberaler Burschenschafter

  • Name: Enrico Komning
  • Alter: 47
  • Beruf: Rechtsanwalt
  • Wohnort: Neubrandenburg
  • Politikerfahrung: 2010 bis 2014 Ratsherr in Neubrandenburg und Vorsitzender der Fraktion Freie Bürger/FDP. Früher Mitglied der Partei Rechtsstaatliche Offensive (Schill-Partei)

Von der ordnenden Hand des Staates hält der Rechtsanwalt Enrico Komning nicht viel. "Ich bin dafür, dass sich der Staat weitestgehend raushält. Er soll sich auf eine funktionierende Verwaltung und Sicherheit und Ordnung konzentrieren." Komning hat dennoch eine lange Liste von Ideen: Mehr Amtsgerichte, mehr Polizisten, ein liberalisiertes Waffenrecht, dazu Sonderdezernate für Ausländerkriminalität. Mit rechtem Populismus hat er Erfahrung, Komning war Mitglied von Ronald Schills Partei Rechtsstaatliche Offensive. In der FDP gehörte er später zum rechten Flügel. Und Burschenschafter ist er, Mitglied der Rugia Greifswald, "mit Leib und Seele". Der Burschenschaft wird ein unklares Verhältnis zum Rechtsextremismus vorgeworfen. Wie Arppe ist auch Komning ein Freund der Identitären. Jedenfalls likt er sie auf Facebook.

Gunter Jess: "Ich denke sachorientiert"

  • Name: Gunter Jess
  • Alter: 64
  • Beruf: Biochemiker
  • Wohnort: Greifswald
  • Politikerfahrung: Bis 2011 in der CDU, 1993 bis 2001 Mitglied der Bürgerschaft Greifswald, seit 2014 Abgeordneter im Kreistag Vorpommern-Greifswald

2014 gab es im Kreistag von Greifswald einen Eklat. Drei Abgeordnete hatten einen Antrag der NPD befürwortet, etwas dagegen zu unternehmen, dass eine evanglische Kirchengemeinde Flüchtlingen Asyl gewährt. Einer der drei war Gunter Jess. Jess, der vor seiner Parteikarriere in der AfD mehr als 30 Jahre CDU-Mitglied war, versteht die Aufregung darum nicht. Für ihn ist die NPD eine Partei wie jede andere. Er unterstütze, was er für richtig halte. "Ich denke sachorientiert", sagte er im NDR.

Christoph Grimm: Von Anfang an dabei

  • Name: Christoph Grimm
  • Alter: 59
  • Beruf: Jurist
  • Wohnort: Damshagen
  • Politikerfahrung: Bei der Bundestagswahl 2013 auf Platz zwei der AfD-Landesliste, 1979 bis 2013 SPD-Mitglied

Der Rechtsanwalt Christoph Grimm ist ein AfD-Mitglied der ersten Stunde. Als der frühere Parteichef Bernd Lucke das "Bündnis Bürgerwille" gründete, war Grimm einer der Unterzeichner. Lucke hat die Partei längst verlassen, und über Kredite für Griechenland redet die AfD kaum noch. Grimm ist trotzdem noch dabei. Sein Herz "schlägt links", sagt er in seinem Wahlkampfvideo. Das passe gut zur AfD. Die vertrete schließlich viele soziale Inhalte.

Bernhard Wildt: Der lokale Unternehmer

  • Name: Bernhard Wildt
  • Alter: 49
  • Beruf: Diplomökonom und Unternehmer
  • Wohnort: Gager
  • Politikerfahrung: Seit 2013 in der AfD

Wildt hat früher in großen Unternehmen gearbeitet und sich als Geschäftsführer um die IT gekümmert. Heute betreut er Feriengäste. Zusammen mit seiner Frau führt er eine Pension auf Rügen und betont bei jeder Gelegenheit die Schönheit der Insel, auf die er vor einigen Jahren gezogen ist.

Nikolaus Kramer: Polizist und Sympathisant der alten und Neuen Rechten

  • Name: Nikolaus Kramer
  • Alter: 39
  • Beruf: Polizeibeamter
  • Wohnort: Greifswald
  • Politikerfahrung: keine

Der Polizist Nikolaus Kramer wirkt im Wahlkampf freundlich und engagiert. Das ist seine offizielle Seite. Er hat eine zweite. So wie er auf Facebook zwei Profile unterhält, eines im Namen der AfD und ein zweites unter erfundenem Namen. Auf dem Privatprofil teilt er Seiten von rechtslastigen schlagenden Burschenschaften und befürwortet Aktionen der Identitären Bewegung. Er teilt verklärende Bilder von Wehrmachtsoldaten und ist Mitglied in einer geschlossenen Facebook-Gruppe, die sich nach dem ehemaligen SA-Führer Ernst Röhm benannt hat.

Ralf Borschke: Flüchtlinge stören den Tourismus

  • Name: Ralf Borschke
  • Alter: 58
  • Beruf: Maschinenbaumeister und Dozent
  • Wohnort: Vogelsang
  • Politikerfahrung: 2014 bis 2016 Sprecher des AfD-Kreisvorstands Vorpommern-Rügen, seit 2014 Mitglied des Kreistags Vorpommern-Rügen

Ralf Borschke war früher Schlosser auf der Werft in Stralsund. Heute malt er lieber Schiffe, als sie zu reparieren. Aber die See liegt ihm noch immer am Herzen. Im Kreistag Rügen, in dem er seit zwei Jahren sitzt, kümmert er sich vor allem um die Fischer und ihre Sorgen. Die Sorgen der Flüchtlinge interessieren ihn weniger. Asylsuchende würden den Tourismus stören, fürchtet er und würde sie lieber von Rügen fernhalten.

Thomas De Jesus Fernandes: Gegen die Ehe für alle

  • Name: Thomas De Jesus Fernandes
  • Alter: 41
  • Beruf: Baufacharbeiter, Ex-Unternehmer, seit 2012 Angestellter in einer Immobilienfirma
  • Wohnort: Pinnow
  • Politikerfahrung: Seit 2014 Abgeordneter im Kreistag Ludwigslust-Parchim

Wenn es ihm wichtig ist, wird auch Thomas De Jesus Fernandes deutlich: Die Bundesregierung agiere "mit den Mitteln einer Diktatur", rief er im November 2015 den Besuchern einer AfD-Kundgebung am Schweriner Schloss zu. Am Mikrofon schürt der gelernte Baufacharbeiter Misstrauen gegen Medien und wirft anderen Parteien einen "Nazifizierungskomplex" gegenüber der AfD vor. Auch auf Facebook provoziert er: Bundespräsident Gauck bezeichnete er indirekt als Hetzer. Arbeitnehmern über 50 sprach er die Innovationskraft ab. Gewerkschaften liefen Sturm. Ein Schweriner Schwulenclub erteilte ihm Hausverbot, weil er zwar bekennender Homosexueller ist, als Politiker aber die Ehe für alle ablehnt.

Dirk Lerche: "National geprägt"

  • Name: Dirk Lerche
  • Alter: 51
  • Beruf: Unternehmer
  • Wohnort: Schwerin
  • Politikerfahrung: Nach der Wende 1989 am Runden Tisch und im Neuen Forum aktiv, seit zwei Jahren AfD-Fraktionsvize im Schweriner Stadtrat

Dirk Lerche zündelt gern mit Worten. Auf einer Wahlkampfkundgebung begrüßte er Anwesende der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend als "liebe Freunde von der SD-HJ, äh, AJ". HJ – wie Hitlerjugend. Der IT-Fachmann verehrt Kaiser Wilhelm I. und ist Mitgründer des Erfurter Flügels, der konservativen Strömung der AfD unter dem Nationalisten Björn Höcke. Er bezeichnet sich selbst als "national geprägten" Ostdeutschen. Zur Wendezeit 1989 saß er am Runden Tisch und war im Neuen Forum aktiv, "als Rebell", wie er sagt. Als das Neue Forum im Bündnis 90/Die Grünen aufging, trat er aus.

Sandro Hersel: Der Grünen-Aufräumer

  • Name: Sandro Hersel
  • Alter: 30
  • Beruf: Steuerfachangestellter
  • Wohnort: Greifswald
  • Politikerfahrung: Ist AfD-Kreischef in Vorpommern-Greifswald und Vorstandsmitglied der Jungen Alternative in MV. Dort auch Schatzmeister

Sandro Hersel ist ein typischer junger AfD-ler. Er war Burschenschafter, ist rechtskonservativ eingestellt und pflegt einen scharfen Ton. "Wenn wir kommen, wird aufgeräumt", kündigte er den Grünen auf Facebook an. "Schluss mit Windradlobby, Trommelkreiswirtschaft und Genderblödsinn!" Aktivisten, die eine Abschiebung verhindern wollten, bezeichnete er als Terroristen. Ursprünglich war Hersel in der CDU, verließ sie aber, um in die gerade gegründete AfD einzutreten. In der Nachwuchsorganisation Junge Alternative gehört er als Schatzmeister zum Landesvorstand.

Jörg Kröger: In Aufbruchstimmung

  • Name: Jörg Kröger
  • Alter: 60
  • Beruf: Diplomingenieur, Projektmanager
  • Wohnort: Strohkirchen
  • Politikerfahrung: Von 1989 bis 1997 für die Wählergemeinschaft Strohkirchen in der Gemeindevertretung

Mehr Geld, mehr Kitaplätze: Jörg Kröger sieht sich als Anwalt der Kommunen und der kleinen Leute. Er ist seit 35 Jahren Ingenieur, ein Problemlöser, wie er sagt. Der IT-Fachmann liebt die Gegenwartsanalysen konservativer Autoren wie Roland Tichy, er postet und kommentiert viel davon auf Facebook. Direkt nach der Wende 1989 ließ er sich in die Gemeindevertretung seines Heimatortes Strohkirchen wählen. Die Aufbruchsstimmung von damals findet er heute wieder in der AfD.

Stephan Reuken: Der Aufsteiger

  • Name: Stephan Reuken
  • Alter: 30
  • Beruf: Historiker, Wahlkampfkoordinator der AfD in MV
  • Wohnort: Greifswald
  • Politikerfahrung: Mitglied der Ortsteilvertretung Greifswald-Schönwalde II, Landesvize der Nachwuchsorganisation Junge Alternative

Stephan Reuken will in der AfD noch Karriere machen. Er ist jung, hat an mehreren Universitäten Geschichte und Politik studiert, ist Burschenschafter, national eingestellt und denkt strategisch. Schon als Schüler trat er in die CDU ein, 2014 wechselte er in die AfD. Als Student jobbte er in Abgeordnetenbüros. Jetzt, mit dem Masterabschluss in der Tasche, hat er für den Landesverband den Wahlkampf organisiert. Reuken ist Fan von Björn Höcke und mag "klare Ansagen an die Dinosaurierparteien".

Bert Obereiner: Der Unbekannte

  • Name: Bert Obereiner
  • Alter:  46
  • Beruf: unbekannt
  • Wohnort: Schwerin
  • Politikerfahrung: unbekannt

Bert Obereiner macht sich rar. Er wurde als Kandidat auf den Listenplatz 15 nominiert, tritt aber in keinem Wahlkreis an, was bei der AfD selten ist. Im Wahlkampf blieb er inkognito, es gab kein Foto von ihm. Spuren führen zu einem Bauunternehmen, bei dem er gearbeitet haben soll. Facebook zeigt, dass er Musik von Rammstein mag, Pegida-Spaziergänge und Thilo Sarrazin.

Ralph Weber: Der Rechts(extrem)-Professor

  • Name: Ralph Weber
  • Alter: 55 Jahre
  • Beruf: Professor für bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Rechtsgeschichte und Medizinrecht an der Universität Greifswald
  • Wohnort: Kemnitz
  • Politikerfahrung: CDU-Mitglied von 1976 bis zu seinem Austritt 2013. Heute Präsident des Landeschiedsgerichts der AfD

Weber ist ein leidenschaftlicher Provokateur, der sich seit Jahren an der Grenze zum extrem-rechten Milieu bewegt. Schon als CDU-Mitglied wünschte sich Ralph Weber eine Partei rechts der Union. Der NPD-Vorsitzende Udo Voigt war für ihn ein selbstverständlicher Gesprächspartner. Der Ostsee-Zeitung sagte er, es mache für ihn "keinen Unterschied, ob ich mit Frau Merkel rede oder mit Herrn Voigt". Als Jura-Professor machte Weber in diesem Jahr Schlagzeilen, weil er einem ehemaligen Rechtsrocker der Neonaziband Hassgesang zum Doktortitel verhalf und einen Reichsbürger zum Gastvortrag in seine Vorlesung einlud. In der Uni tauchte er schon einmal mit Thor-Steinar-Kleidung auf. Als AfD-Direktkandidat machte Weber im Landtagswahlkampf auch mit Nazivokabular Stimmung gegen Flüchtlinge. So warnte er auf einem Podium vor einer "Umvolkung" in Deutschland. Das Grundgesetz bezeichnete er als "fremdes Recht, das man uns übergestülpt hat".

Jürgen Strohschein: Der Abtrünnige

  • Name: Jürgen Strohschein
  • Alter: 69
  • Beruf: Elektromonteur und Installateur
  • Wohnort: Schönwalde
  • Politikerfahrung: Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde, früherer Amtsvorsteher des Amtes Uecker-Randow-Tal

Mehr als 40 Jahre lang war Jürgen Strohschein Mitglied der CDU, ein klassischer Lokalpolitiker konservativen Schlags. 2013 wechselte er in die AfD, weil nicht mehr mit ansehen könne, "wie Deutschland den Bach runtergeht". Konkret fordert er unter anderem eine "konsequente Nutzung geltender Abschieberegeln bei kriminellen Asylbewerbern". Noch ist er in der Partei eher eine Randfigur.

Christel Weißig: Die Facebook-Radikale

  • Name: Christel Weißig
  • Alter: 70
  • Beruf: Bürokauffrau
  • Wohnort: Rostock
  • Politikerfahrung: Seit 2014 Mitglied im Ortsbeirat Rostock-Evershagen

Die AfD war für Christel Weißig eine späte Entdeckung. Mit 68 Jahren trat sie in die Partei ein. Altershalber war sie weniger im Wahlkampf aktiv, sie präsentiert ihre Vision von law and order lieber ausgiebig auf Facebook. Es sei kein Rassismus, sein Land vor "Scheinasylanten", "kriminellen Gangs" und einem "Überangebot an Moscheen" retten zu wollen, schreibt sie dort. Sie forderte das "Pflicht-Essen" von Schweinefleisch durch Migranten an der Grenze, bedauerte die Äußerung später jedoch. Als Kandidatin verlangte sie "Ordnungsdienste rund um die Uhr" gegen Graffiti-Schmiererei. Kanzlerin Merkel will sie, wie ihre ganze Partei, "das Handwerk legen".

Fotoquellen: AfD

Korrektur: Wir haben den Sohn von Bernhard Wildt versehentlich als Mitglied einer schlagenden Burschenschaft bezeichnet. Das ist falsch, er ist Mitglied eines Corps, keiner Burschenschaft. Wir bitten um Entschuldigung.