Die AfD hat die Grünen in einer Emnid-Umfrage in der Wählergunst überholt und ist bundesweit auf Platz drei hinter CDU und SPD gelandet. Die Rechtspopulisten legten in dem von Bild am Sonntag veröffentlichten Sonntagstrend um einen Punkt auf 13 Prozent zu.

Die Grünen, die in der Vorwoche noch mit zwölf Prozent gleichauf gelegen hatten, verschlechterten sich um einen Punkt. Die Union erreichte erneut 32 Prozent, die SPD legte im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu und stieg auf 24 Prozent. Die FDP blieb unverändert bei sechs Prozent. Die Linke büßte einen Punkt ein und sank auf neun. Die sonstigen Parteien erreichten wie in der Vorwoche fünf Prozent.

Für den Sonntagstrend befragte Emnid zwischen dem 6. und dem 12. Oktober 2.827 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger, welche Partei sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären. Die Befragung fand damit vor den Berichten über eine mögliche Neuwahl in Sachsen statt. Diese könnten nötig werden, da Frauke Petry einen AfD-Kandidaten von der Landesliste streichen ließ, obwohl dieser von der Parteibasis gewählt worden war. Parteienrechtsexperten halten eine Neuwahl in Sachsen deshalb für nötig.