Die Bundesanwaltschaft hat am Morgen mehrere Wohnungen in Bayern, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchsuchen lassen. Es gehe um drei namentlich bekannte Beschuldigte, sagte ein Sprecher der Behörde in Karlsruhe. Bei zwei von ihnen werde wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) ermittelt, gegen den dritten Mann wegen Unterstützung. Festnahmen gab es nicht.

In Leipzig wurden nach Angaben der Polizei drei Objekte durchsucht. Nach einem Bericht der Bild handelt es sich um Wohnungen in Volkmarsdorf, Mockau und Connewitz. Erst in der vergangenen Woche hat es in Wachau nahe Leipzig einen Antiterroreinsatz gegeben. Die Bundesanwaltschaft ließ ein mutmaßliches IS-Mitglied festnehmen.

Die Bundesanwaltschaft hatte bereits am Dienstag in Berlin und Sachsen-Anhalt zwei mutmaßliche Mitglieder terroristischer Vereinigungen festgenommen. Es handelte sich um einen 30- und einen 23-jährigen Syrer. Sie sollen sich 2012 in Syrien einer Kampfeinheit der islamistischen Al-Nusra-Front angeschlossen haben. Die Wohnungen der Männer wurden durchsucht. 

Der 30-Jährige soll sich als Befehlshaber an der Eroberung von Gasquellen und der syrischen Stadt Thaura beteiligt haben und sich Mitte 2013 den Ermittlungen zufolge dem IS angeschlossen haben. Laut Landeskriminalamt wurde er in Magdeburg widerstandslos festgenommen.

Bitte wählen Sie eine Option.
Danke, und willkommen bei „Deutschland spricht“
Viele unserer Leser sind in dieser Frage anderer Meinung als Sie. Wir würden Ihnen gerne noch vier weitere Fragen stellen:
Bitte wählen Sie eine Option.
Bitte wählen Sie eine Option.
Bitte wählen Sie eine Option.
Bitte wählen Sie eine Option.
Und jetzt?
Sie haben uns Ihre Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen genannt. Viele Teilnehmer sind aber bei genau diesen Themen ganz anderer Meinung als Sie. Würden Sie gerne wissen, warum? Dann treffen Sie sich doch einfach!
Lernen Sie am Sonntag, den 18. Juni zwischen 15 und 18 Uhr eine Leserin oder einen Leser von ZEIT ONLINE aus Ihrer Region kennen, der oder die anders denkt als Sie. Machen Sie mit bei „Deutschland spricht!“. Worum geht es? Wir haben nicht zuletzt von den USA gelernt, dass demokratische Gesellschaften sich spalten können. Im schlimmsten Fall verlernen sie, miteinander zu reden. Dann versteht die eine Seite die andere nicht mehr, und beide Seiten tendieren dazu, immer bedingungsloser an Ihren Positionen festzuhalten und immun gegen Argumente zu werden. Wir wollen an einem Tag in diesem Jahr politische Gegner wieder miteinander ins Gespräch bringen. Ein offener Austausch der Argumente in einem echten Zwiegespräch. Von Angesicht zu Angesicht, überall in Deutschland. Wenn Sie dabei sein wollen, können sie sich jetzt anmelden. Wir werden wir für Sie dann in den kommenden Wochen einen Gesprächspartner in Ihrer Region suchen, mit dem Sie sich treffen können.
+ alles anzeigen
Damit wir eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner für Sie finden können, beantworten Sie uns bitte einige Fragen.
Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Bitte wählen Sie eine Option.
Bitte geben Sie eine gültige Postleitzahl ein.
Fast geschafft ...
Ihre Anmeldung für „Deutschland spricht“ ist fast fertig. Damit ihr Gesprächspartner einen ersten Eindruck von Ihnen machen kann, erzählen Sie doch noch ein wenig von sich:
Bitte füllen Sie das Feld aus.
Bitte füllen Sie das Feld aus.
Bitte füllen Sie das Feld aus.
Bitte füllen Sie das Feld aus.
Bitte füllen Sie das Feld aus.
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte geben Sie eine gültige Handynummer ein.
Vielen Dank! Wir melden uns, sobald wir einen Gesprächspartner für Sie gefunden haben.