Einer Umfrage zufolge hat die SPD bundesweit weiter an Wählerzuspruch verloren und liegt 13 Prozentpunkte hinter der Union. Laut dem noch vor der NRW-Landtagswahl erhobenen stern-RTL-Wahltrend verloren die Sozialdemokraten im Bund im Vergleich zur Vorwoche drei Prozentpunkte auf 26 Prozent, während die Union um zwei Punkte auf 38 Prozent zulegte.

Die Linke kommt in der Umfrage unverändert auf acht Prozent, AfD und Grüne liegen weiter bei jeweils sieben Prozent. Die FDP legte einen Prozentpunkt zu und kommt auf acht Prozent. Der Anteil der Unentschlossenen und Nichtwähler beträgt nach wie vor 24 Prozent.

Auch im direkten Vergleich bei der Kanzlerpräferenz baut Amtsinhaberin Angela Merkel ihren Vorsprung auf ihren SPD-Konkurrenten Martin Schulz aus. Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden könnte, würde sich laut Umfrage des Forsa-Instituts die Hälfte der wahlberechtigten Bürger für Merkel entscheiden. Für Schulz würden aktuell 24 Prozent stimmen.

Bundestagswahlen - Wo sind bloß die Unterschiede? Der Wahlkampf ist eröffnet, doch CDU und SPD halten sich zurück mit klaren Positionierungen. Ein vorläufiger Vergleich. © Foto: ZEIT ONLINE


Diese Daten basieren auf einer Umfrage des Forsa-Instituts, die vom 8. bis 12. Mai 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2.506 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragte.