Seit bekannt wurde, dass die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnehmen will, streitet Deutschland wieder über Armut. Reicht die Grundsicherung zum Leben oder braucht es Hilfsangebote wie Tafeln, Suppenküchen oder Kleiderkammern?

Mit Hartz IV hat jeder, "was er zum Leben braucht", findet der künftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Niemand müsse hungern, wenn es keine Tafeln gebe. Unterstützung erhält er zum Beispiel von FDP-Chef Christian Lindner. Auch der verweist darauf, dass Hartz IV schließlich so berechnet sei, dass es das Existenzminimum absichere. Politiker von Grünen und Linken widersprechen: Die Sätze seien viel zu niedrig.

Wir finden: Am besten können darüber die Menschen Auskunft geben, die tatsächlich von Hartz IV leben. Wir würden gerne von Ihnen wissen: Reicht Hartz IV im Alltag? Sind Einrichtungen wie die Tafeln für Sie überlebensnotwendig oder eher eine zusätzliche Hilfe? Wo müssen Sie sich besonders einschränken und was tut da am meisten weh?

Schreiben Sie uns doch bitte ihre Erfahrungen mit konkreten Beispielen. Wir möchten diese anschließend gesammelt veröffentlichen. Wenn Sie uns einen Hinweis geben, veröffentlichen wir ihren Beitrag anonym, aber bitte geben Sie unbedingt eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an, unter der wir Sie kontaktieren können.

Hinweis (14.3.2018): Vielen Dank für Ihre zahlreichen Antworten! Wir werten sie nun aus, deshalb ist das Formular ausgeblendet und eine Teilnahme nicht mehr möglich.