Skifahren in Utah Caipirinha statt ChampagnerSeite 2/2
"This is great on a powder day", sagt Heidi entschuldigend, "es ist toll hier an einem Pulverschneetag". Ehrlich gesagt, wir können diesen Satz nicht mehr hören, zu oft ist er in den vergangenen zwei Tagen gefallen. Immer wieder werden die Besucher daran erinnert, dass hier normalerweise mehr und frischerer Schnee liegt. Lieber genießen wir, was wir haben, die Sonne, die Aussicht, die anspruchsvollen Abfahrten gemischt mit leicht zu bewältigenden Carvingstrecken. Und wir setzen unsere Hoffnung auf die Wetterfrösche, die sagen nämlich für die nächsten Tage ausgiebigen Schneefall voraus.

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Wir liften bis zum westlichen Rand des Gebiets und sehen einen ganzen Bergzug voller Tourenabfahrten abseits der offiziellen Pisten, die mit einem relativ kurzen Aufstieg zu erreichen sind. Ja, ja, wir wissen es schon. "Great on a powder day." Stattdessen gehen wir eine großartige Pizza essen und reisen dann weiter in Richtung Osten. Allmählich zieht es sich zu, der Himmel im Nordwesten sieht tatsächlich nach Schneewolken aus. Es wird schwierig, in dem milchigen Licht die Buckel zu sehen. Wir fahren noch einmal hinauf, nehmen den langen Tombstone Express Lift und carven dann zurück zur Lodge.
Unten im Tal erzählt Heidi, dass die Canyons "zum nächsten Deer Valley" werden wollen. Die kanadische Immobilienfirma, die das Gebiet besitzt, investiert in neue Lifte, ein Luxushotel entsteht, ebenso ein Golfplatz für die Sommersaison und nahe der Skipisten bauen reiche Leute ihre Villen für den Viert- oder Fünfturlaub. The Canyons sind auf Wachstum aus, und die Frage ist nur, ob diese Strategie in der Wirtschaftskrise aufgehen kann.
- Datum 21.10.2009 - 17:46 Uhr
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- Serie Skifahren Utah
- Quelle ZEIT ONLINE
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