Couchsurfing "Alle wollen dauernd ausgehen ..."Seite 3/3

Brian Thacker: "Couch Surfing. Eine abenteuerliche Reise um die Welt". Eichborn Verlag, Frankfurt 2009; 320 S., 17,95 €
Brian Thacker: Ja, ein paar. Es macht Spaß, die eigene Stadt zu zeigen, man entdeckt sie neu. Ich habe im Internet recherchiert und einige interessante Bars gefunden, die ich noch nicht kannte. Und ich bin zum ersten Mal mit der Restaurant-Straßenbahn gefahren, das war toll. Es gibt Leute, die haben immer jemanden bei sich zu Hause, die ganze Zeit, Hunderte von Couchsurfern haben schon bei denen übernachtet. Als ich in Frankfurt war, habe ich bei einer Frau übernachtet, die schon mehr als hundert Leute bei sich zu Gast hatte, dabei war ihre Wohnung absolut winzig.
ZEIT ONLINE: Ich nehme an, Sie haben Ihr Profil inzwischen geändert – oder sind Sie auf globalfreeloaders.com immer noch ein Haftentlassener mit fünf Kindern?
Brian Thacker: Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich’s mal geändert habe. Ach doch, muss ich wohl, denn ich habe eine Anfrage bekommen….
Die Fragen stellte Anette Schweizer
- Datum 26.11.2009 - 15:19 Uhr
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Hier noch eine Ergänzung:
http://www.zeit.de/2004/3...
Mehr gibts dazu wohl nicht zu sagen..
...das Konzept stammt aus dem Jahr 2000, als ein junger Holländer namens Ramon Stoppelenburg auf einer Site namens "Let me stay for a day" exakt dasselbe gemacht hat. Schade, dass die Interviewerin da nicht besser recherchiert hat.
...das Konzept stammt aus dem Jahr 2000, als ein junger Holländer namens Ramon Stoppelenburg auf einer Site namens "Let me stay for a day" exakt dasselbe gemacht hat. Schade, dass die Interviewerin da nicht besser recherchiert hat.
...das Konzept stammt aus dem Jahr 2000, als ein junger Holländer namens Ramon Stoppelenburg auf einer Site namens "Let me stay for a day" exakt dasselbe gemacht hat. Schade, dass die Interviewerin da nicht besser recherchiert hat.
Thacker sagt, die ganze Welt würde vom Alkohol angetrieben werden. Überall wollen die Leute feiern und sich betrinken...
Dasselbe beobachte ich auch immer wieder.
Ist das nicht traurig?
Kaum ist mal eine Droge legalisiert, wird sie massiv von der großen Masse der Leute missbraucht...
ist so nicht richtig. Ich war schon oefter zu Gast und wir haben keinen Alkohol getrunken, nicht gefeiert, sondern waren im Kino, auf dem Flohmarkt, beim Picknicken...
Zum Thema gute Recherche, das Konzept ist wesentlich aelter, es existiert z.B die Plattform Servas seit 1950. Und will man allgemeiner werden gab es in der Vergangenheit schon immer Netzwerke bei denen, die richtige Parole vorausgesetzt, man leicht in die Gunst von Unterkunft, Speiss, Trank und Gesellschaft kam.
Das Buch uebrigens halte ich fuer voellig ueberfluessig, und finde es schade das jemand auf dem Ruecken der Plattform Profit schlagen will. Will man lebhafte, gleichwertige Geschichten hoeren reicht es sich bei Couchsurfing oder Hospitalityclub anzumelden, in der eigenen Stadt nach Mitgliedern zu suchen und sich mit jemanden auf einen Kaffee zu treffen. Die Leute dort tun das gern, ohne Hintergedanken, einfach nur weil sie gerne erzaehlen, teilen und gesellig sind.
Sehr geehrte Frau Schweizer,
erst habe ich mich ja erschrocken. Hat da tatsächlich jemand vor mir ein solches Projekt organisiert? Aber nach genauerem Lesen muss ich leider meinen Vorrednern recht geben. Hier haben Sie offensichtlich nicht gut genug recherchiert. Das, was Thacker gemacht hat, machen täglich Hunderte von Menschen. Das war auch der Grund, warum ich mich dafür entschieden habe, es eben nicht so zu organsieren, sondern mich als bisher weltweit einziger Mensch als "Extreme-Couch-Hopper" auf die Reise zu machen. Bei dem Projekt galt: In 80 Tagen um die Welt, 34 Städte, 21 Länder und 6 Kontinente - und dabei JEDE Nacht bei einem ANDEREN Gastgeber.
Wenn ich das richtig lese, ist ihr Artikel am 26. November 2009 erschienen. Da befand ich mich gerade auf Hawaii und war bereits 57 Tage unterwegs - also 57 Gastgeber. Ein Klick auf google oder einen Blick in die dpa- bzw. ddp-Datenbank hätte Ihnen über das laufende Projekt Aufschluss gegeben.
Ich habe jedenfalls auf meiner Reise eine Menge Menschen kennengelernt, die genau das gleiche wie Thacker gemacht haben.
Falls Sie sich ein Bild über mein Projekt machen möchten, lade ich Sie gerne zu einem Blick auf meinen Blog bei stern.de ein. Der direkte Link lautet http://www.stern.de/blog/...
Ansonsten gefällt mir die Art des Interview... naja, nur schade, dass die Story an sich nichts Besonderes ist...
Besten Gruß,
D.H.
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