Hotel Kein Schnörkel zu vielSeite 2/2

Im ganzen Haus riecht es wunderbar nach Zirbenholz und dennoch ist kein Schnitz-Schnörkel zu viel. Die Deckenbalken sind aus uraltem Holz gefügt, weil die alte Frau Schultz, deren Mann der Zillertaler Liftkaiser war, alte Holzbalken gesammelt hat. Ihre Kinder Martha und Heinz Schultz führen heute das Skigebiet Hochzillertal und haben die Wedelhütte erbauen lassen. An den Wänden hängen Jagdtrophäen, und die vergrößerten alten Schwarzweißfotos in den Zimmern, auf den Korridoren und im Ruheraum der Sauna zeigen, dass sich an der Majestät der winterlichen Berge in 100 Jahren nichts verändert hat. Nur die Bekleidung und die Sportgeräte der Wintersportler sehen heute anders aus.

Zirbelholz, aber nicht überfrachtet: Gastraum in der Wedelhütte

Zirbelholz, aber nicht überfrachtet: Gastraum in der Wedelhütte

Am späten Nachmittag, wenn die letzten Tagesgäste die Reißverschlüsse ihrer Anoraks hochgezogen, ihre Helme aufgesetzt und ihre Carver angeschnallt haben und mit ein paar Schwüngen den Hang hinuntergefahren sind, wird es so richtig gemütlich auf der Wedelhütte. Die Übernachtungsgäste sind nun unter sich. Sie treffen sich in der Sauna, sitzen ums Kaminfeuer und plaudern mit dem jungen Paar, das die Hütte leitet. Sie lassen sich das Abendessen schmecken und eine Flasche Zweigelt dazu und versichern sich gegenseitig, wie gut es ihnen doch gehe.

Dann freuen sie sich auf ihr Bett – und auf den nächsten Morgen, an dem sie als allererste über die frisch präparierte Abfahrt Nummer 13 schwingen werden. Aberglaube hin oder her.

Hotel und Chalet Wedelhütte im Skigebiet Hochzillertal, Tel: 0043 (0)676 88632570, info@wedelhuette.at

 
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