Reisen in die Stille Ruhe, bitte!
Erschöpft vom Karneval oder genervt vom ständigen Gejammer über den Winter? Dann hilft vielleicht eine Reise an einen Ort, an dem die Ruhe Dauergast ist. Fünf Ziele zum Alleinsein, von Südtirol bis Guatemala.
©Jessica Braun

Insel mit Whirlpool: Auf Storön darf niemand leben. Trotzdem gibt es einen Pool und eine Sauna - für die Gäste.
Violettes Heidekraut, rote Beeren, gelbe Flechten: Für einen großen Steinhaufen ist die Insel Storön erstaunlich bunt. Die Häuser dagegen: ochsenblutrot! Schwedens Standardhausfarbe. Storön ist eine der Wetterinseln im Westen des Landes. Man erreicht sie nur mit Schnellbooten, die über das Meer holpern, wie über eine Schlaglochpiste. Die Ruhe danach ist die eventuell auftretende Übelkeit wert. Seit 1999 gibt es auf Storön ein Bed & Breakfast mit einer Sauna und einem großen Holzbottich als Whirlpool – vermutlich der westlichste Schwedens. Denn nach den Wetterinseln kommt nur noch das Meer.
- Lage
Etwa zehn Seemeilen vom Festland entfernt. Das ist eine halbe Stunde mit dem Schnellboot, das täglich vom Ort Fjällbacka ablegt.
- Übernachten
Übernachten dürfen hier nur die Gäste, denn auf den Storön darf niemand wohnen. Das B&B duckt sich zwischen Meer und Felsen. Die Zimmer sind einfach, das Essen landestypisch - vor allem Fisch. Eine Nacht kostet ab 180 Euro mit Transfer und Verpflegung.
- Kontakt
Über das Touristenbüro Tanum,
Apoteksvägen 5, S-457 31 Tanumshede
Tel. +46 (0)525 183 80
Mail: turistkontoret@tanum.se
Geöffnet: Montag-Freitag 08:00-16:30
- Datum 05.03.2010 - 15:20 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die entlegenste bewohnte Insel der Welt - 280 Menschen und einige Tausend Pinguine, Robben und Albatrosse auf 98 km² Vulkan im Südatlantik, zwischen Kapstadt und Buenos Aires, Klima etwa so zwischen Irland und den Azoren. Einmal im Jahr kommt das Postschiff von Kapstadt, dann kann man sich per Beiboot oder Hubschrauber nach Edinburgh-of-the-Seven-Seas (man spricht Englisch, allerdings ein etwas skurriler Dialekt) übersetzen lassen, wenn Wetter und Seegang es zulassen... allerdings sollte man den Aufenthalt vorher mit dem Inselrat abstimmen, Massentourismus will man nicht auf Tristan da Cunha. Für Neugierige: http://www.tristandc.com/
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