Für den Massenmarkt sind die Kriterien zu streng
Bei Viabono, einer Dachmarke für umweltfreundliche Tourismusangebote, heißt es, das TSC-Siegel sei im Hause bekannt, allerdings würden die Kriterien als sehr interpretationsfähig angesehen. Den eigenen Kriterienkatalog hat Viabono gerade überarbeitet: Nicht mehr Maßnahmen, sondern Ergebnisse, etwa in Bezug auf den Wasser- und Energieverbrauch, sollen künftig im Vordergrund stehen.
Heinz Fuchs von der Arbeitsstelle Tourism Watch des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) ist für eine Vereinheitlichung der touristischen Umweltzeichen. Gleichzeitig ist er nicht sehr optimistisch, was die Umsetzung betrifft: "Es wird noch einige Zeit dauern, bis man sich auf ein Siegel einigen kann", sagt Fuchs. Die Zertifizierung der gesamten Wertschöpfungskette im Tourismus sei nicht einfach: "Die Unternehmen tun sich schwer, alle Faktoren auf einmal glaubwürdig zu erfüllen."
Martina Kohl vom WWF ist sich bewusst, dass es noch einigen Diskussionsbedarf gibt, bis ein gemeinsames Siegel zum Einsatz kommt. "Man muss sicherlich noch den einen oder anderen Kompromiss eingehen." Den Vorwurf, die Kriterien seien nicht streng genug, weist sie jedoch zurück. "Möglicherweise sind einige der TSC Kriterien in Deutschland schon selbstverständlich, weil die Gesetzgebung hier viel stärker ausgeprägt ist als beispielsweise in Entwicklungsländern. Doch die Kriterien sind so streng, dass sich die normalen Reiseveranstalter, die auf dem Massenmarkt tätig sind, nicht ohne weiteres TSC-zertifizieren lassen könnten."
Letztendlich hänge es von den Konsumenten ab, ob sich die Organisationen auf gemeinsame Standards einigen könnten, meint Fuchs. "Der Druck von Verbraucherseite ist noch nicht groß genug."
Das bestätigt auch eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die am Donnerstag auf der ITB präsentiert werden soll: Lediglich 15 Prozent der Konsumenten setzen sich laut der Umfrage derzeit mit nachhaltigem Tourismus und den vorhandenen Prüfsiegeln auseinander, sagt Roland Gassner, bei der GfK für das Thema Urlaubsreisen zuständig. "Bislang schauen Reisende vor allem auf den Preis", sagt auch Fuchs. Ohne dass es mindestens jeder Dritte kenne, könne sich ein Prüfzeichen nicht durchsetzen. Ein Zusammenschluss unter dem Namen TSC würde hier Abhilfe schaffen, denn das Siegel könnte mit einer gemeinsamen Marketingstrategie auch für größere Bekanntheit sorgen.
- Datum 10.03.2010 - 07:03 Uhr
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Ökosiegel, Biosiegel....Wann kommt endlich das Tierschutzsiegel? Ich will wissen wie ein Produkt hergestellt wrid! Ich will wisssen ob tiereische Produkte enthalten sind oder im Produktionsprozess verwendet werden! Ich will Wissen wie die Tiere hierfür gehalten werden!
Die Ministerin Aigner kümmert das alles nicht. Sie bedient einfahc die mächtige Massentierhaltungsindustrie. Hauptsache lieb lächeln und möglichst viele Spenden von der Wirtschaft verdienen. Die Tiere kümmern diese angeblich chsritliche Person nicht. Ein Hohn!
Ich möchte ein Siegel, das mir garantiert, daß meine Reise aber auch nicht das allergeringste mit öko und bio zu tun hat. Also Reiseveranstalter, hier ist eine Marktlücke!
Ein Siegel für das alltägliche ist Überflüssig. Aber bitte, diesen Trotz kennen wir ja noch aus Kindertagen: Wenn von oben herab (indem fall durch Verbünde und Medien) etwas postuliert wird, finden manche ignoranten schnell den Trotzkopf und finden alles blöde.
Bio ist nicht gleich Bio das steht fest. Und auch mit Bio sit man nicht imer auf der sichren Seite. Aber in den meistne fällen bedeute BIo immernoch besser Tierhaltung, bessere Umweltverträglichkeit und bessere Arbeitsumstände. Wenn Sie all das nicht wolen, dann akufen sie eifnach weiter konservativ. it jaa uchbilliger undd ie Auswahl ist größer. Siegel brauchte s da nicht.
Ein Siegel für das alltägliche ist Überflüssig. Aber bitte, diesen Trotz kennen wir ja noch aus Kindertagen: Wenn von oben herab (indem fall durch Verbünde und Medien) etwas postuliert wird, finden manche ignoranten schnell den Trotzkopf und finden alles blöde.
Bio ist nicht gleich Bio das steht fest. Und auch mit Bio sit man nicht imer auf der sichren Seite. Aber in den meistne fällen bedeute BIo immernoch besser Tierhaltung, bessere Umweltverträglichkeit und bessere Arbeitsumstände. Wenn Sie all das nicht wolen, dann akufen sie eifnach weiter konservativ. it jaa uchbilliger undd ie Auswahl ist größer. Siegel brauchte s da nicht.
Das macht nochmal deutlich, was Frau Künast geleistet hat, als sie das Bio-Siegel durchaus gegen den Widerstand der konventionellen Landwirtschaft eingeführt hat. Mit einem vertrauenswürdigen Siegel, das von der Administration eingeführt wird und das transparent verbindliche Mindest-Vorgaben mavht, lässt sich viel Verwirrung am Markt vermeiden und die sowohl Kundenzufriedenheit, Nachhaltigkeit wie auch Effektivität erreichen.
Dafür bräuchte es aber Ministern, die sich trauen, sich auch mal gegen den Widerstand der Industrie und der tausenden Lobbyisten durchzusetzen. Das ist aber - leider, leider, leider - das letzte, was ich Schwarz-Geld zutraue. Dazu bräuchte es echter Reform-Politiker und nicht solcher Hampelmänner - insbesondere von der FDP, die das Wort der "Reform" im Munde führen um den Staat tatsächlich auf ein Gleis zu setzen, der in einem früh-kapitalistischen Feudalismus endet. Sich von so einem Feudalismus, mit all seinen leistungslosen Schmarotzern, aber Nachhaltigkeit und ökologische Wirtschaft zu erhoffen ist aussichtslos - denn die Nutzniesser sind ja gerade jene die sich tendenziell Gesetze kaufen und durch Steuerflucht und -hinterziehung noch nicht einmal dem Mindestmass gesellschaftlicher Verantwortung erfüllen.
Y.S.
siegel sind insofern problematisch, als dass sie dem ausschalten des gesunden menschenverstandes vorschub leisten.
ich seh schon was kommt: womöglich kommen dann ein paar alternativlinge mit dickem portmo in ein, zwei jahren darauf, dass ihr garantiert baumfreundlicher und co2 neutraler tauchurlaub in der dominikanischen republik umweltfreundlicher ist als der "konventionelle" jahresurlaub an der müritz.
ich stelle fest: hier geht es nicht um die umwelt und nicht um markttransparenz. hier geht es um soziale distinktion und die deutungshoheit über den begriff "umweltfreundlich".
gerade in deutschland ist das sich-verbergen hinter irgendwelchen zertifikaten, beglaubigungen und siegeln wichtiger als logische argumentationen und gesunder menschenverstand. wer's will...
...bei bio-lebensmitteln übrigens nicht viel anders.
standardisierung, zertifizierung, ver-siegel-ung von ladenflächen dienen in erster linie großanbietern, die über geschickt angelegtes lieferkettenmanagement standardisierte produkte auf weltweiten rohstoffmärkten beziehen können.
und betriebe, die weder den sinn noch die kosten-nutzen-relation in z.t. jahrelangen zertifizierungsprozeduren sehen, gucken in die röhre.
...bei bio-lebensmitteln übrigens nicht viel anders.
standardisierung, zertifizierung, ver-siegel-ung von ladenflächen dienen in erster linie großanbietern, die über geschickt angelegtes lieferkettenmanagement standardisierte produkte auf weltweiten rohstoffmärkten beziehen können.
und betriebe, die weder den sinn noch die kosten-nutzen-relation in z.t. jahrelangen zertifizierungsprozeduren sehen, gucken in die röhre.
ich verzichte auf Urlaubsreisen,dafür fahre ich den X3 weiter.Ist doch ein guter Tausch,oder?
Ich lege noch was drauf-ich verzichte auf twittern und auf die Mode 2010 bis 2015-ich ziehe einfach das an ,was man so in den letzten 2000 Jahren als Mode ''erfunden'' hat.
Jetzt brauch ich nur noch ein SUV-Siegel ''NO Umweltsau''-schliesslich verzichte ich auf den Spass den andere haben also habe ich ihn mir verdient.
...bei bio-lebensmitteln übrigens nicht viel anders.
standardisierung, zertifizierung, ver-siegel-ung von ladenflächen dienen in erster linie großanbietern, die über geschickt angelegtes lieferkettenmanagement standardisierte produkte auf weltweiten rohstoffmärkten beziehen können.
und betriebe, die weder den sinn noch die kosten-nutzen-relation in z.t. jahrelangen zertifizierungsprozeduren sehen, gucken in die röhre.
Es steht jedem frei, Demeter oder Bioland zu kaufen, die "Bio" sind, darüber hinaus aber noch schärfere Kriterien erfüllen.
Andererseits spielen die dann sowohl preislich, wie auch bzgl. ihrer Verbreitung, wie auch ihren Flair gleich in einer ganz anderen Liga - und die können sich dann in der Tat nur noch wenige leisten.
Wenn man also die Masse mit "besseren", d.h. nachhaltiger hergestellten, Produkten versorgen will, dann muss man einen Weg finden, Mindest-Standards zu definieren und diesen für Anbieter und Kunden attraktiv machen.
Dass das dann auch in Supermärkten bzw. entlang der Herstellungs-Kette Spuren hinterlässt ist dabei nicht schädlich, sondern wünschenswert. Erst die Produkte, die eine hohe Nachfrage generieren haben schließlich Chancen darauf, von der Wirtschaft auch ernst genommen zu werden - und dazu gehört dann eben auch, die Bio-Siegel-Verpflichtungen entlang der gesamten Kette zu etablieren und dort für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz zu sorgen.
Aus meiner Sicht ist Ihre Kritik unangemessen, weil das Siegel und dessen Markterfolg ein Schritt in die richtige Richtung war. Und es hatte genau die richtigen Dosierung: Strengere Vorgaben hätten die Akzeptanz bei den Anbietern, laschere Vorgaben die Akzeptanz bei den Kunden gesenkt. Innerhalb von Jahren - und das sehen wir jetzt - setzt nun auch insgesamt ein Umdenkprozess statt, bei dem durchaus noch Luft nach oben ist, indem z.B. lokale Anbieter stärker in den Vordergrund treten. Alles fliesst!
Y.S.
Es steht jedem frei, Demeter oder Bioland zu kaufen, die "Bio" sind, darüber hinaus aber noch schärfere Kriterien erfüllen.
Andererseits spielen die dann sowohl preislich, wie auch bzgl. ihrer Verbreitung, wie auch ihren Flair gleich in einer ganz anderen Liga - und die können sich dann in der Tat nur noch wenige leisten.
Wenn man also die Masse mit "besseren", d.h. nachhaltiger hergestellten, Produkten versorgen will, dann muss man einen Weg finden, Mindest-Standards zu definieren und diesen für Anbieter und Kunden attraktiv machen.
Dass das dann auch in Supermärkten bzw. entlang der Herstellungs-Kette Spuren hinterlässt ist dabei nicht schädlich, sondern wünschenswert. Erst die Produkte, die eine hohe Nachfrage generieren haben schließlich Chancen darauf, von der Wirtschaft auch ernst genommen zu werden - und dazu gehört dann eben auch, die Bio-Siegel-Verpflichtungen entlang der gesamten Kette zu etablieren und dort für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz zu sorgen.
Aus meiner Sicht ist Ihre Kritik unangemessen, weil das Siegel und dessen Markterfolg ein Schritt in die richtige Richtung war. Und es hatte genau die richtigen Dosierung: Strengere Vorgaben hätten die Akzeptanz bei den Anbietern, laschere Vorgaben die Akzeptanz bei den Kunden gesenkt. Innerhalb von Jahren - und das sehen wir jetzt - setzt nun auch insgesamt ein Umdenkprozess statt, bei dem durchaus noch Luft nach oben ist, indem z.B. lokale Anbieter stärker in den Vordergrund treten. Alles fliesst!
Y.S.
Es steht jedem frei, Demeter oder Bioland zu kaufen, die "Bio" sind, darüber hinaus aber noch schärfere Kriterien erfüllen.
Andererseits spielen die dann sowohl preislich, wie auch bzgl. ihrer Verbreitung, wie auch ihren Flair gleich in einer ganz anderen Liga - und die können sich dann in der Tat nur noch wenige leisten.
Wenn man also die Masse mit "besseren", d.h. nachhaltiger hergestellten, Produkten versorgen will, dann muss man einen Weg finden, Mindest-Standards zu definieren und diesen für Anbieter und Kunden attraktiv machen.
Dass das dann auch in Supermärkten bzw. entlang der Herstellungs-Kette Spuren hinterlässt ist dabei nicht schädlich, sondern wünschenswert. Erst die Produkte, die eine hohe Nachfrage generieren haben schließlich Chancen darauf, von der Wirtschaft auch ernst genommen zu werden - und dazu gehört dann eben auch, die Bio-Siegel-Verpflichtungen entlang der gesamten Kette zu etablieren und dort für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz zu sorgen.
Aus meiner Sicht ist Ihre Kritik unangemessen, weil das Siegel und dessen Markterfolg ein Schritt in die richtige Richtung war. Und es hatte genau die richtigen Dosierung: Strengere Vorgaben hätten die Akzeptanz bei den Anbietern, laschere Vorgaben die Akzeptanz bei den Kunden gesenkt. Innerhalb von Jahren - und das sehen wir jetzt - setzt nun auch insgesamt ein Umdenkprozess statt, bei dem durchaus noch Luft nach oben ist, indem z.B. lokale Anbieter stärker in den Vordergrund treten. Alles fliesst!
Y.S.
ich merke schon, sie kommen aus dieser ecke. über werthaltungen kann man nicht diskutieren.
problem ist nur, wenn die ausrichtung an siegeln und zertifikaten auf konsumentenseite mit "ökologisch korrektem" verhalten gleichgesetzt wird.
mit kriterien und definitionen wird zugleich auf anbieterseite die deutungshoheit darüber festgelegt, was ökologisches reisen bedeutet und was nicht: der "öko-claim" wird gewissermaßen abgesteckt, und alles, was jenseits dieser grenzen stattfindet, verkauft sich entweder unter wert, oder es macht sich der scharlatanerie schuldig.
auf diese weise verschwindet auf kundenseite das wissen um zusammenhänge, auf anbieterseite führt dies zu einem verschwinden von vielfalt. ergebnisse eines klassisch modernistischen paradigmas also. ob man auf diese weise nachhaltigkeit erzeugen kann, wage ich zu bezweifeln.
ordentlich kohle machen geht auf jeden fall. bis zum nächsten "öko-reisen-skandal", wenn irgendwelche aufklärerisch ambitionierten journalisten "herausfinden", dass der wellnessresort auf den seycellen seinen müll nicht trennt.
National Geographic hat eine Liste mit Anhaltspunkten für Reisende veröffentlicht, an der sich jeder orientieren kann - Siegel hin oder her. Am Ende liegt es doch immer in der Hand des Einzelnen. Dennoch glaube ich, dass ein einheitliches Siegel Verbraucher und Anbieter positiv beeinflussen könnte.
Jessica Braun
Reiseredaktion
ich merke schon, sie kommen aus dieser ecke. über werthaltungen kann man nicht diskutieren.
problem ist nur, wenn die ausrichtung an siegeln und zertifikaten auf konsumentenseite mit "ökologisch korrektem" verhalten gleichgesetzt wird.
mit kriterien und definitionen wird zugleich auf anbieterseite die deutungshoheit darüber festgelegt, was ökologisches reisen bedeutet und was nicht: der "öko-claim" wird gewissermaßen abgesteckt, und alles, was jenseits dieser grenzen stattfindet, verkauft sich entweder unter wert, oder es macht sich der scharlatanerie schuldig.
auf diese weise verschwindet auf kundenseite das wissen um zusammenhänge, auf anbieterseite führt dies zu einem verschwinden von vielfalt. ergebnisse eines klassisch modernistischen paradigmas also. ob man auf diese weise nachhaltigkeit erzeugen kann, wage ich zu bezweifeln.
ordentlich kohle machen geht auf jeden fall. bis zum nächsten "öko-reisen-skandal", wenn irgendwelche aufklärerisch ambitionierten journalisten "herausfinden", dass der wellnessresort auf den seycellen seinen müll nicht trennt.
National Geographic hat eine Liste mit Anhaltspunkten für Reisende veröffentlicht, an der sich jeder orientieren kann - Siegel hin oder her. Am Ende liegt es doch immer in der Hand des Einzelnen. Dennoch glaube ich, dass ein einheitliches Siegel Verbraucher und Anbieter positiv beeinflussen könnte.
Jessica Braun
Reiseredaktion
ich merke schon, sie kommen aus dieser ecke. über werthaltungen kann man nicht diskutieren.
problem ist nur, wenn die ausrichtung an siegeln und zertifikaten auf konsumentenseite mit "ökologisch korrektem" verhalten gleichgesetzt wird.
mit kriterien und definitionen wird zugleich auf anbieterseite die deutungshoheit darüber festgelegt, was ökologisches reisen bedeutet und was nicht: der "öko-claim" wird gewissermaßen abgesteckt, und alles, was jenseits dieser grenzen stattfindet, verkauft sich entweder unter wert, oder es macht sich der scharlatanerie schuldig.
auf diese weise verschwindet auf kundenseite das wissen um zusammenhänge, auf anbieterseite führt dies zu einem verschwinden von vielfalt. ergebnisse eines klassisch modernistischen paradigmas also. ob man auf diese weise nachhaltigkeit erzeugen kann, wage ich zu bezweifeln.
ordentlich kohle machen geht auf jeden fall. bis zum nächsten "öko-reisen-skandal", wenn irgendwelche aufklärerisch ambitionierten journalisten "herausfinden", dass der wellnessresort auf den seycellen seinen müll nicht trennt.
Mir fehlt bei Ihrer Darstellung die Handlungsoption.
Wie kann man denn nun zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft kommen, ohne eine Öko-Diktatur errichten zu müssen. Chinesen oder Russen haben hier (und das meine ich "nicht unernst") einen Vorteil, dass sie ggf. wirklich von heute auf morgen diktieren können, Kohlekraftwerke abzuschalten oder Herstellungsverfahren x.y (bei Todesstrafe ..) nicht mehr anzuwenden. Ein Etappenziel lässt sich damit sicher auch erreichen, aber diese Form der Nachhaltigkeit ist wohl inkompatibel mit unserem westlichen Demokratie- und Freiheits-Verständnis.
Dass Nachhaltigkeit "schon irgendwie von selber kommt" halte ich angesichts von Kostenvorteilen nicht-nachhaltigen Wirtschaftens für eine Illusion - zumindest solange der Kunde nicht kompetent entscheiden kann. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg was sich anhand der Werbung im Prekariats-Fernsehen leicht nachvollziehen lässt.
Wenn man so weit ist, dann muss man nach einem gangbaren Weg finden, um überhaupt Prozesse in Richtung Nachhaltigkeit anzustossen. Dass diese nicht optimal sind, ist klar und dass es unter uns auch Betrüger gibt ist auch eine Tatsache. Das sollte uns aber nicht daran hindern, Ziele zu formulieren unser Handeln und unsere Entscheidungen nach diesen Zielen auszurichten.
Sie bringen eine Reihe von Totschlag-Argumenten, was bei den Siegeln alles schief liefe. Leider kann ich aber nicht erkennen, wie Sie sich nachhaltigen Zielen demokratie-kompatibel annähern wollen.
Y.S.
Mir fehlt bei Ihrer Darstellung die Handlungsoption.
Wie kann man denn nun zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft kommen, ohne eine Öko-Diktatur errichten zu müssen. Chinesen oder Russen haben hier (und das meine ich "nicht unernst") einen Vorteil, dass sie ggf. wirklich von heute auf morgen diktieren können, Kohlekraftwerke abzuschalten oder Herstellungsverfahren x.y (bei Todesstrafe ..) nicht mehr anzuwenden. Ein Etappenziel lässt sich damit sicher auch erreichen, aber diese Form der Nachhaltigkeit ist wohl inkompatibel mit unserem westlichen Demokratie- und Freiheits-Verständnis.
Dass Nachhaltigkeit "schon irgendwie von selber kommt" halte ich angesichts von Kostenvorteilen nicht-nachhaltigen Wirtschaftens für eine Illusion - zumindest solange der Kunde nicht kompetent entscheiden kann. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg was sich anhand der Werbung im Prekariats-Fernsehen leicht nachvollziehen lässt.
Wenn man so weit ist, dann muss man nach einem gangbaren Weg finden, um überhaupt Prozesse in Richtung Nachhaltigkeit anzustossen. Dass diese nicht optimal sind, ist klar und dass es unter uns auch Betrüger gibt ist auch eine Tatsache. Das sollte uns aber nicht daran hindern, Ziele zu formulieren unser Handeln und unsere Entscheidungen nach diesen Zielen auszurichten.
Sie bringen eine Reihe von Totschlag-Argumenten, was bei den Siegeln alles schief liefe. Leider kann ich aber nicht erkennen, wie Sie sich nachhaltigen Zielen demokratie-kompatibel annähern wollen.
Y.S.
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