Zoo in Sydney Der Löwe schläft heut NachtSeite 3/3
© EPA/RICK STEVENS/TARONGA ZOO

Elefant Luk Chai spielt mit einem Ball
Todd, Elli und Alison verstehen es, ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen. Der Enthusiasmus, mit dem sie Geschichten aus dem Zooalltag erzählen, ist mitreißend. Und gibt Informationen über die Tiere und deren Lebensweisen. Denn neben dem Spaß und dem Abenteuer einer Nacht im Zoo ist die Wissensvermittlung und die Sensibilisierung für Belange des Umwelt- und Artenschutzes Ziel des Programms.
Wenn man den Dreien glauben darf, ist Taronga eine Zufluchtsstätte für in Not geratene Tiere: Der Malaienbär, der sich ins Heu kuschelt, wurde aus einem Restaurant in Malaysia gerettet, wo er in einem Verschlag seinem Ende als Spezialität des Hauses entgegenvegetierte. Sein Glück war, dass ein australischer Geschäftsmann ihn vor einem zahlungskräftigen "Feinschmecker" entdeckte und den Zoo informierte.
Die asiatischen Elefanten wurden vor einigen Jahren ihren Mahuts in Thailand abgekauft – zuvor mussten sie sich ihren Lebensunterhalt mit Kunststücken in den Straßen Bangkoks verdienen, waren unterernährt und krank. Nach ihrer Ankunft in Sydney dauerte es eine Weile, bis sich die Beziehungen untereinander gefestigt und eine intakte Familie gebildet hatte. Mit Erfolg: Im letzten Jahr kam Luk Chai zur Welt, das erste Elefantenbaby, das je auf australischem Boden geboren wurde. Und nun hat der acht Monate alte Elefant auch noch einen Spielkameraden bekommen. Mr. Shuffles heißt der jüngste Nachwuchs im Gehege. In dieser Nacht schlafen die Kleinen jedoch im Elefantenhaus, ein nächtlicher Besuch würde die Herde zu sehr aufregen. Die Tür bleibt verschlossen.
Am nächsten Morgen erweist es sich als Glück, dass der Kookaburra schon so früh sein Gelächter angestimmt hat – so bleibt etwas Zeit, von der zelteigenen Terrasse die Stille des heraufziehenden Morgens zu genießen, zu beobachten, wie die Lichter Sydneys langsam erlöschen und da drüben in der Stadt ein weiterer geschäftiger Tag beginnt, bevor es zur hinter-den-Kulissen-Tour geht. Denn, schöne Aussicht hin oder her: Die Giraffen und die alte Bärendame haben Hunger und warten auf die Leckereien, die die Besucher ihnen gleich anbieten werden.
- Datum 19.03.2010 - 15:02 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...sind nicht schwarz-weiß, sondern rot-weiß gestreift. Muss toll aussehen ;)
Schmunzel,
mf
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