Tourismus und Umwelt Der Flugausfall – eine 20-Millionen-Euro-Spende fürs Klima
Tagelang lag der Flugverkehr brach. Wie viel CO2-Emissionen der Atmosphäre erspart blieben, sagt Atmosfair-Chef Dietrich Brockhagen im Interview.
© mikelieser / photocase.com

Der Anteil an grünen Reisen ist noch verschwindend gering
ZEIT ONLINE: Herr Brockhagen, in der letzten Woche kam wegen des Vulkanausbruchs auf Island der europäische Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen. Was wurde dadurch an CO2 eingespart?
Dietrich Brockhagen: Wenn man davon ausgeht, dass der komplette Flugverkehr eingestellt wird, dann kommt man auf eine verminderte Klimawirkung von etwa einer Million Tonnen CO2 pro Tag. Das ist in diesem Fall aber nicht ganz richtig – der Vulkan hat auch CO2 ausgestoßen.
ZEIT ONLINE: Was würde es kosten, diese Menge bei Atmosfair per Ablasszahlung auszugleichen?
Brockhagen: Um eine Million Tonnen CO2 in Projekten einzusparen, brauchen wir etwa 20 Millionen Euro.
ZEIT ONLINE: In welche Projekte fließen die an Atmosfair gezahlten Gelder zurzeit?
Brockhagen: Nach wie vor stellen wir Familien in afrikanischen Ländern emissionsarme Kocher zur Verfügung. Diese sind nicht nur besser für das Klima, sondern auch für die Menschen, da sie weniger Rußpartikel abgeben. Neu dazugekommen ist ein Projekt, das Haushalte in Indien mit Biogas versorgt und ein anderes, das Dörfer mit Solarlampen ausstattet.
ZEIT ONLINE: Die Tourismusbranche hatte im letzten Jahr unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Hatten Sie überhaupt noch Einnahmen?
Brockhagen: Wir haben rund 20 Prozent zugelegt.
ZEIT ONLINE: Wie kommt das?
Brockhagen: Wir haben noch längst nicht alle umweltbewussten Menschen erreicht. Dadurch ist selbst dieses kleiner werdende Feld für uns noch lange nicht abgegrast.
ZEIT ONLINE: In finanziell schlechten Zeiten tritt der Umweltschutz aber doch für viele Menschen in den Hintergrund.
Brockhagen: Nicht ganz. Während das Segment für nachhaltiges Reisen weiter wächst, wächst auch die Nachfrage nach billigen Angeboten, die mit Nachhaltigkeit gar nichts zu tun haben. Wenn man sich alle Angebote ansieht, dann machen die wirklich grünen Reisen ja noch nicht einmal ein Prozent davon aus. Da ist noch viel Entwicklungspotenzial.
ZEIT ONLINE: Als Atmosfair und andere Organisationen anfingen, Ablasszahlungen für Flüge anzubieten, hatten plötzlich auch viele Fluggesellschaften Emissions-Rechner auf ihren Webseiten. Diese berechneten aber nur einen Teil der tatsächlichen Emissionen – die Ablasszahlungen für die Kunden wurden dadurch niedriger. Sie haben das oft kritisiert. Mit Erfolg?
Brockhagen: Leider nein. Es ist für uns ein beständiges Ärgernis. Mittlerweile sind auch die Verbraucherschutz-Organisationen darauf aufmerksam geworden. Dabei setzen die Fluggesellschaften damit ein falsches Signal: Es geht hier um freiwillige Abgaben. Da muss man den Kunden auch die ökologische Wahrheit sagen, sonst geht das fürs Klima nach hinten los.
Das Interview führt Jessica Braun
- Datum 22.04.2010 - 19:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Warum fährt man denn auf Urlaub? Doch um Abenteuer zu erleben. Da haben die Leute dann ein Abenteuer und nörgeln trotzdem herum. Zum Glück gibt es mindestens genauso viele die die Zeit der Ruhe genossen haben, wie solche die sich darüber ärgern.
"...dann kommt man auf eine verminderte Klimawirkung von etwa einer Million Tonnen CO2 pro Tag. Das ist in diesem Fall aber nicht ganz richtig – der Vulkan hat auch CO2 ausgestoßen."
Nicht nur der Vulkan hat CO2 ausgestoßen, sondern auch die unzähligen Busse und Mietwagen, die in den letzten Tagen zusätzlich unterwegs waren.
„...dann kommt man auf eine verminderte Klimawirkung von etwa einer Million Tonnen CO2 pro Tag. Das ist in diesem Fall aber nicht ganz richtig – der Vulkan hat auch CO2 ausgestoßen."
.
Nicht nur der Vulkan hat CO2 ausgestoßen, sondern auch die unzähligen Busse und Mietwagen, die in den letzten Tagen zusätzlich unterwegs waren.“
Nun,von Herrn Brockhagen war keine andere Aussage zu erwarten. Die Fa. „Atmos-Fair“ verdient sich durch die CO²-Hysterie dusslig und dämlich! Das CO², das die Busse und Mietwagen ausgestoßen haben, ist gegen die emitierten Schadstoffe harmlos!
Übrigens, der Vulkan hat außer Asche, auch noch andere chemische Substanzen ausgestoßen. Das sind z.B. Kohlenmon- und Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Chlor, Quecksiber, Salz- und Flussäure sowie viele schädliche Schwermetalle wie Cadmium, die in beachtlichen Mengen ausgebracht werden. Wissenschaftler der ETH Zürich haben am Vulkan Vulkano auf den Lipaischen Inseln und dem Vulkan Kudriavy auf den Kurilen sogar organische Substanzen aus der Benzolgruppe, wie z. B. FCKW nachgewiesen.
Kein Vulkanologen kann sagen, wieviel CO² und welche Schadstoffmengen von den 1.400 tätigen Vulkanen und weiteren 10.000 anderen vulkanischen Quellen und geschätzten 100.000 submarine Quellen in die Umwelt gebracht werden. Die Schätzungen liegen z. B. bei CO² zwischen 0,5 ...5 Gt!
Ich habe das Gefühl, Herr Borkhagen verschleiert die Realität zu seinen Gunsten. Also Vorsicht bei voreiligen Einschätzungen!
„...dann kommt man auf eine verminderte Klimawirkung von etwa einer Million Tonnen CO2 pro Tag. Das ist in diesem Fall aber nicht ganz richtig – der Vulkan hat auch CO2 ausgestoßen."
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Nicht nur der Vulkan hat CO2 ausgestoßen, sondern auch die unzähligen Busse und Mietwagen, die in den letzten Tagen zusätzlich unterwegs waren.“
Nun,von Herrn Brockhagen war keine andere Aussage zu erwarten. Die Fa. „Atmos-Fair“ verdient sich durch die CO²-Hysterie dusslig und dämlich! Das CO², das die Busse und Mietwagen ausgestoßen haben, ist gegen die emitierten Schadstoffe harmlos!
Übrigens, der Vulkan hat außer Asche, auch noch andere chemische Substanzen ausgestoßen. Das sind z.B. Kohlenmon- und Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Chlor, Quecksiber, Salz- und Flussäure sowie viele schädliche Schwermetalle wie Cadmium, die in beachtlichen Mengen ausgebracht werden. Wissenschaftler der ETH Zürich haben am Vulkan Vulkano auf den Lipaischen Inseln und dem Vulkan Kudriavy auf den Kurilen sogar organische Substanzen aus der Benzolgruppe, wie z. B. FCKW nachgewiesen.
Kein Vulkanologen kann sagen, wieviel CO² und welche Schadstoffmengen von den 1.400 tätigen Vulkanen und weiteren 10.000 anderen vulkanischen Quellen und geschätzten 100.000 submarine Quellen in die Umwelt gebracht werden. Die Schätzungen liegen z. B. bei CO² zwischen 0,5 ...5 Gt!
Ich habe das Gefühl, Herr Borkhagen verschleiert die Realität zu seinen Gunsten. Also Vorsicht bei voreiligen Einschätzungen!
Ihr könnt auch nur nachplappern was euch von den MSM in den Mund gelegt wird. Habt ihr jemals eigenständige Nachforschungen betrieben ob CO2 wirklich das Klima beeinflusst. Ich werd euch darüber nichts sagen, da ich erwarte das ihr selber mal euer Hirn einschaltet und mal vernünftig nachdenkt. ein kleiner Tipp am Rande Pflanzen benötigen CO2 umsomehr davon in der Luft enthalten ist umso schneller und größer wachsen sie. Desweiteren sinkt CO2 zum Boden wie sonst sollten Pflanzen an das CO2 kommen? Was lehrt uns das? Ich sag nichts.
so ein unqualifiziertes Zeug von sich zu geben, sollte auch den einen Schritt weiter denken und überlegen, wie schnell er erstickt wäre, wenn wirklich alles CO2 zu Boden sinken würde.
wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass das letzte Mal als derart hohe Konzentrationen an CO2 in der Luft waren, die Temperaturen auf der Erde höher waren. Allerdings gab es damals 2 Riesenunterschiede zu heute.
1. Die Menge an CO2 im Klimasystem war begrenzt, da der im Öl gebundene C nie in das System gelangte. Die Natur hatte den Überschuss quasi entfernt und eingelagert.
2. Es kam nicht ständig mehr CO2 dazu als von den Pflanzen verarbeitet werden konnte. Selbst wenn es Schwankungen gab war die Gesamtmenge stabil. Mal gabs mehr CO2, mal weniger.
Diese Stabilität haben wir Menschen zerstört indem wir Punkt 1 unwirksam gemacht haben und immer noch machen. Problem dabei ist der Selbstläufereffekt. Nachgewiesen ist, dass es ab und an zu Massensterben kam die nicht durch Meteore oder Vulkane ausgelöst wurden, sondern wahrscheinlich durch Klimaveränderungen. Eine Möglichkeit ist eine langsame Erwärmung bis zu einer Schwelle an der plötzlich viele Treibhausgase freigesetzt wurden. Dummerweise würde es durch uns dann nicht mehr stoppen.
Klar, in den ersten 2-3 Milliarden Jahren war der Anteil an CO2 vielleicht sogar höher als heute. Aber damals gabs auch bestenfalls Bakterien und keine komplexen, höheren Lebensformen mit ganz speziellen Ansprüchen an ihre Umgebung.
Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paläoklimatologie
http://www.wissenschaft.d...
http://www.spektrumverlag...
so ein unqualifiziertes Zeug von sich zu geben, sollte auch den einen Schritt weiter denken und überlegen, wie schnell er erstickt wäre, wenn wirklich alles CO2 zu Boden sinken würde.
wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass das letzte Mal als derart hohe Konzentrationen an CO2 in der Luft waren, die Temperaturen auf der Erde höher waren. Allerdings gab es damals 2 Riesenunterschiede zu heute.
1. Die Menge an CO2 im Klimasystem war begrenzt, da der im Öl gebundene C nie in das System gelangte. Die Natur hatte den Überschuss quasi entfernt und eingelagert.
2. Es kam nicht ständig mehr CO2 dazu als von den Pflanzen verarbeitet werden konnte. Selbst wenn es Schwankungen gab war die Gesamtmenge stabil. Mal gabs mehr CO2, mal weniger.
Diese Stabilität haben wir Menschen zerstört indem wir Punkt 1 unwirksam gemacht haben und immer noch machen. Problem dabei ist der Selbstläufereffekt. Nachgewiesen ist, dass es ab und an zu Massensterben kam die nicht durch Meteore oder Vulkane ausgelöst wurden, sondern wahrscheinlich durch Klimaveränderungen. Eine Möglichkeit ist eine langsame Erwärmung bis zu einer Schwelle an der plötzlich viele Treibhausgase freigesetzt wurden. Dummerweise würde es durch uns dann nicht mehr stoppen.
Klar, in den ersten 2-3 Milliarden Jahren war der Anteil an CO2 vielleicht sogar höher als heute. Aber damals gabs auch bestenfalls Bakterien und keine komplexen, höheren Lebensformen mit ganz speziellen Ansprüchen an ihre Umgebung.
Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paläoklimatologie
http://www.wissenschaft.d...
http://www.spektrumverlag...
1,3 Milliarden Euro Umsatzausfall sind gleichzusetzen mit einer 20 Millionen-Spende zum Solarkocherverteilen und zum Verteilen von quecksilberhaltigen Energiesparlampen. (Es sei denn, sie verteilen LED-Leuchten.)
Das entspricht einer Effizienz von 1,538462 %.
Gaanz große Klasse.
Stoppt lieber den Biospritwahnsinn, auf Weideflächen in Südamerika werden nun Pflanzen zur Biospriterzeugung angepflanzt, so daß die Viehzüchter weitere Regenwaldflächen roden.
Wir wollen ferne Planeten besiedeln und können noch nicht mal die Sahara begrünen.
können tun wir ne Menge nur macht es keiner weils anscheinend nicht genug Profit bringt. Ja Geld regiert die Welt und Geld reguliert sogar unser Klima... denkt mal drüber nach!
können tun wir ne Menge nur macht es keiner weils anscheinend nicht genug Profit bringt. Ja Geld regiert die Welt und Geld reguliert sogar unser Klima... denkt mal drüber nach!
können tun wir ne Menge nur macht es keiner weils anscheinend nicht genug Profit bringt. Ja Geld regiert die Welt und Geld reguliert sogar unser Klima... denkt mal drüber nach!
Dumm, dümmer, Klimaschützer...
Dass die betreffenden Passagiere auf Autos und Busse auswichen wird nicht berücksichtigt.
Dass viele Waren nun anstatt geflogen zu werden mit dem LKW transportiert werden, nicht berücksichtigt.
So macht man Klimapolitik.
Wovon sprechen sie denn, das war eine Flugsperre und keine Klimapolitik.
Wovon sprechen sie denn, das war eine Flugsperre und keine Klimapolitik.
fragt mich im bordbistro ein typ mit hornbrille:
"glaubst du an co2?"
Wovon sprechen sie denn, das war eine Flugsperre und keine Klimapolitik.
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