Liveticker zur Aschewolke Vulkanasche bremst Produktion bei Daimler

Der Luftverkehr ist auf dem Weg zur Normalität: Immer mehr Großflugzeuge starten. Und der Wind treibt die Vulkanasche von Europa weg. Die Lage im Liveticker

Bild aus der Vergangenheit: Leerer Check-in in Gatwick/London

Bild aus der Vergangenheit: Leerer Check-in in Gatwick/London

12:23 Uhr: Vulkanasche bremst Produktion bei Daimler

Die mittlerweile fast überall aufgehobenen Flugverbote haben nun auch die Produktion des Autobauers Daimler gebremst. Einzelne Schichten in Sindelfingen seien  ausgefallen, weil es Lieferengpässe gegeben habe. "Die Logistik läuft auf Hochtouren", sagte eine Daimler-Sprecherin.

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11:43 Uhr: Brüderle sieht kaum Auswirkungen auf die Konjunktur

Das mehrtägige Flugverbot gefährdet nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle den Aufschwung nicht. Die Schäden dürften sich angesichts der beginnenden Normalisierung des Flugbetriebs in Grenzen halten, sagte der FDP-Politiker.

11.20 Uhr: Flugsicherung gibt alle deutschen Flughäfen frei

Die Deutsche Flugsicherung hat letzte Einschränkungen für Verkehrsflugzeuge aufgehoben, so dass sich die Situation im Luftverkehr allmählich normalisiert.

10.14 Uhr: Flughäfen ab 11 Uhr offen

In Deutschland soll der Flugbetrieb wieder komplett aufgenommen werden. Ab 11 Uhr sollen alle Flughäfen geöffnet werden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung

9.36 Uhr: Luftraumsperrung weitgehend aufgehoben

Die Deutsche Flugsicherung hat den wegen Vulkanasche gesperrten Luftraum über Deutschland weitgehend wieder freigegeben. Gesperrt sind nur noch die Flughäfen in Dresden, Leipzig, Erfurt und Münster.

8.33 Uhr: Lufthansa plant heute etwa 500 Flüge

Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber rechnet damit, dass die Fluggesellschaft heute rund 500 Flüge durchführen kann. Normalerweise sind es rund 1800 Flüge.

8.30 Uhr: Flughafen Frankfurt bleibt bis 11 Uhr geschlossen

7:04 Uhr: Finnland gibt seinen Luftraum wieder frei

Ab 11 Uhr MESZ soll der Betrieb an den meisten Flughäfen – mit Ausnahme von Mariehamn – wieder beginnen.

7:00 Uhr: Europas Luftfahrt droht vorerst keine neue Vulkanasche aus Island

Der Vulkan stößt nur noch wenig Rauch mit Asche aus. Die Rauchsäule erreicht nur noch eine Höhe von drei Kilometern. Als sie von der Atlantikinsel in östlicher Richtung auf den europäischen Kontinent geweht wurde, war sie bis zu elf Kilometer hoch. Die Winde drehten in Richtung Norden.

6:34 Uhr: Deutscher Luftraum ab Vormittag frei

Der Luftraum über Deutschland wird im Laufe des Vormittags schrittweise wieder für Instrumentenflüge freigegeben. Damit könnten auch die Flughäfen nach und nach wieder mit Hilfe von Bordinstrumenten angesteuert werden.

3:30 Uhr Deutscher Luftraum bis 8 Uhr gesperrt – vier Ausnahmen

Der Luftraum über Deutschland bleibt bis mindestens 8 Uhr für Instrumentenflüge geschlossen. Ausgenommen sind die vier Flughäfen Bremen, Hamburg, Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld – auf ihnen können Piloten damit ab sofort wieder unter normalen Bedingungen starten und landen. Alle anderen Airports können laut DFS weiter nur nach Sichtflugregeln angeflogen und verlassen werden, "wenn die Wetterbedingungen dies zulassen."

00:07 Uhr: ICAO-Präsident hält Luftraum über Europa für unbedenklich

Der Präsident der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat den Luftraum über Europa für unbedenklich erklärt. "Jetzt wo die Behörden entschieden haben, den Flugverkehr über Europa wieder aufzunehmen, ist es sicher. Wenn ich jetzt fliegen müsste, würde ich es tun", sagte Roberto Kobeh González nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York.

Leser-Kommentare
  1. Endlich kann man wieder bri offenem Fenster schlafen und wird morgens durch Vogelgezwitscher und nicht durch Düsenjets geweckt. So muß es wohl im Paradis gewesen sein.

    PS: Der Vulkan sollte 'heilig' gesprochen werden!!!

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    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

  2. Ich geniesse die Ruhe am Himmel, den kondenstreifenlosen Himmel. Da merkt man wieder, was uns die Fleugzeuge antun.

    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

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    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

    die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]

    Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

    die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]

    Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh

  3. http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

    die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]

    Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh

  4. alle anderen länder halten ihren luftraum, wenn nötig, wieterhin gesperrt. aber die politik in der brd verneigt sich mal wieder vor der lobby lufthansa. und nicht nur das, nein, mal wieder greift der staat ins steuergeldsackerl um finanziell zu ünterstützen. wird der staat auch die lohnfortzahlungen leisten, für jene welche von ihren arbeitgebern kein geld für die unfreiwilligen "urlaubstage" am flughafen bekommen?
    und dann nicht zu vergessen, es gibt schon engpässe bei mangos und ananas, rosmarin und avokados aus israel, alles dinge ohne die wir nun wirklich nicht überleben können.
    armes deutschland.

  5. Herrn Ramsauer die Chance zu einer Regierungserklärung.

    • exi2
    • 20.04.2010 um 21:34 Uhr

    Aber T. Sarrazin wird nicht lange auf sich warten lassen und feststellen, daß der Umsatzeinbruch der Luftfahrtindustrie durch den Vulkan geringer sei, als durch den Flugboykott durch die undeutsch-asozialen Hartzfälle. Weswegen neben Schadensersatz auch eine Subvention angebracht sei.
    Der Westerwelle wird spätestens morgen feststellen, daß Arbeitslose als Gegenleistung für die römisch-dekadenten Wohltaten des Deutschen Steuerzahlers auch etwas leisten sollten. Sie könnten gestrandete Urlauber mit Rikschas von Antalya nach Frankfurt radeln.
    Und die v.d.Leyen kann nun binnen 6 Wochen jeden U25-Hartzie den Job vermitteln in Island den Vulkan mit Erde zuzuschütten. Reisekosten, Verpflegung und Hilfsmittel (Schaufel, Feuerlöscher) müßten natürlich als Auslage von den 1€ je Stunde abgezogen werden.

  6. Nun ist sogar in England der Luftraum wieder geöffnet, aber bei uns wird weiter geschlafen. Kein Wunder, es ist ja ein Uhr morgens!
    Schön, dass die Einflugschneisenbewohner ihre Woche der Genugtuung haben, aber mitlerweile stehen trotz Meßflügen und unfallfreier Fliegerei auch in anderen Industrien die Räder still (siehe BMW)! Es wird Zeit, sich zu entscheiden.
    Das vorgeschobene Argument der Sicherheit ist doch längst, für den der über Luftfahrt informiert ist, zu einem offensichtlichen wirtschaftlichen Problem geworden. Riskiert die Luftverkehrsgesellschaft eine vorzeitige Abnutzung der Triebwerke? Es geht hier nicht um ein plötzliches Ausfallen aller Motoren, um die Gefährdung von Menschen! Es geht darum, ob ein Triebwerk nach 5000h oder 3000h gewechselt werden muß.
    So als ob Ottonormalverbraucher auf seinen Ölwechsel am Auto verzichtet, und dann bei der nächsten Inspektion höhere Kosten hat.
    Aber die Betroffenheitsgesellschaft, in der jeder über alles Bescheid zu wissen scheint hat sich hier wieder einaml offenbart.

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