Liveticker zur Aschewolke Vulkanasche bremst Produktion bei Daimler
Der Luftverkehr ist auf dem Weg zur Normalität: Immer mehr Großflugzeuge starten. Und der Wind treibt die Vulkanasche von Europa weg. Die Lage im Liveticker
© Peter Macdiarmid/Getty Images

Bild aus der Vergangenheit: Leerer Check-in in Gatwick/London
12:23 Uhr: Vulkanasche bremst Produktion bei Daimler
Die mittlerweile fast überall aufgehobenen Flugverbote haben nun auch die Produktion des Autobauers Daimler gebremst. Einzelne Schichten in Sindelfingen seien ausgefallen, weil es Lieferengpässe gegeben habe. "Die Logistik läuft auf Hochtouren", sagte eine Daimler-Sprecherin.
11:43 Uhr: Brüderle sieht kaum Auswirkungen auf die Konjunktur
Das mehrtägige Flugverbot gefährdet nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle den Aufschwung nicht. Die Schäden dürften sich angesichts der beginnenden Normalisierung des Flugbetriebs in Grenzen halten, sagte der FDP-Politiker.
11.20 Uhr: Flugsicherung gibt alle deutschen Flughäfen frei
Die Deutsche Flugsicherung hat letzte Einschränkungen für Verkehrsflugzeuge aufgehoben, so dass sich die Situation im Luftverkehr allmählich normalisiert.
10.14 Uhr: Flughäfen ab 11 Uhr offen
In Deutschland soll der Flugbetrieb wieder komplett aufgenommen werden. Ab 11 Uhr sollen alle Flughäfen geöffnet werden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung
9.36 Uhr: Luftraumsperrung weitgehend aufgehoben
Die Deutsche Flugsicherung hat den wegen Vulkanasche gesperrten Luftraum über Deutschland weitgehend wieder freigegeben. Gesperrt sind nur noch die Flughäfen in Dresden, Leipzig, Erfurt und Münster.
8.33 Uhr: Lufthansa plant heute etwa 500 Flüge
Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber rechnet damit, dass die Fluggesellschaft heute rund 500 Flüge durchführen kann. Normalerweise sind es rund 1800 Flüge.
8.30 Uhr: Flughafen Frankfurt bleibt bis 11 Uhr geschlossen
7:04 Uhr: Finnland gibt seinen Luftraum wieder frei
Ab 11 Uhr MESZ soll der Betrieb an den meisten Flughäfen – mit Ausnahme von Mariehamn – wieder beginnen.
7:00 Uhr: Europas Luftfahrt droht vorerst keine neue Vulkanasche aus Island
Der Vulkan stößt nur noch wenig Rauch mit Asche aus. Die Rauchsäule erreicht nur noch eine Höhe von drei Kilometern. Als sie von der Atlantikinsel in östlicher Richtung auf den europäischen Kontinent geweht wurde, war sie bis zu elf Kilometer hoch. Die Winde drehten in Richtung Norden.
6:34 Uhr: Deutscher Luftraum ab Vormittag frei
Der Luftraum über Deutschland wird im Laufe des Vormittags schrittweise wieder für Instrumentenflüge freigegeben. Damit könnten auch die Flughäfen nach und nach wieder mit Hilfe von Bordinstrumenten angesteuert werden.
3:30 Uhr Deutscher Luftraum bis 8 Uhr gesperrt – vier Ausnahmen
Der Luftraum über Deutschland bleibt bis mindestens 8 Uhr für Instrumentenflüge geschlossen. Ausgenommen sind die vier Flughäfen Bremen, Hamburg, Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld – auf ihnen können Piloten damit ab sofort wieder unter normalen Bedingungen starten und landen. Alle anderen Airports können laut DFS weiter nur nach Sichtflugregeln angeflogen und verlassen werden, "wenn die Wetterbedingungen dies zulassen."
00:07 Uhr: ICAO-Präsident hält Luftraum über Europa für unbedenklich
Der Präsident der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat den Luftraum über Europa für unbedenklich erklärt. "Jetzt wo die Behörden entschieden haben, den Flugverkehr über Europa wieder aufzunehmen, ist es sicher. Wenn ich jetzt fliegen müsste, würde ich es tun", sagte Roberto Kobeh González nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York.
23:38 Uhr: Flugverkehr über Bremen und Hamburg bis 8 Uhr am Mittwoch erlaubt
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat die vollständige Öffnung der Lufträume Bremen und Hamburg um einige Stunden verlängert. Beide Flughäfen können nun von 23.00 Uhr am Dienstag bis 8.00 Uhr am Mittwoch unbeschränkt angeflogen werden, teilte die DFS mit. Für alle übrigen Gebiete gelte weiter ein grundsätzliches Flugverbot bis 02.00 Uhr morgens am Mittwoch. Flüge auf Sicht seien dort allerdings auf Grundlage von Ausnahmegenehmigungen möglich. Die Beschränkungen gelten zudem nur für die unteren Lufträume bis 7500 Meter, die bei Starts und Landungen allerdings durchflogen werden müssen.
23:29 Uhr: Erster Flieger in Heathrow gelandet
Erstmals seit fünf Tagen hat der Londoner Flughafen Heathrow, Europas größtes Drehkreuz für den Luftverkehr, am Dienstag wieder seinen Betrieb aufgenommen. Die erste Maschine aus dem kanadischen Vancouver sei bereits gelandet, teilte der Betreiber am Abend mit. Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) hatte zuvor angeordnet, die wegen der Vulkanasche geltende Sperrung des Luftraums ab 23 Uhr (deutscher Zeit) schrittweise wieder aufzuheben.
23:04 Uhr: Verletzte Bundeswehrsoldaten in Köln gelandet
Nach der teilweisen Öffnung des europäischen Luftraums sind die fünf in Afghanistan verwundeten Bundeswehrsoldaten nach Deutschland ausgeflogen worden. Das aus Istanbul kommende Flugzeug mit den Soldaten landete gegen 22.30 Uhr auf dem Militärflughafen Köln-Wahn, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam sagte. Der Zustand der verwundeten Soldaten sei stabil. Sie sollten zur weiteren Behandlung in das Bundeswehr-Krankenhaus nach Koblenz gebracht werden.
Die Bundeswehrsoldaten waren am vergangenen Donnerstag in Afghanistan durch eine Sprengfalle verletzt worden. Bei dem Anschlag wurden drei deutsche Soldaten getötet, ein vierter starb einige Stunden später bei einem weiteren Angriff in der Region Baghlan.
23:00 Uhr: Polen öffnet seinen Luftraum am Mittwochmorgen
"Ab 7 Uhr wird es keine Beschränkungen mehr geben", sagte ein Sprecher der Polnischen Luftfahrtagentur am Dienstagabend in Warschau. Alle polnischen Flughäfen sollen für Passagierflugzeuge zugänglich sein.
21:55 Uhr: Flugverbot über Großbritannien wird aufgehoben
Der britische Luftraum öffnet nach fünf Tagen Stillstand am Dienstagabend wieder. Ab 22 Uhr (23 Uhr deutscher Zeit) würde das Flugverbot über Großbritannien enden, teilten die zivile Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority und Verkehrsminister Andrew Adonis mit. Einige wenige Einschränkungen sollten allerdings noch gültig bleiben. Ein Sprecher des Flughafens in London-Heathrow, Europas größtem Drehkreuz, sagte, sie seien bereit, wieder zu öffnen. Passagiere sollten vor dem Abflug dennoch ihre Airline kontaktieren. Nicht alle Flüge würden gleich zu Beginn wieder aufgenommen.
Es liege nun an den Airlines, die Flugpläne wieder aufzunehmen, sagte Adonis. Die Entscheidung den Luftraum zu öffnen, sei gefallen, nachdem in Absprache mit den Herstellern die "Toleranz" der Flugzeuge in der Aschewolke neu definiert worden sei. Die CAA habe nun eine "größere Zone eingerichtet, in der es gemäß der Vereinbarungen der EU-Verkehrsminister sicher ist, zu fliegen". Die britische Regierung war immer mehr unter Druck geraten, das Flugverbot aufzuheben.
20:01 Uhr: Bundesregierung will sich zur Flugsicherheit äußern
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gibt am Mittwoch eine Regierungserklärung zur Sicherheit im Flugverkehr ab. Geplant ist eine viertelstündige Ansprache im Parlament sowie eine anschließende Diskussion der Bundestagsfraktionen. Fluglinien, Piloten und Opposition hatten in den vergangenen Tagen den Umgang der Bundesregierung mit den Folgen der Vulkanaschewolke kritisiert und Ramsauer Fehler beim Umgang mit den Folgen der Vulkanaschewolke über Deutschland vorgeworfen.
19:56 Uhr: Die Hälfte aller Flugzeuge bleiben am Boden
Auch nachdem europäische Luftraum in vielen Ländern geöffnet wurde, sind am Dienstag noch die Hälfte aller Flugzeuge auf dem Boden geblieben. 46 Prozent der normalerweise üblichen 28.000 Flugbewegungen wurden gezahlt, bilanzierte die europäische Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel. Von der geografischen Ausdehnung her waren drei Viertel des Luftraums über dem Kontinent offen für den Verkehr. In 19 europäischen Ländern sowie auf dem Balkan durften Flugzeuge wieder
starten. Dagegen blieb der Korridor vor allem in Nordwest-Europa gesperrt. In Deutschland und im Norden Frankreichs waren Flüge mit strengen Auflagen möglich.
18:51 Uhr Flugsicherung verlängert Luftraumsperrungen bis Mittwoch
Die Deutsche Flugsicherung hat ihre Sperrungen im deutschen Luftraum bis Mittwoch 2.00 Uhr verlängert. Sichtflüge sind allerdings weiterhin möglich. Zudem wird der Luftraum an den beiden Flughäfen Hamburg und Bremen zwischen 23.00 und 2.00 Uhr komplett freigegeben, so dass dort auch wieder normale Flüge stattfinden können, wie die Flugsicherung in Langen bei Frankfurt am Dienstag mitteilte.
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16:36 Uhr DLR-Messflug bestätigt Aschewolke über Deutschland
Der Messflug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat bestätigt, dass sich Vulkanasche über Deutschland befindet. In der Atmosphäre befänden sich in unterschiedlicher Konzentration und in regional unterschiedlicher Ausbreitung Partikel von Vulkanasche, teilte das Bundesverkehrsministerium am Dienstag in Berlin mit.
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst ausgewertet und zur Beurteilung der Lage zusätzlich genutzt. Die Messungen sollen zudem mit weiteren Flügen fortgesetzt werden. Das DLR-Forschungsflugzeug war am Montag erstmals zur Untersuchung der Aschewolke aufgestiegen.
- Fliegen trotz Sperre
Zwar ist der europäische Luftraum weitgehend gesperrt, aber erste Jets starten schon wieder. Die großen Verkehrsmaschinen fliegen nach Sicht – im unteren Luftraum, in dem normalerweise nur kleine Propellerflugzeuge unterwegs sind. Die Flugzeugführer sind dabei wie im Straßenverkehr nach dem Prinzip "Sehen und Gesehen werden" in geringen Höhen unterwegs. Es sind auch bestimmte Ausweichregeln vorgeschrieben.
- Prinzip Sichtflug
Grundprinzip des Sichtfluges ist es, dass der Pilot genügend Sicht nach draußen hat – Flüge in Wolken wären also verboten. Unabhängig von Lotsenanweisungen ist der Pilot für die Sicherheit von Maschine und Passagieren verantwortlich. Er muss Mindestabstände zu anderen Flugzeugen und den Wolken einhalten, kann sich aber auf Funkfeuer oder Satelliten-Navigationsinstrumente stützen.
- Radarlotsen
Nach der englischen Bezeichnung Visual Flight Rules (VFR – Sichtflugregeln) sprechen die Piloten von VFR-Flügen. Anders als bei Instrumentenflügen – den sogenannten IFR-Flügen (Instrumental Flight Rules/IFR) – sind sie nicht anmeldepflichtig. Die angekündigten Lufthansa-Flüge sollen allerdings als "kontrollierte Sichtflüge" (CVFR) durchgeführt werden. Dabei unterstützen Radarlotsen die "auf Sicht" fliegenden Piloten durch Anweisungen und Verkehrshinweise.
- Luftkorridore
Im Sichtflug können wesentlich weniger Flugzeuge gleichzeitig unterwegs sein als unter Kontrolle der Flugsicherung, die sie staffelt und in Luftkorridore einreiht. Zudem verbrauchen die Jets im unteren Luftraum weitaus mehr Kerosin als in den großen Höhen, da die Luftdichte von unten nach oben abnimmt. Die Luft wird in großer Höhe also dünner, der Luftwiderstand ist damit auch geringer. Vor der deutschen Wiedervereinigung flogen die Jets in den Luftkorridoren nach West-Berlin ebenfalls auf Sicht in einer Höhe von 3000 Metern – die Höhe war damals noch zur Zeit der Propellerflugzeuge im Luftverkehr festgelegt worden.
15.32 Uhr Aschewolke wird USA und Kanada in ein bis zwei Tagen erreichen
Die Wolke aus Vulkanasche könnte in den nächsten ein bis zwei Tagen über den Atlantik die Ostküste der USA und Kanada erreichen. Diese Vorhersage machte am Dienstag ein Experte der UN-Wetterorganisation WMO in Genf. Die Staubwolke werde sich aber in einer mittleren Höhe bewegen, so dass sie von Flugzeugen überflogen werden könne. Für Europa, wo die Asche des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull rund zwei Drittel des Luftverkehrs lahmgelegt hatte, kündigte sich Entspannung an: Ein Tiefdrucksystem sei auf dem Wege nach Island und könnte in der zweiten Wochenhälfte dazu beitragen, die Asche aus der Atmosphäre zu waschen, sagte der Experte.
13.16 Uhr Eurocontrol warnt vor möglichen Flugverboten in Nordwest-Europa
Laut der europäischen Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol bleibt die Aschebelastung vorerst vor allem in Nordwest-Europa eine Gefahr. Daher sei auch weiter mit Flugverboten zu rechnen. "Wann die Dinge wieder ganz zur Normalität zurückkehren, ist jetzt noch nicht abzusehen", sagte eine Sprecherin. Allerdings sei jenseits von sechs Kilometern Höhe schon wieder der komplette europäische Luftraum frei. Die Behörde in Brüssel rechnete am Dienstagmittag damit, dass dennoch rund 50 Prozent der eigentlich für den Tag geplanten Flugverbindungen gewährleistet werden können. Das wäre eine merkliche Entspannung – verglichen mit den fast 80 Prozent Ausfall vom Sonntag und den nahezu 70 Prozent vom Montag.
Für Dienstag rechnete Eurocontrol mit 14.000 Flügen über Europa – an einem normalen Dienstag läge die Zahl zwischen 27.000 und 28.000. Vorausgesetzt, dass sich die Aktivität des Vulkans auf Island und das Wetter nicht merklich ändern, werde sich die Lage in den nächsten Tagen weiter entspannen, hieß es von der Behörde.
Für die noch verhängten Flugverbote ist es entscheidend, ob die Intensität der Asche in der Luft einen Grenzwert erreicht. "Wenn die Konzentration das Zehnfache des normalen Wertes beträgt oder überschreitet, wird das betroffene Gebiet gesperrt", sagte die Sprecherin. Die Konzentration lasse sich mit Satelliten ermitteln, deren Instrumente die Vulkanasche in der Luft nachweisen können.
12.45 Uhr Isländische Experten bekräftigen Abschwächung der Aschewolke
Die Aschewolke über Europa wird nach Einschätzungen der Weltwetterorganisation (WMO) Ende der Woche Richtung Nordpol abdrehen. Grund dafür sei ein Tiefdruckgebiet, das sich dann über Island entwickeln und zu neuen Winden führen werde. Das Tiefdruckgebiet werde zudem Regen bringen, der die Asche auswaschen dürfte. Außerdem widersprachen Wissenschaftler der britischen Luftfahrtbehörde NATS, die mitgeteilt hatte, die Eruption des Vulkans nähme wieder an Stärke zu und es treibe eine neue Aschewolke auf Großbritannien zu. Der Vulkan ziehe sich weiter zusammen, was ein gutes Zeichen sei, sagte ein Wissenschaftler der Universität von Island in Reykjavik.
12.30 Uhr: Flughafen Amsterdam wieder geöffnet
Der internationale Flughafen Schiphol bei Amsterdam nimmt den Betrieb wieder auf. Die Fluggesellschaft KLM teilte mit, die meisten Interkontinentalflüge sowie 50 Prozent der europäischen Flüge würden bereits wieder stattfinden. Der gesamte niederländische Luftraum werde "phasenweise" geöffnet, erklärte die Behörde für Verkehrssicherheit.
12.22 Uhr: Lufthansa startet Messflug über Europa
Die Deutsche Lufthansa will einen eigenen Messflug zur Untersuchung der Vulkanaschewolke im europäischen Luftraum unternehmen. Dazu soll am Nachmittag in Frankfurt ein speziell ausgerüsteter Langstreckenjet vom Typ Airbus A340-600 starten und mehrere Stunden unterwegs sein, teilte das Unternehmen mit. Das Flugzeug soll den Klimaforschungscontainer Caribic an Bord haben. Die Untersuchung erfolge in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck- Institut für Chemie in Mainz. Die Wissenschaftler erwarten sich Werte zur Vulkanaschekonzentration und -verteilung über Europa. Es handele sich um den ersten weiträumigen Messflug im europäischen Luftraum.
11:58 Uhr: Weiter bester Wind für Vulkanasche
Die Vulkanasche aus Island hat weiter freie Bahn nach Deutschland. Erst zum Wochenende werde der Wind von Nordwest auf Südwest drehen und damit die Partikel in andere Richtungen lenken, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst. Bei anhaltender Aktivität des Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher würden weiter große Mengen Vulkanasche Richtung Mitteleuropa verfrachtet.
11:41 Uhr: Flugverbot bis 20 Uhr verlängert
Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrung des deutschen Luftraums bis Dienstag 20 Uhr verlängert. Mit Sondergenehmigung wird allerdings trotzdem geflogen.
11:01 Uhr: BMW unterbricht wegen Flugverbot Produktion
Der Münchner Autobauer BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke seine Produktion. Dies betreffe die Werke in Dingolfing, Regensburg und München. Insgesamt müsse die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen verschoben werden, sagte ein Sprecher.
10:51 Uhr: Lufthansa plant für Dienstag 200 Flüge
Die Deutsche Lufthansa plant etwa 200 Flüge mit Sondergenehmigungen. Dies ist nur ein Bruchteil der sonst üblichen 1800 Flüge. Der allergrößte Teil der Langstrecke werde bedient werden können, hinzu kämen einige Kurzstrecken, sagte ein Lufthansa-Sprecher.
10:46 Uhr: TUI fliegt 11.000 gestrandete Urlauber heim
Deutschlands größter Reiseveranstalter TUI will am Dienstag 11.000 Fluggäste nach Hause bringen. Neben 19 Maschinen von TUI-Fly seien noch 15 andere, darunter 2 Jumbos, gechartert worden, hieß es. 17 Maschinen bringen insgesamt 2500 Urlauber von Mallorca aus zu den Flughäfen Hannover, Leipzig, Köln und Düsseldorf.
10:46 Uhr: Vereinzelte Flüge ab Hannover
Am Flughafen in Hannover starten und landen wieder vereinzelte Flugzeuge. Trotz der anhaltenden Sperre der Flugsicherung seien seit Montagabend zehn Maschinen gelandet, sagte eine Flughafensprecherin. Die Maschinen hätten unter anderem Urlauber aus Mallorca, Antalya und Hurghada (Ägypten) nach Hause gebracht.
10:41 Uhr: Britischer Luftraum bleibt bis 20 Uhr weitgehend gesperrt
Der Luftraum über Großbritannien bleibt wegen der Vulkan-Aschewolke bis mindestens 20 Uhr weitgehend geschlossen. Die Sperrung gelte für Flüge unterhalb von 6000 Metern Höhe, teilte die Luftfahrtbehörde Nats mit. Lediglich der Himmel über Schottland sei freigegeben. Damit bleibt Europas wichtigstes Drehkreuz, der Londoner Flughafen Heathrow, von den Behinderungen betroffen.
In Ungarn wurde der Luftraum am Vormittag komplett freigegeben.
10:04 Uhr: Belgiens Flughäfen wieder geöffnet
9:32 Uhr: Dänischer Luftraum bleibt dicht
In Dänemark sind keine Starts oder Landungen möglich. Die nationale Luftfahrtbehörde verlängerte die Sperrung aller Flugplätze bis 2 Uhr am Mittwochmorgen.
9:30 Uhr Lufthansa will heute alle Langstreckenflüge durchführen
Nach eigenen Angaben wird die Lufthansa heute alle Langstreckenflüge sowie einige innereuropäische und innerdeutsche Flüge durchführen. Die Liste der geplanten Flüge finden Sie hier:
Flugliste vom 20. April
8:41 Uhr: Der Flughafen Zürich ist wieder in Betrieb
8:27 Uhr: Frankreichs Flughäfen öffnen
In Frankreich haben die ersten Flughäfen im Norden des Landes wieder den Betrieb aufgenommen. Auch an den beiden Pariser Flughäfen starteten und landeten Maschinen. Verkehrsminister Jean-Louis Borloo rechnete mit etwa 20 Prozent des üblichen Flugverkehrs am Dienstagvormittag.
7:56 Uhr: Rückkehrer in Frankfurt gelandet
Auf dem Frankfurter Flughafen sind nach Tagen des Wartens weitere Passagiere in Deutschland gelandet. Als erstes brachten gegen halb sechs Uhr zwei Maschinen der Air Berlin gestrandete Urlauber aus Ägypten und von den Kanarischen Inseln zurück. Dann trafen Langstreckenmaschinen der Lufthansa aus Dubai, Angola und Bangkok ein; weitere Flüge wurden erwartet.
7:35 Uhr: Polen schließt seinen Luftraum erneut
Polen hat seinen Luftraum wieder geschlossen. Auf allen Flughäfen des Landes sei der Start von Passagiermaschinen untersagt, sagte ein Sprecher der Flugsicherung. Am Montag war der Betrieb auf vier polnischen Airports wieder freigegeben worden.
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6:52 Uhr: British Airways streicht für heute alle Kurzstreckenflüge
Der Grund: Eine Aschewolke breitet sich nach Süden und Osten in Richtung Großbritannien aus.
6:31 Uhr: Vulkan spuckt wenig Asche
Der Vulkan auf Island schickt kaum noch Asche Richtung Europa. Der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull ist zwar weiter unvermindert aktiv, wie Meteorologen sagen. Er stößt aber immer mehr Lava statt Wasserdampf und Asche aus.
4:58 Uhr: Sonderflüge trotz Sperrungen
Trotz der Luftraum-Sperre bis mindestens 14 Uhr können auch heute wieder Flugzeuge in Deutschland starten und landen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte die Sperrung des Luftraums verlängert, Flüge zu Sonderkonditionen aber erlaubt.
Ab 8 Uhr MESZ sollten unter anderem in Schottland die Flughäfen wieder geöffnet sein.
Montag, 23:46 Uhr: British Airways überdenkt seinen Flugplan
Wegen der neuen Meldungen über zunehmende Eruptionen des Eyjafjallajökulls prüft die Fluggesellschaft British Airways nun ihre bisherigen Pläne. Eigentlich sollten ab Dienstag 19 Uhr britischer Zeit (18 Uhr in Deutschland) wieder Flüge von Londons Airports aus starten und dort landen. Weitere Flughäfen warten auf Informationen der Luftfahrtbehörde Nats. Die will in der Nacht und am frühen Morgen neue Daten veröffentlichen. Der Flughafen in Manchester plant dennoch den Betrieb um 9 Uhr britischer Zeit wieder aufzunehmen.
22:54 Uhr: Neue Aschewolke über Großbritannien
Die vulkanische Aktivität am Eyjafjalla-Gletscher hat nach Angaben der britischen Flugsicherung Nats seit Montagnachmittag wieder an Stärke zugenommen. Demnach zieht eine neue Aschewolke südlich und östlich auf Großbritannien zu. "Dies verdeutlicht die Dynamik und die sich schnell ändernden Bedingungen unter denen wir derzeit arbeiten", heißt es in der Mitteilung. Neueste Informationen des britischen Wetterdienstes (Met Office) würden zeigen, dass sich die Situation in einigen Gebieten verschlechtere. Das Met Office geht davon aus, dass die Lage dadurch auf den Flughäfen in Nordirland weiter ungewiss ist. Flughäfen in Schottland können jedoch vermutlich ab 7 Uhr britischer Zeit den Flugverkehr wieder aufnehmen. Weiterer Luftraum werde ab 13 Uhr freigegeben werden können. Dies gelte allerdings nicht über den Flughäfen im Großraum Londons.
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Hertz Servicehotline: 0180 5 33 3535 www.hertz.de
Sixt Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de
22:19 Uhr: Flugverbot über Deutschland bis Dienstag 14 Uhr verlängert
Der deutsche Luftraum bleibt weiter gesperrt. Die Deutsche Flugsicherung will bis Dienstag 14 Uhr keinen generellen Flugverkehr gestatten. Dies sagte die Pressesprecherin Kristina Kelek. Flüge nach Sichtflug seien aber von diesem Flugverbot ausgenommen. Ebenso seien auch Nachtflüge möglich, wenn es die regionalen Bestimmungen zuließen.
22:00 Uhr: Luftraum über der Schweiz Dienstagfrüh wieder offen
"Die Aschewolke liegt zwar vorerst immer noch über der Schweiz, ihre Konzentration hat jedoch beträchtlich abgenommen", heißt es in einer Mitteilung des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Ab 8 Uhr am Dienstagmorgen dürfen Flugzeuge wieder über dem Land verkehren. Testflüge und Messergebnisse hätten gezeigt, dass der Flugverkehr wieder aufgenommen werden könne.
21:40 Uhr: Air Berlin hat bereits 15.000 Passagiere befördert
"Nach derzeitigem Stand wird Air Berlin bis Mitternacht insgesamt 104 Flüge durchgeführt haben", sagte der Kommunikationschef von Deutschlands zweitgrößter Fluglinie, Hans-Christoph Noack. Rund 15.000 Passagiere seien so trotz des gesperrten Luftraums am Montag geflogen. Alle Flüge seien kontrollierte Sichtflüge unterhalb einer Höhe von 3000 Metern gewesen. Für Dienstag sind "deutlich mehr" Flüge geplant, sagte Noack.
21:05 Uhr: TUI-Flugzeuge gestartet, um 3000 Urlauber zurückzuholen
Der Reiseveranstalter TUI hat am Abend 16 Maschinen in die Türkei, auf die Kanarischen Inseln und nach Ägypten geschickt. Michael Blum, ein Sprecher des Unternehmens, sagte, die Maschinen sollen rund 3000 Urlauber nach Deutschland zurückholen. Die Flieger werden am frühen Dienstagmorgen auf den Flughäfen Hannover, Köln-Bonn und Stuttgart erwartet. Weitere Flüge seien derzeit in Planung. TUI hatte für die Starts Sondergenehmigungen eingeholt.
- Fliegen trotz Sperre
Zwar ist der europäische Luftraum weitgehend gesperrt, aber erste Jets starten schon wieder. Die großen Verkehrsmaschinen fliegen nach Sicht – im unteren Luftraum, in dem normalerweise nur kleine Propellerflugzeuge unterwegs sind. Die Flugzeugführer sind dabei wie im Straßenverkehr nach dem Prinzip "Sehen und Gesehen werden" in geringen Höhen unterwegs. Es sind auch bestimmte Ausweichregeln vorgeschrieben.
- Prinzip Sichtflug
Grundprinzip des Sichtfluges ist es, dass der Pilot genügend Sicht nach draußen hat – Flüge in Wolken wären also verboten. Unabhängig von Lotsenanweisungen ist der Pilot für die Sicherheit von Maschine und Passagieren verantwortlich. Er muss Mindestabstände zu anderen Flugzeugen und den Wolken einhalten, kann sich aber auf Funkfeuer oder Satelliten-Navigationsinstrumente stützen.
- Radarlotsen
Nach der englischen Bezeichnung Visual Flight Rules (VFR – Sichtflugregeln) sprechen die Piloten von VFR-Flügen. Anders als bei Instrumentenflügen – den sogenannten IFR-Flügen (Instrumental Flight Rules/IFR) – sind sie nicht anmeldepflichtig. Die angekündigten Lufthansa-Flüge sollen allerdings als "kontrollierte Sichtflüge" (CVFR) durchgeführt werden. Dabei unterstützen Radarlotsen die "auf Sicht" fliegenden Piloten durch Anweisungen und Verkehrshinweise.
- Luftkorridore
Im Sichtflug können wesentlich weniger Flugzeuge gleichzeitig unterwegs sein als unter Kontrolle der Flugsicherung, die sie staffelt und in Luftkorridore einreiht. Zudem verbrauchen die Jets im unteren Luftraum weitaus mehr Kerosin als in den großen Höhen, da die Luftdichte von unten nach oben abnimmt. Die Luft wird in großer Höhe also dünner, der Luftwiderstand ist damit auch geringer. Vor der deutschen Wiedervereinigung flogen die Jets in den Luftkorridoren nach West-Berlin ebenfalls auf Sicht in einer Höhe von 3000 Metern – die Höhe war damals noch zur Zeit der Propellerflugzeuge im Luftverkehr festgelegt worden.
19:16 Uhr: TUI sagt bis Dienstag alle Flugreisen ab
Trotz der teilweise gelockerten Flugverbote in Europa hat der Reiseveranstalter TUI vorerst alle Flugstarts in Deutschland abgesagt. "Derzeit hat die Rückholung der Touristen oberste Priorität", sagte eine TUI-Sprecherin. Daher werde es bis Dienstag 24.00 Uhr keine Abflüge geben. Die Regelung gelte unabhängig von der Fluggesellschaft. Ab Mittwoch soll voraussichtlich wieder der normale Flugplan gelten.
18:49 Uhr: Flugverbote in Europa werden gelockert
Die Beschränkungen des europäischen Luftraums sollen ab Dienstagmorgen 8 Uhr "schrittweise" und koordiniert aufgehoben werden. Es sollten drei geographische Zonen bestimmt werden, in denen der Flugverkehr ganz, teils oder gar nicht beschränkt werde, sagte der spanische Verkehrsminister José Blanco.
18:40 Uhr: Flugbetrieb in Frankfurt wieder angelaufen
Der Stillstand hat ein Ende: Am frühen Abend landete in der Mainmetropole eine Maschine des Ferienfliegers Condor, die aus der Dominikanischen Republik kam. Ursprünglich sollte sie wegen der Sperrungen im Luftraum in Salzburg landen, wurde dann aber nach Sichtflugregeln auf den Frankfurter Flughafen geleitet.
18:21 Uhr: Briten und Franzosen öffnen Luftraum schrittweise
Großbritannien und Frankreich haben für Dienstagmorgen eine schrittweise Öffnung ihrer Lufträume angekündigt. Zunächst würden um 8 Uhr wieder Flüge in Schottland und Nordengland freigegeben, teilte die britische Flugsicherung Nats mit. Die französische Regierung kündigte für dieselbe Zeit die Öffnung von Flugkorridoren nach Paris an.
17:30 Uhr: Germanwings will ab Dienstag wieder fliegen
Die Fluggesellschaft Germanwings will am Dienstagmorgen wieder einen eingeschränkten Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst würden gestrandete Urlauber von Inseln oder entfernteren Auslandszielen zurück nach Deutschland geholt, teilte die Airline mit.
17:26 Uhr: Hamburg hebt Nachtflugverbot vorübergehend auf
Sobald der deutsche Luftraum für den Flugverkehr wieder freigegeben ist, sollen in der Hansestadt zwei Nächte lang Maschinen starten und landen dürfen. In Hamburg gilt eigentlich ein Nachtflugverbot zwischen 23 und sechs Uhr.
16:42 Uhr: Condor fliegt doch nach Deutschland
Der Ferienflieger Condor hat seine Rückholaktion für 2500 gestrandete Passagiere geändert. Neun der zehn Maschinen der Airline werden nicht wie geplant in Österreich, sondern doch in Deutschland landen.
16:26 Uhr: Länderverkehrsminister prüfen Lockerung des Nachtflugverbots
Die Verkehrsminister der Bundesländer wollen eine vorübergehende Lockerung des Nachtflugverbots prüfen, um nach dem Abzug der Aschewolke den Flugverkehr rasch zu normalisieren. Er begrüße alle Maßnahmen, die "den Stau von Fracht und Passagieren schnellstmöglich auflösen", sagte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Christian Carius (CDU).
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16:20 Uhr: Air Berlin nimmt Flugbetrieb teilweise wieder auf
Auch die zweitgrößte deutsche Airline fliegt wieder – wenn auch mit Einschränkungen. Ein erster Flug mit Passagieren aus Palma de Mallorca sei am Nachmittag in München gelandet, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Weitere Maschinen befänden sich im Anflug.
16:01 Uhr: British-Airways-Testflug ohne Probleme
Ein Testflug der Fluggesellschaft British Airways über dem gesperrten Luftraum in Großbritannien ist störungsfrei verlaufen. Die derzeitigen pauschalen Flugverbote wegen der Vulkanasche seien daher "unnötig", kritisierte Willie Walsh, der Chef der britischen Airline.
15:55 Uhr: Europa-League-Spiele finden statt
Die beiden Halbfinalspiele in der Europa-League werden trotz des Flugverbots stattfinden, teilte eine Sprecherin der UEFA mit. Man habe einen "Alternativplan", um pünktlich zur Partie in Hamburg einzutreffen, erklärte zudem der FC Fulham auf seiner Internetseite. Der englische Fußballklub trifft am Donnerstagabend auf den Hamburger SV.
15:33 Uhr: Lufthansa holt 15.000 Passagiere nach Deutschland
50 Langstrecken-Jets werden in den nächsten Stunden in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien starten, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. Sie sollen am Dienstagmorgen in Frankfurt, München und Düsseldorf landen, kündigte ein Lufthansa-Sprecher an. Es handele sich um eine Ausnahmeregelung und nicht um die Wiederaufnahme des Regelbetriebs.
15:10 Uhr: Dänische Flugplätze bis Dienstagmorgen dicht
Alle dänischen Flugplätze bleiben mindestens bis Dienstagmorgen 08.00 Uhr gesperrt. Das teilte die Luftfahrtbehörde in Kopenhagen mit. Flüge in mindestens 11.000 Metern Höhe seien weiter gestattet.
15:04 Uhr: Flughafen Basel-Mühlhausen bleibt geschlossen
Der EuroAirport (EAP) Basel-Mülhausen bleibt bis Dienstag 08.00 Uhr geschlossen. Das hat die französische Zivilluftfahrtbehörde beschlossen. Von
der Sperrung ausgenommen sind private Sichtflüge. In der Schweiz sind auch die Flughäfen Zürich und Genf geschlossen.
14:53 Uhr: Forscher hält Flugverbot für gerechtfertigt
Nach Ansicht des Atmosphärenforschers Joachim Curtius von der Universität Frankfurt am Main ist das Flugverbot grundsätzlich gerechtfertigt. Er schlug vor, Flugzeuge auch längerfristig mit Messgeräten zur Kontrolle der Staubpartikel auszurüsten. Ein Partikel-Messgerät könnte Piloten warnen, so dass sie beispielsweise die Flughöhe ändern könnten.
14:46 Uhr: Briten holen gestrandete Urlauber mit dem Flugzeugträger heim
Mit dem Kriegsschiff nach Hause: Großbritannien schickt drei Flugzeugträger der Royal Navy nach Spanien und zum Ärmelkanal. Die Marine-Schiffe sollen gestrandete Briten aus dem Ausland zurückholen.
14:15 Uhr: Französische Bahn bietet 80.000 zusätzliche Eurostar-Plätze an
Die französische Staatsbahn SNCF will in dieser Woche 80.000 zusätzliche Plätze in Eurostar-Zügen zwischen Paris und London anbieten. Der Preis für ein einfaches Ticket betrage 96 Euro, teilte SNCF-Chef Guillaume Pepy mit. Normalerweise kostet ein Ticket für diese Strecke, das in letzter Minute gekauft wird, bis zu 245 Euro.
14:10 Uhr: Mietwagen-Nachfrage hat sich beruhigt
Nach Einschätzung des Autovermieters Sixt hat sich die Lage nach dem ersten Ansturm auf Mietwagen am Wochenende wieder etwas beruhigt. Es gebe lokal und zeitlich begrenzt Engpässe, aber mit ein wenig Geduld habe jeder Kunde gute Chancen auf ein Auto, sagte eine Europcar-Sprecherin.
14:08 Uhr: Air Berlin fliegt Passagiere nach München zurück
Trotz der generellen Sperrung des deutschen Luftraums fliegt Air Berlin Passagiere aus Palma de Mallorca nach München zurück. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung handelt es sich dabei um einen kontrollierten Sichtflug, für den eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden war. Auch der Ferienflieger Condor fliegt gestrandete Urlauber aus Mallorca, Kenia und der Karibik zurück. Die Flugzeuge landen allerdings in Österreich.
13:59 Uhr: Fernbusse haben noch freie Plätze
Die Fernbusunternehmen fahren auf Hochtouren, haben aber noch Plätze frei. "Wir haben mittlerweile etwa zehnmal mehr Busse auf der Straße als an normalen Tagen", sagte ein Sprecher der Deutschen Touring GmbH. Allerdings könnten die Fahrten auch bis zu 15 Prozent teurer sein, weil ein Teil der zusätzlichen Busse extra gekauft worden sei.
13:55 Uhr: Forschungsflug startet um 16 Uhr
Der Forschungsflug zur Untersuchung der Vulkanaschewolke über Deutschland soll um 16 Uhr von Oberpfaffenhofen bei München starten. Das Forschungsflugzeug Falcon 20 E werde bis an die holländische Grenze fliegen, um die Dichte der Ascheteilchen in der Luft sowie ihre Größe zu messen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Auswertung der Ergebnisse werde einige Zeit in Anspruch nehmen.
13:27 Uhr: Expertin: Aktivität des Vulkans lässt nach
Die Aktivität des isländischen Vulkans Eyjafjöll hat nach Angaben einer Expertin nachgelassen. "Im Moment hat sich der Ausbruch deutlich abgeschwächt", sagte die Wissenschaftlerin Bryndis Brandsdottir von der Universität von Island. Die Asche-Säule übersteige nicht die Marke von 3000 Metern, sei also nur noch halb so hoch wie am Anfang.
13:18 Uhr: Lage auf Bahnhöfen entspannt sich
Nach einem Ansturm auf die Züge der Deutschen Bahn am Wochenende hat sich die Lage etwas entspannt. Die Fernzüge seien gut ausgelastet, aber nicht überfüllt, sagte ein Bahnsprecher.
13:02 Uhr: NATO-Jet hat nach Ascheflug Glas im Triebwerk
Ein NATO-Kampfjet ist am Wochenende bei einem Testflug über Europa von Vulkanasche beschädigt worden. Die Maschine landete mit Glas im Triebwerk, sagte ein hoher US-Beamter in Brüssel. Das Glas sei durch Vulkanasche entstanden, die in das mit hohen Temperaturen laufende Triebwerk geriet.
13:00 Uhr: Flüge mit Ziel München werden nach Salzburg umgeleitet
Salzburg wird für viele Reisenden mit Ziel Deutschland zur Zwischenstation. Vor allem Flugzeuge, die eigentlich in München ansteuern sollten, landeten nun in der Mozart-Stadt. Es handele sich derzeit um acht Maschinen, unter anderem der größten deutschen Airlines Lufthansa und Air Berlin. Die Maschinen kämen aus klassischen Urlaubszielen wie Split, Izmir, Palma oder Antalya.
12:56 Uhr: Wetter hält Vulkanasche in der Luft
Schlechte Nachrichten vom Deutschen Wetterdienst (DWD): Die Großwetterlage verhindert, dass sich die isländische Vulkanasche über Mitteleuropa verzieht. Der DWD geht davon aus, dass auch in den nächsten Tagen eine stabile Nordwestströmung in der Höhe erhalten bleibt, so dass Luft aus Island weiter Richtung Zentraleuropa transportiert wird. Ob damit neuer Staub des Vulkans am Eyjafjalla- Gletscher Deutschland erreicht, ist unklar. Regen könnte helfen – ab Dienstag werden Schauer in Norddeutschland erwartet.
12:55 Uhr: Gestrandete Fluggäste bekommen Ausnahmevisa
Für gestrandete ausländische Fluggäste bietet die Bundespolizei Ausnahmevisa an, damit sie die deutschen Flughäfen verlassen können. Bis Montagmorgen habe es bundesweit 1600 Fälle gegeben, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Es gebe ein schnelleres und vereinfachtes Verfahren direkt am Flughafen. Die Ausnahmevisa erlauben die Einreise nach Deutschland. Dadurch können die Menschen beispielsweise per Bahn weiterreisen oder in einem Hotel unterkommen.
12:31 Uhr: 100.000 deutsche Touristen betroffen
Von den Sperrungen im Luftverkehr nach dem Vulkanausbruch in Island sind nach Schätzung der Reiseveranstalter etwa 100.000 deutsche Pauschaltouristen im Ausland betroffen. Diese Zahl sei dem Außenministerium am Wochenende genannt worden, sagte ein Sprecher. Sie sei allerdings "mit Vorsicht zu genießen". Die Botschaften sind weltweit angewiesen, den festsitzenden deutschen Touristen mit besonderer Priorität zu helfen und bei individuellen Notlagen konsularisch beizustehen.
12:27 Uhr: Vulkanasche verzögert weiter Verletztentransport
Der Vulkan-Staub aus Island verhindert weiterhin den Transport der fünf in Afghanistan verletzen Bundeswehrsoldaten zurück nach Deutschland. "Wir können noch nicht genau sagen, wann sie ausgeflogen werden", sagte ein Sprecher des Sanitätsführungskommandos. Wegen der Einschränkungen im Luftverkehr waren die Verwundeten am Freitag zunächst nach Istanbul gebracht worden, wo sie nach wie vor in einem US-Militärkrankenhaus behandelt werden.
Der Zustand der beiden schwer verletzten Soldaten sei zwar stabil, aber noch kritisch. Ihre drei mittelschwer verletzten Kameraden seien "auf dem Weg der Besserung". Die Verletzten sollen in Bundeswehr-Krankenhäuser in Ulm und Koblenz gebracht werden.
12:22 Uhr: Flugverbot lässt weitere Termine platzen
Die für Montag geplanten Treffen des Emirs von Katar mit Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Merkel fallen der Vulkanasche im Luftraum über Europa zum Opfer. Auch das vorgesehene Gespräch von Außenminister Guido Westerwelle mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Elmar Mammadyarow musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung der Lage schien das Protokoll in Algerien zu haben: Obwohl noch zwei Tage Zeit blieben, wurde bereits das für Mittwoch geplante Treffen des Staatspräsidenten Abdelaziz Bouteflika mit Köhler abgesagt.
12:15 Uhr: Flugsicherung verlängert Flugverbote bis Dienstag 2 Uhr
Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrungen des deutschen Flugraums bis Dienstag 2.00 Uhr verlängert. Die Sperrung stehe aber unter dem Vorbehalt, dass Messergebnisse nach einem geplanten Forschungsflug neue Erkenntnisse liefern.
12:04 Uhr: Vulkan spuckt mehr Lava: "Gute Nachricht für Europa"
Der isländische Gletschervulkan stößt zunehmend mehr Lava statt Asche aus. Ein Sprecher des Meteorologischen Institutes in Reykjavik sagte: "Das sind gute Nachrichten für Flugreisende in Europa." Die viel geringere Höhe der Rauchsäule mit Vulkanasche zeigeeine Veränderung des Ausbruchs an. Sie hat nur noch eine Höhe von maximal vier Kilometern erreicht. "Dadurch kann nur sehr viel weniger Asche auf den europäischen Kontinent gelangen", sagte der Meteorologe Hjorleifur Sveinbörnsson. In den letzten Tagen war die Säule auf eine Höhe von bis zu elf Kilometern gelangt. Man könne nicht ausschließen, dass sich auf dem Gletscher neue Krater bilden, hieß es weiter. Der Wind weht unverändert von Island in südöstlicher Richtung auf Großbritannien und das südliche Skandinavien zu.
11:43 Uhr: Tschechien öffnet Flughäfen wieder
In Tschechien hat die nationale Flugaufsicht die Sperrung von Luftraum und Flughäfen für zunächst 48 Stunden wieder aufgehoben. Nun entscheiden bis Mittwochmittag die Fluggesellschaften selbst, ob sie den Betrieb wieder aufnehmen, teilte der Hauptstadtflughafen in Prag mit. Zahlreiche Linienflüge blieben nach ersten Angaben aber annulliert.
11:39 Uhr: Großbritannien schickt Kriegsschiffe für gestrandete Reisende los
Die britische Regierung hat beschlossen, festsitzende Reisende mit Kriegsschiffen der Marine zurückzuholen. Die HMS Ocean, ein Amphibienschiff, solle noch heute am Ärmelkanal ankommen, teilte Premierminister Gordon Brown in London mit. Auch der Flugzeugträger HMS Ark Royal solle dorthin aufbrechen. Zusammen können die beiden Schiffe tausende Briten transportieren, die in Frankreich gestrandet sind. Ein drittes Schiff sei nach Nordspanien unterwegs, um britische Soldaten zurückzubringen, die aus Afghanistan zurückgekehrt seien, fügte Brown hinzu. Die HMS Albion könne auch Zivilisten transportieren.
11:38 Uhr: Flugverbot lähmt Politik
Von der Sperrung der europäischen Lufträume ist auch eine Reihe prominenter Politiker betroffen: So musste der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi seine Teilnahme am Eröffnungsrundgang der weltgrößten Industrieschau Hannover Messe absagen. Der US-General und Kommandeur der ISAF in Afghanistan, Stanley A. Mc. Chrystal, kann seinen Antrittsbesuch bei Verteidigungsminister Guttenberg nicht wahrnehmen. Auch der albanische Präsident Bamir Topi sagte seinen Besuch in Berlin ab.
10:51 Uhr: Türkei sperrt Teile des Luftraums im Norden
Über der Region um Istanbul und der westlichen Küste des Schwarzen Meeres sei ein Flugverbot für Höhen zwischen 6096 Meter und 10 668 Meter erlassen worden, bestätigte die türkische Flughafenverwaltung DHMI. In der Türkei seien aber keine Flughäfen gesperrt. Trotzdem sitzen in Istanbul und an der Mittelmeerküste weiter viele Fluggäste fest, die nicht weiter nach Europa kommen.
10:31 Uhr: Die Deutsche Bahn setzt den fünften Tag in Folge mehr Züge als normal ein
Angesichts des Ansturms auf Züge durch ausweichende Reisende bat die Deutsche Bahn, zu Wochenbeginn nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten. Die Züge seien bereits von Berufspendlern ausgelastet, sagte ein Sprecher.
10:11 Uhr: Tschechischer Luftraum wieder frei – Flughäfen dicht
Der tschechische Luftraum ist wieder für Überflüge freigegeben worden. Ab einer Höhe von 7450 Metern seien Flüge gestattet, teilte die nationale Flugaufsicht in Prag mit. Die tschechischen Flughäfen blieben unterdessen mindestens bis zum Mittag geschlossen. Seit Freitag können dort keine regulären Flüge mehr bedient werden.
10:07 Uhr: Flugverbot in Großbritannien verlängert
Das Flugverbot in Großbritannien ist verlängert. Der Flugraum bleibe mindestens bis Dienstag um 1 Uhr (2 Uhr MESZ) geschlossen, teilte die nationale Flugsicherung Nats mit.
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10.01 Uhr: Luftraum in Norditalien wieder geschlossen
In Norditalien ist der Luftraum nach zwei Stunden wieder geschlossen worden.
9:18 Uhr: Polnische Flughäfen erneut geschlossen
Nach einer vorübergehenden Lockerung des Flugverbots sind alle polnischen Flughäfen in der Nacht zu Montag erneut geschlossen worden. Der Luftraum über Polen sei für Transitflüge über 6,4 Kilometer Höhe ohne Landemöglichkeit offen, teilte ein Sprecher der nationalen Luftfahrtagentur mit. "Es gibt eine neue Vulkanwolke", hieß es bei der Behörde. Am Sonntagnachmittag waren Flughäfen im Nord- und Zentralpolen, darunter Warschau, Danzig und Posen, für mehrere Stunden freigegeben.
8:59 Uhr: Flugbetrieb in Norditalien läuft wieder
In Norditalien ist der Luftraum wieder für Starts und Landungen offen. Das italienische Amt für Flugsicherheit (ENAC) hatte die wegen der Vulkanaschewolke angeordnete Schließung um eine Stunde auf 7 Uhr verkürzt. Zu den etwa zwei Dutzend betroffenen Flughäfen gehören unter anderen Mailand, Turin sowie Genua, Venedig und Bologna.
8:56 Uhr: Flugbetrieb in Wien läuft wieder
Nach zweieinhalbtägiger Sperre sind auf Österreichs Flughäfen wieder Flugzeuge gelandet und gestartet. Die Flugsicherung hatte um 5 Uhr morgens das seit Freitagabend geltende Flugverbot wegen der Vulkanaschewolke aufgehoben. Ein Ansturm von Passagieren blieb selbst auf dem größten Airport des Alpenlandes in Wien-Schwechat aus. Die Flugpläne würden schrittweise anlaufen, sagte Airport-Sprecher Peter Kleemann der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
8:45 Uhr: Bahn bittet Reisende um Geduld
Die Deutsche Bahn hat Fahrgäste gebeten, am Montagvormittag nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten. Gerade zum Wochenanfang seien die Züge auch durch Berufspendler gut ausgelastet, sagte ein Sprecher. Wegen der Sperrung der Flughäfen muss das Unternehmen deutlich mehr Reisende transportieren als sonst.
Nach einer Einschätzung eines Bahnsprechers die Züge zwar wie am Wochenanfang üblich gut besetzt, aber nicht überfüllt. Um dem Ansturm zu begegnen, setzt die Bahn den fünften Tag in Folge mehr Züge als normal ein. Auf den Bahnhöfen ist das Personal verstärkt worden, um im Bedarfsfall Reisende zu informieren.
8:16 Uhr: Austrian Airlines nimmt Flugbetrieb wieder auf
Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat nach der Öffnung des Luftraumes in Österreich den Flugverkehr wieder aufgenommen. Von einem regulären Betrieb sei man aber weit entfernt, sagte ein Sprecher. "Wir fliegen teilweise nach Süden, teilweise nach Osten", sagte er. Flüge nach dem Norden blieben gestrichen.
7:10 Uhr: DFS: Deutscher Flugraum bis Montag 20 Uhr gesperrt
Der Flugraum über Deutschland bleibt wegen der Aschewolke aus Island bis mindestens Montagabend gesperrt. Die Sperrung gelte bis 20 Uhr, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS).
MONTAG
- Datum 21.04.2010 - 12:47 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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Endlich kann man wieder bri offenem Fenster schlafen und wird morgens durch Vogelgezwitscher und nicht durch Düsenjets geweckt. So muß es wohl im Paradis gewesen sein.
PS: Der Vulkan sollte 'heilig' gesprochen werden!!!
...findet momentan jedenfalls statt:
Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)
Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.
Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)
Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.
...findet momentan jedenfalls statt:
Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)
Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.
Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)
Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.
Ich geniesse die Ruhe am Himmel, den kondenstreifenlosen Himmel. Da merkt man wieder, was uns die Fleugzeuge antun.
...findet momentan jedenfalls statt:
Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)
Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.
Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)
Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.
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dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.
die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]
Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp
dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.
die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]
Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp
dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.
die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]
Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
alle anderen länder halten ihren luftraum, wenn nötig, wieterhin gesperrt. aber die politik in der brd verneigt sich mal wieder vor der lobby lufthansa. und nicht nur das, nein, mal wieder greift der staat ins steuergeldsackerl um finanziell zu ünterstützen. wird der staat auch die lohnfortzahlungen leisten, für jene welche von ihren arbeitgebern kein geld für die unfreiwilligen "urlaubstage" am flughafen bekommen?
und dann nicht zu vergessen, es gibt schon engpässe bei mangos und ananas, rosmarin und avokados aus israel, alles dinge ohne die wir nun wirklich nicht überleben können.
armes deutschland.
Herrn Ramsauer die Chance zu einer Regierungserklärung.
Aber T. Sarrazin wird nicht lange auf sich warten lassen und feststellen, daß der Umsatzeinbruch der Luftfahrtindustrie durch den Vulkan geringer sei, als durch den Flugboykott durch die undeutsch-asozialen Hartzfälle. Weswegen neben Schadensersatz auch eine Subvention angebracht sei.
Der Westerwelle wird spätestens morgen feststellen, daß Arbeitslose als Gegenleistung für die römisch-dekadenten Wohltaten des Deutschen Steuerzahlers auch etwas leisten sollten. Sie könnten gestrandete Urlauber mit Rikschas von Antalya nach Frankfurt radeln.
Und die v.d.Leyen kann nun binnen 6 Wochen jeden U25-Hartzie den Job vermitteln in Island den Vulkan mit Erde zuzuschütten. Reisekosten, Verpflegung und Hilfsmittel (Schaufel, Feuerlöscher) müßten natürlich als Auslage von den 1€ je Stunde abgezogen werden.
Nun ist sogar in England der Luftraum wieder geöffnet, aber bei uns wird weiter geschlafen. Kein Wunder, es ist ja ein Uhr morgens!
Schön, dass die Einflugschneisenbewohner ihre Woche der Genugtuung haben, aber mitlerweile stehen trotz Meßflügen und unfallfreier Fliegerei auch in anderen Industrien die Räder still (siehe BMW)! Es wird Zeit, sich zu entscheiden.
Das vorgeschobene Argument der Sicherheit ist doch längst, für den der über Luftfahrt informiert ist, zu einem offensichtlichen wirtschaftlichen Problem geworden. Riskiert die Luftverkehrsgesellschaft eine vorzeitige Abnutzung der Triebwerke? Es geht hier nicht um ein plötzliches Ausfallen aller Motoren, um die Gefährdung von Menschen! Es geht darum, ob ein Triebwerk nach 5000h oder 3000h gewechselt werden muß.
So als ob Ottonormalverbraucher auf seinen Ölwechsel am Auto verzichtet, und dann bei der nächsten Inspektion höhere Kosten hat.
Aber die Betroffenheitsgesellschaft, in der jeder über alles Bescheid zu wissen scheint hat sich hier wieder einaml offenbart.
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