Liveticker zur Aschewolke Vulkanasche bremst Produktion bei Daimler
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Der Montag

Montag, 23:46 Uhr: British Airways überdenkt seinen Flugplan

Wegen der neuen Meldungen über zunehmende Eruptionen des Eyjafjallajökulls prüft die Fluggesellschaft British Airways nun ihre bisherigen Pläne. Eigentlich sollten ab Dienstag 19 Uhr britischer Zeit (18 Uhr in Deutschland) wieder Flüge von Londons Airports aus starten und dort landen. Weitere Flughäfen warten auf Informationen der Luftfahrtbehörde Nats. Die will in der Nacht und am frühen Morgen neue Daten veröffentlichen. Der Flughafen in Manchester plant dennoch den Betrieb um 9 Uhr britischer Zeit wieder aufzunehmen.

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22:54 Uhr: Neue Aschewolke über Großbritannien

Die vulkanische Aktivität am Eyjafjalla-Gletscher hat nach Angaben der britischen Flugsicherung Nats seit Montagnachmittag wieder an Stärke zugenommen. Demnach zieht eine neue Aschewolke südlich und östlich auf Großbritannien zu. "Dies verdeutlicht die Dynamik und die sich schnell ändernden Bedingungen unter denen wir derzeit arbeiten", heißt es in der Mitteilung. Neueste Informationen des britischen Wetterdienstes (Met Office) würden zeigen, dass sich die Situation in einigen Gebieten verschlechtere. Das Met Office geht davon aus, dass die Lage dadurch auf den Flughäfen in Nordirland weiter ungewiss ist. Flughäfen in Schottland können jedoch vermutlich ab 7 Uhr britischer Zeit den Flugverkehr wieder aufnehmen. Weiterer Luftraum werde ab 13 Uhr freigegeben werden können. Dies gelte allerdings nicht über den Flughäfen im Großraum Londons.

Fluglinien

Informationen über Flugausfälle und Verspätungen: 

Lufthansa 01805 805 805   www.lufthansa.com

Air Berlin 01805 737 800    www.airberlin.com

Easy Jet 01805 029292  www.easyjet.com

Website mit den Telefonnummern aller größerer Fluglinien www.telefonnummer-airlines.de

Flughäfen

Auf den folgenden Internetseiten und unter folgenden Telefonnummern können Sie sich über Sperrungen, Verspätungen und Flugausfälle informieren:

Berlin Schönefeld 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Berlin Tegel 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Bremen +49 (0) 421 55950 www.airport-bremen.de

Dresden +49 (0) 351 8810 www.dresden-airport.de

Düsseldorf +49 (0) 211 4210 www.duesseldorf-international.de

Erfurt 0180 5 410 970www.flughafen-erfurt.de

Frankfurt/Main 0180 5 372 4636 www.frankfurt-airport.de

Hamburg +49 (0) 40 50 750 www.ham.airport.de

Hannover +49 (0) 511 9770 www.hannover-airport.de

Köln/Bonn 0180 5 737800 www.koeln-bonn-airport.de

Leipzig/Halle +49 (0) 341 224 1155 www.leipzig-halle-airport.de

München  +49 (0)89 9752 13 13 www.munich-airport.de

Münster/Osnabrück +49 (0) 25 71 940www.flughafen-fmo.de

Nürnberg +49 (0) 911 937 00 www.airport-nuernberg.de

Saarbrücken +49 (0) 6893 83272 www.flughafen-saarbruecken.de

Stuttgart 0180 5 948444www.flughafen-stuttgart.de

Internationale Flughäfen findet man auf www.flightradar24.com

Linienbusse

Eurolineswww.eurolines.com

Deutsche Touring GmbH Servicehotline: +49 (0) 69 7903 501 www.touring.de

Berlin Linienbuswww.berlinlinienbus.de

Gullivers Servicehotline: +49 (0) 030 311 0 211 www.gullivers.de

Orland Servicehotline: +49 (0) 9721 47 59 00 www.orland.de

Andere Transportwege

Ocean24 ist ein Buchungsportal für Fährverbindungen Servicehotline: Tel.: +49 (0) 180 4 999 203 www.ocean24.com

Auf Facebook gibt es einen Zusammenschluss von Nutzern, die Car-Pools bilden: http://www.facebook.com/carpooleurope

Nationale Mitfahrzentralen:

Mitfahrzentrale www.mitfahrzentrale.de

Mitfahrgelegenheit www.mitfahrgelegenheit.de

Internationale Mitfahrzentralen:

Roadsharing.comwww.roadsharing.com und Ride4cents.org www.ride4cents.org

Autovermieter: 

Avis Servicehotline: 0180 5 21 77 02 www.avis.de

Europcar Servicehotline: 0180 5 8000 www.europcar.de

Hertz Servicehotline: 0180 5 33 3535 www.hertz.de

Sixt  Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de

22:19 Uhr: Flugverbot über Deutschland bis Dienstag 14 Uhr verlängert

Der deutsche Luftraum bleibt weiter gesperrt. Die Deutsche Flugsicherung will bis Dienstag 14 Uhr keinen generellen Flugverkehr gestatten. Dies sagte die Pressesprecherin Kristina Kelek. Flüge nach Sichtflug seien aber von diesem Flugverbot ausgenommen. Ebenso seien auch Nachtflüge möglich, wenn es die regionalen Bestimmungen zuließen.

22:00 Uhr: Luftraum über der Schweiz Dienstagfrüh wieder offen

"Die Aschewolke liegt zwar vorerst immer noch über der Schweiz, ihre Konzentration hat jedoch beträchtlich abgenommen", heißt es in einer Mitteilung des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Ab 8 Uhr am Dienstagmorgen dürfen Flugzeuge wieder über dem Land verkehren. Testflüge und Messergebnisse hätten gezeigt, dass der Flugverkehr wieder aufgenommen werden könne.

21:40 Uhr: Air Berlin hat bereits 15.000 Passagiere befördert

"Nach derzeitigem Stand wird Air Berlin bis Mitternacht insgesamt 104 Flüge durchgeführt haben", sagte der Kommunikationschef von Deutschlands zweitgrößter Fluglinie, Hans-Christoph Noack. Rund 15.000 Passagiere seien so trotz des gesperrten Luftraums am Montag geflogen. Alle Flüge seien kontrollierte Sichtflüge unterhalb einer Höhe von 3000 Metern gewesen. Für Dienstag sind "deutlich mehr" Flüge geplant, sagte Noack.

21:05 Uhr: TUI-Flugzeuge gestartet, um 3000 Urlauber zurückzuholen

Der Reiseveranstalter TUI hat am Abend 16 Maschinen in die Türkei, auf die Kanarischen Inseln und nach Ägypten geschickt. Michael Blum, ein Sprecher des Unternehmens, sagte, die Maschinen sollen rund 3000 Urlauber nach Deutschland zurückholen. Die Flieger werden am frühen Dienstagmorgen auf den Flughäfen Hannover, Köln-Bonn und Stuttgart erwartet. Weitere Flüge seien derzeit in Planung. TUI hatte für die Starts Sondergenehmigungen eingeholt.

Fliegen trotz Sperre

Zwar ist der europäische Luftraum weitgehend gesperrt, aber erste Jets starten schon wieder. Die großen Verkehrsmaschinen fliegen nach Sicht  – im unteren Luftraum, in dem normalerweise nur kleine Propellerflugzeuge unterwegs sind. Die Flugzeugführer sind dabei wie im Straßenverkehr nach dem Prinzip "Sehen und Gesehen werden" in geringen Höhen unterwegs. Es sind auch bestimmte Ausweichregeln vorgeschrieben.

Prinzip Sichtflug

Grundprinzip des Sichtfluges ist es, dass der Pilot genügend Sicht nach draußen hat – Flüge in Wolken wären also verboten. Unabhängig von Lotsenanweisungen ist der Pilot für die Sicherheit von Maschine und Passagieren verantwortlich. Er muss Mindestabstände zu anderen Flugzeugen und den Wolken einhalten, kann sich aber auf Funkfeuer oder Satelliten-Navigationsinstrumente stützen.

Radarlotsen

Nach der englischen Bezeichnung Visual Flight Rules (VFR – Sichtflugregeln) sprechen die Piloten von VFR-Flügen. Anders als bei Instrumentenflügen – den sogenannten IFR-Flügen (Instrumental Flight Rules/IFR) – sind sie nicht anmeldepflichtig. Die angekündigten Lufthansa-Flüge sollen allerdings als "kontrollierte Sichtflüge" (CVFR) durchgeführt werden. Dabei unterstützen Radarlotsen die "auf Sicht" fliegenden Piloten durch Anweisungen und Verkehrshinweise.

Luftkorridore

Im Sichtflug können wesentlich weniger Flugzeuge gleichzeitig unterwegs sein als unter Kontrolle der Flugsicherung, die sie staffelt und in Luftkorridore einreiht. Zudem verbrauchen die Jets im unteren Luftraum weitaus mehr Kerosin als in den großen Höhen, da die Luftdichte von unten nach oben abnimmt. Die Luft wird in großer Höhe also dünner, der Luftwiderstand ist damit auch geringer. Vor der deutschen Wiedervereinigung flogen die Jets in den Luftkorridoren nach West-Berlin ebenfalls auf Sicht in einer Höhe von 3000 Metern – die Höhe war damals noch zur Zeit der Propellerflugzeuge im Luftverkehr festgelegt worden.

19:16 Uhr: TUI sagt bis Dienstag alle Flugreisen ab

Trotz der teilweise gelockerten Flugverbote in Europa hat der Reiseveranstalter TUI vorerst alle Flugstarts in Deutschland abgesagt. "Derzeit hat die Rückholung der Touristen oberste Priorität", sagte eine TUI-Sprecherin. Daher werde es bis Dienstag 24.00 Uhr keine Abflüge geben. Die Regelung gelte unabhängig von der Fluggesellschaft. Ab Mittwoch soll voraussichtlich wieder der normale Flugplan gelten.

18:49 Uhr: Flugverbote in Europa werden gelockert

Die Beschränkungen des europäischen Luftraums sollen ab Dienstagmorgen 8 Uhr "schrittweise" und koordiniert aufgehoben werden. Es sollten drei geographische Zonen bestimmt werden, in denen der Flugverkehr ganz, teils oder gar nicht beschränkt werde, sagte der spanische Verkehrsminister José Blanco.

18:40 Uhr: Flugbetrieb in Frankfurt wieder angelaufen

Der Stillstand hat ein Ende: Am frühen Abend landete in der Mainmetropole eine Maschine des Ferienfliegers Condor, die aus der Dominikanischen Republik kam. Ursprünglich sollte sie wegen der Sperrungen im Luftraum in Salzburg landen, wurde dann aber nach Sichtflugregeln auf den Frankfurter Flughafen geleitet.

18:21 Uhr: Briten und Franzosen öffnen Luftraum schrittweise

Großbritannien und Frankreich haben für Dienstagmorgen eine schrittweise Öffnung ihrer Lufträume angekündigt. Zunächst würden um 8 Uhr wieder Flüge in Schottland und Nordengland freigegeben, teilte die britische Flugsicherung Nats mit. Die französische Regierung kündigte für dieselbe Zeit die Öffnung von Flugkorridoren nach Paris an.

17:30 Uhr: Germanwings will ab Dienstag wieder fliegen

Die Fluggesellschaft Germanwings will am Dienstagmorgen wieder einen eingeschränkten Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst würden gestrandete Urlauber von Inseln oder entfernteren Auslandszielen zurück nach Deutschland geholt, teilte die Airline mit.

17:26 Uhr: Hamburg hebt Nachtflugverbot vorübergehend auf

Sobald der deutsche Luftraum für den Flugverkehr wieder freigegeben ist, sollen in der Hansestadt zwei Nächte lang Maschinen starten und landen dürfen. In Hamburg gilt eigentlich ein Nachtflugverbot zwischen 23 und sechs Uhr.

16:42 Uhr: Condor fliegt doch nach Deutschland

Der Ferienflieger Condor hat seine Rückholaktion für 2500 gestrandete Passagiere geändert. Neun der zehn Maschinen der Airline werden nicht wie geplant in Österreich, sondern doch in Deutschland landen.

16:26 Uhr: Länderverkehrsminister prüfen Lockerung des Nachtflugverbots

Die Verkehrsminister der Bundesländer wollen eine vorübergehende Lockerung des Nachtflugverbots prüfen, um nach dem Abzug der Aschewolke den Flugverkehr rasch zu normalisieren. Er begrüße alle Maßnahmen, die "den Stau von Fracht und Passagieren schnellstmöglich auflösen", sagte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Christian Carius (CDU).

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16:20 Uhr: Air Berlin nimmt Flugbetrieb teilweise wieder auf

Auch die zweitgrößte deutsche Airline fliegt wieder – wenn auch mit Einschränkungen. Ein erster Flug mit Passagieren aus Palma de Mallorca sei am Nachmittag in München gelandet, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Weitere Maschinen befänden sich im Anflug.

16:01 Uhr: British-Airways-Testflug ohne Probleme

Ein Testflug der Fluggesellschaft British Airways über dem gesperrten Luftraum in Großbritannien ist störungsfrei verlaufen. Die derzeitigen pauschalen Flugverbote wegen der Vulkanasche seien daher "unnötig", kritisierte Willie Walsh, der Chef der britischen Airline.

15:55 Uhr: Europa-League-Spiele finden statt

Die beiden Halbfinalspiele in der Europa-League werden trotz des Flugverbots stattfinden, teilte eine Sprecherin der UEFA mit. Man habe einen "Alternativplan", um pünktlich zur Partie in Hamburg einzutreffen, erklärte zudem der FC Fulham auf seiner Internetseite. Der englische Fußballklub trifft am Donnerstagabend auf den Hamburger SV.

15:33 Uhr: Lufthansa holt 15.000 Passagiere nach Deutschland

50 Langstrecken-Jets werden in den nächsten Stunden in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien starten, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. Sie sollen am Dienstagmorgen in Frankfurt, München und Düsseldorf landen, kündigte ein Lufthansa-Sprecher an. Es handele sich um eine Ausnahmeregelung und nicht um die Wiederaufnahme des Regelbetriebs.

15:10 Uhr: Dänische Flugplätze bis Dienstagmorgen dicht

Alle dänischen Flugplätze bleiben mindestens bis Dienstagmorgen 08.00 Uhr gesperrt. Das teilte die Luftfahrtbehörde in Kopenhagen mit. Flüge in mindestens 11.000 Metern Höhe seien weiter gestattet.

15:04 Uhr: Flughafen Basel-Mühlhausen bleibt geschlossen

Der EuroAirport (EAP) Basel-Mülhausen bleibt bis Dienstag 08.00 Uhr geschlossen. Das hat die französische Zivilluftfahrtbehörde beschlossen. Von
der Sperrung ausgenommen sind private Sichtflüge. In der Schweiz sind auch die Flughäfen Zürich und Genf geschlossen.

14:53 Uhr: Forscher hält Flugverbot für gerechtfertigt

Nach Ansicht des Atmosphärenforschers Joachim Curtius von der Universität Frankfurt am Main ist das Flugverbot grundsätzlich gerechtfertigt. Er schlug vor, Flugzeuge auch längerfristig mit Messgeräten zur Kontrolle der Staubpartikel auszurüsten. Ein Partikel-Messgerät könnte Piloten warnen, so dass sie beispielsweise die Flughöhe ändern könnten.

14:46 Uhr: Briten holen gestrandete Urlauber mit dem Flugzeugträger heim

Mit dem Kriegsschiff nach Hause: Großbritannien schickt drei Flugzeugträger der Royal Navy nach Spanien und zum Ärmelkanal. Die Marine-Schiffe sollen gestrandete Briten aus dem Ausland zurückholen.

14:15 Uhr: Französische Bahn bietet 80.000 zusätzliche Eurostar-Plätze an

Die französische Staatsbahn SNCF will in dieser Woche 80.000 zusätzliche Plätze in Eurostar-Zügen zwischen Paris und London anbieten. Der Preis für ein einfaches Ticket betrage 96 Euro, teilte SNCF-Chef Guillaume Pepy mit. Normalerweise kostet ein Ticket für diese Strecke, das in letzter Minute gekauft wird, bis zu 245 Euro.

14:10 Uhr: Mietwagen-Nachfrage hat sich beruhigt

Nach Einschätzung des Autovermieters Sixt hat sich die Lage nach dem ersten Ansturm auf Mietwagen am Wochenende wieder etwas beruhigt. Es gebe lokal und zeitlich begrenzt Engpässe, aber mit ein wenig Geduld habe jeder Kunde gute Chancen auf ein Auto, sagte eine Europcar-Sprecherin.

14:08 Uhr: Air Berlin fliegt Passagiere nach München zurück

Trotz der generellen Sperrung des deutschen Luftraums fliegt Air Berlin Passagiere aus Palma de Mallorca nach München zurück. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung handelt es sich dabei um einen kontrollierten Sichtflug, für den eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden war. Auch der Ferienflieger Condor fliegt gestrandete Urlauber aus Mallorca, Kenia und der Karibik zurück. Die Flugzeuge landen allerdings in Österreich.

13:59 Uhr: Fernbusse haben noch freie Plätze

Die Fernbusunternehmen fahren auf Hochtouren, haben aber noch Plätze frei. "Wir haben mittlerweile etwa zehnmal mehr Busse auf der Straße als an normalen Tagen", sagte ein Sprecher der Deutschen Touring GmbH. Allerdings könnten die Fahrten auch bis zu 15 Prozent teurer sein, weil ein Teil der zusätzlichen Busse extra gekauft worden sei.

13:55 Uhr: Forschungsflug startet um 16 Uhr

Der Forschungsflug zur Untersuchung der Vulkanaschewolke über Deutschland soll um 16 Uhr von Oberpfaffenhofen bei München starten. Das Forschungsflugzeug Falcon 20 E werde bis an die holländische Grenze fliegen, um die Dichte der Ascheteilchen in der Luft sowie ihre Größe zu messen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Auswertung der Ergebnisse werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

13:27 Uhr: Expertin: Aktivität des Vulkans lässt nach

Die Aktivität des isländischen Vulkans Eyjafjöll hat nach Angaben einer Expertin nachgelassen. "Im Moment hat sich der Ausbruch deutlich abgeschwächt", sagte die Wissenschaftlerin Bryndis Brandsdottir von der Universität von Island. Die Asche-Säule übersteige nicht die Marke von 3000 Metern, sei also nur noch halb so hoch wie am Anfang.

13:18 Uhr: Lage auf Bahnhöfen entspannt sich

Nach einem Ansturm auf die Züge der Deutschen Bahn am Wochenende hat sich die Lage etwas entspannt. Die Fernzüge seien gut ausgelastet, aber nicht überfüllt, sagte ein Bahnsprecher.

13:02 Uhr: NATO-Jet hat nach Ascheflug Glas im Triebwerk

Ein NATO-Kampfjet ist am Wochenende bei einem Testflug über Europa von Vulkanasche beschädigt worden. Die Maschine landete mit Glas im Triebwerk, sagte ein hoher US-Beamter in Brüssel. Das Glas sei durch Vulkanasche entstanden, die in das mit hohen Temperaturen laufende Triebwerk geriet.

13:00 Uhr: Flüge mit Ziel München werden nach Salzburg umgeleitet

Salzburg wird für viele Reisenden mit Ziel Deutschland zur Zwischenstation. Vor allem Flugzeuge, die eigentlich in München ansteuern sollten, landeten nun in der Mozart-Stadt. Es handele sich derzeit um acht Maschinen, unter anderem der größten deutschen Airlines Lufthansa und Air Berlin. Die Maschinen kämen aus klassischen Urlaubszielen wie Split, Izmir, Palma oder Antalya.

12:56 Uhr: Wetter hält Vulkanasche in der Luft

Schlechte Nachrichten vom Deutschen Wetterdienst (DWD): Die Großwetterlage verhindert, dass sich die isländische Vulkanasche über Mitteleuropa verzieht. Der DWD geht davon aus, dass auch in den nächsten Tagen eine stabile Nordwestströmung in der Höhe erhalten bleibt, so dass Luft aus Island weiter Richtung Zentraleuropa transportiert wird. Ob damit neuer Staub des Vulkans am Eyjafjalla- Gletscher Deutschland erreicht, ist unklar. Regen könnte helfen – ab Dienstag werden Schauer in Norddeutschland erwartet.

12:55 Uhr: Gestrandete Fluggäste bekommen Ausnahmevisa

Für gestrandete ausländische Fluggäste bietet die Bundespolizei Ausnahmevisa an, damit sie die deutschen Flughäfen verlassen können. Bis Montagmorgen habe es bundesweit 1600 Fälle gegeben, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Es gebe ein schnelleres und vereinfachtes Verfahren direkt am Flughafen. Die Ausnahmevisa erlauben die Einreise nach Deutschland. Dadurch können die Menschen beispielsweise per Bahn weiterreisen oder in einem Hotel unterkommen.

12:31 Uhr: 100.000 deutsche Touristen betroffen

Von den Sperrungen im Luftverkehr nach dem Vulkanausbruch in Island sind nach Schätzung der Reiseveranstalter etwa 100.000 deutsche Pauschaltouristen im Ausland betroffen. Diese Zahl sei dem Außenministerium am Wochenende genannt worden, sagte ein Sprecher. Sie sei allerdings "mit Vorsicht zu genießen". Die Botschaften sind weltweit angewiesen, den festsitzenden deutschen Touristen mit besonderer Priorität zu helfen und bei individuellen Notlagen konsularisch beizustehen.

12:27 Uhr: Vulkanasche verzögert weiter Verletztentransport

Der Vulkan-Staub aus Island verhindert weiterhin den Transport der fünf in Afghanistan verletzen Bundeswehrsoldaten zurück nach Deutschland. "Wir können noch nicht genau sagen, wann sie ausgeflogen werden", sagte ein Sprecher des Sanitätsführungskommandos. Wegen der Einschränkungen im Luftverkehr waren die Verwundeten am Freitag zunächst nach Istanbul gebracht worden, wo sie nach wie vor in einem US-Militärkrankenhaus behandelt werden.

Der Zustand der beiden schwer verletzten Soldaten sei zwar stabil, aber noch kritisch. Ihre drei mittelschwer verletzten Kameraden seien "auf dem Weg der Besserung". Die Verletzten sollen in Bundeswehr-Krankenhäuser in Ulm und Koblenz gebracht werden.

12:22 Uhr: Flugverbot lässt weitere Termine platzen

Die für Montag geplanten Treffen des Emirs von Katar mit Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Merkel fallen der Vulkanasche im Luftraum über Europa zum Opfer. Auch das vorgesehene Gespräch von Außenminister Guido Westerwelle mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Elmar Mammadyarow musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung der Lage schien das Protokoll in Algerien zu haben: Obwohl noch zwei Tage Zeit blieben, wurde bereits das für Mittwoch geplante Treffen des Staatspräsidenten Abdelaziz Bouteflika mit Köhler abgesagt.

12:15 Uhr: Flugsicherung verlängert Flugverbote bis Dienstag 2 Uhr

Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrungen des deutschen Flugraums bis Dienstag 2.00 Uhr verlängert. Die Sperrung stehe aber unter dem Vorbehalt, dass Messergebnisse nach einem geplanten Forschungsflug neue Erkenntnisse liefern.

12:04 Uhr: Vulkan spuckt mehr Lava: "Gute Nachricht für Europa"

Der isländische Gletschervulkan stößt zunehmend mehr Lava statt Asche aus. Ein Sprecher des Meteorologischen Institutes in Reykjavik sagte: "Das sind gute Nachrichten für Flugreisende in Europa." Die viel geringere Höhe der Rauchsäule mit Vulkanasche zeigeeine Veränderung des Ausbruchs an. Sie hat nur noch eine Höhe von maximal vier Kilometern erreicht. "Dadurch kann nur sehr viel weniger Asche auf den europäischen Kontinent gelangen", sagte der Meteorologe Hjorleifur Sveinbörnsson. In den letzten Tagen war die Säule auf eine Höhe von bis zu elf Kilometern gelangt. Man könne nicht ausschließen, dass sich auf dem Gletscher neue Krater bilden, hieß es weiter. Der Wind weht unverändert von Island in südöstlicher Richtung auf Großbritannien und das südliche Skandinavien zu.

11:43 Uhr: Tschechien öffnet Flughäfen wieder

In Tschechien hat die nationale Flugaufsicht die Sperrung von Luftraum und Flughäfen für zunächst 48 Stunden wieder aufgehoben. Nun entscheiden bis Mittwochmittag die Fluggesellschaften selbst, ob sie den Betrieb wieder aufnehmen, teilte der Hauptstadtflughafen in Prag mit. Zahlreiche Linienflüge blieben nach ersten Angaben aber annulliert.

11:39 Uhr: Großbritannien schickt Kriegsschiffe für gestrandete Reisende los

Die britische Regierung hat beschlossen, festsitzende Reisende mit Kriegsschiffen der Marine zurückzuholen. Die HMS Ocean, ein Amphibienschiff, solle noch heute am Ärmelkanal ankommen, teilte Premierminister Gordon Brown in London mit. Auch der Flugzeugträger HMS Ark Royal solle dorthin aufbrechen. Zusammen können die beiden Schiffe tausende Briten transportieren, die in Frankreich gestrandet sind. Ein drittes Schiff sei nach Nordspanien unterwegs, um britische Soldaten zurückzubringen, die aus Afghanistan zurückgekehrt seien, fügte Brown hinzu. Die HMS Albion könne auch Zivilisten transportieren.

11:38 Uhr: Flugverbot lähmt Politik

Von der Sperrung der europäischen Lufträume ist auch eine Reihe prominenter Politiker betroffen: So musste der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi seine Teilnahme am Eröffnungsrundgang der weltgrößten Industrieschau Hannover Messe absagen. Der US-General und Kommandeur der ISAF in Afghanistan, Stanley A. Mc. Chrystal, kann seinen Antrittsbesuch bei Verteidigungsminister Guttenberg nicht wahrnehmen. Auch der albanische Präsident Bamir Topi sagte seinen Besuch in Berlin ab.

10:51 Uhr: Türkei sperrt Teile des Luftraums im Norden

Über der Region um Istanbul und der westlichen Küste des Schwarzen Meeres sei ein Flugverbot für Höhen zwischen 6096 Meter und 10 668 Meter erlassen worden, bestätigte die türkische Flughafenverwaltung DHMI. In der Türkei seien aber keine Flughäfen gesperrt. Trotzdem sitzen in Istanbul und an der Mittelmeerküste weiter viele Fluggäste fest, die nicht weiter nach Europa kommen.

10:31 Uhr: Die Deutsche Bahn setzt den fünften Tag in Folge mehr Züge als normal ein

Angesichts des Ansturms auf Züge durch ausweichende Reisende bat die Deutsche Bahn, zu Wochenbeginn nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten. Die Züge seien bereits von Berufspendlern ausgelastet, sagte ein Sprecher.

10:11 Uhr: Tschechischer Luftraum wieder frei – Flughäfen dicht

Der tschechische Luftraum ist wieder für Überflüge freigegeben worden. Ab einer Höhe von 7450 Metern seien Flüge gestattet, teilte die nationale Flugaufsicht in Prag mit. Die tschechischen Flughäfen blieben unterdessen mindestens bis zum Mittag geschlossen. Seit Freitag können dort keine regulären Flüge mehr bedient werden.

10:07 Uhr: Flugverbot in Großbritannien verlängert

Das Flugverbot in Großbritannien ist verlängert. Der Flugraum bleibe mindestens bis Dienstag um 1 Uhr (2 Uhr MESZ) geschlossen, teilte die nationale Flugsicherung Nats mit.

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10.01 Uhr: Luftraum in Norditalien wieder geschlossen
In Norditalien ist der Luftraum nach zwei Stunden wieder geschlossen worden.

9:18 Uhr: Polnische Flughäfen erneut geschlossen

Nach einer vorübergehenden Lockerung des Flugverbots sind alle polnischen Flughäfen in der Nacht zu Montag erneut geschlossen worden. Der Luftraum über Polen sei für Transitflüge über 6,4 Kilometer Höhe ohne Landemöglichkeit offen, teilte ein Sprecher der nationalen Luftfahrtagentur mit. "Es gibt eine neue Vulkanwolke", hieß es bei der Behörde. Am Sonntagnachmittag waren Flughäfen im Nord- und Zentralpolen, darunter Warschau, Danzig und Posen, für mehrere Stunden freigegeben.

8:59 Uhr: Flugbetrieb in Norditalien läuft wieder

In Norditalien ist der Luftraum wieder für Starts und Landungen offen. Das italienische Amt für Flugsicherheit (ENAC) hatte die wegen der Vulkanaschewolke angeordnete Schließung um eine Stunde auf 7 Uhr verkürzt. Zu den etwa zwei Dutzend betroffenen Flughäfen gehören unter anderen Mailand, Turin sowie Genua, Venedig und Bologna.

8:56 Uhr: Flugbetrieb in Wien läuft wieder

Nach zweieinhalbtägiger Sperre sind auf Österreichs Flughäfen wieder Flugzeuge gelandet und gestartet. Die Flugsicherung hatte um 5 Uhr morgens das seit Freitagabend geltende Flugverbot wegen der Vulkanaschewolke aufgehoben. Ein Ansturm von Passagieren blieb selbst auf dem größten Airport des Alpenlandes in Wien-Schwechat aus. Die Flugpläne würden schrittweise anlaufen, sagte Airport-Sprecher Peter Kleemann der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

8:45 Uhr: Bahn bittet Reisende um Geduld

Die Deutsche Bahn hat Fahrgäste gebeten, am Montagvormittag nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten. Gerade zum Wochenanfang seien die Züge auch durch Berufspendler gut ausgelastet, sagte ein Sprecher. Wegen der Sperrung der Flughäfen muss das Unternehmen deutlich mehr Reisende transportieren als sonst.

Nach einer Einschätzung eines Bahnsprechers die Züge zwar wie am Wochenanfang üblich gut besetzt, aber nicht überfüllt. Um dem Ansturm zu begegnen, setzt die Bahn den fünften Tag in Folge mehr Züge als normal ein. Auf den Bahnhöfen ist das Personal verstärkt worden, um im Bedarfsfall Reisende zu informieren.

8:16 Uhr: Austrian Airlines nimmt Flugbetrieb wieder auf

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat nach der Öffnung des Luftraumes in Österreich den Flugverkehr wieder aufgenommen. Von einem regulären Betrieb sei man aber weit entfernt, sagte ein Sprecher. "Wir fliegen teilweise nach Süden, teilweise nach Osten", sagte er. Flüge nach dem Norden blieben gestrichen.

7:10 Uhr: DFS: Deutscher Flugraum bis Montag 20 Uhr gesperrt

Der Flugraum über Deutschland bleibt wegen der Aschewolke aus Island bis mindestens Montagabend gesperrt. Die Sperrung gelte bis 20 Uhr, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS).

MONTAG

 
Leser-Kommentare
  1. Endlich kann man wieder bri offenem Fenster schlafen und wird morgens durch Vogelgezwitscher und nicht durch Düsenjets geweckt. So muß es wohl im Paradis gewesen sein.

    PS: Der Vulkan sollte 'heilig' gesprochen werden!!!

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    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

  2. Ich geniesse die Ruhe am Himmel, den kondenstreifenlosen Himmel. Da merkt man wieder, was uns die Fleugzeuge antun.

    • ilot
    • 19.04.2010 um 19:27 Uhr

    ...findet momentan jedenfalls statt:

    Das großangelegte N.A.T.O.-Luftmanöver
    BRILLIANT ARDENT (12. bis 22. April über deutschem Luftraum)

    Kam es in diesem Zusammenhang zu operativen Einschränkungen? Es wird ja in der Allgemeinpresse NICHTS dazu berichtet.

    Zeitgleich findet auch das NATO-Seemanöver BRILLIANT MARINER in der dänischen Nordsee statt. (ebenso 12. bis 22. April)

    Dazu kommt das Landmanöver "IRON TAURUS" im Großraum "Porta Westfalica - Bremen - Hamburg - Berlin - Hannover - Weserbergland", laut Bundeswehrangaben das größte seiner Art seit 10 bis 15 Jahren.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

    die bundeswehr veröffentlicht ihre informationen gewöhnlicherweise nicht dort [...]

    Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

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  3. http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKINzEwNwdJgjnuXs76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQDEOcG1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfNDA3Nw!!?yw_contentURL=/01DB060000000001/W284P868689INFODE/content.jsp

    dann guck doch einfach auf der homepage der luftwaffe und nicht auf der homepage von indymedia.

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  4. alle anderen länder halten ihren luftraum, wenn nötig, wieterhin gesperrt. aber die politik in der brd verneigt sich mal wieder vor der lobby lufthansa. und nicht nur das, nein, mal wieder greift der staat ins steuergeldsackerl um finanziell zu ünterstützen. wird der staat auch die lohnfortzahlungen leisten, für jene welche von ihren arbeitgebern kein geld für die unfreiwilligen "urlaubstage" am flughafen bekommen?
    und dann nicht zu vergessen, es gibt schon engpässe bei mangos und ananas, rosmarin und avokados aus israel, alles dinge ohne die wir nun wirklich nicht überleben können.
    armes deutschland.

  5. Herrn Ramsauer die Chance zu einer Regierungserklärung.

    • exi2
    • 20.04.2010 um 21:34 Uhr

    Aber T. Sarrazin wird nicht lange auf sich warten lassen und feststellen, daß der Umsatzeinbruch der Luftfahrtindustrie durch den Vulkan geringer sei, als durch den Flugboykott durch die undeutsch-asozialen Hartzfälle. Weswegen neben Schadensersatz auch eine Subvention angebracht sei.
    Der Westerwelle wird spätestens morgen feststellen, daß Arbeitslose als Gegenleistung für die römisch-dekadenten Wohltaten des Deutschen Steuerzahlers auch etwas leisten sollten. Sie könnten gestrandete Urlauber mit Rikschas von Antalya nach Frankfurt radeln.
    Und die v.d.Leyen kann nun binnen 6 Wochen jeden U25-Hartzie den Job vermitteln in Island den Vulkan mit Erde zuzuschütten. Reisekosten, Verpflegung und Hilfsmittel (Schaufel, Feuerlöscher) müßten natürlich als Auslage von den 1€ je Stunde abgezogen werden.

  6. Nun ist sogar in England der Luftraum wieder geöffnet, aber bei uns wird weiter geschlafen. Kein Wunder, es ist ja ein Uhr morgens!
    Schön, dass die Einflugschneisenbewohner ihre Woche der Genugtuung haben, aber mitlerweile stehen trotz Meßflügen und unfallfreier Fliegerei auch in anderen Industrien die Räder still (siehe BMW)! Es wird Zeit, sich zu entscheiden.
    Das vorgeschobene Argument der Sicherheit ist doch längst, für den der über Luftfahrt informiert ist, zu einem offensichtlichen wirtschaftlichen Problem geworden. Riskiert die Luftverkehrsgesellschaft eine vorzeitige Abnutzung der Triebwerke? Es geht hier nicht um ein plötzliches Ausfallen aller Motoren, um die Gefährdung von Menschen! Es geht darum, ob ein Triebwerk nach 5000h oder 3000h gewechselt werden muß.
    So als ob Ottonormalverbraucher auf seinen Ölwechsel am Auto verzichtet, und dann bei der nächsten Inspektion höhere Kosten hat.
    Aber die Betroffenheitsgesellschaft, in der jeder über alles Bescheid zu wissen scheint hat sich hier wieder einaml offenbart.

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