Japan Man spricht DeutschSeite 2/2
Dass eine Zeitschrift "Goethe" heißt, kann Sambes Ärger darüber, dass immer weniger Japaner Goethe lesen, nicht wettmachen. "Im Editorial steht, dass man das Leben – Reisen, Frauen und gutes Essen – wie der große Dichter genießen sollte", sagt der 50-Jährige amüsiert und schüttelt den Kopf. "Das ist schon alles, was dieses Magazin mit Goethe zu tun hat." Heute wollten alle nur noch Englisch lernen, andere Sprachen würden vernachlässigt. Vor drei Jahren konnte Sambe mit einigen Kollegen gerade noch verhindern, dass die Deutschkurse im staatlichen Radio- und Fernsehsender NHK zusammengestrichen wurden.
Deutsch gehört zwar weiter zu den wichtigsten Fremdsprachen – aber auf niedrigem Niveau. An der auf Sprachen spezialisierten "Senior High School of International Studies" in Yokohama, südlich von Tokyo, lernen etwa längst viel mehr Schüler Französisch und Spanisch.
Zurück nach Shibuya, in ein kleines Geschäft, das deutschsprachige Shirts verkauft; insgesamt gibt es in der Stadt mehr als zehn solcher Läden. Sein Chef liebe Deutschland und deutsches Design, deshalb habe er die Idee mit den T-Shirts und Pullovern gehabt, erzählt der 23-jährige Verkäufer Ikkei Kimura, während im Hintergrund Gitarrenrock spielt. "Die meisten, die hierherkommen, sind Highschool-Schüler. Viele wissen schon, dass da etwas Deutsches draufsteht, aber eher nicht, was es bedeutet." Nur sei genau das ja das Schöne. "Englisch können die meisten übersetzen", glaubt Kimura, auf dessen Shirt das Wort "Bilderbuch" prangt. "Das Deutsche sieht zwar so ähnlich aus, kann aber nicht entziffert werden. Es ist ein bisschen rätselhaft und deshalb vermutlich cooler. Man kann sich damit von anderen abheben."
In Tokyo geht von der deutschen Sprache eben der Reiz des Exotischen aus, ein Hauch von großer, weiter Welt. Interessant ist, was die Japaner mit dem Deutschen assoziieren. Es gilt als "hart, viereckig, logisch und sehr männlich", wie Shinichi Sambe sagt. Kein Zufall wohl, dass es mit einfachem, klaren Design verbunden wird und sich auffällig oft in der Schreibwarenabteilung findet, während das "vermeintlich schöne, flexible, irgendwie weibliche" Französisch eher auf kosmetischen Produkten prangt oder im Namen von Cafés auftaucht.
Wer diesen Import kultureller Versatzstücke belächelt, sollte sich erzählen lassen, was Japaner und Chinesen (sie benutzen die gleichen Zeichen) in Deutschland und anderen westlichen Ländern amüsiert: Sushi-Restaurants zum Beispiel, die vollkommen unsinnige Namen tragen. Oder erwachsene Männer, die das chinesische Zeichen auf ihrem Shirt für esoterisch-geheimnisvoll halten, obwohl es bloß "Rindfleisch" bedeutet. Oder Frauen, die sich gleich eine Reihe hübscher Zeichen auf den Arm haben tätowieren lassen – nur leider spiegelverkehrt. Ein Klassiker ist die Geschichte über den US-Film "Alpha Dog", in dem Justin Timberlake einen Drogendealer spielt. Um ihn angemessen verrucht wirken zu lassen, klebte man Timberlake ein paar Tattoos mit chinesischen Zeichen auf den Körper. Sie bedeuten: "Eislaufen".
Erschienen im Tagesspiegel am 11.4.2010
- Datum 18.04.2010 - 19:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 34
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Schöner Artikel. Vieles wusste ich als Japan-interessierter Laie noch nicht. Manche Teile haben mich an die Erzählungen von David Schuhmanns Tokyo Diaries erinnert.
Ich finde es jedenfalls nicht schlimm oder negativ, dass die Japner ein paar deutsche Begriffe übernehmen. Jugendliche hier tun dies schließlich auch, insbesondere, wenn diese ein Faible für Anime und Manga haben.
Ich denke das Japanische ist für uns Europäer bzw. Deutsche mindestens genauso exotisch :-)
Ich denke auch nicht, dass man dies als negativ bewerten darf.
Die Verwendung von Begriffen, Symbolen und Zeichen der Japaner/Deutschen des jeweils anderen ist nicht nur ein Ausdruck von Exotik (denn afrik. Staaten sind auch sehr exotisch), sondern auch ein Ausdruck von Interesse an der Kultur, Geschichte, Mentalität des anderen und auch die gemeinsame Vergangenheit (II. Weltkrieg, wenn dieser auch schrecklich war, insbesondere die KZ-Geschichte und die Atombomben, hat sie wenigstens eine gute bilaterale Beziehung zwischen zwei Nationen, sogar, da sich die Völker füreinander interessieren und nicht nur Politiker, zwischen zwei Völker).
Ich denke auch nicht, dass man dies als negativ bewerten darf.
Die Verwendung von Begriffen, Symbolen und Zeichen der Japaner/Deutschen des jeweils anderen ist nicht nur ein Ausdruck von Exotik (denn afrik. Staaten sind auch sehr exotisch), sondern auch ein Ausdruck von Interesse an der Kultur, Geschichte, Mentalität des anderen und auch die gemeinsame Vergangenheit (II. Weltkrieg, wenn dieser auch schrecklich war, insbesondere die KZ-Geschichte und die Atombomben, hat sie wenigstens eine gute bilaterale Beziehung zwischen zwei Nationen, sogar, da sich die Völker füreinander interessieren und nicht nur Politiker, zwischen zwei Völker).
Ich könnte mir vorstellen, dass die Japaner sich mit uns mentalsmäßig auch deshalb verbunden fühlen, weil wir im II. Weltkrieg gemeinsam gegen die USA kämpften, möglicherweise wegen Deutsch-Japanischen Tugenden wie Disziplin und Genauigkeit. Diese findet man in diesem Maß kaum in anderen Ländern, außer in Japan und Deutschland.
Dies ist meine Meinung.
Die englische Sprache infiltriert die deutsche tatsächlich enorm. Das erreichte Maß ist noch akzeptabel, aber nicht mehr.
Denn unsere Kulutur repräsentiert sich auch über die Sprache, und kaum eine andere Sprache ist so präzise und deutlich wie die Deutsche.
Falls es irgendwann mal um die Frage geht, eine Hauptverständigungssprache für die EU einzuführen, plädiere ich natürlich aus den obigen Gründen, dem Grund der Kultur, dafür, Deutsch als solche einzuführen. Denn mit der Schweiz, Österreich und Deutschland haben wir fast 100 Mio. Deutschsprechende. Die Niederländer würden sich auch freuen, da diese leichter Deutsch als Englisch lernen, die Dänen ebenso, sogar Norweger und Schweden.
Dagegen haben wir nur die Inselstaaten (Irland, England), die englisch sprechen. Zudem ist es, dass die germanischen Staaten ökonomisch in der EU maßgebend sind.
Naja, bis dahin ist es wohl ein weilchen.
Zugegeben, für das Wort Job gibt es kaum ein deutsches Gegenstück, das so kurz ist, aber mehr Anlisierung halte ich für unangebracht.
Wie denkt ihr?
@Andreas Geiger
Ich liebe Satirekommentare! Oder meinen Sie das Ernst?
Sie finden also, dass das ein "schöner Artikel," obwohl er die 'Infiltration' der deutschen Sprache dokumentiert? Ich bin verwirrt--- ich dachte Infiltration (z.B. die der deutschen Sprache durch die englische) ist schrecklich?
Sprache ist leider kein monolitisches Konstrukt sondern es entwickelt sich ständig weiter, jährlich. Sie haben in Ihrem Kommentar mindestsn 5 Wörter aus anderen Sprachen benutzt, allen voran Latein.
Und ich glaube kaum, dass die Japaner es heute noch so toll finden, dass wir zusammen die Welt in einen Abgrund gestürzt haben und sie deswegen OP sagen und andere Dinge.
Wenn ich Ihren Kommentar Ernst nehmen soll, sagen Sie mir Bescheid und ich schreib etwas mehr.
"möglicherweise wegen Deutsch-Japanischen Tugenden wie Disziplin und Genauigkeit. Diese findet man in diesem Maß kaum in anderen Ländern, außer in Japan und Deutschland.
Dies ist meine Meinung."
Das ist nicht erst seit dem 2. Weltkrieg so, sondern schon seit der Modernisierung Japans zur Zeit der Meiji-Restauration im 19. Jahrhundet. Preussen war das Vorbild für autoritär durchgeführte Reformen von oben.
... musste ich schon. Sie scheinen ja schon viele Länder sehr genau bereist, studiert und kennengelernt zu haben. Als fleißiger und genauer Deutscher haben sie das natürlich mit der üblichen Korrektheit gemacht, so dass sie nun alle kulturellen Feinheiten präzise identifizieren können. Gratulation!
Darüber, ob man in Deutschland mehr Genauigkeit und Disziplin findet, als in anderen europäischen Ländern kann man streiten, und das lasse ich lieber.
Das mit der Präzision der deutschen Sprache ist ebenfalls so ein Ding. Ich behaupte, dass Deutsch wie gemacht ist für philosophische Erläuterungen, politische Diskussionen, und akademische Angelegenheiten. Aber wenn es um kolloquiale Dinge wie z.B. den allgemeinen Lebensgenuss geht, dann kommt Deutsch eindeutig zu kurz, da ziehe ich Französisch oder Italienisch vor, und im Bereich Prosa bleibe ich in der Tat am liebsten beim Englischen.
Abgesehen von all dem bin ich der Meinung, dass man von einer "Verwässerung" einer Sprache durch kulturellen oder politischen Außendruck nicht reden darf. Nationale Kultur ist ein künstliches Gebilde, dass durch eifersüchtige Abschottung eines Machtbereichs nach außen hin entstanden ist. Sprache dagegen ist ein flüssiges Medium, das ständig im Wandel begriffen ist und sich nur ungern durch diktatorische Maßnahmen wie die eines Konrad Duden in eine unflexible Zwangsjacke pressen lässt. Wenn die innereuropäischen Grenzen in jeder Dimension offen bleiben, werden die Sprachen entlang der Handelsrouten ineinander verschwimmen. Dudens alte Lexika kann man dann in den Ofen werfen, aber die Menschen werden sich ein gutes Stück näher gekommens sein.
@Andreas Geiger
Ich liebe Satirekommentare! Oder meinen Sie das Ernst?
Sie finden also, dass das ein "schöner Artikel," obwohl er die 'Infiltration' der deutschen Sprache dokumentiert? Ich bin verwirrt--- ich dachte Infiltration (z.B. die der deutschen Sprache durch die englische) ist schrecklich?
Sprache ist leider kein monolitisches Konstrukt sondern es entwickelt sich ständig weiter, jährlich. Sie haben in Ihrem Kommentar mindestsn 5 Wörter aus anderen Sprachen benutzt, allen voran Latein.
Und ich glaube kaum, dass die Japaner es heute noch so toll finden, dass wir zusammen die Welt in einen Abgrund gestürzt haben und sie deswegen OP sagen und andere Dinge.
Wenn ich Ihren Kommentar Ernst nehmen soll, sagen Sie mir Bescheid und ich schreib etwas mehr.
"möglicherweise wegen Deutsch-Japanischen Tugenden wie Disziplin und Genauigkeit. Diese findet man in diesem Maß kaum in anderen Ländern, außer in Japan und Deutschland.
Dies ist meine Meinung."
Das ist nicht erst seit dem 2. Weltkrieg so, sondern schon seit der Modernisierung Japans zur Zeit der Meiji-Restauration im 19. Jahrhundet. Preussen war das Vorbild für autoritär durchgeführte Reformen von oben.
... musste ich schon. Sie scheinen ja schon viele Länder sehr genau bereist, studiert und kennengelernt zu haben. Als fleißiger und genauer Deutscher haben sie das natürlich mit der üblichen Korrektheit gemacht, so dass sie nun alle kulturellen Feinheiten präzise identifizieren können. Gratulation!
Darüber, ob man in Deutschland mehr Genauigkeit und Disziplin findet, als in anderen europäischen Ländern kann man streiten, und das lasse ich lieber.
Das mit der Präzision der deutschen Sprache ist ebenfalls so ein Ding. Ich behaupte, dass Deutsch wie gemacht ist für philosophische Erläuterungen, politische Diskussionen, und akademische Angelegenheiten. Aber wenn es um kolloquiale Dinge wie z.B. den allgemeinen Lebensgenuss geht, dann kommt Deutsch eindeutig zu kurz, da ziehe ich Französisch oder Italienisch vor, und im Bereich Prosa bleibe ich in der Tat am liebsten beim Englischen.
Abgesehen von all dem bin ich der Meinung, dass man von einer "Verwässerung" einer Sprache durch kulturellen oder politischen Außendruck nicht reden darf. Nationale Kultur ist ein künstliches Gebilde, dass durch eifersüchtige Abschottung eines Machtbereichs nach außen hin entstanden ist. Sprache dagegen ist ein flüssiges Medium, das ständig im Wandel begriffen ist und sich nur ungern durch diktatorische Maßnahmen wie die eines Konrad Duden in eine unflexible Zwangsjacke pressen lässt. Wenn die innereuropäischen Grenzen in jeder Dimension offen bleiben, werden die Sprachen entlang der Handelsrouten ineinander verschwimmen. Dudens alte Lexika kann man dann in den Ofen werfen, aber die Menschen werden sich ein gutes Stück näher gekommens sein.
Ich denke auch nicht, dass man dies als negativ bewerten darf.
Die Verwendung von Begriffen, Symbolen und Zeichen der Japaner/Deutschen des jeweils anderen ist nicht nur ein Ausdruck von Exotik (denn afrik. Staaten sind auch sehr exotisch), sondern auch ein Ausdruck von Interesse an der Kultur, Geschichte, Mentalität des anderen und auch die gemeinsame Vergangenheit (II. Weltkrieg, wenn dieser auch schrecklich war, insbesondere die KZ-Geschichte und die Atombomben, hat sie wenigstens eine gute bilaterale Beziehung zwischen zwei Nationen, sogar, da sich die Völker füreinander interessieren und nicht nur Politiker, zwischen zwei Völker).
Das "gemeinsame" Kriegserlebnis als Beweggrund für das Interesse an der deutschen Kultur anzuführen, beruht auf einem Mythos. Deutschland, für die Jungen ist das Wissenschaft, Technik, und Romantik à la Schiller und Beethoven. Der Zweite Weltkrieg ist im Bewusstsein junger Japaner weitgehend abwesend. Alle wissen, dass da ein Krieg stattgefunden hat, einige wissen, dass Deutschland und Japan verbündet waren, aber viele wissen nicht, wer den Krieg gewonnen hat, kaum einer weiß, wozu der Krieg geführt wurde, und so mancher Geschichtsstudent kann General Nogi nicht von General Matsui unterscheiden - ersterer hat im Krieg gegen Russland 1904/05 Wladiwostok erobert, letzterer war Kommadeur in China während der Eroberung von Nanking 1937.
Japanische Jugendliche - Schüler - werden sorgsam vor der bösen Realität der japanischen Geschichte abgeschirmt. Die Konservativen im Bildungsministerium verkaufen des Krieg in Ostasien gern als Kreuzzug gegen den westlichen Imperialismus zur Befreiung und zum Wohle der unterdrückten asiatischen Völker. Einen Hang zur deutschen Kultur wegen der Kriegskameradenromantik gibt es nur bei der älteren Generation.
Das "gemeinsame" Kriegserlebnis als Beweggrund für das Interesse an der deutschen Kultur anzuführen, beruht auf einem Mythos. Deutschland, für die Jungen ist das Wissenschaft, Technik, und Romantik à la Schiller und Beethoven. Der Zweite Weltkrieg ist im Bewusstsein junger Japaner weitgehend abwesend. Alle wissen, dass da ein Krieg stattgefunden hat, einige wissen, dass Deutschland und Japan verbündet waren, aber viele wissen nicht, wer den Krieg gewonnen hat, kaum einer weiß, wozu der Krieg geführt wurde, und so mancher Geschichtsstudent kann General Nogi nicht von General Matsui unterscheiden - ersterer hat im Krieg gegen Russland 1904/05 Wladiwostok erobert, letzterer war Kommadeur in China während der Eroberung von Nanking 1937.
Japanische Jugendliche - Schüler - werden sorgsam vor der bösen Realität der japanischen Geschichte abgeschirmt. Die Konservativen im Bildungsministerium verkaufen des Krieg in Ostasien gern als Kreuzzug gegen den westlichen Imperialismus zur Befreiung und zum Wohle der unterdrückten asiatischen Völker. Einen Hang zur deutschen Kultur wegen der Kriegskameradenromantik gibt es nur bei der älteren Generation.
@andreasgeiger: Schade, das sie diesen Artikel nur zum Anlaß nehmen um ihren nationalen Blödsinn zu verzapfen.
Ansonsten: Netter Artikel. Wäre auch mal interessant etwas darüber zu lesen, wie deutsche Begriffe im englischen Sprachraum Verwendung finden. Auch dort gelten bestimmte Begriffe ja als "schick". (Zeitgeist, Angst, über, etc.)
mich hat es auch immer sehr interessiert warum in sovielen animes dutzende deutscher wörter vorkommen.
jede episode von Elfenlied hat einen deutschen titel und Monster spielt komplett in Deutschland und hat einen starken bezug zur im artikel hervorgehobenen position der deutschen medizin in japan.
sehr interessanter artikel.
inklusive der Münchner Wies'n. Dort verkleiden sie sich selbstverständlich total und stürzen sich in das größte Biertsunami Deutschlands. Aber auch in Berlin, Hamburg, Köln, wo was los ist, sind sie dabei. Warum nicht, haben wir wenigstens in einem in vielem vorbildlichen Land noch richtige Fans.
Wie auch bspw. "Rommel" - da unser Generalfeldmarschall Johannes Erwin Eugen Rommel im Zweiten Weltkrieg so unglaublich erfolgreich war, wird "Rommel" seit dem Zweiten Weltkrieg in Japan als synonym für "Sieg"/"Erfolg" gebraucht. Viele Maskottchen von u.a Dodgeball Vereinen heißen heutzutage noch "Rommel".
Nach meiner Erfahrung steht der Begriff "Rommel" in Japan weniger für den Sieg oder Erfolg selbst, als eher für zähes und geschicktes Kämpfertum.
Nach meiner Erfahrung steht der Begriff "Rommel" in Japan weniger für den Sieg oder Erfolg selbst, als eher für zähes und geschicktes Kämpfertum.
Die Verwendung deutscher Begriffe ist in Japan nicht nur ein Jux der Jugend. So gibt/gab es z.B. mal ein staatliches Förderprogramm namens "Digital Meister", um Fertigungs-Know-how in CAD/CAM-Systemen abzubilden.
http://www.mext.go.jp/eng...
http://www.mext.go.jp/eng...
(ziemlich dickes PDF, Seite 42, Kapitel 3.2.2.6 Manufacturing Technology)
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