Fotostrecke Himalaya : Die Klöster von Ladakh

Ladakh war einst ein Königreich im Hochgebirge des Himalaya. Von seinen Klöstern aus, so alte Quellen, kam der Buddhismus nach Tibet. Eine Fotostrecke von Werner Prokschi
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Kommentare

7 Kommentare Kommentieren

Zum Film: der Dalai Lama wird 75

Was ist das für eine unseriöse Berichterstattung!

Seine Heiligkeit musste ins Exil fliehen, da er sonst von den Chinesen verschleppt worden wäre! Er sollte alleine zu Verhandlungen kommen, nachdem China schon zig mal Abmachungen gebrochen hatte und große Gefahr für das Leben des Dalai Lamas bestand!
Nicht der Dalai Lama hat einen Aufstand gegen die chinesische Besatzung durchgeführt, Tausender kamen damals bei der Annektion von Tibet um!!!!
Noch heute ist Tibet nicht als unabhängiges Land anerkannt weil es immer UNABHÄNGIG war! Es war schon immer Maos Wunsch Tibet einzunehmen, da dort unermessliche Reichtümer lagern, Tibet für seine (Maos) kriegerischen Absichten strategisch besonders günstig lag und ein weiteres Gebiet gebraucht wurde für das expotentielle Wachstum der Han-Chinesen!

Liebe Zeitredaktion; Ihr werdet für mich immer unglaubwürdiger! Was soll dieses pro China-Geschwätz?

Bin mal gespannt ob meine Meinung gelöscht wird- wundern würde es mich nicht!

Free Tibet, aber bitte kein Kurdistan und Baskenland!

In welcher Hinsicht maßen Sie sich an über Ihnen fremde Sachen zu spekulieren? Sie wissen nicht was es den Menschen bedeutet dort in ihrer Lage zu leben und Sie wägen auch kein Pro und Kontra ab. Solch eine Meinung können Sie vertreten wenn sie Exiltibeter sind, alle anderen Meinungen zu diesem Thema sind überflüssig, denn wie es mir scheint haben Sie auch keine Ahnung von der Geschichte Tibets und Chinas, sonst würden Sie sich nicht so leichtfertig echauffieren.
Ferner ist die kulturelle Ausplünderung der tibetischen Kultur durch China ein Prozess der schädlich ist, dennoch: vor der "Befreiung" durch die Maoisten starben in Tibet Menschen in hohen Zahlen an Unterernährung. Die Analphabetenquote war eine der höchsten der Welt. Tibetische buddhistische Mönche zersetzten das Land mit ihrer Dogmatik vom Klosterleben und so wurde eine äußerst brutale "Religions"-polizei eingeführt, die Kinder entführte um den unersettlichen Nachschub an Mönchen zu garantieren. Eine äußerst brutale Aristokratie herrschte mit drakonischen Strafen die in ihrer Schrecklichkeit kaum zu überbieten sind. Der Dalai Lama flüchtete mit seinem imensen Goldschatz über die Grenze. Ich könnte Ihnen noch viel mehr ausdifferenziertere Beispiele geben, doch dafür reicht hier der Platz nicht.

Aber eines noch: Sie fordern "Free Tibet" und die Menschen in Kurdistan und im Baskenland oder Palästina sind Ihnen egal. Soetwas ist äußerst zynisch und in gewisser Weise menschenverachtend.

China ´s Aufstieg und der Untergang Tibets

Über eine Milliarde Chinesen und 9 Millionen Tibeter.
Man bastelt eine Bahnlinie, das Land des Lächelns verwandelt
Tibet und die Tibeter in ein Land des Röchelns. Richtig ist, dass es innerhalb Tibets ohne Einfluss der Chinesen einen Kampf der Gelb- und Rotmützenfraktion gab und auch heute noch gibt. Richtig ist aber auch, dass die Chinesen Tibet zur Plünderung freigegeben haben. Da werden mal so nebenbei unbewaffnete Flüchtlinge erschossen. Die Tibeter
erleiden ein ähnliches Schicksal wie die Indianer in den USA. Nach Australien hat man Sträflinge deportiert, manche wegen Delikten, die nur eine Erklärung zulassen. Sie waren
in ihren Heimatländern irgendjemand einfach im Weg.
Dann hat man Jagd auf Känguruhs und Eingeborene gemacht.
Man hat sie einfach abgeknallt. In Tibet werden die Tibeter
zur touristischen Attraktion und in ihren Lebensmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt.
Chinesische Sicherheitskräfte dürfen Tibeter einfach abschiessen. Begründungen, werden dann , falls nötig , einfach mal so konstruiert. Diese Anordnungen der Oberbefehlshaber sind dokumentiert.
Journalisten dürfen, wenn überhaupt, nur in Begleitung chinesischer Staatssicherheitsdienste unterwegs sein.
Veröffentlichen darf man Bilder von hübschen Bergen und "fröhlichen Tibetern".
Man nimmt dies billigend in Kauf, denn multinationale Konzerne erschliessen nun den asiatischen Raum als Absatz- und Produktionsmarkt.
Das Produktionsmittel Mensch ist entweder nützlich oder schädlich und Schädlinge werden ...

Hungersnot

Zitat:"dennoch: vor der "Befreiung" durch die Maoisten starben in Tibet Menschen in hohen Zahlen an Unterernährung."

Und starben in Tibet nach der "Befreiung" durch die Maoisten etwa weniger Menschen an Unterernährung??
Ich darf Sie daran erinnern, dass die Hungersnot 1960-1962 in Tibet unter der chinesischen Herrschaft, weil Getreide von den chinesischen Besatzungstruppen beschlagnahmt wurde, die größte Hungerkatastrophe war, die Tibet je erlebt hatte!

@Utzenbach

"Aber eines noch: Sie fordern "Free Tibet" und die Menschen in Kurdistan und im Baskenland oder Palästina sind Ihnen egal. Soetwas ist äußerst zynisch und in gewisser Weise menschenverachtend."

Frage: wie kommen Sie zu der obigen Behauptung? Habe ich etwas geschrieben das nicht da steht und von dem nur Sie wissen, dass ich es schrieb?
Ihre hellseherischen Fähigkeiten verwundern mich!

Es ist richtig, dass Tibet ein feudalsitisches System war, waren das aber nicht sehr viel Staaten? Das ist keine Rechtfertigung, gewiss nicht! Aber was seit der Herrschaft der Chinesen geschah, ist an Verächtlichem und Grausamen kaum zu überbieten!
Natürlich hat der Dalai Lama sein Gold mit genommen! Hätte er es den Chinesen überlassen sollen? Wie absurd!
Es ist eine Tatsache, dass es der Wille des tibetischen Volkes war, dass den seinen geistigen Führer dringend zur Flucht drang! Er war bereit sich nochmals auf absurde, hinterhältige Verhandlungen mit der Besatzungsmacht China einzulassen, diese wären aber mit absoluter Sicherheit tödlich verlaufen!
Was ist denn mit dem letzten auserwählten Dalai passiert? Er ist seit zig Jahren verschollen, statt dessen haben die Chinesen einen eigenen "Auserwählten" eingesetzt!

Also, auch ich bin ein wenig informiert!

Free Tibet...

Die Kommentatoren oben haben einfach eines nicht deutlich genug herausgestellt.
Die VRChina hat sich Tibet einfach einverleibt. Die VRChina ist die letzte wirklich imperiale Großmacht auf dieser Erde.
Ob sich die Gelb- und die Rotmützen stritten, ob es eine aristokratisches System gab, dies ist alles sekundär.
Die VRchina ist Besatzungsmacht und verhält sich in Tibet auch genau so. Sie drangsaliert die ortsständige Bevölkerung, sie verhindert die eigenständige, politische, kulturelle und religiöse Entwicklung, sie hat das Land geplündert, wertvolle Kulturschätze zerstört. Das ist Fakt und gehört immer wieder angeprangert.

Welche Freude, dass Ladakh weiter existiert und als indischer Bundesstaat nicht der Drangsal der VRChinesen ausgesetzt ist.