Tourismus Griechenland geht der Sprit aus
In Griechenland streiken die Lastwagenfahrer. Jetzt werden Benzin und Nahrungsmittel knapp, Zehntausende Touristen sitzen fest.
Nach mehreren Tagen Streik der Tank- und Lastwagenfahrer gibt es in Griechenland kaum noch Benzin. Zehntausende Touristen warten in Hotels und auf Campingplätzen, dass sie wieder tanken können. An den wenigen Tankstellen, die noch Sprit verkaufen, stehen lange Warteschlangen. In vielen Supermärkten Athens gibt es kaum noch Obst und Gemüse.
Die griechischen Tank- und Lastwagenfahrer streiken bereits seit Montag. Allerdings gibt es Hoffnung: Am Nachmittag wollen die Gewerkschaften der Tank- und Lastwagenbesitzer entscheiden, ob sie den Streik beenden. Die Regierung hatte bereits am Donnerstag Fahrer wieder zum Dienst verpflichtet.
Der Ausstand habe bereits eine "ernsthafte Störung" des wirtschaftlichen und sozialen Lebens bewirkt, sagte Regierungschef Giorgos Papandreou. So leide der Gesundheitssektor angesichts ausstehender Lebensmittel- und Medikamentenlieferungen unter Versorgungsschwierigkeiten.
Griechische Medien sehen das Land nahe am Zusammenbruch. Die Arbeit in vielen Unternehmen ruht. Kleinere Fähren mussten in den Häfen bleiben.
Reiseagenturen hatten die Regierung am Donnerstag aufgerufen, sofort etwas zu unternehmen, andernfalls werde der Tourismus kollabieren. "Wenn diese Situation weitere 24 Stunden anhält, werden wir unsere Arbeit einstellen. Wir gehen in Richtung eines Bankrotts. Es ist der Gnadenschuss (für den Tourismus)", warnten die Touristenverbände der drei größten griechischen Inseln Kreta, Korfu und Rhodos.
Obwohl griechische Hotels gerade mit großen Preisnachlässen locken, haben Tausende Touristen bereits ihre Reisen storniert. Sie fürchten, mit dem Auto stecken zu bleiben. Auf Kreta hätten mehr als 200 Touristen ihre Mietfahrzeuge einfach stehen gelassen, weil sie keinen Sprit mehr bekamen, berichten griechischen Zeitungen. Auf Erstattung des Mietpreises oder die kostenfreie Stornierung des Vertrags haben die Urlauber allerdings keinen Anspruch, da es sich bei einem Streik um höhere Gewalt handelt.
Hintergrund des Streiks der Tank- und Lastwagenunternehmen ist ein Gesetzentwurf zur Liberalisierung des Berufszweigs. Geplant ist, die Lizenzgebühren drastisch zu senken – dagegen wehren sich die Lizenzinhaber. Eine Erlaubnis für einen Last- oder Tankwagen kostet in Griechenland je nach Größe des Wagens bis zu 300.000 Euro. Seit fast 40 Jahren Lizenzen sind in Griechenland keine neuen Lizenzen mehr ausgegeben worden. Deshalb steigt ihr Wert.
Das geplante Gesetz ist Teil der Abmachung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern, der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds. IWF und EU hatten den Bankrott des Landes mit einem milliardenschweren Rettungspaket abgewendet.
- Datum 30.07.2010 - 11:06 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 11
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Im strikten Sinne verweigern sie ja nur ihre Arbeit. Und man kann ja (theoretisch) niemanden zum Arbeiten zwingen. Dennoch finde ich es reichlich mutig.
So sieht die Regierung Griechenlands einmal, dass sie auf die Zusammenarbeit mit eben den Menschen angewiesen ist, die sie sonst die versalzene Suppe eigener Unfähigkeit (oder Unwillens) bis zum Ende auszulöffeln geben.
Solidarität mit den griechischen Arbeitern!
Ein Lichtblick der Volkssouveränität aus der Wiege der Demokratie?
eher das typische, kürz bei den anderen aber nicht bei mir -
ist doch egal ob andere ihre arbeit verlieren oder nicht - hauptsache die lastwagenfahrer haben keine konkurrenz.
das einzig3 was die griechische nun regierung machen sollte, nachdem die LKW fahrer auch die verpflichtung ignorieren, ist der entzug der gewährten lizenz
eher das typische, kürz bei den anderen aber nicht bei mir -
ist doch egal ob andere ihre arbeit verlieren oder nicht - hauptsache die lastwagenfahrer haben keine konkurrenz.
das einzig3 was die griechische nun regierung machen sollte, nachdem die LKW fahrer auch die verpflichtung ignorieren, ist der entzug der gewährten lizenz
eher das typische, kürz bei den anderen aber nicht bei mir -
ist doch egal ob andere ihre arbeit verlieren oder nicht - hauptsache die lastwagenfahrer haben keine konkurrenz.
das einzig3 was die griechische nun regierung machen sollte, nachdem die LKW fahrer auch die verpflichtung ignorieren, ist der entzug der gewährten lizenz
"So sieht die Regierung Griechenlands einmal, dass sie auf die Zusammenarbeit mit eben den Menschen angewiesen ist, die sie sonst die versalzene Suppe eigener Unfähigkeit (oder Unwillens) bis zum Ende auszulöffeln geben."
Was konkret werfen Sie der Regierung-Papandreu vor? Meines Wissens haben die Vorgänger-Regierungen die Suppe versalzen. Und das Volk wusste bescheid. Für ein paar Wahlgeschenke mehr wählte man die größten Gauner. Also selbst die Suppe eingebrockt.
Irgendwie müssen wir nun aber da raus und deshalb sind die Maßnahmen wichtig.
In Griechenland ist ALLES monopolisiert. Als ob die alte Deutsche Post jeden Wirtschaftsbereich inne hätte vom Telefon bis Benzin und Fastfood. Und unter den Monopolen leidet sicherlich am meisten das Volk. Genauso wie nun unter den Boykottmaßnahmen der Monopolisten. Soviel zu Ihrem Aufbegehren des griechischen Volkes rsp. Arbeiter.
Nein, ich finde die Monopolisten hatten ihre Chance. Eigentlich sollte es eine Übergangszeit von 3 Jahren geben bis der der Markt völlig liberalisiert wäre. Nun würde ich im Anbetracht des letztmaligen und schamlosen Ausnutzens des Monopols dieses SOFORT (noch heute) abschaffen. Alle dürfen, den Steuer- und Sicherheitsbestimmungen folgend, Treibstoffe einführen und vertreiben. Aus aller Welt und besonders aus der EU.
Da könnten Sie mal sehen wie schnell da wieder genug Benzin da ist, die Preise niedriger als jemals fallen und der Konsum ansteigt.
Griechenland kann es allen zeigen. Griechenland kann mehr.
Was konkret werfe ich der Regierung Papandreou vor? Hmmm… ihr gesamtes Vorgehen.
Sicher haben die Vorgängerregierungen die Suppe versalzen. Aber muss sich deshalb Papandreou schlicht hinstellen und jammern „unserem Land [Anmerkung: wem in unserem Land?] geht es ja sooo schlecht“, TINA, TINA, TINA, ich muss jetzt Spargesetze, Liberalisierungen und EU-Kredite unterschreiben. Und dies tun?
Hätte es dazu eine neue Regierung – zumal eine „sozialistische“ – gebraucht?
Sicher nicht. Papandreou wurde für einen Politikwechsel gewählt und handelt doch wie alle anderen Versalzer-Regierungen auch.
Das Griechische Problem war die Staatsverschuldung, die neben falscher Haushaltspolitik von Steuerhinterziehungsmentalität geplagt war. Doch nicht jeder hinterzog Steuern – sogar die Zeit erkannte zwischen den Zeilen an, dass der Durchschnittsarbeiter seine Steuern zahlt – etwa die 25% der griech. Arbeiter, die weniger als 750€ netto im Monat haben. Die können kaum hinterziehen.
Sehr wohl hinterzogen (und sich Subventionen auszahlen lassen) haben Reiche, Selbstständige, Unternehmer, Unternehmen, Banken.
In Staatsanleihen haben sie dann dieses hinterzogene Geld gut verzinst angelegt.
Und was macht nun Papandreou?
Er rettet dieses korrupte System durch EU-Kredite, an denen die „Geber“länder noch gewinnen, und das Geld fließt direkt in die Taschen von Banken, Unternehmern und Reichen.
http://www.dradio.de/dlf/...
Die Steuerhinterziehungen können weiter gehen.
Als Gegenleistung fordert er aber Sparmaßnahmen (nun wiederum von Beamten und Arbeitern: Lohn, Renten, Steuern) und Liberalisierungen.
So zum Beispiel kann man nun das in der EU so „erfolgreich“ getestete System der innerstaatlichen Konkurrenz mittels Import von 1000€ brutto akzeptierenden rumänischen oder anderen osteuropäischen Lastwagenfahrern übernehmen. Oder ganzen Niedrigstlohn-Speditionen.
Man erkennt doch in der Entwicklung der EU: ohne zureichende soziale Abkommen geht Liberalisierung immer gegen das Interesse der kleinen Arbeiter. Immer mehr Markt, mehr Konkurrenz, mehr Druck. Der Druck, den dieses neoliberale EU-System den Speditionen etwa Deutschlands, Frankreichs und Spaniens bereits auferlegt hat, ist enorm – und schlägt sich hauptsächlich auf die Fahrer nieder, in immer mehr Forderungen und weniger Lohn (und weniger Sicherheit).
Kurzum, Papandreou hat vielleicht eine schwierige Lage, aber er kämpft absolut nicht für „die Griechen“, für „Gerechtigkeit“ im Abstrakten - oder „sozialistischer“ oder auch nur sozialdemokratischer Politik im Konkreten.
Er versalzt fröhlich weiter. Dagegen ist jeder Streik willkommen.
Was konkret werfe ich der Regierung Papandreou vor? Hmmm… ihr gesamtes Vorgehen.
Sicher haben die Vorgängerregierungen die Suppe versalzen. Aber muss sich deshalb Papandreou schlicht hinstellen und jammern „unserem Land [Anmerkung: wem in unserem Land?] geht es ja sooo schlecht“, TINA, TINA, TINA, ich muss jetzt Spargesetze, Liberalisierungen und EU-Kredite unterschreiben. Und dies tun?
Hätte es dazu eine neue Regierung – zumal eine „sozialistische“ – gebraucht?
Sicher nicht. Papandreou wurde für einen Politikwechsel gewählt und handelt doch wie alle anderen Versalzer-Regierungen auch.
Das Griechische Problem war die Staatsverschuldung, die neben falscher Haushaltspolitik von Steuerhinterziehungsmentalität geplagt war. Doch nicht jeder hinterzog Steuern – sogar die Zeit erkannte zwischen den Zeilen an, dass der Durchschnittsarbeiter seine Steuern zahlt – etwa die 25% der griech. Arbeiter, die weniger als 750€ netto im Monat haben. Die können kaum hinterziehen.
Sehr wohl hinterzogen (und sich Subventionen auszahlen lassen) haben Reiche, Selbstständige, Unternehmer, Unternehmen, Banken.
In Staatsanleihen haben sie dann dieses hinterzogene Geld gut verzinst angelegt.
Und was macht nun Papandreou?
Er rettet dieses korrupte System durch EU-Kredite, an denen die „Geber“länder noch gewinnen, und das Geld fließt direkt in die Taschen von Banken, Unternehmern und Reichen.
http://www.dradio.de/dlf/...
Die Steuerhinterziehungen können weiter gehen.
Als Gegenleistung fordert er aber Sparmaßnahmen (nun wiederum von Beamten und Arbeitern: Lohn, Renten, Steuern) und Liberalisierungen.
So zum Beispiel kann man nun das in der EU so „erfolgreich“ getestete System der innerstaatlichen Konkurrenz mittels Import von 1000€ brutto akzeptierenden rumänischen oder anderen osteuropäischen Lastwagenfahrern übernehmen. Oder ganzen Niedrigstlohn-Speditionen.
Man erkennt doch in der Entwicklung der EU: ohne zureichende soziale Abkommen geht Liberalisierung immer gegen das Interesse der kleinen Arbeiter. Immer mehr Markt, mehr Konkurrenz, mehr Druck. Der Druck, den dieses neoliberale EU-System den Speditionen etwa Deutschlands, Frankreichs und Spaniens bereits auferlegt hat, ist enorm – und schlägt sich hauptsächlich auf die Fahrer nieder, in immer mehr Forderungen und weniger Lohn (und weniger Sicherheit).
Kurzum, Papandreou hat vielleicht eine schwierige Lage, aber er kämpft absolut nicht für „die Griechen“, für „Gerechtigkeit“ im Abstrakten - oder „sozialistischer“ oder auch nur sozialdemokratischer Politik im Konkreten.
Er versalzt fröhlich weiter. Dagegen ist jeder Streik willkommen.
...werden die Griechen nicht gerade Sirtaki tanzen. Und wenn, dann nur mit Wutgeheul. Sollen sie! Wer seinen Staat ausnimmt wie eine Weihnachtsgans braucht sich nicht zu wundern, wenn eines Tages nichts mehr da ist.
Was konkret werfe ich der Regierung Papandreou vor? Hmmm… ihr gesamtes Vorgehen.
Sicher haben die Vorgängerregierungen die Suppe versalzen. Aber muss sich deshalb Papandreou schlicht hinstellen und jammern „unserem Land [Anmerkung: wem in unserem Land?] geht es ja sooo schlecht“, TINA, TINA, TINA, ich muss jetzt Spargesetze, Liberalisierungen und EU-Kredite unterschreiben. Und dies tun?
Hätte es dazu eine neue Regierung – zumal eine „sozialistische“ – gebraucht?
Sicher nicht. Papandreou wurde für einen Politikwechsel gewählt und handelt doch wie alle anderen Versalzer-Regierungen auch.
Das Griechische Problem war die Staatsverschuldung, die neben falscher Haushaltspolitik von Steuerhinterziehungsmentalität geplagt war. Doch nicht jeder hinterzog Steuern – sogar die Zeit erkannte zwischen den Zeilen an, dass der Durchschnittsarbeiter seine Steuern zahlt – etwa die 25% der griech. Arbeiter, die weniger als 750€ netto im Monat haben. Die können kaum hinterziehen.
Sehr wohl hinterzogen (und sich Subventionen auszahlen lassen) haben Reiche, Selbstständige, Unternehmer, Unternehmen, Banken.
In Staatsanleihen haben sie dann dieses hinterzogene Geld gut verzinst angelegt.
und auch alle gesetze die er bis jetzt unterschrieben hat, alles andere wäre ein weiter so wie bisher.
wohin das geführt hat sieht man ja
selbstständige wie die 5.500 fahrer die nun streiken! zusätzlich zum entzug der konzession würde ich die alle einer exakten steuerprüfung unterziehn...100.000 euro plus für konzession müssen ja auch irgendwoher kommen...
und auch alle gesetze die er bis jetzt unterschrieben hat, alles andere wäre ein weiter so wie bisher.
wohin das geführt hat sieht man ja
selbstständige wie die 5.500 fahrer die nun streiken! zusätzlich zum entzug der konzession würde ich die alle einer exakten steuerprüfung unterziehn...100.000 euro plus für konzession müssen ja auch irgendwoher kommen...
Und was macht nun Papandreou?
Er rettet dieses korrupte System durch EU-Kredite, an denen die „Geber“länder noch gewinnen, und das Geld fließt direkt in die Taschen von Banken, Unternehmern und Reichen.
http://www.dradio.de/dlf/...
Die Steuerhinterziehungen können weiter gehen.
Als Gegenleistung fordert er aber Sparmaßnahmen (nun wiederum von Beamten und Arbeitern: Lohn, Renten, Steuern) und Liberalisierungen.
So zum Beispiel kann man nun das in der EU so „erfolgreich“ getestete System der innerstaatlichen Konkurrenz mittels Import von 1000€ brutto akzeptierenden rumänischen oder anderen osteuropäischen Lastwagenfahrern übernehmen. Oder ganzen Niedrigstlohn-Speditionen.
Man erkennt doch in der Entwicklung der EU: ohne zureichende soziale Abkommen geht Liberalisierung immer gegen das Interesse der kleinen Arbeiter. Immer mehr Markt, mehr Konkurrenz, mehr Druck. Der Druck, den dieses neoliberale EU-System den Speditionen etwa Deutschlands, Frankreichs und Spaniens bereits auferlegt hat, ist enorm – und schlägt sich hauptsächlich auf die Fahrer nieder, in immer mehr Forderungen und weniger Lohn (und weniger Sicherheit).
Kurzum, Papandreou hat vielleicht eine schwierige Lage, aber er kämpft absolut nicht für „die Griechen“, für „Gerechtigkeit“ im Abstrakten - oder „sozialistischer“ oder auch nur sozialdemokratischer Politik im Konkreten.
Er versalzt fröhlich weiter. Dagegen ist jeder Streik willkommen.
und auch alle gesetze die er bis jetzt unterschrieben hat, alles andere wäre ein weiter so wie bisher.
wohin das geführt hat sieht man ja
selbstständige wie die 5.500 fahrer die nun streiken! zusätzlich zum entzug der konzession würde ich die alle einer exakten steuerprüfung unterziehn...100.000 euro plus für konzession müssen ja auch irgendwoher kommen...
Inwieweit ist die Politik Papandreous kein „weiter so wie bisher“?
„Wohin das geführt hat sieht man ja“. Aber was hat sich denn geändert?
Die Gesetze, die Papandreou unterschrieben hat, betonieren doch gerade diese Zustände:
Weitere Belastung der (sich nicht entziehen könnenden) Niedriglohnarbeiterschaft, um auf der anderen Seite den Reichen, den großen Unternehmen wie den Banken das göttliche Leben unter griechischer Sonne zu erhalten.
Ich bin gern für eine Steuerprüfung der Lastwagenfahrer.. bezweifle aber, dass Sie dort einen bemerkenswerten Teil des Hinterzogenen finden.
- Keinen neuen Kredit ohne zur-Verantwortung-ziehen der reichen Bevölkerungsteile!
- Neuverhandlung der auslaufenden Bankkredite!
- Nein zu einseitigen sozialen Kürzungen oder EU-Liberalisierungen ohne soziale Minima!
Das wäre sozialdemokratische Politik, für die er stehen wollte.
…und Schluss mit dem „ja, muss er“, „there is no alternative“ (TINA), „keine andere Lösung“ – Geschwafel. Das ist ja die pure Arroganz der Besitzstandswahrer. Es gibt immer eine Alternative. Wenn man nur will.
Inwieweit ist die Politik Papandreous kein „weiter so wie bisher“?
„Wohin das geführt hat sieht man ja“. Aber was hat sich denn geändert?
Die Gesetze, die Papandreou unterschrieben hat, betonieren doch gerade diese Zustände:
Weitere Belastung der (sich nicht entziehen könnenden) Niedriglohnarbeiterschaft, um auf der anderen Seite den Reichen, den großen Unternehmen wie den Banken das göttliche Leben unter griechischer Sonne zu erhalten.
Ich bin gern für eine Steuerprüfung der Lastwagenfahrer.. bezweifle aber, dass Sie dort einen bemerkenswerten Teil des Hinterzogenen finden.
- Keinen neuen Kredit ohne zur-Verantwortung-ziehen der reichen Bevölkerungsteile!
- Neuverhandlung der auslaufenden Bankkredite!
- Nein zu einseitigen sozialen Kürzungen oder EU-Liberalisierungen ohne soziale Minima!
Das wäre sozialdemokratische Politik, für die er stehen wollte.
…und Schluss mit dem „ja, muss er“, „there is no alternative“ (TINA), „keine andere Lösung“ – Geschwafel. Das ist ja die pure Arroganz der Besitzstandswahrer. Es gibt immer eine Alternative. Wenn man nur will.
Inwieweit ist die Politik Papandreous kein „weiter so wie bisher“?
„Wohin das geführt hat sieht man ja“. Aber was hat sich denn geändert?
Die Gesetze, die Papandreou unterschrieben hat, betonieren doch gerade diese Zustände:
Weitere Belastung der (sich nicht entziehen könnenden) Niedriglohnarbeiterschaft, um auf der anderen Seite den Reichen, den großen Unternehmen wie den Banken das göttliche Leben unter griechischer Sonne zu erhalten.
Ich bin gern für eine Steuerprüfung der Lastwagenfahrer.. bezweifle aber, dass Sie dort einen bemerkenswerten Teil des Hinterzogenen finden.
- Keinen neuen Kredit ohne zur-Verantwortung-ziehen der reichen Bevölkerungsteile!
- Neuverhandlung der auslaufenden Bankkredite!
- Nein zu einseitigen sozialen Kürzungen oder EU-Liberalisierungen ohne soziale Minima!
Das wäre sozialdemokratische Politik, für die er stehen wollte.
…und Schluss mit dem „ja, muss er“, „there is no alternative“ (TINA), „keine andere Lösung“ – Geschwafel. Das ist ja die pure Arroganz der Besitzstandswahrer. Es gibt immer eine Alternative. Wenn man nur will.
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