Birma

Hoffen auf Erneuerung

 |  © Malte Clavin

Reisende nennen Birma das goldene Land. Seit mehr als 40 Jahren regieren hier die Generäle. Sie haben Birma, das sie Myanmar getauft haben, zu einem der ärmsten Länder der Welt heruntergewirtschaftet. Dass dennoch Anzeichen der Veränderung spürbar sind, liegt an den Menschen, die sich immer wieder gegen das Regime auflehnen.

"Trotz ärmlichster Verhältnisse haben sie sich eine archaische Warmherzigkeit und Anmut bewahrt", sagt der Fotograf Malte Clavin. Er hat Birma regelmäßig bereist und den Alltag dort dokumentiert. Seine Bilder zeigen ein Land, in dem 135 offiziell anerkannte Ethnien leben. Das fromm ist und tropisch. Ein Land, das darauf wartet, dass seine Zukunft endlich beginnt.

Der Ort Mrauk-U. Der Rauch der offenen Feuerstellen mischt sich mit dem Bodennebel und hüllt die Umgebung in einen magischen Schleier