Luftverkehr Flaschen dürfen schon ab 2012 an Bord

Fluggäste können innerhalb der nächsten zwei Jahre wieder Flüssigkeiten mit an Bord nehmen. Neue Sicherheitsanlagen sollen dann mögliche Sprengstoffe aufspüren können.

Lösung des Müllproblems wie hier am Genfer Flughafen in Sicht: Die Passagiere dürfen die bislang konfiszierten Flüssigkeiten bald wieder mit an Bord nehmen

Lösung des Müllproblems wie hier am Genfer Flughafen in Sicht: Die Passagiere dürfen die bislang konfiszierten Flüssigkeiten bald wieder mit an Bord nehmen

Flugpassagiere dürfen im Bordgepäck wohl schon früher als gedacht wieder große Creme- und Gel-Packungen sowie Wasserflaschen mitführen. "In den kommenden zwei Jahren wird das Verbot enden", sagte der Generalsekretär der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), Raymond Benjamin, im kanadischen Montreal.

Zur Begründung führte Benjamin an, dass bis 2012 an den meisten Flughäfen der Welt neue Sicherheitsanlagen installiert sein werden. Diese könnten beispielsweise Sprengstoff in Wasserflaschen, Make-up oder Zahnpasta-Tuben problemlos erkennen. Kanadischen Medienberichten zufolge wollen die ICAO, die Europäische Union, die Bundesluftfahrtbehörde der USA (FAA) und die Internationale Flug-Transport-Vereinigung (IATA) ein entsprechendes Abkommen unterzeichnen.

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Aktuell dürfen Fluggäste lediglich Flüssigkeiten in Behältern bis 100 Millilitern im Handgepäck mitführen, die zusätzlich in transparenten Plastikbeuteln verpackt sein müssen. Das schließt Getränke und beispielsweise Haargel und Zahnpasta ein. Die entsprechende Regelung war im Jahr 2006 aus Sicherheitsgründen weltweit eingeführt worden.

Die EU hatte bereits angekündigt, dass das Verbot spätestens im April 2013 auslaufe . Mit der Ankündigung der ICAO verkürzt sich diese Frist noch einmal um einige Monate.

Die ICAO ist eine UN-Organisation und hat 190 Mitgliedsstaaten. Am Dienstag beginnt ihre Jahrestagung in Montreal. Bis 8. Oktober wollen 1200 Delegierte aus aller Welt unter anderem über Flugsicherheit und Umweltschutz beraten.

 
Leser-Kommentare
  1. Flüssigkeitssprengstoffe sind doch für Terroristen
    nicht parktiabel und zu schlagempfindlich
    ich denke das die IATA den Airlines eine zusätzliche
    Einnahmequelle erschließen wollte

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