Freizeitpark Jesus auf Mallorca

Acht Mal täglich Abendmahl: Auf Mallorca soll Europas erster christlicher Themenpark entstehen. Attraktionen von der Schöpfung bis zur Auferstehung Jesu sind geplant.

Zwei Statisten laufen durch das "Heilige Land" in Orlando, USA

Zwei Statisten laufen durch das "Heilige Land" in Orlando, USA

Der christliche Park auf Mallorca will an den Erfolg seiner Vorbilder aus den USA anknüpfen. Dort gibt es schon länger christliche Attraktionen wie das Heilige Land in Orlando und das Schöpfungs-Museum in der Nähe von Cincinnati.

Auf dem Platz einer ehemaligen städtischen Mülldeponie in Capdera, im Norden der Insel, soll das Projekt entstehen, berichtet der Guardian. Auf sieben Hektar sollen Besucher in Zukunft den christlichen Themenpark genießen können. Noch muss die Stadt ihre Zustimmung geben. Dann erst kann der Investor Stigma seine Pläne umsetzen.

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In Form von Shows, die täglich in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollen, wollen die Veranstalter das Leben Jesu, vom Abendmahl bis zur Auferstehung darstellen. Mit Statisten in Kostümen der Römer und frühen Palästinenser, wirbt der Park selbst als "ein Ort, wo jeder etwas über die Ursprünge der Spiritualität lernen kann".

Zudem sollen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament nachgebaut werden. Geplant sind auch Repliken der Klagemauer und des römischen Gerichts. Insgesamt will er 10 Millionen Euro investieren. Der Investor Stigma ist bereits Eigentümer eines ähnlichen Parks in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Dort wird für die Besucher das Abendmahl achtmal täglich angeboten.

 
Leser-Kommentare
    • Bob85
    • 15.09.2010 um 19:48 Uhr

    Marx hatte vielleicht doch recht.....!

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    • keox
    • 15.09.2010 um 23:32 Uhr

    "ein Ort, wo jeder etwas über die Ursprünge der Spiritualität lernen kann".

    Man mag von Religionen halten was man will, organisierte Reliösität ist in aller Regel Herrschaftsinstrument, insofern ist diese pervertierte 'Quelle der Spiritualität' nur folgerichtig.

    Warum sollte man ausgerechnet seine Herrschaftsmittel nicht auch ökonomisieren? So weit - so schlecht.

    Dennoch, als Agnostiker wird mir speiübel, welch Schindluder mit der Spiritualität meiner Mitmenschen getrieben wird.

    • keox
    • 15.09.2010 um 23:32 Uhr

    "ein Ort, wo jeder etwas über die Ursprünge der Spiritualität lernen kann".

    Man mag von Religionen halten was man will, organisierte Reliösität ist in aller Regel Herrschaftsinstrument, insofern ist diese pervertierte 'Quelle der Spiritualität' nur folgerichtig.

    Warum sollte man ausgerechnet seine Herrschaftsmittel nicht auch ökonomisieren? So weit - so schlecht.

    Dennoch, als Agnostiker wird mir speiübel, welch Schindluder mit der Spiritualität meiner Mitmenschen getrieben wird.

    • keox
    • 15.09.2010 um 23:32 Uhr

    "ein Ort, wo jeder etwas über die Ursprünge der Spiritualität lernen kann".

    Man mag von Religionen halten was man will, organisierte Reliösität ist in aller Regel Herrschaftsinstrument, insofern ist diese pervertierte 'Quelle der Spiritualität' nur folgerichtig.

    Warum sollte man ausgerechnet seine Herrschaftsmittel nicht auch ökonomisieren? So weit - so schlecht.

    Dennoch, als Agnostiker wird mir speiübel, welch Schindluder mit der Spiritualität meiner Mitmenschen getrieben wird.

    Antwort auf "Denkwürdig"

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