Sanft getönte Kuriositäten
Der Fotograf Günter Standl ist auf Reisefotografie spezialisiert. Seine Aufträge führen ihn nach Mallorca, Thailand oder Südafrika. Länder, die sich so abbilden lassen, dass die Aufnahmen der Vorstellung eines Reiseparadieses möglichst nahe kommen. Dass sie schön aussehen. Und Sehnsüchte wecken.
Was aber sieht der Besucher, wenn er sich einfach einmal umdreht, die Sehenswürdigkeit hinter sich lässt und den Blick hinter die Kulissen wirft? Abseitige Szenerien, denen sich Standl unterwegs zum Ausgleich ebenfalls gewidmet hat. Mit einem geübten Blick für das Kuriose bis Trostlose fängt er die Stimmung an abgelegenen oder verlassenen Orten ein – wie hier eine Haiausstellung in Hervey Bay, Australien. Seine Bilder erinnern dabei an die Fotografien Martin Parrs. Nur dass bei Standl nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern die Melancholie.
Seine Fotos sind nun in der Ausstellung Offsights in Traunstein zu sehen.
- Datum 03.04.2011 - 16:05 Uhr
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Nur eine kleine Korrektur zu Bild 8: Der Silvretta-Stausee befindet sich nicht in Tirol, sondern im Bundesland Vorarlberg.
Es ist immer wieder interessant, wie das "Kleider machen Leute"-Prinzip oder der "Namen" wirkt.
Solche Bilder hat wohl jeder von beliebigen Reisen mit nach Hause gebracht - und zugunsten aussagefähigerer überwiegend aussortiert - statt diese zu veröffentlichen.
Sie kommen mir vor wie ein Büronachbar vor Jahren, der – als ich ihm einige gesoftete Bilder von Helmut Newton zeigte – sagte, „was sind das denn für schlechte Bilder: die sind ja gar nicht scharf!“
Wenn sie solche Bilder aussortiert haben, dann machen Sie doch damit auch eine Ausstellung. Wer weiss, vielleicht sind sie ja ein unentdecktes Talent.
Sie kommen mir vor wie ein Büronachbar vor Jahren, der – als ich ihm einige gesoftete Bilder von Helmut Newton zeigte – sagte, „was sind das denn für schlechte Bilder: die sind ja gar nicht scharf!“
Wenn sie solche Bilder aussortiert haben, dann machen Sie doch damit auch eine Ausstellung. Wer weiss, vielleicht sind sie ja ein unentdecktes Talent.
Sie kommen mir vor wie ein Büronachbar vor Jahren, der – als ich ihm einige gesoftete Bilder von Helmut Newton zeigte – sagte, „was sind das denn für schlechte Bilder: die sind ja gar nicht scharf!“
Naja, bloss weil Helmut Newton mal weiche Bilder gemacht hat, wird davon ja auch nicht gleich jedes unscharfe Bild Kunst. (Und HN hat bestimmt auch mal schlechte Fotos gemacht, die zwar von HN aber trotzdem schlecht waren).
Naja, bloss weil Helmut Newton mal weiche Bilder gemacht hat, wird davon ja auch nicht gleich jedes unscharfe Bild Kunst. (Und HN hat bestimmt auch mal schlechte Fotos gemacht, die zwar von HN aber trotzdem schlecht waren).
Naja, bloss weil Helmut Newton mal weiche Bilder gemacht hat, wird davon ja auch nicht gleich jedes unscharfe Bild Kunst. (Und HN hat bestimmt auch mal schlechte Fotos gemacht, die zwar von HN aber trotzdem schlecht waren).
Wenn sie solche Bilder aussortiert haben, dann machen Sie doch damit auch eine Ausstellung. Wer weiss, vielleicht sind sie ja ein unentdecktes Talent.
Nein, das kann man (ich) knicken.
Wegen fehlender Vorschußlorbeeren eines großen Namens oder Nimbus (Der "Reisefotograf") wird das nichts werden.
Genau um diesen Punkt ging es mir ja bei obigem Posting.
So toll fand ich seinerzeit auch die Bilder eines Gunther Sachs auch nicht, obwohl nette Ideen drin steckten und diese handwerklich ausreichend gut umgesetzt waren.
Letztens gab es hier auch eine Serie arg heller Bilder amerikanischer Motive zu sehen. Ohne Namen ists für die Tonne, mit Namen ist es plötzlich künstlerisch - obwohl möglicherweise nur der ISO-Wert falsch justiert war.
Verstehen Sie, was ich meine?
Nein, das kann man (ich) knicken.
Wegen fehlender Vorschußlorbeeren eines großen Namens oder Nimbus (Der "Reisefotograf") wird das nichts werden.
Genau um diesen Punkt ging es mir ja bei obigem Posting.
So toll fand ich seinerzeit auch die Bilder eines Gunther Sachs auch nicht, obwohl nette Ideen drin steckten und diese handwerklich ausreichend gut umgesetzt waren.
Letztens gab es hier auch eine Serie arg heller Bilder amerikanischer Motive zu sehen. Ohne Namen ists für die Tonne, mit Namen ist es plötzlich künstlerisch - obwohl möglicherweise nur der ISO-Wert falsch justiert war.
Verstehen Sie, was ich meine?
Nein, das kann man (ich) knicken.
Wegen fehlender Vorschußlorbeeren eines großen Namens oder Nimbus (Der "Reisefotograf") wird das nichts werden.
Genau um diesen Punkt ging es mir ja bei obigem Posting.
So toll fand ich seinerzeit auch die Bilder eines Gunther Sachs auch nicht, obwohl nette Ideen drin steckten und diese handwerklich ausreichend gut umgesetzt waren.
Letztens gab es hier auch eine Serie arg heller Bilder amerikanischer Motive zu sehen. Ohne Namen ists für die Tonne, mit Namen ist es plötzlich künstlerisch - obwohl möglicherweise nur der ISO-Wert falsch justiert war.
Verstehen Sie, was ich meine?
Natürlich haben Fotografen mit Namen es einfacher, aber der Ruhm ist auch nicht vom Himmel gefallen sondern der Lohn für viel Arbeit, Entschlossenheit und manche Entbehrung. Die hier gezeigten Bilder haben eine sehr starke, klare Bildsprache und dichte Atmosphäre. Das kann mal ein Zufallsknipser sein, aber in der Menge ist es doch Talent und Kunst.
Aber jetzt im Ernst, wenn Sie handwerklich gut gemachte Bilder haben und talentiert sind, versuchen Sie es. Es gibt einige Communities im Internet, bei denen Sie Bilder hochladen und zur Diskussion stellen können. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die eigene Kreativität wahrgenommen wird. Eine Adresse zum Beispiel wäre
www.photocase.de
Es gibt aber auch viele andere.
Die Bilder werden moderiert, können also auch abgelehnt werden, es findet sich daher wenig Schund. Und sie können über die Seite auch ge/verkauft werden. Ich habe schon viele Photocase-Bilder, die mir beim Stöbern aufgefallen waren, als redaktionell genutze Bilder bei Spiegel Online und anderen Online-Medien entdeckt. Dazu braucht es keinen Lorbeervorschuss. Wenn sie gerne fotografieren, tun sie es!
Was ich damit sagen will: Wir haben uns über die gezeigten Bilder ein bischen in die Haare bekommen und reden jetzt miteinander. Zwei Wildfremde. Der Künstler hat seine Aufgabe mit Bravour gelöst.
Wenn sie Bilder und nicht nur Schnappschüsse haben, und das höre ich aus dem 2.ten Post heraus, dann tun sie was damit, es war noch nie so einfach wie heute.
Natürlich haben Fotografen mit Namen es einfacher, aber der Ruhm ist auch nicht vom Himmel gefallen sondern der Lohn für viel Arbeit, Entschlossenheit und manche Entbehrung. Die hier gezeigten Bilder haben eine sehr starke, klare Bildsprache und dichte Atmosphäre. Das kann mal ein Zufallsknipser sein, aber in der Menge ist es doch Talent und Kunst.
Aber jetzt im Ernst, wenn Sie handwerklich gut gemachte Bilder haben und talentiert sind, versuchen Sie es. Es gibt einige Communities im Internet, bei denen Sie Bilder hochladen und zur Diskussion stellen können. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die eigene Kreativität wahrgenommen wird. Eine Adresse zum Beispiel wäre
www.photocase.de
Es gibt aber auch viele andere.
Die Bilder werden moderiert, können also auch abgelehnt werden, es findet sich daher wenig Schund. Und sie können über die Seite auch ge/verkauft werden. Ich habe schon viele Photocase-Bilder, die mir beim Stöbern aufgefallen waren, als redaktionell genutze Bilder bei Spiegel Online und anderen Online-Medien entdeckt. Dazu braucht es keinen Lorbeervorschuss. Wenn sie gerne fotografieren, tun sie es!
Was ich damit sagen will: Wir haben uns über die gezeigten Bilder ein bischen in die Haare bekommen und reden jetzt miteinander. Zwei Wildfremde. Der Künstler hat seine Aufgabe mit Bravour gelöst.
Wenn sie Bilder und nicht nur Schnappschüsse haben, und das höre ich aus dem 2.ten Post heraus, dann tun sie was damit, es war noch nie so einfach wie heute.
Natürlich haben Fotografen mit Namen es einfacher, aber der Ruhm ist auch nicht vom Himmel gefallen sondern der Lohn für viel Arbeit, Entschlossenheit und manche Entbehrung. Die hier gezeigten Bilder haben eine sehr starke, klare Bildsprache und dichte Atmosphäre. Das kann mal ein Zufallsknipser sein, aber in der Menge ist es doch Talent und Kunst.
Aber jetzt im Ernst, wenn Sie handwerklich gut gemachte Bilder haben und talentiert sind, versuchen Sie es. Es gibt einige Communities im Internet, bei denen Sie Bilder hochladen und zur Diskussion stellen können. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die eigene Kreativität wahrgenommen wird. Eine Adresse zum Beispiel wäre
www.photocase.de
Es gibt aber auch viele andere.
Die Bilder werden moderiert, können also auch abgelehnt werden, es findet sich daher wenig Schund. Und sie können über die Seite auch ge/verkauft werden. Ich habe schon viele Photocase-Bilder, die mir beim Stöbern aufgefallen waren, als redaktionell genutze Bilder bei Spiegel Online und anderen Online-Medien entdeckt. Dazu braucht es keinen Lorbeervorschuss. Wenn sie gerne fotografieren, tun sie es!
Was ich damit sagen will: Wir haben uns über die gezeigten Bilder ein bischen in die Haare bekommen und reden jetzt miteinander. Zwei Wildfremde. Der Künstler hat seine Aufgabe mit Bravour gelöst.
Wenn sie Bilder und nicht nur Schnappschüsse haben, und das höre ich aus dem 2.ten Post heraus, dann tun sie was damit, es war noch nie so einfach wie heute.
Die Motivation des Fotografen wird anhand der gezeigten Beispiele sehr deutlich. Handwerklich sind die Bilder nun nicht weiter bemerkenswert.
Einige Betrachter werden möglichweiser danach sagen, daß Urlaub und Reisen sich nicht lohnen und man lieber zuhause bleibt. Mit dieser Einstellung kann man dann daheim um die Ecke problemlos viele ähnliche Motive fototgrafieren.
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