Jungfraujochbahn : Disneyland am Gletscher

Das Jungfraujoch in den Berner Alpen ist eines der wichtigsten Touristenziele der Schweiz. Der Fotograf Leonhard Angerer zeigt Bilder vom höchst gelegenen Bahnhof Europas.

Seit 2004 fotografiert Leonhard Angerer Orte, an denen der Tourismus die natürliche Alpenlandschaft verändert. Dazu gehört auch das Jungfraujoch im Berner Oberland. Am Verbindungsgrat zwischen dem Mönch und der Jungfrau befindet sich der höchst gelegene Bahnhof Europas. Etwa 700.000 Touristen kommen hier jährlich an.

Als Fotograf ist Angerer nicht auf der Suche nach Alpenromantik: "Erhabene Alpenblicke aus dem 19. Jahrhundert reizen mich nicht." Er versucht, die Veränderung zu dokumentieren. "Weil sie oft auch in Zerstörung mündet."

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Kommentare

11 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Aber was will man von einer Redaktion ...

... auch erwarten, welche nochnicht einmal den Namen des betreffenden Verkehrsunternehmens in der Oberzeile richtig hinbekommt. Die Bahn heißt nicht "Jungfraujochbahn", sondern ganz einfach "Jungfraubahn" (JB). Sie beginnt am Bahnhof "Kleine Scheidegg" der Wengernalpbahn (WAB), welche über diesen Pass Grindelwald mit Lauterbrunnen verbindet. Anschlüsse von/nach Grindelwald bzw. Lauterbrunnen stellen zwei vom Bahnhof Interlaken-Ost abgehende Zweigstrecken der Berner Oberland-Bahnen (BOB) her. Die Züge fahren bis Zweilütschinen zusammen und werden dort in einen Grindelwalder und einen Lauterbrunner Teil getrennt. Allein die Tatsache, daß man das Jungfraujoch als Nichtbergsteiger nur mit diesen Zügen erreichen kann, limitiert den Zustrom von Touristen, denn die Kapazität der Züge wie der Strecken läßt sich nicht beliebig steigern. Die in rund sieben Stunden entspannt zu absolvierende Bahn-Rundreise von und nach Interlaken-Ost ist eines der schönsten Bahnerlebnisse der an reizvollen Bahnstrecken wahrlich nicht armen Schweiz. Und es braucht keinen Südtiroler Lehrer, uns das mehr schlecht als recht vor Augen zu führen.