Streifzüge durch die Design-Metropole

Blick von der Dachterrasse des Hotels Silken auf den Torre Agba des Architekten Jean Nouvel. Im Hintergrund sieht man die Sagrada Família. | © Gunnar Knechtel für DIE ZEIT
Seit zehn Jahren lebt Gunnar Knechtel in Barcelona. Der Auftrag, die Stadt zu porträtieren, sah er als Herausforderung: "Ich wollte nicht die vertrauten Postkartenansichten zeigen." Von der Terrasse des Hotels Silken aus entdeckte er einen neuen Blickwinkel: "Der Torre Agba und die Sagrada Família sind beides Wahrzeichen der Stadt, stehen für Vergangenheit und Zukunft."
Gunnar Knechtels Tipp für Besucher: "Am Strand von La Barceloneta sind viele Touristen. Die Einheimischen treffen sich jetzt mehr am Strand von Poblenou."
- Datum 19.10.2011 - 15:43 Uhr
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Wenn sich die Un-Architektur im Sinne Jean Nouvels weiterhin so ungehemmt in Barcelona ausbreitet, wird es für Herrn Knechtel und seinesgleichen eines Tages nichts mehr zu fotografieren geben. Ein weiteres Besipiel seelenloser Investorenarchitektur, eine Stahlglaschrombetongurke, wie sie ebenso lächerlich anzusehen, das Gesicht der Londoner City verschandelt. Aber natürlich liegt es nur an der Ignoranz der Touristen, daß sie auch weiterhin zur Altstadt und Sagrada Familia strömen. Was passiert, wenn man die Moderne auf Postkarten festhalten möchte ist übrigens hier zu bestaunen:
http://www.flickr.com/gro...
Ehemalige Zukunftsvisionen von Architekten, leider immer noch aktuell.
...das sind bedeutungslose Schnappschüsse von bedeutungslosen Ansichten. Da kenne ich diese schöne Stadt gaaaaaanz anders!
Schade um die Zeit!
Entfernt. Die Redaktion/mk
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