Innere Mongolei Chinas Wilder Westen

Die Inszenierung des Tourismus: Die Innere Mongolei wird zum Spielplatz der chinesischen Freizeitgesellschaft. Ausländer kommen bisher nur wenige.

Reiter begrüßen die Touristen

Reiter begrüßen die Touristen

An ganz besonderen Tagen, drei- oder viermal im Jahr vielleicht, beginnt die Wüste Xiangshawan zu singen. Dann zieht ein Tosen über die achtzig Meter hohen Dünen, ein dröhnendes Säuseln, ein rasendes Rieseln. Zhou Jian hat es schon einmal erlebt. Doch nachahmen kann er es nicht, so sehr er sich auch pfeifend und gurgelnd müht. Zhou ist im Management der Xiangshawan tätig; nennen wir ihn den Wüstenwart. Bis vor einigen Jahren verirrte sich niemand in diese Einöde in der chinesischen Mongolei, dem Vorfeld zur eigentlichen Mongolei. Heute aber stürmen jeden Sommer 400.000 Besucher die Dünen.

Die Xiangshawan ist die östlichste Wüste Asiens, ein Ausläufer der großen Gobi. Ein besserer Sandkasten nur, doch wie geschaffen zum Spielplatz für die Freizeitgesellschaft. Immer mehr Chinesen haben das Geld und allmählich auch die Zeit zum Reisen – das Kunststück besteht darin, sie in eine Region zu locken, die im ganzen Land als Synonym für Abseitigkeit gilt. Nichts eignet sich dafür besser als ein poetischer Name: Xiangshawan – "die singenden Sande". Noch volltönender klingt die alte mongolische Bezeichnung: Buremangha – "die trompetenden Dünen". Physikalisch betrachtet wird das Rumoren durch Sandlawinen verursacht, plötzliche Masseverrutschungen, bei denen die Flanken der Dünen in Schwingung geraten.

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Eine Zauberwüste ist es, ein Ort der Schrecken und der Wunder, wie ihn die großen Reisenden Innerasiens vielfach beschworen haben. Etwa der chinesische Mönch Fa Xian vor 1600 Jahren: "Die Wüste ist voller Dämonen und heißer Winde. Kein Vogel ist in der Luft und kein Tier auf der Erde. Die einzigen Wegzeichen bilden die Knochen der Toten." Oder Marco Polo: "Entfernt sich ein Reisender des Nachts von seinen Gefährten, so vernimmt er seinen Namen. Es sind Geister, die ihn rufen. Das kann auch am helllichten Tage geschehen. Man hört dann Musik spielen, vor allem die Trommel: auch das sind Geister." Nicht von ungefähr haust auch Herr Turtur, der Scheinriese aus Jim Knopf, in solch einer chinesischen Wüste.

Im Fall der Xiangshawan verhält es sich freilich umgekehrt: Aus der Ferne mag sie wie eine Miniaturwüste wirken, steht man aber mittendrin, so kann man sich unschwer als zweiter Sven Hedin fühlen. Dünen bis zum Horizont, bleich und steil und lose. Wobei die chinesischen Besucher nicht kommen, um heroische Einsamkeit auszukosten. Sondern umgekehrt, weil so viele hierher wollen, dass es garantiert unterhaltsam zugehen muss.

Anreise

Von Peking gehen mehrmals täglich Flüge nach Hohhot und Ordos. Direktverbindungen nach Peking bestehen von München, Berlin und Frankfurt aus. Von den Umsteigeverbindungen sind die über die skandinavischen Länder am schnellsten und oft auch am günstigsten.

Veranstalter

In entlegenen Provinzen wie der Inneren Mongolei übernehmen häufig die großen Hotels die Rolle der Reiseveranstalter. Das Shangri-La in Hohhot etwa bietet ein viertägiges Grasland-Paket für zwei Personen für rund 1500 Euro an, mit Transfers, zahlreichen Extras und einem Abstecher in die Wüste (www.shangri-la.com).

Individualreisen organisieren unter anderem China Tours in Hamburg (www.chinatours.de) und The Last Frontiers in Schanghai (unter deutscher Leitung, www.thelastfrontiers.com)

Reisezeit

Im Prinzip ganzjährig, doch sind viele örtliche Attraktionen nur von Mai bis September geöffnet.

Literatur

Jiang Rong, Der Zorn der Wölfe. Packender Roman über das Steppenleben der Mongolen und ihre komplizierten Beziehungen zu den Chinesen. (Goldmann Verlag)

Spiel ohne Grenzen: Der Rundweg ist wie ein Parcours angelegt, den man mit Hilfe der unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel absolviert: Seilbahnen, Wüstenbusse, Kamele, Quadbikes (einer Art siamesischer Motorradzwilling mit einer Lenkstange, aber vier Rädern), eine Schmalspurbahn und zu guter Letzt der eigene Hosenboden für die Rutschpartie von der höchsten Düne. Dazwischen kann man auch einmal zu Fuß gehen. Oder vielmehr stapfen, weil jeder bunte Stoffschuhe umgebunden bekommt, ohne die man im Sand kaum vorwärtskäme.

Schon gar nicht dieses Rudel fabelhaft aussehender junger Frauen mit ihren Stöckelschuhen. Ob das Animiermädchen aus einer Grenzstadt sind? Oder Teilnehmerinnen eines Schönheitswettbewerbs? Sie lassen eher an Russinnen oder Kasachinnen denken, treten auch selbstbewußter auf als Chinesinnen es sonst für schicklich halten. Heute gehört die Wüste ihnen.

Mongolen made in China 

Des Rätsels Lösung: Eine Folkloretruppe auf Betriebsausflug. Diese Schauspielerinnen und Akrobatinnen bieten eine Fahrstunde weiter westlich ein Spektakel dar, das als Hochzeit von Ordos landesweite Berühmtheit erlangt hat. Eine Kostümorgie, die jedes Broadway-Musical zum Betteltheater degradiert. Dieses angeblich uralte Fest wurde vor zehn Jahren choreographiert, um all das zu versammeln, was Chinesen sich unter mongolischer Kultur vorstellen.

Ordos, auch Erdos geschrieben, firmierte damals noch unter dem Namen Dongsheng und war ein Kaff in der Steppe. Heute zählt es anderthalb Millionen Einwohner und rangiert, was das Wirtschaftswachstum angeht, landesweit an erster Stelle. Eine Trabantenstadt ohne Fixstern, eine Explosion aus Beton.

Die Erben des Dschingis Khan - Vater und Sohn auf großer Fahrt.

Die Erben des Dschingis Khan - Vater und Sohn auf großer Fahrt.

Unweit von hier soll Dschingis Khan begraben liegen. Etwas von dessen martialischer Aura schwingt im alten mongolischen Namen mit. Die Rückbesinnung darauf verdankt sich jedoch einem Stoff, der anschmiegsamer nicht sein könnte. Die örtliche Textilfabrik vermarktete ihre Kaschmirpullover unter dem Label "Ordos". Mit solch phänomenalem Erfolg, dass der Konzern heute auch Bergbau- und Finanzfirmen umfasst und das Stammwerk zur größten Kaschmirspinnerei der Welt aufstieg. Sie beschäftigt 8.000 Menschen und ein Millionenheer von Ziegen in ganz Innerasien.

Was bei Pullovern funktioniert, könnte doch auch im Stadtmarketing Erfolg haben. Und so wurde die Sinisierung kurzerhand rückgängig gemacht, wenn auch nur im Namen. Im Stadtbild dominieren längst Han-Chinesen. Dafür wurden die Häuser reihenweise mit mongolischen Insignien versehen. Kuppelartige Aufbauten, halb Mutterbrust, halb Pickelhaube, schmücken alle möglichen Gebäude vom Rathaus bis zur Tankstelle. Sie sollen an Jurten gemahnen und eine gemeinsame chinesisch-mongolische Identität beschwören. Das ist in etwa so, als würde jeder zweite amerikanische Wolkenkratzer von einem überdimensionalen Tipi gekrönt.

In der Tat inszeniert die Innere Mongolei sich gern als Chinas wilder Westen. Mitsamt Cowboyhüten, die den Ungetümen der Texaner in nichts nachstehen. Dank reicher Vorkommen von Kohle, Uran und Edelmetallen erlebt die Provinz einen wahren Goldrausch. Nicht umsonst hat der Künstler Ai Weiwei, stets ein kluger Analytiker der chinesischen Gesellschaft, sein letztes Großprojekt hier angesiedelt: Ordos 100. Hundert internationale Architekten sollen eine Idealstadt in der Steppe gestalten – als kunstsinnige Antwort auf die Disney-artigen Retortenstädte, die in China allenthalben hochgezogen werden.

Die Mongolen müssen sich in die undankbare Rolle der eroberten Eroberer finden. Man begegnet ihnen eher in den Dörfern und Kleinstädten, in denen sie sich zunehmend ansiedeln, um Schulen, Krankenhäuser und Supermärkte in Reichweite zu haben. Wer noch echte Nomaden antreffen will, mit Ochsenkarren, Pferdeherden und mobilen Jurten, muss immer tiefer in die Steppe hinaus fahren. Da die Chinesen jedoch ein höfliches Volk sind, haben sie im Gegentala-Grasland, drei Fahrstunden nördlich der Provinzhauptstadt Hohhot, eine Art Modellmongolei eingerichtet.

Mitarbeiter eines Restaurants bei der Einsatzbesprechung

Mitarbeiter eines Restaurants bei der Einsatzbesprechung

In dieser Provinz von der Größe Südafrikas gelten drei Stunden noch als Kurzstrecke. Die Fahrt führt über die Yinshan-Berge, die seit je die Grenze zwischen chinesischem und mongolischem Kulturraum und damit zugleich zwischen Bauern und Viehzüchtern bilden. Sie sind von beeindruckender Länge – 1.200 Kilometer von West nach Ost – , aber mit mal 1.000, mal 1.500 Metern nicht hoch genug, um auf Dauer als Barriere zu wirken. Auch die Große Mauer, die auf dem Kamm verläuft, vermochte die ungleichen Nachbarn nur bedingt zu trennen. Nicht nur Mongolen und Chinesen rangen hier jahrhundertelang um die Vorherrschaft, auch Russen, Tibeter und Mandschuren mischten mit, und im 2. Weltkrieg war das Gebiet von den Japanern besetzt. Erst danach gewann China endgültig die Oberhand. Heute besitzt die Innere Mongolei als "autonome Region" den gleichen Status wie Tibet.

Zugleich aber ist alles Mongolische schwer in Mode. Und so hat die Shangri-La-Kette mitten in der Pampa eine Außenstelle eingerichtet. Bis vor Kurzem war sie als einziger internationaler Hotelkonzern in Hohhot präsent, erst jetzt ziehen andere hektisch nach, überrumpelt vom Aufschwung. Nach den Geschäften in der Stadt möchte auch die verwöhnte Klientel aus Wirtschaft und Politik den Mythos der mongolischen Kultur erleben. Und so erwartet sie denn, im Irgendwo-Nirgendwo des Graslands, ein Steppenlager de luxe, dessen Jurten mit Haarföhn, Duftseifen und Seidenpantoffeln bestückt sind. Auch das Lagerfeuer und der Sternenhimmel sind, versteht sich, de luxe.

Nur mit den Sehenswürdigkeiten hapert es. Nachdem China jahrzehntelang seine religiösen Stätten ebenso verfallen ließ wie die Relikte der Monarchie, schon gar in der Provinz, werden deren Überbleibsel nun notdürftig hergerichtet. Und so wurden entlang der Strecke einige lokale Kulturgüter, die bereits im Koma lagen, reanimiert. Ein Lama-Tempel hier, eine Fürstenresidenz dort. Die Hauptattraktion aber sind die Mongolen selbst. Und so entstand unweit des kleinen Luxuscamps eine Feriensiedlung von den Ausmaßen eines Heerlagers. Mit weit über hundert Jurten, manche davon aus Beton und nur mit Stoff verkleidet, damit Einbauküche und Badewanne darin Platz haben.

Touristen bei einer Fahrt mit dem "Fliegenden Teppich"

Touristen bei einer Fahrt mit dem "Fliegenden Teppich"

Der Zehnkampf der Steppe

Ähnlich wie in der singenden Wüste wird der Tourismus auch hier im großen Stil inszeniert. Das kann man in China – Menschenmassen leiten. Die Natur wird dabei zwar gründlich aufgemischt, aber nicht zerstört. Der Kompromiss zwischen Romantik und Massenkonsum gelingt durchaus überzeugend. Westliche Gäste kommen bisher nur vereinzelt. Sie werden herzlich aufgenommen, doch gebraucht werden sie nicht. Wie die meisten derartigen Großprojekte ist auch Gegentala vor allem für chinesische Touristen ausgelegt, darunter viele aus Hongkong, Taiwan oder Singapur.

Bei der Ankunft preschen von beiden Seiten Reiter heran. Es sind aber keine Wegelagerer, sondern die VIP-Eskorte. Mit wehenden Bannern geleiten sie die Gäste zum Parkplatz, wo holde Maiden sie willkommen heißen. Dann das Wichtigste: ein gutes Essen. Was bei den Mongolen stets auf eine delikate Fleischorgie hinausläuft. Anschließend dann das Aktivprogramm, ein Zehnkampf der Steppe: Die Gäste können sich im Bogenschießen messen, können Ringkämpfen oder elegischen Gesängen beiwohnen, können mit dem Motorrad durchs Grasland brausen oder mit dem Ultraleichtflugzeug darüber hinweg. Der massenhafte Einkauf von Souvenirs – Wolfsfelle, Cowboyhüte, Kaschmirschals – bildet eine weitere Schlüsseldisziplin. Und natürlich kann man auch reiten.

Fünfzig, sechzig Pferde stehen im Pulk bereit. In Europa werden bei solchen Ausritten vorher Zaumzeug und Steigbügel angepasst, der Sattelgurt nachgezogen, die Reiter belehrt, und dann geht es in ruhigem Schritt davon, der Rittführer vorneweg. Hier läuft das etwas anders. Während die einen noch aufsitzen, machen die anderen sich schon selbstständig. Die Tiere kennen den Weg und ignorieren ihre unbedarften Reiter. Stramm traben sie vorwärts, chaotisch zwar, aber strebsam und bemerkenswert einträchtig. Sie beißen sich nicht und schlagen nicht aus, im Gegenteil, sie suchen Tuchfühlung, Schulterschluss, Geborgenheit im Kollektiv. Eine echt chinesische Herde.

Dann aber kommt der Anführer – ein einziger für diese ganze Riesengruppe. Er kommt von ganz hinten, überholt die Herde jedoch mühelos und bringt in gestrecktem Galopp Ordnung in den wirren Haufen. Und zwar wie! Er schreit nicht einfach Yippie oder Jucheh, sondern er scheißt die Herde zusammen wie ein Oberst eine verlotterte Kompanie. Nach zwanzig Minuten ist die wilde Jagd dann am Ziel, der Jurte des Rittführers. Viel Zeit bleibt den Gästen nicht zur Inspektion, weil ja der Bus schon wartet oder die Ehefrau oder der mongolische Feuertopf fürs Abendessen. Aber sie können sagen, dass sie über die endlose Steppe geritten sind, den immerwährenden Wind gespürt und die grenzenlose Weite des Himmels geschaut haben.

Und das Wichtigste: Sie sind dabei fotografiert worden.
 

 
Leser-Kommentare
  1. "In der Tat inszeniert die Innere Mongolei sich gern als Chinas wilder Westen"

    Das mag sein, geographisch gesehen ist es mehr Nordosten, noerdliche Mitte.

    http://en.wikipedia.org/w...

    Die Provinz QingHai hingegen ist noch relativ unberuehrt

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    • Jeru
    • 21.11.2011 um 13:19 Uhr

    "Die Provinz QingHai hingegen ist noch relativ unberuehrt"

    .. und zum Großteil nicht ohne Sondergenehmigung zu betreten

    • Jeru
    • 21.11.2011 um 13:19 Uhr

    "Die Provinz QingHai hingegen ist noch relativ unberuehrt"

    .. und zum Großteil nicht ohne Sondergenehmigung zu betreten

    • Jeru
    • 21.11.2011 um 13:19 Uhr

    "Die Provinz QingHai hingegen ist noch relativ unberuehrt"

    .. und zum Großteil nicht ohne Sondergenehmigung zu betreten

    Antwort auf "Wilder Westen"
  2. Das muessen neue Regelungen sein. Haben Sie da naehere Info ?

  3. Free Tibet! Die unerträgliche Ausbeutung, Unterdrückung, Völkermordung, Menschenverachtung in Rotchina wird immer präsanter. Jetzt greifen sie schon das empfindliche Ökosyteme in der Mongolei an. Die stolzen Mongolen betrachten sie wie die Tiere im Zoo und die Frauen prostituieren sich, da sie keine Bildung erfahren. Dies gilt auch für die Männer. Die blutige Aubeutung von Natur und Bodenschätze muss ein Ende haben.

    Anm.: Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn

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    Befreien wir heute Tibet, morgen die Mongolen und übermorgen die ganze Welt. Marschieren Sie gerne schon mal vor.

    Wenn dann die roten Horden der Mong..., pardon der Chinesen, vor den Toren Wiens stehen, sind Sie ja bestens gerüstet.

    Über die Bildungsinvestitionen, die Anlaphabetenrate, die Einschulungsrate, das Lehrer-Schülerverhältnis, die Anzahl der Hochschulen in der Mongolei können Sie sich u.a. im "Statistical Yearbook of the Peoples Republic of China 2010" informieren. Es ist tatsächlich auf Englisch und Sie brauchen dafür weder chinesisch noch mongolisch zu lernen. Eine Informationsquelle, die ich auch den recherchefreudigen Journalisten nahelegen würde.

    Abgesehen davon stimmt der Eindruck Russkills, es stimme geographisch was nicht. Westen, und auch im Sinne von wild und weniger zivilisiert, gilt in China immer noch Xinjiang. Als Nordosten (dongbei) gelten die drei Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning. Norden triffts noch am ehesten. Um effektiv vergleichen zu können, wäre der Vergleich mit der Mongolei oder dem russich-sibirischen Grasland am nützlichsten.

    Befreien wir heute Tibet, morgen die Mongolen und übermorgen die ganze Welt. Marschieren Sie gerne schon mal vor.

    Wenn dann die roten Horden der Mong..., pardon der Chinesen, vor den Toren Wiens stehen, sind Sie ja bestens gerüstet.

    Über die Bildungsinvestitionen, die Anlaphabetenrate, die Einschulungsrate, das Lehrer-Schülerverhältnis, die Anzahl der Hochschulen in der Mongolei können Sie sich u.a. im "Statistical Yearbook of the Peoples Republic of China 2010" informieren. Es ist tatsächlich auf Englisch und Sie brauchen dafür weder chinesisch noch mongolisch zu lernen. Eine Informationsquelle, die ich auch den recherchefreudigen Journalisten nahelegen würde.

    Abgesehen davon stimmt der Eindruck Russkills, es stimme geographisch was nicht. Westen, und auch im Sinne von wild und weniger zivilisiert, gilt in China immer noch Xinjiang. Als Nordosten (dongbei) gelten die drei Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning. Norden triffts noch am ehesten. Um effektiv vergleichen zu können, wäre der Vergleich mit der Mongolei oder dem russich-sibirischen Grasland am nützlichsten.

  4. Befreien wir heute Tibet, morgen die Mongolen und übermorgen die ganze Welt. Marschieren Sie gerne schon mal vor.

    Wenn dann die roten Horden der Mong..., pardon der Chinesen, vor den Toren Wiens stehen, sind Sie ja bestens gerüstet.

    Über die Bildungsinvestitionen, die Anlaphabetenrate, die Einschulungsrate, das Lehrer-Schülerverhältnis, die Anzahl der Hochschulen in der Mongolei können Sie sich u.a. im "Statistical Yearbook of the Peoples Republic of China 2010" informieren. Es ist tatsächlich auf Englisch und Sie brauchen dafür weder chinesisch noch mongolisch zu lernen. Eine Informationsquelle, die ich auch den recherchefreudigen Journalisten nahelegen würde.

    Abgesehen davon stimmt der Eindruck Russkills, es stimme geographisch was nicht. Westen, und auch im Sinne von wild und weniger zivilisiert, gilt in China immer noch Xinjiang. Als Nordosten (dongbei) gelten die drei Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning. Norden triffts noch am ehesten. Um effektiv vergleichen zu können, wäre der Vergleich mit der Mongolei oder dem russich-sibirischen Grasland am nützlichsten.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "FREE MONGOLEN!"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    So schaut es aus.
    Schon traurig zu sehen, wie hier jeder Artikel von "Free Whatever" Aktivisten instrumentalisiert wird.
    Die dazu eine Undifferenziertheit an den Tag legen,
    dass einem die Worte fehlen.
    Allein der Spruch "die Frauen prostituieren sich,", zeigt schon, dass nicht nur keine Sachkenntnis vorhanden ist, sondern eine Tatsachenverdrehung stattfindet.
    Mongolinnen die z.B. in Peking als Prostituierte arbeiten stammen aus der Mongolei, nicht aus der
    chin. Inneren Mongolei. Die Menschen in der Mongolei sind meist viel aermer.

    So schaut es aus.
    Schon traurig zu sehen, wie hier jeder Artikel von "Free Whatever" Aktivisten instrumentalisiert wird.
    Die dazu eine Undifferenziertheit an den Tag legen,
    dass einem die Worte fehlen.
    Allein der Spruch "die Frauen prostituieren sich,", zeigt schon, dass nicht nur keine Sachkenntnis vorhanden ist, sondern eine Tatsachenverdrehung stattfindet.
    Mongolinnen die z.B. in Peking als Prostituierte arbeiten stammen aus der Mongolei, nicht aus der
    chin. Inneren Mongolei. Die Menschen in der Mongolei sind meist viel aermer.

  5. So schaut es aus.
    Schon traurig zu sehen, wie hier jeder Artikel von "Free Whatever" Aktivisten instrumentalisiert wird.
    Die dazu eine Undifferenziertheit an den Tag legen,
    dass einem die Worte fehlen.
    Allein der Spruch "die Frauen prostituieren sich,", zeigt schon, dass nicht nur keine Sachkenntnis vorhanden ist, sondern eine Tatsachenverdrehung stattfindet.
    Mongolinnen die z.B. in Peking als Prostituierte arbeiten stammen aus der Mongolei, nicht aus der
    chin. Inneren Mongolei. Die Menschen in der Mongolei sind meist viel aermer.

    Antwort auf "Schlachtruf"
  6. 7. Auwei

    Was fuer ein Bildungsbuerger User Scherz91 ist, laesst sich ganz gut hier nachlesen;

    http://www.zeit.de/wissen...

    "Quatsch, die Sojuz haben von uns deutschen spitzen Engineere kopiert. Nachdem 2. Weltkrieg wurden deutsches Engineerswissen nach Sowjetunion verfrachtet!"

    Insofern sollte man seine Ratschlaege mit Vorsicht geniessen.

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