In Kairo wird Geschichte geschrieben – Revolution als Reisegrund
Die meisten Kollegen aus der Reise-Branche teilten diese Meinung, das meint zumindest Managerin Mayar Abdel Aziz. Sie ist Marketing-Direktorin einer der größten Reiseagenturen Ägyptens. Von ihren Arbeitskollegen ist sie die einzige, die demonstrieren geht.
Freitags trifft sie sich mit anderen Demonstranten, um gegen die Armee zu protestieren. Die Gleichgesinnten hat sie über Twitter kennen gelernt. "Solange Militärgerichtshöfe über normale Bürger urteilen können, haben wir unser Ziel nicht erreicht", sagt die 40-Jährige und marschiert zusammen mit rund 150 Protestlern durch die Straßen der Kairoer Innenstadt. Um ihren Hals trägt die zierliche Frau einen großen blauen Anti-Armee-Anhänger, der so gar nicht zu ihrem schicken Business-Kostüm passt. "Viele meiner Kollegen verstehen mich nicht. Sie sagen, die Revolution sei schlecht für unser Land – und für das Geschäft. Klar, die Zahlen sprechen dafür und immerhin hängen rund zehn Millionen Jobs von der Branche ab."
Revolution als Reisegrund
Zwischen dem Negativtrend im Tourismus und den Unruhen sieht sie jedoch keinen Zusammenhang. "Ich glaube, dass es der Fehler des ägyptischen Tourismus-Ministeriums ist. Wenn die Regierung für sichere Orte sorgen und das auch so kommunizieren würde, würden die Touristen auch kommen."
Vor allem in den Tagen vor dem Jahrestag der Revolution übte der Militärrat Druck auf die Leute aus, die auf die Straße gehen wollten. Feldmarschall Hussein Tantawi drohte den Demonstranten, gewaltsam gegen Proteste vorzugehen. "Den Generälen ist egal, was das Ausland davon hält. Deshalb müssen wir weiterkämpfen, sonst war alles umsonst", sagt Mayar Abdel Aziz.
Der Reiseführer Mohammed al-Khatib wartet bis zum Abend vor dem Ägyptischen Museum. Hinter ihm steht die Parteizentrale der Nationaldemokratischen Partei. Das rußgeschwärzte Gebäude wirft seinen Schatten auf den Museumsvorplatz – und auf Ägyptens neuere Geschichte. Am 28. Januar 2011, dem so genannten "Tag des Zorns", hatten Aufständische das Gebäude in Brand gesetzt.
Die wenigen Touristen, die Mohammed al-Khatib zur Zeit durchs Museum führte, wollen oft mehr über die Revolution wissen als über den Sarg von Tutanchamun und die Schätze der Pharaonen. Dann leuchten Mohammed al-Khatibs Augen: Mit der Revolution kennt er sich aus. Seiner Meinung nach könnten die aktuellen Ereignisse auch ein Grund sein, nach Ägypten zu reisen: "Touristen erleben, wie Geschichte gemacht wird. Live, hier und jetzt."
- Datum 25.01.2012 - 13:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich denke, der Museumsführer und die Hotel- und Reisemanager sind ziemlich blauäugig. Abenteuer-Urlaube in islamischen Ländern sind derzeit ziemlich out. Und wenn die Bärtigen die Macht übernommen haben, dann ist eh Schluss mit lustig. Die Ägypter, Libyer, Marokkaner und Tunesier werden vermutlich im eigenen Saft schmoren. Etwas Geld aus Saudi-Arabien und Katar wird die Misere nur marginal lindern.
sehe ich auch so. Zum Glück habe ich noch letztes Jahr viel gesehen vor Ort. Da war aber schon absehbar, das auch hier die Muslime an die Macht kommen und mich am liebsten als Ungläubigen aus dem Land haben wollen.
Eigentlich schade um das eigentlich tolle Land, aber wenn ich mich da nur noch geduldet fühle, weil mein Geld gebraucht wird, dann fahre ich leider woanders hin. Auch wenn das womöglich nicht alle Ägypter so sehen..
Die Wahlen da habe ich aufmerksam verfolgt und mit Erschrecken mit ansehen müssen, das Ägypten zu 45% muslimisch (Muslimbruderschaft) und nochmal die Radikalen Salafisten, die schon über Bikiniverbot nachdenkt, mit fast 25% gewählt hat... Sorry, wie mein Vorredner schon schrieb, noch ein Abenteuerurlaub im Islam wird mir zu heiß.
sehe ich auch so. Zum Glück habe ich noch letztes Jahr viel gesehen vor Ort. Da war aber schon absehbar, das auch hier die Muslime an die Macht kommen und mich am liebsten als Ungläubigen aus dem Land haben wollen.
Eigentlich schade um das eigentlich tolle Land, aber wenn ich mich da nur noch geduldet fühle, weil mein Geld gebraucht wird, dann fahre ich leider woanders hin. Auch wenn das womöglich nicht alle Ägypter so sehen..
Die Wahlen da habe ich aufmerksam verfolgt und mit Erschrecken mit ansehen müssen, das Ägypten zu 45% muslimisch (Muslimbruderschaft) und nochmal die Radikalen Salafisten, die schon über Bikiniverbot nachdenkt, mit fast 25% gewählt hat... Sorry, wie mein Vorredner schon schrieb, noch ein Abenteuerurlaub im Islam wird mir zu heiß.
"Sie können es sich wirtschaftlich gesehen auch gar nicht leisten, den Tourismus in Ägypten zu gefährden" - Hier stellt sich doch die Frage, wie verblendet man sein muss, um in einem Land Urlaub zu machen, welches liebend gerne die "Ungläubigen" aus ihrem islamischen Land verbannen würden, wenn sie sich dies "wirtschaftlich" leisten könnten. Ich für meinen Teil, werde keinen Cent in islamische Länder tragen, in welchen ich als Kufar gesehen werde.
... und muss sagen, dass ich dort keinem europafeindlichem begegnet bin. ganz im gegenteil. alle waren nett und zuvorkommend und ich habe mich herzlich willkommen gefühlt. ich hatte nicht das gefühl, dass die nur unser geld wollten. man hat sich auch außerhalb des "geschäftlichen" nett unterhalten und geschichten ausgetauscht.
ich denke, dass diese schlechte meinung über die ägypter vor allem durch die medien und engstirnige menschen zustande kommt, die selbst nie in diesem schönen land waren oder aber ihre nase so hoch tragen, dass ich sie vermutlich auch aus meinem land schmeißen wollte!
... und muss sagen, dass ich dort keinem europafeindlichem begegnet bin. ganz im gegenteil. alle waren nett und zuvorkommend und ich habe mich herzlich willkommen gefühlt. ich hatte nicht das gefühl, dass die nur unser geld wollten. man hat sich auch außerhalb des "geschäftlichen" nett unterhalten und geschichten ausgetauscht.
ich denke, dass diese schlechte meinung über die ägypter vor allem durch die medien und engstirnige menschen zustande kommt, die selbst nie in diesem schönen land waren oder aber ihre nase so hoch tragen, dass ich sie vermutlich auch aus meinem land schmeißen wollte!
Ich reise bald. ich melde mich, wenn ich lebend zurückgekehrt
bin.
bitte nicht entführen lassen und schön verschleiern.
bitte nicht entführen lassen und schön verschleiern.
bitte nicht entführen lassen und schön verschleiern.
sehe ich auch so. Zum Glück habe ich noch letztes Jahr viel gesehen vor Ort. Da war aber schon absehbar, das auch hier die Muslime an die Macht kommen und mich am liebsten als Ungläubigen aus dem Land haben wollen.
Eigentlich schade um das eigentlich tolle Land, aber wenn ich mich da nur noch geduldet fühle, weil mein Geld gebraucht wird, dann fahre ich leider woanders hin. Auch wenn das womöglich nicht alle Ägypter so sehen..
Die Wahlen da habe ich aufmerksam verfolgt und mit Erschrecken mit ansehen müssen, das Ägypten zu 45% muslimisch (Muslimbruderschaft) und nochmal die Radikalen Salafisten, die schon über Bikiniverbot nachdenkt, mit fast 25% gewählt hat... Sorry, wie mein Vorredner schon schrieb, noch ein Abenteuerurlaub im Islam wird mir zu heiß.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/mo.
... und muss sagen, dass ich dort keinem europafeindlichem begegnet bin. ganz im gegenteil. alle waren nett und zuvorkommend und ich habe mich herzlich willkommen gefühlt. ich hatte nicht das gefühl, dass die nur unser geld wollten. man hat sich auch außerhalb des "geschäftlichen" nett unterhalten und geschichten ausgetauscht.
ich denke, dass diese schlechte meinung über die ägypter vor allem durch die medien und engstirnige menschen zustande kommt, die selbst nie in diesem schönen land waren oder aber ihre nase so hoch tragen, dass ich sie vermutlich auch aus meinem land schmeißen wollte!
... noch kurz anmerken will, dass ich vorhabe in den nächsten jahren wieder urlaub in ägypten zu machen, egal wie viele "experten" davon abraten.
... noch kurz anmerken will, dass ich vorhabe in den nächsten jahren wieder urlaub in ägypten zu machen, egal wie viele "experten" davon abraten.
... noch kurz anmerken will, dass ich vorhabe in den nächsten jahren wieder urlaub in ägypten zu machen, egal wie viele "experten" davon abraten.
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