Boris Kralj

Belgrads morbider Reiz

Von Fassaden blättert der Putz, Gebäude scheinen verlassen, ein Flotte Kampfflugzeuge steht hinter einem Zaun. Seit Jahren reist der Fotograf Boris Kralj nach Belgrad – die Heimat seiner Eltern und seiner eigenen Kindheit – und hält die architektonischen Fragmente des ehemaligen Jugoslawiens in Bildern fest. Neben deren abweisender Kälte erscheinen die Gesichter der Menschen in seinen Portraits umso wärmer und voller Leben. Die Ausstellung Yu & Me, My Belgrade ist bis zum 16. Februar in der Galerie Kollaborativ in Berlin zu sehen.