Rituale in England

Alte Tradition, frisch belebt

Der Brauch in Devon, den "Earl of Rone" zu jagen, wurde 1837 verboten - wegen zügellosen und betrunkenen Verhaltens. Seit 1974 gibt es diese Tradition wieder: Ein Kind trägt ein Sacktuch und eine Maske. Am Strand wird das Kostüm dem Meer übergeben.  |  © Sara Hannant

Leser-Kommentare
  1. Soll wohl Sowerby Bridge heißen, wie? Na ja – ZEIT-online-Fotostrecken und Bildtexte ...

  2. Redaktion

    Lieber Karl_Kraus,
    Sie haben selbstverständlich recht.
    Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    • cornus
    • 19.01.2012 um 18:28 Uhr

    Ist auch das 'Hay on Fire' - Festival abgebildet? In Hay on Wye, Wales wird jedes Jahr Ende Oktober der Wicker Man - eine gigantische Strohfigur - verbrannt. Dazu gibt's Umzüge mit maskierten Leuten, Drachen etc.
    Die Jugendbuchautorin Jenny Valentine hat dieses Ritual sehr spannend in ihrem neuen Buch - Das zweite Leben des Cassiel Roadnight - verarbeitet.

    http://www.hayonfire.org/...

  3. ... waren eigentlich nie ganz verschwunden. Ich erinnere mich z. B. an wundervolle "Morris Dancers"-Darbietungen in den Yorkshire Dales in den 1970er Jahren. "Morris Dancers" entsprechen etwa den von Erasmus Grasser (1450–1518) so unnachahmlich in Holz geschnitzten "Moriskentänzern", was sich jeweils von "Mauren", also "Mohren" ableitet.

  4. Sollte hier Interesse bestehen, kann ich nur den Film Way of the Morris von Tim Plester empfehlen, ein wunderbares Sentiment auf diese Tradition.

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