Fotografin Bärbel Högner : Chandigarh, die indische Stadt von Le Corbusier

Die indische Stadt Chandigarh gilt als Design- und Sozialexperiment. Die Fotografin Bärbel Högner porträtiert die Stadt, die Le Corbusier in den 1950ern geplant hat.

Ein "lebendes Designmuseum" sei Chandigarh, schreibt die Fotografin Bärbel Högner in ihrem gleichnamigen Bildband. Die Stadt – "Festung der Göttin Chandi" – wurde in den 1950ern gegründet, nach Plänen des Architekten Le Corbusier. Bäume, Backstein, Beton waren seine Materialien, noch heute steht die Millionenstadt für hohe Lebensqualität. Bärbel Högner arbeitet in ihren Fotografien mit Tiefenschärfe: Menschen im Vordergrund rückt sie oft in die Unschärfe, der Fokus liegt auf Corbusiers Bauten – die zugleich das soziale Leben prägen. (Jovis Verlag)

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Menschen

Corbusier war Ästhet. Dinge wie Menschen kamen in seinen städtebaulichen Visionen nicht allzu häufig vor, auf Bildern aus der ersten Zeit nur als gezielt plazierte Prestigeobjekte. Heute sieht man sie zumindest schon als Bewohner aus Fleisch und Blut, wenn auch unscharf. In jedem Fall ist der Alltag der Menschen immer noch genauso wenig modernistisch druchdesigned, wie zu seiner Zeit. Dadurch entstehen interessante Kontraste. Glücklicherweise kann man fast sagen.