Russland : Überleben in der russischen Tundra

Die Nenet sind Ureinwohner der Tundra. Sie leben in Zelten und reisen mit Rentierschlitten. Die Fotografen Anton Golubew und Denis Sinjakow haben sie begleitet.

Sie fischen, jagen und leben von ihren Rentier-Herden: Die Nenet sind Ureinwohner im Norden Russlands. Sie leben in Tundra-Regionen, die gering besiedelt und entwickelt sind. Die Fotografen Anton Golubew und Denis Sinjakow haben die Nenets porträtiert. Südöstlich der Stadt Naryan-Mar lebt die Familie Lednew. Sie ist spezialisiert auf Rentierhaltung. Selbst Fünfjährige sind dabei, wenn die Tiere zerlegt werden. Auch auf der Halbinsel Jamal leben Nenet. Doch ihre Existenz ist bedroht: Firmen wollen die riesigen Gasvorkommen ausbeuten.

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Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

kleinere bis gößere Wunder erwünscht

...das wird heutzutage schon in etwa umweltschonend gemacht werden in Jamal mit dem Gas, etwa wie bei der Alaska-Pipeline nach Prudhoe Bay, vermute ich.
Aber mit den Prospektoren kommt der Alkohol und den vertragen diese wunderbaren Menschen einfach nicht.
Wir habe uns dieses menschliche Unglück weit entfernt bei den Inuvits in Nome und Kotzbue in West-Alska mal angesehen Anfang der 90er.
Aber der Energiehunger dieser Welt ist nun mal groß und da wird auf wilde Tiere und Naturmenschen nur marginal Rücksicht genommen, aber manchmal geschehen ja auch kleine Wunder...

REICHT HOFFEN?!

eikfir3 hofft auf ein wunder, wie bewegend! man könnte aber auch bei seinem gas-liefranten fragen, wo das gas denn herkommt. oder anstatt sich schöne, romantische bilder anzuschauen texte lesen - ist wie einen krimi im fernsehen kucken, nur viel spannenden und vor allem NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT!
hier ein bericht der Gesellschaft für bedrohte Völker von 2006:
http://www.gfbv.de/report...
"Die in unmittelbarer Umgebung von Förderstätten lebenden Menschen trinken verseuchtes Wasser, essen verseuchten Fisch und atmen vergiftete Luft ein. Dies führt zu Atemwegs- und Krebserkrankungen."
und hier das gegenstück von der North Stream Pipeline:
http://www.nord-stream.co...
"Die meisten Umweltauswirkungen (maximal von mäßiger Erheblichkeit) des Projekts sind nur
von kurzer Dauer und örtlich auf einen kleinen Bereich beschränkt."

wer jetzt wieder nur sarkastisch kommentieren kann: siehe 2. satz von oben ;)

Die Reise des Australiers

Auf den Spuren der Nomaden"
Vor einigen Tagen sah ich den Vierteiler auf Phönix.
Ein sehr bewegender Reisebericht.

Vier Jahre war der Junge Mann unterwegs , von der Mongolei bis nach Ungarn legte er gesamt etwa 10000 Kilometer zurück.
Er filmte sich selbst. Seine Begleiter waren drei Pferde und ein Hund. Während der Reise lernte er Russisch und ein wenig Ukrainisch. Bei so vielen Volksstämmen wurde er stets freundlich aufgenommen. So blieb er mal eine Woche oder gleich ein paar Monate.

Am Ende wurde er in Ungarn von sehr vielen Menschen empfangen. So waren Vertreter Australiens, der Mongolei, Ungarns so seine Familie vor Ort. Seine drei Pferde schenkte er einem ukrainischen Kinderheim, sein Hund wurde ein Jahr später nach Australien geflogen.

Ich hatte bis dahin lange nicht so einen bewegenden Bericht gesehen.
Sicher ist der Reisebericht über die Mediathek Phönix abzurufen.