ESCSchwul in Baku

Homosexualität ist in Aserbaidschan erlaubt, doch die lokale Community wird diskriminiert. Ob der Schlager-Tourismus zum Eurovision Song Contest das ändert, ist fraglich.

In die Türkei fuhr eine ganze Delegation, alle wollten zum Finale. Diesmal ist das anders. Der Eurovision Song Contest hat eine große schwule Fangemeinde, die bisher gern die Gastgeberländer besucht hat. Deutsche Reisebüros organisierten Sondertouren nach Istanbul 2004 und zwei Jahre später nach Athen. Im Mai findet der Gesangswettbewerb nun im aserbaidschanischen Baku statt – und keiner will hin.

Der Reiseveranstalter Dertour führt Aserbaidschan zwar im Programm Russland Ukraine Mittelasien, nicht aber seinem Gay Katalog: "Wir hatten bisher von unserer Zielgruppe noch keine einzige Anfrage nach dieser Destination", sagt der Produktleiter Dietmar Malcharek. Dasselbe berichten auf Schwule spezialisierte Reisebüros in Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main. "Flüge nach Baku sind sehr teuer", sagt Juan Carlos Castellanos von Global Village Reisen in Hamburg. Thomas Kolb von Männer unterwegs in Frankfurt wundern die fehlenden Anfragen nicht: "Aserbaidschan macht keine positiven Schlagzeilen." Kolbs persönliche Meinung sei allerdings, dass ein touristischer Boykott des Landes die Schwulen vor Ort noch mehr isoliere. Jörg Argelander, Mitinhaber des Reisebüros Over the Rainbow in Berlin, hatte lediglich vier schwule Kunden, die zum Eurovision Song Contest nach Baku reisen wollen. Viele bleiben zu Hause: "Die Fete zum ESC wird hier in Berlin und in den Clubs gefeiert werden", sagt Argelander.

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Wie viele Tickets für das Festival in Baku schon verkauft sind, will das ESC-Komitee nicht verraten. In den vergangenen Jahren war das Land am Kaspischen Meer allerdings kein begehrtes Reiseziel für Deutsche: Nach Angaben des Aserbaidschanischen Statistischen Komitees kamen im Jahr 2010 10.602 Deutsche ins Land. "Zum Vergleich: So viele Deutsche reisen in der Hochsaison an einem Tag nach Mallorca", sagt Torsten Schäfer, Pressesprecher des Deutschen Reiseverbandes. Nach Aserbaidschan kämen hauptsächlich Geschäftsleute der Öl- und Gasindustrie.

Homosexuelle haben es in Aserbaidschan schwer

Für Menschenrechte und Pressefreiheit interessieren sich diese weniger. Doch mit der Aufmerksamkeit für den ESC wurden auch kritische Stimmen laut, die viele Missstände anprangerten. Die Wahlen in Aserbaidschan gelten als undemokratisch, im Parlament sitzt keine einzige Oppositionspartei. Die NGO Transparency International führt Aserbaidschan im Korruptions-Index 2011 auf Platz 143 von 183 Ländern.

Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik, Parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen und schwuler Bürgerrechtler, blickt skeptisch nach Baku: "Wir haben in der Vorbereitungsphase des Eurovision Song Contest erlebt, dass Wohngebäude abgerissen wurden und die Menschen weder Rechtsmittel einlegen durften noch entschädigt wurden." Der Staat nutze den ESC für Propaganda, doch "den Preis dafür zahlen die Aserbaidschanerinnen und Aserbaidschaner".

Das Land ist sowjetisch und muslimisch geprägt, beides zwar gemäßigt, doch Homosexuelle haben es in dem konservativen Klima schwer. In der Hauptstadt Baku wagt kaum jemand ein Outing. Die Europa-Sektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association ILGA veröffentlichte 2006 einen Report über die Lage der Schwulen und Lesben in Aserbaidschan: Unter anderem wurden Homosexuelle auf Polizeistationen vergewaltigt, Transvestiten bei Razzien in Bars zusammengeschlagen.

"Seitdem hat sich die rechtliche und soziale Situation nicht viel verändert", sagt Silvan Agius, Policy Director von der Europa-Abteilung der ILGA. "Der ESC kommt – und er geht wieder. Für viele in unserer Community ist es wichtiger, dass sich die Situation im Alltag der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Aserbaidschan ändert, statt sich nur auf die Sicherheit während des ESC zu fokussieren."

Leserkommentare
  1. ... dann kann man sie natürlich leicht durch Zivilpolizei in eine Seitengasse abdrängen und ich ein Auto schubsen. Aber versuchen Sie das mal mit hundert Schwulen!

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    In Russland werden ja seit einiger Zeit auch 100 oder mehr Schwule und Lesben sowohl von Faschisten, Orthodoxen und Polizisten niedergeknüppelt. Was für ein wunderbarer Einklang. Es ist einfach traurig, dass es an so vielen Orten der Welt so unglaublich schwer ist, einfach mit dem Menschen zusammenzusein, den man liebt - egal welchen Geschlechts. Ich werde nie verstehen warum.

    Allerdings glaube ich, dass man das Problem in keinem Fall durch wilde Gayparaden lösen wird. Ganz im Gegenteil. Besonders nicht in dem zunehmend "pseudo-muslimisch" geprägten Milieu junger Menschen in Europa. So wird es sich wohl auch hier verschlechtern. Erste Anzeichen dafür gibt es jetzt schon.

    In Russland werden ja seit einiger Zeit auch 100 oder mehr Schwule und Lesben sowohl von Faschisten, Orthodoxen und Polizisten niedergeknüppelt. Was für ein wunderbarer Einklang. Es ist einfach traurig, dass es an so vielen Orten der Welt so unglaublich schwer ist, einfach mit dem Menschen zusammenzusein, den man liebt - egal welchen Geschlechts. Ich werde nie verstehen warum.

    Allerdings glaube ich, dass man das Problem in keinem Fall durch wilde Gayparaden lösen wird. Ganz im Gegenteil. Besonders nicht in dem zunehmend "pseudo-muslimisch" geprägten Milieu junger Menschen in Europa. So wird es sich wohl auch hier verschlechtern. Erste Anzeichen dafür gibt es jetzt schon.

  2. IN ein Auto schubsen. Verd... Eile.

  3. In Russland werden ja seit einiger Zeit auch 100 oder mehr Schwule und Lesben sowohl von Faschisten, Orthodoxen und Polizisten niedergeknüppelt. Was für ein wunderbarer Einklang. Es ist einfach traurig, dass es an so vielen Orten der Welt so unglaublich schwer ist, einfach mit dem Menschen zusammenzusein, den man liebt - egal welchen Geschlechts. Ich werde nie verstehen warum.

    Allerdings glaube ich, dass man das Problem in keinem Fall durch wilde Gayparaden lösen wird. Ganz im Gegenteil. Besonders nicht in dem zunehmend "pseudo-muslimisch" geprägten Milieu junger Menschen in Europa. So wird es sich wohl auch hier verschlechtern. Erste Anzeichen dafür gibt es jetzt schon.

    Eine Leserempfehlung
  4. Ich würde von Journalisten etwas mehr als Dritte-Hand-Informationen über die Situation von Homosexuellen in Azerbaidschan erwarten. Es gibt doch diese Website gay.az.
    Da müsste es doch möglich sein, sich mit in Azerbaidschan lebenden Homosexuellen in Verbindung zu setzen und Information über deren Lebenswirklichkeit aus erster Hand zu sammeln. Oder kann man soviel Aufwand an Recherche von Online-Journalisten nicht erwarten?

    4 Leserempfehlungen
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    Redaktion

    Sehr geehrte/r xvulkanx,
    unser Interview mit einem Aserbaidschaner, der über die Situation der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Baku berichtet, erscheint nächste Woche auf ZEIT ONLINE.
    Danke für Ihre Geduld.
    Beste Grüße.

    Redaktion

    Sehr geehrte/r xvulkanx,
    das angekündigte Interview ist nun online - Sie finden es hier:
    http://www.zeit.de/gesell...

    Beste Grüße.

    Redaktion

    Sehr geehrte/r xvulkanx,
    unser Interview mit einem Aserbaidschaner, der über die Situation der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Baku berichtet, erscheint nächste Woche auf ZEIT ONLINE.
    Danke für Ihre Geduld.
    Beste Grüße.

    Redaktion

    Sehr geehrte/r xvulkanx,
    das angekündigte Interview ist nun online - Sie finden es hier:
    http://www.zeit.de/gesell...

    Beste Grüße.

  5. ...auf Dauer vertreiben rückständige Gesellschaften die Kreativen aus dem Land. Was übrig bleibt ist dumpfer Pöbel mit dem auch die Wirtschaft nicht viel anfangen kann.

    2 Leserempfehlungen
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    • Vöbeo
    • 17.04.2012 um 22:44 Uhr

    "auf Dauer vertreiben rückständige Gesellschaften die Kreativen"

    Ist das Neusprech für die Besten? "Kreative", also Künstler, Linksintellektuelle aller Art, können zwar angenehme Impulsgeber für eine Gesellschaft sein, notwendig für eine Höherentwicklung sind sie nicht - können aber in zu großer Zahl eine Gesellschaft von innen zerstören.

    • Vöbeo
    • 17.04.2012 um 22:44 Uhr

    "auf Dauer vertreiben rückständige Gesellschaften die Kreativen"

    Ist das Neusprech für die Besten? "Kreative", also Künstler, Linksintellektuelle aller Art, können zwar angenehme Impulsgeber für eine Gesellschaft sein, notwendig für eine Höherentwicklung sind sie nicht - können aber in zu großer Zahl eine Gesellschaft von innen zerstören.

  6. der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association ILGA.
    Der Tourismusminister wird in die Verzweiflung getrieben ?

    Ist die sexuelle Neigung, wie auch die Religion etc. nicht Privatsache ?

    Ist Gewalt gegen Menschen verwerflicher wenn sie in Verbindung mit sexuellen Neigungen steht ?

    Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?

    Wo endet die Egozentrik ?

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    "Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?"

    Nein, ist es nicht!

    Es ist eine immer wiederkehrende Verdrehung der Tatsachen, die homophobe Leute wie Sie vorbringen. Ist doch Deine Privatsache. Laß mich damit in Ruhe. Aber:

    Sie sagen nichts anderes als: "Ihr schwulen Säue, knutscht mir gefälligst nicht vor der Nase rum, sonst kriegt Ihr was in die Fresse!"

    Und eben das ist Homophobie, wie sie in den im Artikel genannten Ländern praktiziert wird und den Menschen- und Grundrechten widerspricht.

    Liebe ist Privatsache, klar. Aber auch diese muß geschützt werden! Und gehört nicht verschämt verheimlicht! Weil es nichts zum Sichschämen gibt, verdammt! Und weil SIE ein Problem haben, nicht der Mann, der seinen Freund auch auf der Straße zärtlich bei der Hand nehmen will!

    Und solange es Menschen wie Sie gibt, die nicht verstehen wollen und ihre Aggressionen an Unschuldigen auslassen, muß auch der Kampf um Anerkennung, Rechte und Akzeptanz weitergehen.

    Sie haben Recht, die sexuelle Orientierung ist erstmal sehr privat. Sie wird aber manchmal dann öffentlich, wenn man mit dem gleichgeschlechtlichen Partner nach z.B. spazieren geht und sich liebevoll an den Händen halten möchte, wie jedes andere normale Paar auch. Sie wird auch dann öffentlich, wenn die Kollegen am in der Mittagspause von ihrem andersgeschlechtlichen Partner erzählen, und der/die Homosexuelle auch von Zeit zu Zeit private Alltagsgeschichten, z.B. von einem Wochenendausflug, teilen möchte. Da gehören die Partner nunmal meist mit hinein, geschlechtsneutrale Bezeichnungen gibt es nicht.

    Wenn Homosexuelle ihre Orientierung komplett außen vor lassen möchten, dann müssen sie nicht nur nichts erzählen, sondern auch manchmal lügen, denn es wird häufig nach Partnerschaften etc. gefragt.

    Solche Dinge werden einem meist erst bewusst, wenn man sich selbst in der Situation befindet (ging mir jedenfalls so - jahrelang Heterobeziehungen, dann Homobeziehung - auf einmal ist alles anders in der öffentlichkeit).

    Ich glaube, es geht den meisten Homosexuellen nicht um das Aufdrängen der Information über ihre sexuelle Orientierung, sondern um das Nichtversteckenmüssen.

    "Wo endet die Egozentrik ?"

    Sie endet dann, wenn Angehörige einer Mehrheit aufhören, ihr Handeln, Fühlen und Denken anderen Menschen als Norm vorzuschreiben.

    "Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?"

    Nein, ist es nicht!

    Es ist eine immer wiederkehrende Verdrehung der Tatsachen, die homophobe Leute wie Sie vorbringen. Ist doch Deine Privatsache. Laß mich damit in Ruhe. Aber:

    Sie sagen nichts anderes als: "Ihr schwulen Säue, knutscht mir gefälligst nicht vor der Nase rum, sonst kriegt Ihr was in die Fresse!"

    Und eben das ist Homophobie, wie sie in den im Artikel genannten Ländern praktiziert wird und den Menschen- und Grundrechten widerspricht.

    Liebe ist Privatsache, klar. Aber auch diese muß geschützt werden! Und gehört nicht verschämt verheimlicht! Weil es nichts zum Sichschämen gibt, verdammt! Und weil SIE ein Problem haben, nicht der Mann, der seinen Freund auch auf der Straße zärtlich bei der Hand nehmen will!

    Und solange es Menschen wie Sie gibt, die nicht verstehen wollen und ihre Aggressionen an Unschuldigen auslassen, muß auch der Kampf um Anerkennung, Rechte und Akzeptanz weitergehen.

    Sie haben Recht, die sexuelle Orientierung ist erstmal sehr privat. Sie wird aber manchmal dann öffentlich, wenn man mit dem gleichgeschlechtlichen Partner nach z.B. spazieren geht und sich liebevoll an den Händen halten möchte, wie jedes andere normale Paar auch. Sie wird auch dann öffentlich, wenn die Kollegen am in der Mittagspause von ihrem andersgeschlechtlichen Partner erzählen, und der/die Homosexuelle auch von Zeit zu Zeit private Alltagsgeschichten, z.B. von einem Wochenendausflug, teilen möchte. Da gehören die Partner nunmal meist mit hinein, geschlechtsneutrale Bezeichnungen gibt es nicht.

    Wenn Homosexuelle ihre Orientierung komplett außen vor lassen möchten, dann müssen sie nicht nur nichts erzählen, sondern auch manchmal lügen, denn es wird häufig nach Partnerschaften etc. gefragt.

    Solche Dinge werden einem meist erst bewusst, wenn man sich selbst in der Situation befindet (ging mir jedenfalls so - jahrelang Heterobeziehungen, dann Homobeziehung - auf einmal ist alles anders in der öffentlichkeit).

    Ich glaube, es geht den meisten Homosexuellen nicht um das Aufdrängen der Information über ihre sexuelle Orientierung, sondern um das Nichtversteckenmüssen.

    "Wo endet die Egozentrik ?"

    Sie endet dann, wenn Angehörige einer Mehrheit aufhören, ihr Handeln, Fühlen und Denken anderen Menschen als Norm vorzuschreiben.

  7. "Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?"

    Nein, ist es nicht!

    Es ist eine immer wiederkehrende Verdrehung der Tatsachen, die homophobe Leute wie Sie vorbringen. Ist doch Deine Privatsache. Laß mich damit in Ruhe. Aber:

    Sie sagen nichts anderes als: "Ihr schwulen Säue, knutscht mir gefälligst nicht vor der Nase rum, sonst kriegt Ihr was in die Fresse!"

    Und eben das ist Homophobie, wie sie in den im Artikel genannten Ländern praktiziert wird und den Menschen- und Grundrechten widerspricht.

    Liebe ist Privatsache, klar. Aber auch diese muß geschützt werden! Und gehört nicht verschämt verheimlicht! Weil es nichts zum Sichschämen gibt, verdammt! Und weil SIE ein Problem haben, nicht der Mann, der seinen Freund auch auf der Straße zärtlich bei der Hand nehmen will!

    Und solange es Menschen wie Sie gibt, die nicht verstehen wollen und ihre Aggressionen an Unschuldigen auslassen, muß auch der Kampf um Anerkennung, Rechte und Akzeptanz weitergehen.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Glückwunsch"
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    Ich verwehre mich gegen Ihre aggressiven Unterstellungen.

    Bitte prüfen Sie, ob es Ihnen möglich ist, sachlich zu bleiben.
    Ihre Sprachwahl ist sehr eindeutig

    • cordty
    • 17.04.2012 um 11:59 Uhr

    Hallo leser3602457,

    ich bin Ihrer Meinung völlig bei Ihnen. Danke dafür.

    @consula-nf: Sie schreiben: "Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?"

    Nein ist es nicht!
    Oder haben Sie jemals ein Hetero-Paar auf der Straße, welches Hand in hand geht oder sich einen Kuss gibt, gefragt, ob sie es bitte sein lassen können? Schließlich ist es doch die sexuelle Orientierung Privatsache!
    Sicherlich nicht, oder? Fordern Sie nicht etwas ein, was Sie selbst nicht erfüllen können!

    • Lobel
    • 17.04.2012 um 12:00 Uhr

    Danke leser3602457!

    Ich verwehre mich gegen Ihre aggressiven Unterstellungen.

    Bitte prüfen Sie, ob es Ihnen möglich ist, sachlich zu bleiben.
    Ihre Sprachwahl ist sehr eindeutig

    • cordty
    • 17.04.2012 um 11:59 Uhr

    Hallo leser3602457,

    ich bin Ihrer Meinung völlig bei Ihnen. Danke dafür.

    @consula-nf: Sie schreiben: "Ist nicht ein Gebot der Diskretion sein Unfeld vor der Verkündung von sexuelle Neigungen zu verschonen ?"

    Nein ist es nicht!
    Oder haben Sie jemals ein Hetero-Paar auf der Straße, welches Hand in hand geht oder sich einen Kuss gibt, gefragt, ob sie es bitte sein lassen können? Schließlich ist es doch die sexuelle Orientierung Privatsache!
    Sicherlich nicht, oder? Fordern Sie nicht etwas ein, was Sie selbst nicht erfüllen können!

    • Lobel
    • 17.04.2012 um 12:00 Uhr

    Danke leser3602457!

  8. Es gibt auch weibliche Homosexuelle. Leider wird in diesem Artikel der Begriff "homosexuell" an mehreren Stellen mit "schwul" gleichgesetzt.

    Und: In Berlin kann man als schwules oder lesbisches Paar auch nicht Hand in Hand durch die Straßen laufen, ohne angestarrt zu werden und regelmäßig durch die immer gleichen Sprüche belästigt zu werden.

    Die Sprücheklopfer sind übrigens immer, wirklich immer, junge Männer, die in der Mehrzahl unterwegs sind (ab 2+ also). Frage mich manchmal, ob es im Internet eine Seite für Sprüche gibt, die man homosexuellen Paaren hinterherrufen kann. Diese Seite würde dann aber nie aktualisiert werden, weil es tatsächlich immer wieder das selbe ist.

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